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Alt 14.02.2010, 13:41   #1
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Standard Der Videospielmarkt - Kommerzialisierung auf Kosten der Qualität?

Hallo liebe User

Dieses Thema ist meiner Meinung nach besonders interessant, egal ob man erst vor einer Woche begonnen hat Videospiele zu spielen oder vor zwanzig Jahren. Mich hat es schon seit des Release des Gamecube immer wieder beschäftigt.

Der Videospielmarkt gewann vor allem in den letzten zehn Jahren enorm an Popularität, insbesondere mit den innovativen Konzepten des Nintendo DS und der Wii, allerdings auch schon zuvor mit Spielen wie Singstar, Guitar Hero, Dance Dance Revolution, Donkey Kong Jungle Beat, etc. pp. Spiele die eine breitere Masse ansprechen, Spiele die nicht an zu vielen Knöpfen scheitern, also einer zu komplexen und realitätsfernen Steuerung, die man sich zuerst aneignen muss, Spiele die man sofort versteht und mitspielen kann.

Mit dem Anstieg der Popularität konnte natürlich auch eine verstärkte Kommerzialisierung des Marktes festgestellt werden. Die Konzentration auf den Core-Bereich der Spieler musste langsam einer verstärkten Konzentration auf den Casual-Markt eben dieser Spiele weichen, die man auch als Nicht-Gamer sofort versteht und spielen kann. Besagte Spiele gelten als eher kurzweilig mit Spielzeiten von unter 10 Stunden, bis man alles Wichtige des Spiels gesehen hat. Ausserdem ist der Schwierigkeitsgrad meistens bedeutend unter dem, was man sich vor zehn, zwanzig Jahren noch gewöhnt war und man besitzt auch selten noch eine Möglichkeit am Schwierigkeitsgrad zu drehen.

Ein weiterer Punkt ist der drastische Anstieg der technischen Kapazitäten. Die Grafik von heute übertrumpft die Grafik von damals um ein vielfaches, selbiges gilt auch für die Komplexität der Berechnungen innerhalb des Spieles, bessere künstliche Intelligenzen und mehr Gegner sind möglich. Das ganze führt jedoch auch dazu, dass die Entwicklung eines Spiel viel mehr Aufwand benötigt als damals noch, um denselben Inhalt mit dem heutigen Standard an Grafik, Spielphysik und Komplexität zu bieten.

Was bedeutet diese Entwicklung nun für die Spieler? Besitzen die Spiele nicht mehr die selbe Spielqualität und Tiefe, welche sie noch vor zehn, zwanzig Jahren besassen oder ist das pure Illusion? Erinnert man sich an die Spiele im Kindesalter einfach in einem positiveren, euphorischem Licht als die Spiele, die man heute spielt oder haben die Spiele heutzutage tatsächlich einen wertvollen Teil ihres Charakters eingebüsst?

Diese Einleitung ist mit Absicht etwas provokativ und ungenau formuliert und beinhaltet auch schon Bruchstücke meiner und anderen sehr häufig gehörten Meinungen zu diesem Thema. Wie ich jedoch genau dazu stehe werde ich erst in einem späteren Beitrag schreiben. Ich hoffe auf eine interessante und angeregte Diskussion mit tollen Beiträgen, nehmt euch ruhig etwas Zeit für euren Beitrag und versucht nicht gleich alles auf ein Mal abzuhandeln.

Beachte: Insbesondere auch neue Spieler sind eingeladen zu dieser Diskussion und nicht nur die Leute, die schon zehn Jahre oder länger Videospiele spielen. Es wäre ja ein wenig einseitig nur die Meinungen "erfahrener" Spieler zu hören.
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Geändert von Daverball (14.02.2010 um 13:42 Uhr)
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Alt 14.02.2010, 13:56   #2
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Standard AW: Der Videospielmarkt - Kommerzialisierung auf Kosten der Qualität?

Am PC ist das Phänomen noch nicht so schlimm - dort gibts ja seit ewigen Zeiten Lern- und Kinderspiele.

Doch gerade den DS kann man ziemlich vergessen
Stellt euch einmal in einem normalen Supermarkt mit Konsolenabteilung vors DS Regal
Zwischen zig Ponyhof und (Gehirn-)Jogging Versionen findet sich kaum noch brauchbares

Selbst ein vermeintliches Kinderspiel wie Mario & Luigi: Bowser's Inside Story (der deutsche Titel ist scheiße ) musste ich neulich erst bestellen lassen -__-"

Aber Mario & Sonic bei den olympischen Spielen gabs haufenweise (was wieder in die Kategorie 'lieblose Lizenzspiele die durch Missbrauch bekannter Figuren auf einmal gut sein sollen' fällt)

Doch leider ist der PC Markt alleine kaum rentabel (ob's an zu vielen Raubkopien oder zu wenig Spielern liegt sei dahingestellt)
Viele Entwickler/Publisher haben ja schon gesagt, dass es kaum rentabel ist für den PC allein zu entwickeln
Und so schaffen es jede Menge Spiele nur als weichgewaschener Konsolen-Port auf den PC
Ob mit erbärmlicher Performance (z.B.: Guitar Hero 3), schlecht angepasster Steuerung oder furchterregenden Aktivierungs-Origien (z.B.: GTA IV)

Hauptauslöser für die Casualisierung (Anglizismen ftw) war wohl Nintendo mit seiner "Wir machen auch Spiele die Kindergartenkinder mit ihren Großeltern spielen können"-Strategie
Wirtschaftlich genial - denn mit M$ und Sony um die Konsole mit dem höchstem Stromverbrauch zu rittern ist ja auch nicht sinnvoll


Und hier endet mein Post aus zusammenhaltslosen Behauptungen und Vermutungen
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Alt 14.02.2010, 14:11   #3
 
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Grim*Fandango hat eine strahlende Zukunft
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Standard AW: Der Videospielmarkt - Kommerzialisierung auf Kosten der Qualität?

