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Art Das Kunstforum. Hier kommen eure Bilder, Fotos, Geschichten, Gedichte, Musik, Rollenspiele, .... rein.

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Alt 15.06.2003, 11:18   #1
Ehrenmitglied
 
Registriert seit: 07.12.2001
Alter: 34

plotti wird schon bald berühmt werdenplotti wird schon bald berühmt werden

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Standard Kurzgeschichten...

weiß ned ob das hier herpasst, aber ihr habt doch sicher ein paar kurzgeschichten auf euren pcs...
würd ich gern mal lesen, finde kurzgeschichten generell ziemlich super...
also hier mal einer von meinen:

Zitat:
Warum kann ich nicht so sein wie ein Vogel? Einfach frei und ohne irgendwelchen Sorgen und Probleme. Vielleicht fällt mir eine Antwort ein, wenn ich ein bisschen Mineralwasser trinke.
Ich gehe also auf den Kühlschrank zu, hole die noch volle 1-Liter-Flasche voller prickelndem Wasser aus dem Kühlschrank und schenke mir einen Viertel-Liter in ein Glas. Wie ich dieses angenehme Gefühl liebe, wenn diese prickelnde Flüssigkeit im Mund ist. Herrlich. Ich hoffe, dass mich jetzt keiner stört, aber ich bin mir sicher, gleich passiert was, denn jedes Mal, wenn ich mich entspannen will, passiert etwas.
Und wieder Mal behalte ich Recht. Meine Türklingel klingelt. Ich hoffe nur, dass es nicht meine Mutter ist. Ich öffne die Tür. Und zu meiner Überraschung ist es meine Mutter. Ich starre sie an und weiß nicht, was ich sagen soll. Sie sagt, sie will nur kurz vorbeischauen und fragen, wie es mir geht.
Ok, ich muss sie so schnell wie möglich los werden denn ich erwarte noch Besuch von meiner Freundin. Und wenn dann noch meine Mutter dabei ist, dann kann das nicht gut gehen. „Mama, ich habe jetzt wirklich absolut keine Zeit. Ich muss noch meine Wohnung aufräumen und zur Bank gehen.“ „Das trifft sich ja gut! Ich kann dir ja helfen.“ Oh Gott, wie ich es hasse. „Nein Mama, ist nicht nötig, ich schaff das schon alleine.“ Wenn ich ihr jetzt sage, dass noch meine Freundin vorbeikommt, werde ich sie nie los. „Ach, stell dich nicht so an Kerstin, ich helfe dir doch gerne!“ „Das weiß ich doch, trotzdem brauchst du es nicht für mich zu tun.“ Und schon klingelte es an der Tür. Ich schaute auf die Uhr – es war halb sieben. Das ist doch hoffentlich nicht meine Freundin Claudia! „Kerstin, erwartest du noch jemanden?“ Ich gehe auf die Tür zu und öffne sie. „Hi Kerstin!“ Oh nein, warum kommt sie denn jetzt schon? „Hi Claudia, was machst du denn schon hier?“ Hab mir gedacht, ich komm ein bisschen früher. Stört dich das?“ Ja, es stört mich! Ich muss meine Mutter unbedingt los werden. „Nein, nein. Komm doch einfach rein.“ „Kerstin, ist das deine Freundin?“ Und schon beginnt sie lästig zu werden. „Ja Mama, das ist Claudia.“ „Grüß Gott Frau Koch.“ „Hallo Claudia.“ Nach ein paar sprachlosen Sekunden geht es weiter. „Lasst euch nicht stören. Ich räume nur Kerstins Wohnung auf.“ Wie peinlich. Claudia beginnt zu schmunzeln. Na ja was soll’s, irgendwie werde ich meine Mutter schon los werden. „Ich werde jetzt einmal mit dem Wohnzimmer beginnen. Ihr könnt ja inzwischen Karten spielen oder etwas anderes tun.