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Art Das Kunstforum. Hier kommen eure Bilder, Fotos, Geschichten, Gedichte, Musik, Rollenspiele, .... rein.

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Alt 10.09.2007, 15:40   #1
 
Benutzerbild von Kang00
 
Registriert seit: 15.03.2005

Kang00 hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

Standard Im Café

Ich hatte mal wieder eine Idee für eine kleine Geschichte, vielleicht gefällt sie euch ja.

Im Café

Es war mal wieder einer dieser Tage, den ganzen Tag schon hatte es geregnet, und das Kopfsteinpflaster auf der Straße glänzte wie schwarze Edelsteine. Die Menschen eilten vorbei, und von Zeit zu Zeit besann sich einer, kam herein, um einen Moment zu ruhen, dem Stress zu entfliehen, neue Kraft zu schöpfen.
Er saß auf einem gemütlichen Sessel, wie immer, die Zeitung im Politikteil aufgeschlagen (er interessierte sich sehr für Politik) und die Pfeife im Mundwinkel, was sehr ungewöhnlich war für seine gerade mal 32 Jahre. Der Dunst der Pfeife füllte den Raum mit einem wohligen Duft aus, einem Duft, der ihn an ein prasselndes Feuer und heimelige Wärme erinnerte, an Weihnachten und fröhliche Menschen.

Es war gegen vier, als sie das Café betrat, zuerst bemerkte er es gar nicht, doch dann fragte sie, ob sie sich neben ihn setzen dürfte, denn alle anderen Plätze waren bereits besetzt. Er nahm die Zeitung herunter und schaute sie an. Galant, wie er es immer tat, bot er ihr den Platz an. Sie setzte sich und er meinte, dass sie wohl zum ersten Mal hier wäre, er hatte sie noch nie hier gesehen. Ja, erwiderte sie, sie war gerade vorbeigekommen und hatte ein wenig Zeit zum Ausruhen bevor sie weiter müsse. Dann bleibt uns nicht viel Zeit, um uns kennen zu lernen, sagte er und lächelte. Sie lachte, wie sie es oft tat, und ihre Lachfältchen, die ihr Gesicht einen Schein von Verspieltheit gaben, dankten es ihr.

Sie kamen ins Gespräch, zunächst über belanglose Dinge, das Wetter, ihre Ohrringe und seine Pfeife. Bald sprachen sie über persönliche Dinge, doch immer wenn sie auf ihn zu sprechen kamen, blockte er ab, meinte, es sei nicht der richtige Zeitpunkt dafür. So vergaßen sie die Zeit und ließen sich treiben zwischen den ein- und ausgehenden Menschen, dem regen Treiben außerhalb des Cafés. Ruf mich an, sagte sie, als sie ging, und schrieb ihre Nummer auf einen Fetzen Papier. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, erwiderte er, sie lächelte und ging. Er stand auf, zog seinen langen, beigen Trenchcoat an und verließ das Café.

Draußen auf der Straße griff er in die Innentasche seines Mantels und holte ein vergilbtes Foto heraus, es zeigte eine Frau und einen kleinen Jungen, fünf Jahre alt vielleicht. Intensiv betrachtete er die zwei Personen auf dem kleinen Papier, und sein Blick wurde wehmütig dabei. Dann wandte er sich ab, steckte das Foto zurück, und mit ihm das Stück Papier mit der Nummer der Frau, steckte es zwischen all die anderen Zettel, hinter denen sich ein anderer Anschluss, eine andere Geschichte, eine andere Frau verbarg. Dann ging er, und er dachte bei sich: Bald, wenn der Zeitpunkt gekommen ist…
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Geändert von Kang00 (13.09.2007 um 22:40 Uhr)
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Alt 10.09.2007, 16:26   #2
 
Benutzerbild von Poenni
 
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Ort: Kalletal
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Standard AW: Im Café