Der Videospielemarkt ist definitiv in den letzten Jahren gewachsen, geradezu Explosionsartig würde ich sagen. Zu meinen Anfängen gings schon los, der Atari 2600 brachte die Spielhallenhits nach Hause. Was heute Microsoft, Sony und Nintendo in Konkurrenz waren gabs damals mit Atari, Coleco Systems, MB (mit ihrer Vectrext) etc. Die einen verschwanden, andere tauchten neu auf und einige wenige gibts bis heute.

Da der Markt so gigantisch gewachsen ist, muss man natürlich auch als Hersteller den Wünschen der Kunden entgegenkommen - und "Muttis", ältere Herrschaften wie meine Eltern etc. interessieren sich eher weniger für Spiele wie Borderlands oder Fallout 3 - da müssen andere Sachen her. Spiele wie Singstar, Rockband etc. erfreuen sich großer Beliebtheit, oder sowas wie Dr. Kawashima.

Aber ich muss sagen, das ich für mich nicht das Gefühl habe, als Hardcorespieler übergangen oder vergessen zu werden. Zwar gibts unmengen an Spielen die wirklich nur oberflächlich und für mich persönlich völlig uninteressant sind, aber ebenso gibts auch für Leute wie mich genug "Futter" auf dem Softwaremarkt. Auch das Spiele zu leicht sind kann man nicht pauschalisiert sagen, in nahezu jedem Spiel werden Schweregrade angeboten, da sollte für jeden was dabei sein. Zu letzterem gehört auch angemerkt, das im Gegensatz zu damals sich viele Spieler heutzutage online messen - da ist die Frage nach dem Schweregrad eher unwichtig, denn man kann gewisse Abläufe des Spiels hier weniger beeinflussen.

Die technische Entwicklung ist grundsätzlcih ein Segen - man kann heute Dinge visualisieren, die vor einigen Jahren undenkbar waren. Wenn ich ein Bard´s Tale mit einem Drakensang oder anderem RPG vergleiche (technisch) - das ist unglaublich wie weit der Fortschritt gekommen ist. Inhaltlich muss man keine Abstriche machen, es gibt heute wie auch damals grandiose Spiele, die auch langjährige Zocker immer noch überraschen und in den Bann ziehen können - wahrscheinlich auch wegen der Technik.

Man kann nicht sagen das Spiele von damals inhaltlich tiefer sind, auch auf dem Atari 2600 oder C64 , Amiga oder NES gabs viel Schrott zu "bewundern" - da hat sich zu heute nix geändert.

Ich bin jedenfalls froh über die Entwicklung der Videospiele, denn da es immer mehr interessiert hat auch die Wirtschaft größtes Interesse, hier die Entwicklungen am laufen zu halten und immer neueres zu ermöglichen - was besseres kann einem für sein liebstes Hobby doch gar nicht passieren.
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Alt 14.02.2010, 14:19   #4
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Standard AW: Der Videospielmarkt - Kommerzialisierung auf Kosten der Qualität?

Ich denke viele Spiele von früher haben wir auch einfach besser in Erinnerung, als sie waren ... wenn man einige davon heute wieder in die Hand nimmt, wundert man sich, wieso man sie denn so hochgepriesen hat. Bei anderen ist das natürlich immernoch der Fall, aber ich meine den generellen Trend, der Ausspruch "Früher war alles besser" ist halt mal schnell dahin gesagt.

Eigentlich ist es ja ganz einfach gesagt, wie schon im Einführungsbeitrag erwähnt: Wenn aus technischer Sicht nicht so viel gemacht werden müsste (Beispiel Final Fantasy XIII, was weniger Städte hat, da sie einfach enorm viel Zeit in der Entwicklung kosten aufgrund von HD-Grafik, etc.), dann könnte man auch wieder mehr auf das Gameplay oder den Spielinhalt mit Länge eingehen ... seien wir ehrlich, keiner von uns hat auch wirklich Lust darauf, dass fast jedes (Core-) Spiel über fünf Jahre in Entwicklung ist, nur damit es halt 50 Stunden oder noch länger ist. Das wird heute halt mit den Minispielen aufgefüllt, irgendwie Angeln, Nebenaufgaben wie den Dorfbewohnern was bringen, bla bla ...

Die Sache ist halt, dass man vergisst, dass es das früher auch schon gab und letztendlich geht einfach der Inhalt flöten, weil es zu viel Arbeit wäre.
Hinzu kommt aber auch eine Art "Faulheit" - und hier beginnt die Kommerzialisierung - der Entwickler. Auf dem DS beispielsweise kann man nachwievor Spiele entwickeln, die aus technischer Sicht keine Jahre verschlucken. Wird oft aber einfach nicht mehr gemacht, na ja, sagen wir meistens ... wir sitzen länger an den Remakes, als an neuen Spielen.

Ich muss zugeben, dass mir das gar nicht mal so böse aufstößt wie vielen anderen. Ich hab auch mit 10 oder 25 Stunden meinen Spielspaß und seh - je nachdem, wie gut diese Stunden waren - dann keinen Fehlkauf darin. Die Sache ist einfach, dass durch die krasse(!) Veränderung des Videospielemarkts weltweit andere Dinge wichtig geworden sind. Und dazu gehört, dass der Spieler an sich gar nicht mehr so wichtig ist, zumindest der Vielspieler, denn was der verlangt, ist wirtschaftlich gesehen unvorteilhaft.
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Alt 14.02.2010, 15:50   #5
 
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Standard AW: Der Videospielmarkt - Kommerzialisierung auf Kosten der Qualität?