“ Karten spielen? Na ja, sie ist ja meine Mutter. „Wir gehen ins Schlafzimmer.“ Endlich, die Tür ist zu. „Meine Mutter ist sehr komisch, einfach nicht beachten. – Wie geht’s deinem Freund?“ Komischerweise antwortet sie nicht. Da muss irgendwas passiert sein. „Willst du etwas zu trinken?“ Sie nickt. Aber warum sagt sie denn nichts? „Ich hol uns einen Orangensaft.“ Und schon bin ich weg. Ich gehe zum Kühlschrank, so unauffällig es geht, damit mich meine Mutter nicht entdeckt. Schon bin ich wieder im Schlafzimmer. „Wie geht es dir und deinem Freund?“ Keine Reaktion. Was hat sie jetzt schon wieder. Immer kommt sie zu mir wenn sie Probleme mit ihrem Freund hat. Was hat sie denn da auf ihrem Oberarm? „War das er?“, frage ich und zeige mit meinem Finger auf den blauen Fleck. „War das er?“ wiederhole ich. Sie nickt. Ach Claudia, ich hab jetzt überhaupt keine Zeit für dich. Warum machst du nicht einfach mit dem Kerl Schluss, hat doch eh keinen Sinn. „Dieses Arschloch!“ Eigentlich wollte ich ja zu einer Party gehen, aber so wird das sicher nichts mehr. „Willst du darüber reden?“ Sie schüttelt weinend den Kopf und murmelt: „Ich glaub ich geh jetzt lieber.“ „Willst du vielleicht mit zu einer Party kommen damit du auf andere Gedanken kommst?“ Nein, warum frage ich sie? Dann hab ich erst keine Ruhe von ihr. „Nein.“ Na Gott sei Dank. Mir wird gerade in diesem Augenblick klar, was für ein Egoist ich eigentlich bin. Meine beste Freundin hat Probleme und ich will sie einfach nur loswerden. „Willst du nicht hier bleiben und darüber reden?“ Sie steht auf und entschuldigt sich bei mir. Ich glaube sie hat gemerkt, dass ich sie nicht hier haben will. Prompt in dem Augenblick kommt meine Mutter rein. „Kerstin, ich bin fertig.“ Warum kommt sie immer nur zur unpassendsten Stelle. Gleich beginnt sie sicher jede Menge Fragen zu stellen auf die ich keine Lust habe zu antworten. „Warum weinst du denn, Claudia?“ „Mama, hör auf zu fragen, das geht dich nichts an!“ Eine Sekunde später höre ich schon die Tür, wie sie zuknallt. Danke Mama, jetzt habe ich nicht einmal „Auf Wiedersehen“ sagen können. „Mama, Danke, jetzt hast du sie verscheucht!“ Eigentlich war ich es ja die sie verscheucht hat. Warum kann mich keiner hier in Ruhe lassen. „Entschuldige Kerstin, ich werde dann auch lieber gehen. Tschüss.“ Und schon verschwand sie aus meiner Wohnung. Jetzt war ich alleine. So wie ich es wollte. Aber irgendwie war ich nicht zufrieden mit mir selbst. Warum bin ich nur so egoistisch?
Ich schaue auf die Uhr und ich sollte eigentlich schon längst auf der Party sein. Doch jetzt kann ich nicht mehr hingehen, weil ich die ganze Zeit über die Probleme von Claudia nachdenken muss.
Danke Claudia. Vielen herzlichen Dank. Warum kann ich nicht einfach frei sein, einfach frei von Problemen und Sorgen…
plotti ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 15.06.2003, 12:32   #2
smn männlich
 
Registriert seit: 01.01.2003
Ort: Berlin

smn ist ein Forengottsmn ist ein Forengott
smn ist ein Forengottsmn ist ein Forengottsmn ist ein Forengottsmn ist ein Forengottsmn ist ein Forengottsmn ist ein Forengott

Standard RE: Kurzgeschichten...