Schön geschrieben. Muss ich wirklich sagen.
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"Wer in Foren diskutiert, muss Spaß an einer Diskussion an sich haben und darf niemals ein Ergebnis erwarten - das wird in Foren selten erzielt, eben weil Forendiskussionen sich im Kreis zu drehen pflegen. "
-Verfasser unbekannt-
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Alt 10.09.2007, 18:51   #3
 
Benutzerbild von albatros
 
Registriert seit: 16.06.2006
Spielt gerade: mit den Teletubbies

albatros hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

Standard AW: Im Café

Zitat:
Zitat von Kang00 Beitrag anzeigen
und legte den Untersetzer zwischen all die anderen, die Visitenkarten und Taschentücher, zwischen die Fotos seiner Hand, wenn sie nichts zu schreiben hatten und die U-Bahn-Fahrkarten.
Sorry, aber das kapier ich jetzt nich ganz. Hat er Fotos von seiner Hand oder was? xD Kann auch sein, dass ich mich einfach blöd anstelle das zu verstehen ^^

Naja, aber den Sinn is ja zu verstehen, und der ist wirklich sehr schön!
Mich würde mal interessieren, wie die auf solche Ideen kommst ^^

MfG albi
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Geändert von albatros (10.09.2007 um 18:54 Uhr)
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Alt 10.09.2007, 18:53   #4
 
Benutzerbild von Kang00
 
Registriert seit: 15.03.2005

Kang00 hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

Standard AW: Im Café

Naja, wenn er halt ne Frau kennengelernt hat, und sie nichts zum Schreiben hatten, hat sie es auf seine Hand geschrieben, die er dann später abfotografiert hat.
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Alt 10.09.2007, 19:02   #5
 
Benutzerbild von Sasuke
 
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Sasuke ist ein wunderbarer AnblickSasuke ist ein wunderbarer AnblickSasuke ist ein wunderbarer AnblickSasuke ist ein wunderbarer AnblickSasuke ist ein wunderbarer AnblickSasuke ist ein wunderbarer AnblickSasuke ist ein wunderbarer AnblickSasuke ist ein wunderbarer AnblickSasuke ist ein wunderbarer AnblickSasuke ist ein wunderbarer Anblick

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Standard AW: Im Café

Sry Kang00. aber warum machst du für jede deiner Geschichten oder Poetischen Sätzchen einen Thread auf? Mach doch dann gleich für alle so nen Thread auf, falls es den nicht schon gibt, und schreib da rein.
Aber ansonsten ist es wie all deine Poetischen Textchen sehr gut und schön beschrieben. Ich konnte mir das Café so richtig vorstellen, und die mullige wärme zwischen den beiden
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Geändert von Sasuke (10.09.2007 um 20:10 Uhr)
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Alt 10.09.2007, 20:09   #6
 
Registriert seit: 07.08.2006

asdsghdfhh hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

Standard AW: Im Café

Von "Mulliger Wärme" und "Poetischen Textchen" mal abgesehen, der Text ist sehr gut formuliert, grammatikalisch super.
Na was hast du in Deutsch ?
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Alt 10.09.2007, 20:17   #7
 
Benutzerbild von Kang00
 
Registriert seit: 15.03.2005

Kang00 hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

Standard AW: Im Café

Letztes Jahr ne zwei, bin jetzt im LVK, mal sehen was bei der ersten Klausur rauskommt.

@Sasuke: Es gibt einen Gedichte-Thread, nur ist das hier leider kein Gedicht. Und meines Wissens nach gibt es auch keinen Geschichten-Thread. Ich muss aber zugeben, dass ich auch nicht nach einem gesucht habe, sollte es also einen geben, dann bitte ich darum meinen dort einzugliedern.

Wie ich auf meine Ideen komme? Im Alltag, wenn ich die Leute um mich rum beobachte, oder meine Gedanken schweifen lasse. Oder bei anderen Kurzgeschichten, machen wir gerade in Deutsch, und die haben es mir wirklich angetan, mal schauen, habe schon wieder ne Idee, wann die zu elektronischem Papier gebracht wird.
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Alt 13.09.2007, 14:25   #8
 
Benutzerbild von kintaro26
 
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kintaro26 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphärekintaro26 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphärekintaro26 sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre

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Standard AW: Im Café

Ich bin dumm!!!