Ich find es wird einfach zuviel Mainstream produziert... das heißt: PERFEKTE Grafik, bescheidenes Gameplay, weil heutzutage die Leute einfach nur verdammte Grafikprotzereien wollen, kein Gameplay mehr, oder sie wollen sich mit den Spiel identifizieren (Lol? hört sich nach Sucht an), man siehe die ganzen Barbie spiele, die ganzen Mädchenspiele wo die ihre eigene Puppe spielen können, es gibt Mädchen die sich spiegelgleich mit diesen Figuren anziehen wollen, da denk ich mir nur, wenn man Spaß an einen Spiel hat, und es lang spielt, dann ist das doch wohl gesünder als wenn man sein eigenes Leben bzw sein eigenes Aussehen in beiden "Welten" auslebt.... da gibts das beste Beispiel: SIMS! Ich mein... welcher halbwegs gesunde Mensch will sein Leben "kopieren" oder ein neues "Leben" leben... solche Sachen, da erinnere ich mich noch da dran... wo der ganze Videospielemarkt noch aus Jump'n Run, Action und Rollenspielen bestand... kein Leben nach ahmen, einfach nur fordernde Spiele die Spaß machen...
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Alt 18.02.2010, 16:12   #6
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Standard AW: Der Videospielmarkt - Kommerzialisierung auf Kosten der Qualität?

Schade, dass hier nach so einem guten und lebhaften Start schon wieder Stille eingekehrt ist, ob es nun die Schuld von Karneval/Fasnacht/Fasching ist oder daran liegt, dass das Thema zum Ende der Woche gepostet wurde und unter der Woche keiner wirklich genug Zeit oder Lust für eine Antwort hat oder das Thema doch nicht so Interesse bei euch findet überlasse ich Mal meiner und eurer Fantasie.

Ich möchte nun ein paar neue Punkte ansprechen, um etwas Kohle nachzuschaufeln.

Sehr wichtig ist bei der Diskussion ein Bestandteil der verwendeten Terminologie, nämlich "Core" und "Casual". Kann man wirklich so eine Unterscheidung machen oder ist sie nur eine Erfindung der selbsternannten Gamer-Elite?

Auf jeden Fall erschaffen diese Begriffe eine gewisse Abgrenzung von "erfahrenen" Spielern und Neulingen in der Branche. Sie implizieren, dass diese beide Gruppen völlig verschiedene Ansprüche und Forderungen an den Videospielmarkt stellen und ihre Spiele dementsprechend anders aussehen. In meinem Einleitungspost habe ich bereits Beispiele genannt für Spiele, die als typisches Casual-Spiel gelten würden. Ziel ist ein einfacher Einstieg und kurzweiliger Spass. Nichts womit man sich lange befassen müsste, um trotzdem zwischendurch etwas Spass zu haben.

Ich denke das diese Begriffe stark mit Vorurteilen beladen sind, insbesondere deswegen, da sich eine selbsternannte Elite bedroht fühlt von diesen "Casual-Spielen". Ich denke einer der Gründe dafür ist, dass diese Spiele wohl viel mehr Einsteiger-Spiele als Casual-Spiele sind. Spiele die einem den Einstieg in die Welt der Videospiele erleichtern. Da ist es nur natürlich, dass gewisse Elemente fehlen, die ein herkömmliches "Core-Spiel" ausmachen, wie vielleicht eine faszinierende Tiefe, die einen in die Position eines Helden versetzen mag, wie z.B. ein gutes Buch.

Die Buch-Metapher ist übrigens sehr passend, um die Diskrepanz zwischen Einsteiger-Spielen und den anderen Spielen zu erklären. Man kann nicht mit einem 1000-Seitigen Roman jemanden das Lesen und die Freude daran beibringen, man muss mit kleineren Geschichten anfangen und somit die Faszination lange aufbauen. Und von daher finde ich den Casual-Markt etwas sehr schönes, er ermöglicht immer mehr Leuten einen Einstieg in die fantastische Welt der Spiele, eben jene Leute fühlen sich vielleicht plötzlich versucht einen der Zelda-Teile anzufassen, da sie nur gutes davon gehört haben, als sie sich stärker mit Videospielen beschäftigten.

Und genau deswegen ist es auch Schade, dass sich so viele Leute angegriffen und bedroht von diesen Spielen fühlen und so eine Mauer zwischen den Neulingen und den Erfahrenen aufbauen, die einen grossen Teil des Efforts des Casual-Marktes zunichte macht. Videospiele sind da, um Menschen zu vereinen, ihnen Gesprächsstoff zu bieten, wie jedes gute Unterhaltungsmedium.

Ich muss zugeben, dass in den letzten Jahren immer weniger Spiele kamen, die mich fesseln, begeistern konnten, aber als ich ein paar meiner Spiele aus der Kindheit wieder spielte, musste ich feststellen, dass auch die Faszination für diese zu einem Teil gewichen ist und, dass es kaum mehr gute Spiele gab als heute. Was ich aber auf jeden Fall feststellen musste, war, dass ich bei Konsolen vor meiner Zeit sehr viel gefunden habe, was mich plötzlich faszinieren konnte, allerdings hab ich dazu auch nicht den zeitlichen Rahmen, in dem diese erschienen sind, also kann ich nicht über die Frequenz urteilen.

Ich hoffe hier kommt, trotz der ruhigen letzten Tage noch eine schöne Diskussion zustande und vor allen Dingen hoffe ich, dass ich mit meinem Post ein paar Gedanken anregen konnte, es gibt noch tausend andere Dinge, die man hier ansprechen könnte, tommiboy hat z.B. eine Sache angesprochen, von der ich in letzter Zeit sehr viel hörte.
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Alt 18.02.2010, 16:54   #7
 
Benutzerbild von emeralda
 
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Standard AW: Der Videospielmarkt - Kommerzialisierung auf Kosten der Qualität?