Geil, genau für sowas hab ich meine shorties geschrieben:

I'ts School Time! von Jannik L (P3000)

Morgens 6:30 AM in Deutschland.
GÄÄÄÄÄÄÄHNNNN
Jannik steht auf. Müde schleppt er sich die Treppe runter,
stolpert ins Bad und versucht, sich Kleidung anzuziehen.
Irgendwas stimmt mit der Hose nicht!?, denkt er bei sich, bevor er bemerkt, dass er die Hose falschrum anhat.
Muss.......essen.......
Mit schlurfenden Schritten torkelt er in die Küche, um Frühstückszerealien in sich hinein zu schieben.
Muss zum Bus....? Mit diesen Worten geht Jannik die Straße entlang zur Bushaltestelle, an der schon mehrere andere Jugendliche stehen und warten.
Uääähn Jannik schläft im stehen ein. Erst als der Bus kommt, und er von einem anderen Jungen angestoßen wird, wacht er auf.
Im Bus ist es warm. Jannik sucht sich einen Sitzplatz. Muss........ zur........ Schu.....l..e....
Und er schläft weiter.

Krrk alle bitte in die 606 umsteigen, bitte! Krrk
Jannik öffnet langsam die Augen und findet sich in einer Gegend wieder, die er noch nie gesehen hatte.
Hektisch sieht er auf seine Uhr, 7:30 .
MIST! Um Acht fängt die Stunde an!, ruft er und stürmt aus dem Bus in die Nr. 606. Nur leider achtet er nicht darauf, wohin der Bus fährt.
Irgendwie schafft er es dann doch, in die Schule zu kommen.
Heftig atmend steht er vor dem Schulgebäude und sieht auf die Uhr,
8:15.
Los jetzt!!!
Er rennt die zwei Treppen zum Lateinraum herauf - und stürzt!
Am Boden liegend wird er nicht von Herrn Geise bemerkt, der gerade den Gang entlangrollt.

Das war die Sage über den Jungen, der der Walze der Schule zum Opfer fiel. Ob ihr sie glaubt oder nicht, ist euch überlassen. Aber überprüft es doch selbst...
smn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.06.2004, 20:05   #3
 
Benutzerbild von callandor
 
Registriert seit: 11.01.2004
Alter: 35

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Standard Eure Kurzgeschichten!

reife mal den thread eines anderen Forums auf.

postet einfach eure kurzgeschichten. andere haben dann die möglichkeit diese zu bewerten/ kritisieren. eurer fantasie sind keine grenzen gesetzt.
ihr könnt einen bis vergeben, wobei eine höhere anzahl von eine bessere bewertung darstellt.
callandor ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.06.2004, 20:06   #4
 
Benutzerbild von callandor
 
Registriert seit: 11.01.2004
Alter: 35

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Standard

meine erste kurzgeschichte. gestern verfasst.