Was soll das "Wenn der Zeitpunkt gekommen ist" heissen?
Sucht Vater für Sohn eine Frau?
Will Vater sich an Frau "rächen"?
Ist Vater schwul?
Frau verlies Vater mit Sohn,
Vater denkt sich "Mach ich mir eben noch 'n Sohn"?


Jo, ansonsten gut geschrieben.
Wär nicht schlecht, wenn die "Dinger" länger wären.
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"Terrible" Terry Tate
"I don't got time for pain! The only pain I got time for
is the pain I put on fools who don't know what time it is!
"
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Alt 13.09.2007, 20:22   #9
 
Benutzerbild von Kang00
 
Registriert seit: 15.03.2005

Kang00 hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

Standard AW: Im Café

Seine Frau und sein Sohn sind verstorben, und noch ist er nicht darüber hinweg. Er hat aber, um sich davno abzulenken, eine Art Tick entwickelt, er setzt sich in ein Café und flirtet dort mit Frauen, auf eben die charmante Art, wie er seine Frau kennengelernt hat, aber er ist noch nicht bereit, sich wieder zu binden.


EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

Habe das ganze nochmal ein wenig verfeinert! Danke nochmal an Plmngre!
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Geändert von Kang00 (13.09.2007 um 20:22 Uhr) Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
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Alt 22.10.2007, 16:19   #10
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______ genießt hohes Ansehen
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Standard AW: Im Café

Lustig, ich habe neulich auch was geschrieben, das zufällig in einem Cafe spielt. Ich werds mal posten, falls dich das stört kann ichs später auch wieder löschen.