Ich kann nicht sagen, dass es an der Jugend liegt, dass man das Gefühl hat, die Spiele werden immer "seelenloser". Ich hab erst mit Mitte/Ende 30 angefangen zu spielen, war also gar nicht mehr "jugendlichn verklärt" und ich war damals sofort von der Atmosphäre z. B. eines "Tomb Raiders" gefangen. Auch bei den anderen Spielen konnte ich als Spieler regelrecht "fühlen", wieviel Mühe sich die Programmierer gegeben haben, um mich als Spieler gut und rundum zu unterhalten.
"Burnout" ist für mich ein Paradebeispiel: der erste Teil kam raus und ich war hin und weg und hab es mit wachsender Begeisterung gespielt. Auch der zweite und dritte Nachfolger - totale Zufriedenheit - alles stimmte, das Spiel hatte "Seele" (wenn ich das mal so nennen darf...) - man hat sich schon richtig drauf gefreut. Irgendwann aber wurde das Studio der Burnoutmacher von einem großen Konzern, dessen Namen wir alle kennen, aufgekauft und danach - ja, es war immer noch ein solides, schnelles Rennspiel, aber der ganze Spaß (für mich) war rausprogrammiert. Keine "Crash-Kreuzungen" mehr, kein Herzklopfen, wenn man mit Boost über die Straßen fliegt usw. usw. - als wenn die Hälfte plötzlich fehlte. DAS SCHMERZT!
Man weiß, dass es besser geht, kriegt aber nichts besseres mehr.
Ich hab's trotzdem durchgespielt, aber es war eher nur noch ein "abhaken" der Aufgaben. Die Zufriedenheit, es geschafft zu haben, fehlte völlig.
Mittlerweile halte ich mich an die Japaner (Capcom, Square usw.) und warte lieber eine Weile länger auf ein Spiel (wie bei MGS und FF), als dass ich mir irgend so eine Filmversoftung kaufe, die ich in 5 bis 7 Stunden durch habe und danach nie wieder anfasse.
...ich weiß: Square hat sich auch zu einem japanischen "EA" entwickelt und ich bin gespannt, wieviel Seele ein FF13 jetzt noch hat....da war ja schon einiges drüber zu lesen, hier im Forum.
Ach ja: was ich vor 10 Jahren so gerne gespielt habe, spiele ich heute auch noch genau so gerne - siehe "spielt gerade".....aber ich wäre so froh über ein neues z. B. Vagrant Story oder Okami, denn bis in alle Ewigkeit kann man ja wohl nur Tetris spielen....
__________________
die schärfsten Kritiker der Elche wären gerne selber welche. (F. W. Bernstein)

Geändert von emeralda (18.02.2010 um 16:57 Uhr)
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Alt 18.02.2010, 20:57   #8
 
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Grim*Fandango hat eine strahlende Zukunft
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Standard AW: Der Videospielmarkt - Kommerzialisierung auf Kosten der Qualität?

Was ist denn ein Core und was ist ein Casual-Spiel? Ist ein Dr. Kawashima casual? Oder Barbies Reiterhof? Ich finde das die Grenze hier wirklich schwer zu ziehen ist, bzw. sehe ich im Grunde gar keine. Ich fühle mich durch Spiele für die Massen nicht bedroht. Hatte es schon mal erwähnt, das ich trotz des immer breiteren Marktes immer noch locker viele Spiele finde, die mich als Hardcorespieler ansprechen - wirklich zuviele, kann mir das finanziell gar nicht erlauben die alle zu kaufen.

Und ich finde das diese Massenmarkt-Kompatiblen Spiele ein so breites Publikum ansprechen, das da sicherlich welche dermassen "Blut" lecken, das sie Lust auf mehr verspüren....willkommen im Club sozusagen.

Ich zocke auch gerne Spiele aus meiner Jugend, erinnere mich gerne wie ich ein Bard´s Tale damals wochenlang gespielt habe bis zum Ende, wo ich mangels Automap-Funktion auf kariertem Din4-Papier die Wege der Dungeons manuell aufgezeichnet habe....DAS war Hardcore! Aber muss zugeben, sowas würde ich mir heute nicht mehr antun, dafür liebe ich eine gute Automap. Bin ich jetzt noch ein Core-Zocker oder ist das schon etwas casual?

Je mehr Menschen sich für etwas interessieren, desto interessanter ist es für die gesamte Industrie. Gestandene Publisher und Studios bekommen plötzlich Konkurrenz von Leuten, die vom Kuchen auch etwas haben wollen - und das schafft man nicht mit billigem Schrott, sondern man muss die Menschen mit Qualität überzeugen. Somit ist das immer breitere Interesse an unserem liebsten Hobby ein Vorteil für jeden, sei es den Rund-um-die-Uhr-Spieler oder den Ab-und-an-Zocker.
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Alt 18.02.2010, 21:46   #9
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Standard AW: Der Videospielmarkt - Kommerzialisierung auf Kosten der Qualität?

Wenn ich an meinen C64er zurückdenke, dann waren dort etwa zwei drittel aller Spiele das, was man heute als "Casual" bezeichnet. Genau genommen hätte es sogar bei den meisten nichtmal dazu gereicht, weil sie einfach zu simpel und billig waren.
Allerdings waren Computer und Spiele damals nur was für Nerds und eben nicht frauen- und kindertauglich, so wie heute.

Bei den Spielen sehe ich es so wie bei Musik: Es gibt heutzutage mehr gute Musik als jemals zuvor. Allerdings gilt das noch viel mehr für schlechte. Um gute Sachen zu finden, muss man sich anstrengen und mit der Materie beschäftigen. Wenn ich gute Musik finden will, kann ich das nicht durch die Hitparade, RTL oder MTV. Da muss ich mich schon etwas mehr anstrengen, werde dafür aber in jedem noch so kleinen Nischengenre mit unendlich großer Auswahl belohnt.

Bei Videospielen sieht es genauso aus. Dadurch, dass eben unsagbar viele Ponyhof und sonstige Schrottspiele erscheinen, hat es den Anschein, dass richtig gute Spiele vernachlässigt werden. Aber vergleicht man mal mit früher (z.B. anhand alter Videospiel-Zeitschriften, gerade Dezemberausgaben mit Jahresrückblick), ist das nicht anders als heute.
Was wirklich gute Spiele sind und was mal Klassiker werden, kann man meistens nicht in der Gegenwart sehen, daher gibt es immer nur die "gute alte Zeit".
Ich merke das z.B. daran, dass hier jüngere User von ihrer guten alten Zeit reden, die für mich schon eher die Zeit ist, in der es nichts gutes mehr gab, weil sie so lange nach meiner guten alten Zeit liegt (jaja, ich werde alt).