Tokoyama erwacht plötzlich aus seinem tiefen Schlaf.
Dröhnende Sirenen begleitet von starken Vibrationen beanspruchen seine ganze Wahrnehmung.
„Verdammt!“, schreit er und springt auf die Beine. „ Caution! Deck 1,2,3,4,5 are gonna be sealed off in 5 minutes! I repeat deck 1,2,3,4,5 are gonna be sealed off in 5 minutes! Leave your housing immediately. Escape tunnels will lead you to deck 0. Please keep calm and wait for further instructions!”, ertönt die Computerstimme aus dem Lautsprecher.
„Ruhig bleiben?! Verdammte Scheiße was ist los?“, entfährt es ihm. Statt einer Antwort erfolgte die gleiche Meldung nochmals auf vermeintlich Koreanisch. Von Panik ergriffen rennt er so schnell er kann Richtung Türschleuse, bemerkt zu spät, dass sie sich nicht wie gewöhnlich automatisch öffnet, und findet sich eher er sich versah blutend auf dem Boden wieder. Stöhnend steht Tokoyma auf und schlägt voller Wut auf das Doorpad, doch nichts tut sich.
Durch das Bullauge sieht er aufgebrachte Menschenmassen schreiend an seiner Türschleuße vorbeilaufen. Ein erneutes, dieses Mal sanfteres, betätigen des Pads bewegte die Türschleuse immer noch nicht. „Hilfe! Meine Tür öffnet sich nicht! Helft mir bitte!“, doch keiner vernimmt seine Schreie. Techniker, Wissenschaftler, Administratoren, alle samt intelligente Individuen, liefen ohne Verstand, nur durch den animalischen Instinkt geleitet an ihm vorbei.
Fünf cm Titan trennen Tokoyama von dem Ort, den er nie beachtet hat und nun doch so begehrt, dem Verbindungsgang. Von Angst durchsetzt hämmerte er wild auf die Türschleuse ein, als plötzlich ein gewaltiger Ruck durch die ganze Station geht. Die Schreckenschreie erstarkten einen kurzen Moment, und verstummen umgehend. Tokoyama traut seinen Augen nicht. Menschen die zuvor an ihm vorbeigelaufen sind, wurden nun langsam durch mehrere, für ihre Körper viel zu kleinen Löcher in der Außenhülle, qualvoll aber schnell in die kalte Leere des Raumes gesogen. Angewidert wändet er sich ab und übergibt sich auf seinen erst vor kurzem erstanden O`Barney Kunstfaserteppich. Noch bevor sich seine materialisierte Abscheu vollständig auf dem Boden verteilt, schwebt er plötzlich in der Luft, drehte sich um seine eigene Achse.
Seine Panik erreicht ein höheres Level und entläd sich in einem nicht enden wollenden Schrei. Nur langsam begreift er, dass nicht das Vakuum für seine Levitation verantwortlich ist, sondern ein wahrscheinlich ausgefallener Schwerkraftgenerator.
Er treibt nicht in Richtung der todbringenden Löcher - das ist alles was für ihn zählt.
Durch sein Fenster, ein Luxus den nur die wenigsten haben, beobachtet er, wie einige Rettungskapseln sich von der Station entfernen.
Panik wandelt sich in Verzweiflung.
Eine vollständige Evakuierung findet ohne ihn statt, das wurde ihm klar. „Wie konnte das nur geschehen? Was um Gottes Willen ist passiert?“, sagt er wie in Trance zu sich selbst.
Stunden vergingen, ohne das etwas geschah. Die Durchsagen liefen unbeirrt weiter, obwohl außer ihm wohl keiner mehr da war.
Verzweiflung ist längst Resignation gewichen.
Der Strom fällt aus, doch es kümmert Tokoyama nicht mehr. Die plötzliche Dunkelheit und Stille wirken beruhigend auf ihn. Eisige Kälte zieht in sein Quartier, seinen einstigen Stolz, der ihm nun nichts mehr bedeutet. Das Chaos der umherfliegenden Gegenstände amüsierte ihn irgendwie, hatte er doch immer so großen Wert auf Ordnung gelegt. Er denkt an seine Familie in Otawa wohl wissend, dass er sie nie wieder sehen wird.
Tokoyama ergreift ein Messer, das ihn anzulächeln scheint, öffnet sein Hemd und schließt seine Augen.
Resignation ist längst zu Entschlossenheit geworden.
callandor ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.06.2004, 23:20   #5
 
Registriert seit: 27.05.2004
Alter: 36

El Capitán hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

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Find ich generell gut die Idee. Auch das mit den Bewertungen. Ändert aber nichts daran, dass es schon einen Thread für Kurzgeschichten gibt, siehe hier.
El Capitán ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.06.2004, 00:07   #6
ehem. Teammitglied
 
Benutzerbild von Vivi
 
Registriert seit: 09.02.2003
Alter: 31

Vivi sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreVivi sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreVivi sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreVivi sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre

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Zusammengefügt
Vivi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.06.2004, 03:24   #7
 