Zitat:
Der Zigarettenrauch, den er selbst eben noch entspannt aus dem Mund hatte ziehen lassen, war Adrian in die Augen geraten, woraufhin er hektisch mit seinen Fingern durch sein Gesicht zu reiben begann und schließlich mit hochrotem Kopf und Tränen in den Augen einen Fluch ausstieß.
Er war am Nachmittag alleine durch die Stadt geschlendert, wo er sich recht gelangweilt und doch mit dem zufriedenen Gesicht eine jungen Mannes, der sich an einem schönen Sommertag frei genommen hat, in einem Cafe niedergelassen hatte. Beim Bestellen einer Tasse Cafe, hatte er versucht seinen Charme spielen zu lassen, wie einer der etwas von den Frauen versteht. Die recht hübsche Bedienung hatte sich daraufhin ihr braunes Haar aus dem Gesicht gestrichen, ihn kurz mit ihren etwas matt wirkenden Augen gemustert und dann müde lächelnd abgewunken. Adrian hatte sich über seinen plumpen Versuch geärgert und sich, um auf andere Gedanken zu kommen, eine Zigarette angesteckt. Diese Idee verfluchte er nun, da er merkte, dass während er noch versucht hatte den ziehenden Schmerz in seinen Augen zu unterdrücken, eine Serviette im Aschenbecher durch den Stummel der Zigarette entzündet kurz zu brennen begonnen hatte und sich nun um seinen Tisch herum ein geradezu erbärmlicher Gestank ausbreitete.
Als er leise fluchend und mit der Menükarte herumfuchtelnd den Geruch zu vertreiben suchte, bemerkte er mit verschwommenem Blick, dass jemand zu seinem Tisch getreten war und das Geschehen aus nächster Nähe zu beobachten schien.
Die Person, die er noch immer nicht genau erkennen konnte, ließ ein leises Lachen vernehmen. Am leisen, doch rauen und tiefen Ton konnte Adrian, der nun kurz davor war, aufzuspringen und den schadenfrohen Beobachter zur Rede zu stellen, erkennen, dass es sich um einen Mann mittleren Alters handeln musste. Doch noch bevor er in der Lage war darauf zu reagieren ergriff der Unbekannte das Wort: „Guten Tag der Herr, ich komme nicht umhin ihnen zu sagen, dass sie auf mich wie ein Mann wirken, der zu einiger Leistung in der Lage ist. Ihr Körper scheint robust und ihr Gesicht zeugt von Reife. Kurz, sie sind genau der Mann den ich suche.“ Adrian wischte sich die Tränen aus den Augen und betrachtete, nun wieder in der Lage klar zu sehen, die imposante Person, die sich vor ihm aufbaute. Er hatte mit seiner Einschätzung richtig gelegen, es war in der Tat ein Mann mittleren Alters, der noch dazu von äußerst kräftiger Statur war und einen teuren Anzug trug. Auf seinem Kopf glänzte dunkles, recht kurzes Haar, das er sich ordentlich zu einem Seitenscheitel gekämmt hatte. Seine stahlblauen Augen und sein ernster Gesichtsausdruck verstärkten den Eindruck den der Mann auf Adrian machte nur noch, es musste sich um einen erfolgreichen Geschäftsmann handeln, der wusste was er tat.
„Entschuldigen Sie, wo sind nur meine Manieren? Mein Name ist John Kingston, meines Zeichens Eigentümer der Portmore-Kingston-Association, kurz PKA.“ fuhr er fort und reichte Adrian seine Hand. Nach einem starken Händedruck stellte sich Adrian vor und erfuhr, dass Mr. Kingston einen wie ihn bräuchte. Er solle sich am nächsten Tag in der hiesigen Niederlassung der PKA vorstellen, dort würde er auch den anderen Inhaber treffen und erfahren, wozu er gebraucht würde. Mr. Kingston verriet nur so viel, dass es eine höchst lohnenswerte Beschäftigung sei, der es genau so einem Typen wie Adrian bedürfe.
Dannach war Kingston so schnell wieder verschwunden, wie er aufgetaucht war und ließ einen verwirrten Adrian zurück. Er wunderte sich, dass der Herr gerade ihn angesprochen hatte, wo das Cafe doch, aufgrund des anhaltend guten Wetters, geradezu überfüllt war. Andererseits könnte das eine gute Möglichkeit für ihn sein, denn seine Tätigkeit als „Bürohengst“, wie ihn seine Freunde gerne nannten, hatte ihn schon seit Langem nicht mehr so recht zugesagt. So nahm er sich vor, am nächsten Tag tatsächlich bei der PKA, von der er bislang nie etwas gehört hatte, vorstellig zu werden, denn, da war er sich sicher, zu verlieren hatte er nichts.

...
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Alt 22.10.2007, 16:26   #11
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Lopik ist ein ForengottLopik ist ein Forengott
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Standard AW: Im Café

Also ich finde es gut, es passt alles zusammen, guter ablauf, man kann sich alles gut vorstellen, allerdings würde ich das Wetter aber bei Gelegenheit früher beschreiben.
Fortsetzung?

MFG
__________________
"Arm ist nicht der, der wenig hat, sondern der, der nicht genug bekommen kann."
Jean Guéhenno

Geändert von Lopik (22.10.2007 um 16:28 Uhr)
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Alt 22.10.2007, 16:28   #12
 
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Standard AW: Im Café

Wo ist das Ende ?
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Alt 22.10.2007, 17:57   #13
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Standard AW: Im Café

Mh, als ich das eben gelesen hab kam es mir vor, als hätte man lauter Sätze von John Grisham und Dan Brown zusammengewürfelt. Mir fehlt ein wenig die individuelle Note. Ansonsten ist's aber recht gelungen, daraus kann man einen guten Spannungsbogen ziehen. Die vielen Beschreibungen werden durch die wörtliche Rede gut aufgelockert. Nix zu meckern
Bob ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2007, 18:22   #14
latoan25
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Standard AW: Im Café

is ne tolle geschichte, die man sich gut vorstellen kann, freu mich auf die nächsten threads.
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Alt 22.10.2007, 19:05   #15
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______ genießt hohes Ansehen
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Standard AW: Im Café