Und dadurch, dass einfach so viele neue Spiele für so viele Konsolen/PCs rauskommen, wird eine Erwartungshaltung erzeugt, die nicht erfüllt wird. Die Auswahl ist heute so groß und das Verlangen alles haben zu müssen ebenso.
Das mag auch eine Tatsache des Internets sein, denn in meiner Jugend hatten wir die Spiele, die in unserem Freundeskreis getauscht wurden und zum Geburtstag/Weihnachten kam mal was neues dazu. Heute weiß jedes Kind, das Internet hat, was es gibt, wann was rauskommt, usw.
Und um up-to-date sein zu wollen, muss man natürlich auch alles kennen und gespielt haben, was halt nicht geht.

Egal, ich drifte ab. Was bleibt ist meine Meinung, dass die Anzahl guter Titel über die Jahre konstant geblieben ist oder bestenfalls sogar gewachsen ist. Lediglich das Verhältnis von guten zu schlechten Spielen ist gefallen.
O-bake ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.02.2010, 23:06   #10
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Standard AW: Der Videospielmarkt - Kommerzialisierung auf Kosten der Qualität?

Zitat:
Zitat von Daverball Beitrag anzeigen
[...] tommiboy hat z.B. eine Sache angesprochen, von der ich in letzter Zeit sehr viel hörte.
?
Hab ich garnicht mitbekommen

@ Seelenlosigkeit
Da kann ich auch zustimmen

Vielen großen Spiele-Serien fehlt inzwischen der Flair der sie groß gemacht hat.
Bestes Beispiel: Sonic (bis auf wenige Ausnahmen)

Was mich auch unsagbar stört sind Spiele extrem leicht sind oder ständig helfen.
Beispiele?
Nehmen wir mal Fable
Nachdem man eine Quest abgeschlossen hat kommt auf einmal die Stimme "Im Hauptquartier liegt eine neue Quest für Euch bereit"
Na dann teleportieren wir uns doch gleich mal hin


Wer da mal Gothic gespielt hat weiß wie ein richtiges Quest System sein muss
Und dass jede Menge Fußmarsch und erkunden dazugehören


Oooder
Das aktuelle Prince of Persia
Ich meine... was ist ein Jump 'n' Run bei dem man nicht mal von ner Plattform fallen kann ohne von ner Zaubertante wieder hochgezogen zu werden?!

Im speziellen PoP war in der Sands of Time Trilogie extrem genial (ok, PoP 3D davor war übel...)
Warum wird da jetzt so weichgewaschener Müll produziert?
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Alt 18.02.2010, 23:10   #11
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Zitat:
Zitat von tommiboy Beitrag anzeigen
Zitat:
Zitat von Daverball Beitrag anzeigen
[...] tommiboy hat z.B. eine Sache angesprochen, von der ich in letzter Zeit sehr viel hörte.
?
Hab ich garnicht mitbekommen
Ich hab mich da auf die Sache mit den miesen Konsolen-Ports für den PC bezogen. Ich bin zwar kein PC-Spieler, aber die Kollegen von mir, die es sind, beschweren sich in letzter über kaum noch was anderes. Ich kann nur sagen, dass ich froh bin kein PC-Spieler zu sein.
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Alt 19.02.2010, 09:24   #12
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Standard AW: Der Videospielmarkt - Kommerzialisierung auf Kosten der Qualität?

O-Bake hat dort etwas sehr interessantes angesprochen, es gibt heutzutage einfach viel mehr Spiele, damit steigt natürlich auch die Anzahl der schlechten Spiele, genau so finde ich werden es jedes Jahr auch mehr gute Spiele.
Ich fand 2009 war ein super Jahr(auf PS3) bezogen, man denke an Skate 2, Uncharted 2, Killzone 2...
Gleichzeitig gibt es auch viel mehr Entwicklerstudios, und gerade die nicht so finanzstarken werden von den Publishern unter Druck gesetzt, schnell zu entwickeln.
Und ein "Tina's Tierklinik" ist nunmal schneller fertig als ein episches Final Fantasy, und auch Tina's wird sich dank der breiten Zielgruppe wohl auch "gut"(Vergleich Entwicklungskosten/VK Zahlen) verkaufen.

Zitat:
Zitat von o-bake
Egal, ich drifte ab. Was bleibt ist meine Meinung, dass die Anzahl guter Titel über die Jahre konstant geblieben ist oder bestenfalls sogar gewachsen ist. Lediglich das Verhältnis von guten zu schlechten Spielen ist gefallen.
Genau das denke ich auch.

Und ich glaube auch die Kindheitserinnerung spielt eine große Rolle.
Ich bin mit dem N64, wahrscheinlich später als viele hier, das erste mal daheim in den Kontakt mit Videospielen gekommen.
Es war neu, auf einmal bewegte sich was auf dem Bildschirm und man konnte selbst entscheiden was passiert. Für mich war es damals ein riesen Sprung vom passiven Fernsehen hin zum mitmach/selbermach Medium Videospiel.
Und damals hat man noch gut und gern 100 Mark für ein Spiel bezahlt, ich denke das allein hat schon bewirkt das man 1. viel genauer darüber nachdenkt ob man das Spiel wirklich braucht, und wenn man es kauft hat man es auch zu Ende gespielt.
Dann bekam ich eine Playstation 2 mit Kingdom Hearts und ich es war wieder so ein "Wow!" Moment, die Grafik, die Story hat mich damals umgehauen.
Ich habe Kingdom Hearts dann mal wieder gespielt und mich gefragt was mich damals eigentlich so fasziniert hat...
Spiele verlieren vielleicht nach einer Zeit einfach ihren Reiz, nach dem 100. Shooter ist man eben nicht mehr überrascht wenn einem sein Partner auf einmal in den Rücken fällt, oder sonst was. Auch für die Entwickler wird es wohl immer schwerer etwas wirklich neues zu erschaffen.
Und falls es doch mal etwas neues ist, ist es extrem schwer nicht 3 Monate vor dem Release schon 50% der Story -dank Internet usw.- zu kennen. "Früher" ging (ich zumindest) einfach in den Laden und hab mir ein Spiel gekauft weil es toll aussah oder weil ein Freund sagte wie toll es sei. Jetzt giebt es 1 Jahr vorher schon einen Teaser, noch einen Teaser und 5 Trailer noch drauf. Da kommt oftmals einfach kein "Wow" Effekt mehr zu Stande.