Benutzerbild von Popup_Hasser
 
Registriert seit: 11.02.2002
Ort: Köln
Alter: 32
Spielt gerade: Hellblade

Popup_Hasser genießt hohes Ansehen
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Gegut

"Nun hör doch auf zu weinen... Du machst mich ja ganz depressiv... ja... ja ich weiss wie die Männer sind.... Was? Er hört dir nie zu? Ja.... Ja, ja... Du hast echt Pech mit Deinen Beziehungen... hmhm.... ja, jetzt lass uns aber mal Schluss machen, das Fussballspiel fängt gleich an und ich muss noch den Kasten Bier hochholen... Wiederhören Markus." - Klick
"Jürgen-Agamemnon! Schaff mir die Bälger vom Hals ich will das Fussbalspiel sehen! *Uuuurps!*"

Anmerkung:
Wer den Text nicht verstanden hat (vielleicht gibts das ja :P)sollte besonderes Augenmerk auf den Titel werfen
__________________
ein Sinn für Humor ist das sicherste Zeichen intelligenten Lebens
Popup_Hasser ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.06.2004, 11:31   #8
smn männlich
 
Registriert seit: 01.01.2003
Ort: Berlin

smn ist ein Forengottsmn ist ein Forengott
smn ist ein Forengottsmn ist ein Forengottsmn ist ein Forengottsmn ist ein Forengottsmn ist ein Forengottsmn ist ein Forengott

Standard

ich verweise nur mal auf alle meine "fiction" threads hier in der art sektion^^
smn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.08.2004, 19:20   #9
 
Registriert seit: 04.08.2004

Stacer hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

Daumen hoch Dein Traum

Zitat:
"Warum sind wir hier, Sir?", fragte das Mädchen, doch keine Antwort folgte.
Sie standen am Rande einer Klippe, hoch über der Stadt. Hier hatte man einen guten Ausblick über das Geschehen in der Metropole und konnte all die Seelen bei ihren Taten betrachten.
Dann antwortete er: "Dort unten sind wir nicht mehr sicher ..."

Der Wind war kalt und fuhr den beiden über ihre Häupter. Das Kind zitterte, der Mann nicht.
"Wann darf ich wieder in die Schule?"
Daraufhin senkte er seinen Blick und starrte das Mädchen mit seinen Augen an.
"Ich weiß nicht. Vielleicht nachher ..."
Dann wandte er sich von der Stadt ab und erhob den Kopf gen Himmel, welcher sich zu bedecken schien. Erst blau und glasklar, verdunkelte er sich zunehmend und verschwamm zuletzt in einem dunklen Grau.
"Es wird bald regnen, Kind."
Sogleich zuckte ein greller Blitz aus der Luft hinunter in das Tal unter ihnen und schlug nahe des örtlichen Marktplatzes ein. Ein Mensch starb.
Dann begann der Regen und begrub den Toten unter seinen Fluten. Minuten später waren die Straßen leer und die Dächer voll verängstigter Leute.
"Siehst du, wie sie rennen? Siehst du, wie sie weinen?"
Das Mädchen wimmerte nun leise, doch der Mann wiederholte sich nur:
"Siehst du es?"
Als es wieder kein Wort von sich gab, packte der Mann das Kind am Arm und blickte es mit zornesfunkelnden Augen an. Daraufhin öffnete es den Mund:
"Ihr macht mir Angst ..."
Doch er lächelte nur.
"Ach ja? Bin ich es wirklich oder ist es der Sturm, der sich über mir erhebt?"
Es folgten Sekunden voll Stille - nur das Grollen am Himmel und die Schreie der Städtler unterbrachen diese.
"Sie sind es ...", antwortete das Mädchen schließlich "... bitte lassen Sie mich gehen."
"Nun, wenn es dir so beliebt ..."
Der Mann lächelte wiederholt, griff das Mädchen am Körper und warf es die Klippe hinunter in die Fluten ...
Dann war es leise.
Über Kritik und Derartiges würde ich mich sehr freuen.
Stacer ist offline   Mit Zitat antworten
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