Zitat:
Zitat von Bob Beitrag anzeigen
Mh, als ich das eben gelesen hab kam es mir vor, als hätte man lauter Sätze von John Grisham und Dan Brown zusammengewürfelt. Mir fehlt ein wenig die individuelle Note.
Interessant, da ich kein Buch einer der beiden Autoren gelesen habe und auch nicht auf englisch schreibe. Eigene Note fehlt, ja - ich versuchte mich "gut" auszudrücken, daher hab ich vorerst auf die eigene Note verzichtet.

Ansonsten Danke an alle, ihr bringt mich in die Predullie die Geschichte weiterschreiben zu müssen.

Btw. wer bezieht sich hier eigentlich auf mich und wer auf Kang00?

Geändert von ______ (22.10.2007 um 19:09 Uhr)
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Alt 22.10.2007, 20:01   #16
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Lopik ist ein ForengottLopik ist ein Forengott
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Standard AW: Im Café

Da du den Thread erneuert hast denke ich, dass sich alles auf deinen text bezieht.
Ich denke mal, dass ihn da irgendetwas schlimmes erwartet.
Und nochmal:ich konnte mir alles bildlich sehr gut vorstellen, also weiter so!
P.S.: Wann geht die Geschichte in etwa weiter?

MFG
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Jean Guéhenno
Lopik ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2007, 20:16   #17
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Standard AW: Im Café

Hehe, setz mich nicht unter Termindruck dann bekommst du vllt. bald eine Fortsetzung.