Ich glaube das hört sich alles zu Negativ an, ich bin immer noch begeisterter Fan von Videospielen jeglicher Art, nur eben auf eine andere Weise. Es ist eben nicht mehr das "Neue" sondern einfach ein schönes Hobby.
Und ich sehe der Entwicklung Richtung "Mainstream" auch positiv entgegeben. Umso mehr Spieler(innen), desto mehr Leute können auch nachdem sie mit "Casual" Spielen eingestiegen sind,nach "Core" Spielen verlangen.

Geändert von .Tobi. (19.02.2010 um 09:30 Uhr)
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Alt 19.02.2010, 09:44   #13
 
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Standard AW: Der Videospielmarkt - Kommerzialisierung auf Kosten der Qualität?



Ich finde auch heute noch wirklich gute Spiele. Das Problem ist aber, wie hier schon gesagt wurde (O-Bake wars glaube ich), das man einfach ein bisschen genauer hinschauen muss. Wer immer nur den Mainstream verfolgt und aus den durch die Medien hochgejubelten Spielen seine Auswahl trifft, kann ja nur das Gefühl haben, das es nicht viel gutes mehr gibt. Man sieht ja all zu oft hier nen Trailer, ließt dort nen Preview, und im fertigen Spiel ist dann doch alles anders und die eigene Erwartung wurde nicht erfüllt-> Enttäuschung.

Das beste Beispiel für mich selbst ist Prototype. Ich hatte, bevor ich es gekauft hatte, überhaupt nichts davon gehört, das es dieses Spiel überhaupt gibt. Das wurde ja nicht so gehyped wie zum Beispiel ein GTA oder Final Fantasy. Ich hatte also auch keine Erwartungen. Durch Zufall stieß ich dann im Netz auf einen Artikel/Review und das klang alles ganz interessant. Gekauft, gespielt, begeistert gewesen. Auch wenns seine Macken hat, ich hab teilweise heute noch (nach 3mal durchspielen) meinen Spaß daran.

Ich denke, es liegt oft einfach auch daran, das die Medien bei uns vor dem Release teilweise eine Erwartungshaltung erzeugen, die nicht erfüllt werden kann. Da ist man natürlich hinterher enttäuscht.
__________________

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Alt 19.02.2010, 14:02   #14
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Zitat:
Zitat von ~drake~
Ich denke viele Spiele von früher haben wir auch einfach besser in Erinnerung, als sie waren ... wenn man einige davon heute wieder in die Hand nimmt, wundert man sich, wieso man sie denn so hochgepriesen hat. Bei anderen ist das natürlich immernoch der Fall, aber ich meine den generellen Trend, der Ausspruch "Früher war alles besser" ist halt mal schnell dahin gesagt. (...)
Das finde ich auch. Ich habe früher für mein Gameboy oft auch Lizenzspielchen und "Kinderspiele" geschenkt bekommen. Erinnere mich da besonders an "Asterix" für den Gameboy und "Rugrats" für den GBC. Als Kind hast du wirklich alles gespielt. Kann mich zumindest nicht daran erinnern, dass mir je solche Spiele damals nicht Spaß gemacht haben. Wie oft habe ich die als Kind durchgespielt, weil sie kurzweilig waren und weil man nur jedes Jahr mal ein Spiel geschenkt bekam? Wenn ich die Spiele heutzutage wieder in den Gameboy- Schacht stecke und eine Runde spiele, so geht mir durch den Kopf, dass die Grafik eigentlich ziemlich miserabel ist und das Leveldesign sehr langweilig... Oder man findet die Spiele immer noch gut, einfach aufgrund des Retro- Faktors und den guten Erinnerungen.


Zitat:
Zitat von Daverball Beitrag anzeigen
(...)
Sehr wichtig ist bei der Diskussion ein Bestandteil der verwendeten Terminologie, nämlich "Core" und "Casual". Kann man wirklich so eine Unterscheidung machen oder ist sie nur eine Erfindung der selbsternannten Gamer-Elite? (...)
Ich glaube, dieser Begriff ist einfach dadurch gekommen, weil die Industrie dem Kind einen Namen gegeben hat und dort ganz bewusst plötzlich eine Trennlinie zieht.
War nicht jeder vielleicht mal ein Casual Spieler? Ich meine mich daran erinnern zu können, wie ich als Kind bei einer Freundin total die Freude daran hatte, ein typisches Mädchenspiel auf dem PC zu spielen. Dort musste man als Mutti sein Baby füttern und betreuen.
Weitere Spiele am Anfang meiner "Laufbahn" waren Dinge wie Tetris, Pac Man und Arkanoid. Diese besitzen auch ein sehr simples Spielprinzip. So simpel, dass sie hin und wieder noch von meiner Mutti gespielt werden, die theoretisch gesehen schön in die "Casual"-Schiene reinpasst. Für sie sind Spiele wie Mariokart oder klassische Jump 'n Runs zu kompliziert.
Hat das nicht jeden Wii-Besitzer am Anfang gefreut, als plötzlich die sonst so videospielfeindlichen Eltern mit einem Wii spielen wollten? Ich habe selbst mal meine Oma vor die Konsole gebracht

Zitat:
Zitat von Daverball
Ich denke das diese Begriffe stark mit Vorurteilen beladen sind, insbesondere deswegen, da sich eine selbsternannte Elite bedroht fühlt von diesen "Casual-Spielen".
Das habe ich an mir aber schon selber irgendwie festgestellt. Einmal war ich in der Elektronikabteilung unseres örtlichen Drogeriemarktes. Vor Jahren war an der selben Stelle, wo nun Wii Spiele sind, die GBA Games. Früher lief ich dort mit leuchtenden Augen hin und es waren jedes Mal eine Hand voll Spiele angehängt, die mich interessieren könnten.
Heutzutage hängen dort Wii Spiele und mittlerweile ist es extremer als am Anfang der Wii-Ära: Carnival Games reiht sich an Sports Island und Mein Ponyreiterhof. Man muss glatt suchen, wenn man kein Partyspiel möchte. Dann lass ich innerlich einen Seufzer in mir los und denke mir schließlich "warum läufst du eigentlich immer noch automatisch in die Ecke? Sind sowieso keine Spiele angeboten, die dich interessieren könnten." Ich habe generell eigentlich nichts gegen diese Einsteiger Spiele, schließlich finde ich es selber auch gut, wenn sich mehr Leute für das Spielen interessieren. Nur habe ich das Gefühl, dass, wenn ich den Buch-Metapher aufgreife, fast nur noch Kurzgeschichten angeboten werden. Schließlich wird doch der, der langsam mit den dünnen Büchern angefangen hat, irgendwann auch auf die dicken, epischen Bücher greifen möchten. Wird er aber im Regal nur immer die Dinge auf gleichem "Niveau" finden, kann man sich doch auch nicht weiterentwickeln.

Zitat:
Zitat von DaKayOne
Ich denke, es liegt oft einfach auch daran, das die Medien bei uns vor dem Release teilweise eine Erwartungshaltung erzeugen, die nicht erfüllt werden kann. Da ist man natürlich hinterher enttäuscht.
Deswegen finde ich es im Nachhinein gar nicht so schlecht, über Zelda für die Wii noch nicht so viel zu wissen und serviert zu bekommen. So habe ich zumindest noch keine großen Erwartungen, deswegen kann es ja nur gut werden!

Ich selber habe leider schon seit bald einem Jahr kein einziges Spiel mehr gespielt, aber ob das deswegen ist, dass keine guten Spiele mehr kommen? Glaube eher nicht.
Mag wohl eher daran liegen, dass ich einen "stark limitierten Geschmack" habe. Shooter, Action, Beat em ups, Sport- und Rennspiele (außer MK) sind Genres, um die ich normalerweise einen großen Bogen mache, NSMB Wii hat mich komischerweise nicht angemacht...
Nun ja, aber was mich heutzutage freut, ist, dass es, trotz der vielen "Mainstream-Spiele" doch noch kreative Entwicklerstudios schaffen, etwas "andere" Spiele zu gestalten... Ich denke da an Okami, Muramasa, World of Goo, Lost Winds, Bit Trip usw... Spiele, die ein wenig Frischen Wind bringen.

So, ich habe bestimmt ein wenig abseits des Themas geredet, vielleicht auch schon das eine oder andere wiederholt, die Diskussion nicht weiter gebracht und so einiges vergessen.
Aber das wollte ich mal loswerden...
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Geändert von kirinriki (19.02.2010 um 14:05 Uhr)
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Alt 20.02.2010, 15:57   #15
 
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Das was Tobi im zweiten Teil seines Beitrags erwähnt hat, seh ich genauso. Wenn ich zurückdenke an die Zeit, wo ich noch kein Internet hatte, oder im Prinzip noch nicht wusste das es Internet gab, konnte ich mich auch nicht über die Spiele im Vornherein informieren. Zum Beispiel, als Pokemon rauskam, ging eben einfach überall in meiner Kindergartengruppe oder Klasse rum, das das Spiel gut sei und jeder wollte es irgendwie auf einmal haben. Dann bin ich damals einfach mit meiner Oma losgezogen und wir haben es gekauft, ohne zu wissen was es eigentlich war. Und damit war dieser Effekt einfach viel größer, sowas hatte man noch nie gesehen. Jetzt bin ich täglich im Internet, soweit ich nicht wegen irgendwas verhindert bin und besuche auch meine üblichen Seiten um mich zu informieren welche neuen Spiele kommen werden. Und wenn man schon ein Jahr oder länger auf ein Spiel wartet und guckt, hat man immer mehr das Bedürfnis schon etwas zu erfahren über das Spiel der Begierde. Wenn man dann schon etliche Trailer gesehen hat und auch schon weiß worum es in dem Spiel geht, verliert man umso mehr Interesse und wenn man es sich dann kauft, sind nur noch wenige Sachen neu. Das merke ich zureit z.B. wieder an dem neuen Teil der Ace Attorney-Serie. Wer es zufällig auch gerade spielt und schon beim 3. Fall ist, dort wird ein neues System vorgestellt und davon wusste ich im Vornherein nichts, weil ich mich diesmal gott sei dank nicht so sehr um das Spiel gekümmert hatte. Und umso besser war dann der Effekt als ichs gesehen hatte.
Außerdem ist es auch generell so, wie hier erwähnt wurde, das eben nur noch ganz wenige Sachen neu sein können. Als ich meinen ersten Shooter gespielt habe, hat mich es auch fasziniert, es war Call of Duty 2, doch jetzt spiele ich Modern Warfare 2 und habe garkein Interesse mehr daran, weil es eigentlich, ausgenommen der Grafik, der anderen Spielzeit/welt und den kleinen Szenen nichts Neues ist. Aber das kann man ja nicht schlecht machen, denn irgendwann kann es einfach keine neuen Ideen mehr geben, leider.
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Alt 22.02.2010, 16:18   #16
 
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Zitat:
Zitat von Sebbel Beitrag anzeigen
Außerdem ist es auch generell so, wie hier erwähnt wurde, das eben nur noch ganz wenige Sachen neu sein können. Als ich meinen ersten Shooter gespielt habe, hat mich es auch fasziniert, es war Call of Duty 2, doch jetzt spiele ich Modern Warfare 2 und habe garkein Interesse mehr daran, weil es eigentlich, ausgenommen der Grafik, der anderen Spielzeit/welt und den kleinen Szenen nichts Neues ist. Aber das kann man ja nicht schlecht machen, denn irgendwann kann es einfach keine neuen Ideen mehr geben, leider.