Zitat:
Als Adrian am nächsten Morgen, nachdem er sich mühselig zu der Adresse, die auf Kingstons Visitenkarte stand, durchgefragt hatte, vor der Tür der Portmore-Kingston-Association stand, staunte er nicht schlecht, denn entgegen jeglicher Erwartung seinerseits war es kein prunkvoller Palast, auf dem er das PKA- Emblem thronen sah, es war auch kein Wolkenkratzer und nicht einmal ein wirkliches Haus, vielmehr stand er vor einer Tür in einem schäbigen Wohnblock, hinter der er vielleicht ein geheimes Drogenlabor oder sonst eine Behausung für zwielichtiges Gesindel erwartet hätte und nicht etwa die Niederlassung der PKA, die ihm Mr. Kingston tags zuvor versprochen hatte. Starke Zweifel beschlichen ihn und er war schon kurz davor sich umzudrehen und die Sache zu vergessen, als ihn eine kräftige Hand bei der Schulter packte und festhielt. Adrian, der damit nicht gerechnet hatte, erschrak und sah sich, nachdem er sich, hektisch mit den Armen rudernd, umgedreht hatte, einem Hünen gegenüber, der ihn, mit einem breiten Grinsen im Gesicht, willkommen hieß.
Adrian sei bereits erwartet worden und solle sich doch bitte noch einen Moment gedulden hieß es und er wurde von dem ungewöhnlich gut gelaunten Riesen in eine Art Wartezimmer geführt. Der Raum, in dem er warten sollte, war, zu Adrians Erstaunen, voll besetzt mit jungen Menschen, die, wie er, nicht zu wissen schienen, was sie erwartete. Es wurde nicht viel geredet, die meisten wirkten unruhig und manche liefen sogar nervös im Zimmer auf und ab. Die merkwürdige Versammlung spiegelte Adrians Befinden perfekt wieder. Er nahm neben einer jungen Frau platz, die ausgesprochen entspannt zu sein schien. Während die meisten anderen nervös im Raum umher blickten, mit ihren Füßen zappelten oder auf ihrem Stuhl herumrutschten, hatte sie die Augen geschlossen und schien regungslos durch ihre kleinen Ohrstöpsel Musik zu hören. Adrian, dem die Ruhe der Frau imponierte, betrachtete ihre langen roten Haare und ihr blasses, etwas rundliches Gesicht, dann ihren Körper. Sie war recht groß gewachsen, vielleicht sogar größer als er selbst, von sportlich schlanker Statur und recht modern gekleidet. Die Frau faszinierte ihn, sie hatte etwas Mysteriöses an sich und war doch eine wahre Schönheit.
Während Adrian so gedankenverloren auf die Frau starrte, schreckte diese plötzlich auf und blickte ihn verwirrt an. Er erschrak und wendete seine Augen rasch von der Frau ab, woraufhin er ein leises Kichern vernahm. Blut schoss in seinen Kopf und als er sich gerade entschuldigen wollte, hörte er eine raue, ihm bereits bekannte Stimme am Ende des Raumes.
„Guten Tag, meine Damen und Herren. Einige von Ihnen kennen mich ja bereits, für die anderen: Ich bin John Kingston, meines Zeichens Eigentümer der Portmore-Kingston-Association, kurz PKA. Sie alle sind heute hier, weil wir einige von Ihnen brauchen. Sie sind jung, Sie sind intelligent und das wissen Sie.“ In den meisten Gesichtern war ein leichtes Lächeln zu erkennen, auch Adrian fühlte sich geschmeichelt. Die mysteriöse Frau neben ihm hatte ebenfalls geschmunzelt, allerdings glaubte Adrian, dabei ein merkwürdiges Funkeln in ihren Augen wahrgenommen zu haben. „ Wir werden“, fuhr er fort, „wenn Sie noch immer Interesse an einem gut bezahlten, abwechslungsreichen Job haben, in den nächsten Stunden noch einmal genauer überprüfen, ob Sie unseren Anforderungen entsprechen. Zunächst einmal möchte ich Sie bitten, folgendes Formular zu lesen und zu unterschreiben.“
Der Riese, der Adrian zuvor in das Wartezimmer geführt hatte, teilte nun die Formulare und Kugelschreiber aus. „Eine reine Formalität. Versicherungstechnisch.... Sie verstehen?“ erklärte er und lief weiter zu den nächsten Bewerbern. Beim Überfliegen des Zettels fielen Adrian vor allem Satzfetzen wie „Auf eigene Gefahr“ oder „Die PKA haftet nicht für…“ auf. Dennoch unterschrieb er, wie alle anderen im Raum, den Zettel und reichte ihn vor zu Mr. Kingston, der die Bewerber daraufhin feierlich in den Keller führte, in dem die Tests stattfinden sollten. Dort angekommen traute Adrian seinen Augen nicht. Der Keller dieses maroden Gebäudes war hochmodern ausgestattet und erinnerte ihn im ersten Moment an ein Labor der NASA.

Geändert von ______ (25.05.2008 um 19:21 Uhr)
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Alt 17.02.2015, 23:00   #18
 
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Die lang erwartete Fortsetzung:
Zitat:
„Na komm schon!“ Adrian biss die Zähne zusammen. Mächtige Finger hielten seinen Arm fest im Griff, während eine eiskalte Nadel durch seine Haut drang.

Die jüngsten Entwicklungen gefielen Adrian gar nicht. Der Riese, den er keine halbe Stunde zuvor noch am ehesten für einen Türsteher gehalten hatte, war neben seiner Funktion als gut gelauntes Begrüßungskomitee auch für die Verpflegung der Bewerber zuständig und begleitete, mit nun grimmigem Blick, die Vorstellungsgespräche. Als Adrian allerdings sah, wie sich dieses monströse „Mädchen für Alles“ einen Arztkittel überwarf und mit ernster Miene den Inhalt eines Arztkoffers inspizierte, bekam er es mit der Angst zu tun. Fast glaubte er, dass dieser absurde Doktor Gedanken lesen konnte, denn als hätte dieser seine spontan aufkommenden Fluchtgedanken erahnt, wies er Adrian an, er solle mit ihm kommen: „Du bist der erste Patient, Kleiner.“

Die Nadel schien sich immer tiefer in seinen Arm zu bohren. Adrian vermutete, dass der Doc diese massive Eisenspitze spielend durch seinen kompletten Arm treiben könnte. „Na, wo biste?“ grunzte der Riese. Unzufrieden schob er seine, passend zu seinem Körper ebenfalls mächtigen, Augenbrauen zusammen, kniff das rechte Auge zu und riss die Nadel aus Adrians Arm. „Tapfer Kleiner. Aber muss nochmal rein, hab nicht getroffen…“ kicherte er.

Um sich von der Aussicht auf einen erneuten Stich abzulenken, ließ Adrian seine Augen durch den Raum schweifen. Nach den Vorstellungsrunden und Einzelgesprächen des Vormittags hatte sich die Zahl der verbleibenden Bewerber inzwischen deutlich verringert. Noch hatte man sie bezüglich des Jobs alle im Unklaren gelassen. Von einer äußerst lukrativen Beschäftigung hatte Kingston geredet. Zudem wurde ihnen eine fürstliche Aufwandsentschädigung für die Dauer der Tests versprochen und die Verpflegung war hervorragend, also waren alle Bewerber geblieben. Bis zu den Interviews. Mit scharfem Ton waren sie ausgequetscht worden. Geradezu bissig wurden berufliche Laufbahnen kommentiert und Familienverhältnisse hinterfragt. Da Adrian keine Familie hatte und ihm an seinem Job wenig lag, antwortete er offen und machte sich nichts aus den Provokationen. Er war diesbezüglich einiges gewöhnt. (Seitdem er mal in der Mittagspause hinter seinem Schreibtisch eingenickt war und der Büroleiter ihn Stunden später aufgescheucht hatte, nannte dieser ihn an schlechten Tagen nur noch „Penner“ – an guten Tagen blieb er der „Dings… weißt schon“.)
Viele andere, sicher über die Hälfte, scheiterten an den Gesprächen. Einige wurden aufbrausend, andere kleinlaut. Bei manchen taten sich einfach zu viele Ungereimtheiten auf in der Darstellung ihrer Vita. So blieb nur noch der harte Kern übrig. Manche dieser Typen machten ihm ein wenig Angst. Was wohl die Auswahlkriterien der Kingston-Portmore-Association gewesen waren? Und dann war da noch-

„Gefällt dir, hm?“ raunte der Doc, während er zum zweiten Mal in Adrians Arm herumstocherte. Schüchtern fiel Adrians Blick zum Boden. „Na, na. Schau ruhig hin, wer wird’s dir denn übel nehmen?“. Das Kichern eines asthmatischen Kettenrauchers. „Ist schon was… Ne Rothaarige!“

Adrian und der Doktor blickten nun beide zu dem blassen Mädchen, neben dem Adrian am Morgen im Wartezimmer gesessen hatte. Sie redete in ernstem Tonfall auf Kingston ein. Dieser saß mit verschränkten Armen ihr gegenüber, hatte seine Augen zu schlitzen verengt und lauschte gespannt. „Da wäre ich gern mal Mäuschen…“ murmelte Adrian. Plötzlich erstarrte die Rothaarige. Kingston hatte wortlos seinen Arm gehoben und zeigte mit gestrecktem Zeigefinger auf den Ausgang. Er funkelte sie an. Es wurde still im Raum und alle Blicke waren nun auf die junge Frau gerichtet. Sie sprang auf, der Stuhl spritzte ihr dabei unter den Beinen weg und landete geräuschvoll wenige Meter hinter ihr, schlug mit jähzornigem Fauchen ihre Faust auf den Tisch und verschwand, nicht ohne Kingston noch mit einem vernichtenden Blick zu strafen, aus dem Keller.

„Die weiß, wasse will.“ jubelte der Hüne. Adrian blickte ihr mit offenem Mund hinterher.
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