Falsch. Es kann IMMER neue Ideen geben. Ich lege dir mal das hier ans Herz (wenn du mal 2 Stunden Zeit ist. Lohnt sich wirklich, ist sehr interessant)



Passt jetzt vielleicht nicht so 100% zum Thema, soll aber Bestätigen, das uns rein theoretisch unendliche Ideen zur Verfügung stehen, wir nur nicht drauf kommen, da unser Denken durch die gesellschaftliche Prägung ziemlich eingeschränkt ist. Wer sich das mal anschaut, wird verstehen, worauf ich hinaus will.

Also mit Sachen wie "Es können keine neuen Ideen mehr kommen, weils alles schon gibt" braucht mir keiner kommen, das ist Blödsinn
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Alt 25.02.2010, 12:04   #17
 
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Standard AW: Der Videospielmarkt - Kommerzialisierung auf Kosten der Qualität?

ich stimme den poster über mir zu, man muss nur mal "out-of-the-box" denken... dann kriegt man neue ideen, schaut euch die japaner an, die erfinden täglich neue genres für die PSP und den DS, es gibt da spiele wo keiner von uns auch nur im Ansatz weiß was das sein soll, und sie machen spaß (beispiel: dieses 100000 tonnen spiel da, wo man luftkriegsschiffe zersägen muss)... wir sollten uns ein beispiel an denen nehmen, oder monster hunter freedom hat auch keinen richtigen Genretypen, da es komplett anders ist wie jedes andere Adventure (keine freie welt, keine rätsel etc), es nicht ist wie irgendein Actiongame (in welchen Actiongame weidest du Tiere aus, musst Missionen frei nach Schnauze erledigen und hast so sachen wie Waffenschärfe o.Ä), es ist aber auch kein RPG, da es keine Story besitzt und es auch kein action rpg ist (es hat keine frei begehbare welt, keine story, es basiert nicht auf irgendeinen level system, man kann den charakter sich nicht durch attribute oder training oder ähnliches selbstbauen (nur equippen))... joa, es hat halt kein Genre, es ist eine neuschöpfung, und es macht spaß, somit ist diese These widerlegt (das es keine Ideen mehr gibt).

Hingegen zerstört die kommerzialisierung wirklich die Qualität, man bemerke das der spielerische Gehalt am Anfang der Spieleindustrie (wo diese noch sehr klein war) VIEL höher war, grafik war noch nicht soweit fortgeschritten (man musste nicht animieren o.Ä), es wurden sprites verwendet (ich red jetzt von Spielen wie beispielsweise Mystic Quest, Lufia, Secret of Mana, Secret of Evermore, Terranigma), und diese Sprites mit den verschiedenen Animationen waren schnell gemacht (ein bisschen zeichnen und voila), somit hatten die entwickler mehr zeit für die Engine die hinterdem Spiel stand, und für die Balance, das Gameplay usw, nur heutzutage geht 60 - 70% der Arbeitszeit bei den gewaltigen Animationsarbeiten drauf, bzw 60% - 70% der belegschaft müssen an den Animationen arbeiten... was natürlich die Qualität des Gameplays mindert (sieht man z.B an Gothic 3 mit dem altbackenen Spielprinzip, nichts, absolut nichts neuem, und bugs vor dem herren (in der ursprungsversion ohne fixes)).

So hab genug meines Schmarrns beigetragen^^
redscores2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.02.2010, 12:52   #18
 
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Standard AW: Der Videospielmarkt - Kommerzialisierung auf Kosten der Qualität?

Hallo zusammen,

also ich finde diese doch unterschiedlichen Meinungen hier sehr interessant.

Ich selbst würde diesen Thread umbenennen in :

"Kommerzialisierung auf Kosten des uninformierten Käufers?"

In meinen Augen gibt es auf jeden Fall sehr viele, qualitativ sehr hochwertige Spiele mit zum Teil aberwitzig guten Ideen.... Unabhängig vom Genre oder von der Grafik.....

ABER im Vergleich zu früher gibt es nicht nur 10 Spiele im Regal des Händlers sondern 100.

Von diesen 10 waren damals 5 ok , 3 super und 2 der Wahnsinn.... Das war übersichtlich und es hat sich ganz schnell rumgesprochen welche 2 man kaufen sollte.

Von den 100 sind nun 50 ok, 30 super und 20 der Wahnsinn.... Wenn ich mich hier nicht wirklich informiere habe ich bei weitem viel mehr Möglichkeiten ins Klo zu greifen.

Abgesehen davon ist auch mein Anspruch an ein Spiel mit jedem Besseren gestiegen. Ich picke mir also nur noch die absoluten Kracher raus (Unser Cloud bezeichnet sowas als "Edel Gamer"). Und ganz ehrlich : Ich hab (leider) nicht so viel Zeit um diese ganzen Perlen die es für die PS3 oder PSP gibt zu spielen obwohl ich jeden Abend zocke denn im Gegensatz zur Spielindustrie hat die Fernsehindustrie tatsächlich keine Qualität mehr.

Liebe Grüße

Hasi
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哈思 Lache, wenns zum weinen nicht reicht 哈思

Zitat:
Zitat von Nıco Beitrag anzeigen
Syko und du seid solche Opfermonster
Hasi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.02.2010, 20:21   #19
 
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Standard AW: Der Videospielmarkt - Kommerzialisierung auf Kosten der Qualität?

Zitat:
Zitat von tommiboy Beitrag anzeigen
Wer da mal Gothic gespielt hat weiß wie ein richtiges Quest System sein muss
Und dass jede Menge Fußmarsch und erkunden dazugehören
Oh ja, die guten alten Gothic Wanderungen. Dafür konnte man sich die Umgebung dadurch immer super einprägen.
__________________
Luigi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.02.2010, 22:21   #20
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Und noch dazu waren hinter jedem Baumstumpf am Wegesrand oder bei Seitenwegen/Höhlen/Waldstücken coole Items/Quests versteckt wegen denen sich das rumrennen auch gelohnt hat
Das ganze natürlich grenzenlos und non-linear

Wenn ich da an die eingezäunten Wege von Fable denke... *würg*
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Fernsehen macht blöd...
... aber unglaublich viel Spaß!
Walulis sieht fern
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