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Alt 17.02.2006, 20:10   #1
 
Benutzerbild von Malte
 
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Alter: 34
Spielt gerade: Zur Zeit spiele ich Unreal Tournament 2004.

Malte ist ein wunderbarer AnblickMalte ist ein wunderbarer AnblickMalte ist ein wunderbarer AnblickMalte ist ein wunderbarer AnblickMalte ist ein wunderbarer AnblickMalte ist ein wunderbarer AnblickMalte ist ein wunderbarer AnblickMalte ist ein wunderbarer AnblickMalte ist ein wunderbarer Anblick

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Blinzeln Doom3

Viele Erwartungen, Hoffnungen und co. wurden in Doom3 gesteckt - doch kann dieses Spiel zumindest einige dieser Anforderungen erfüllen? Das nachfolgende review sollte darauf einige Antworten geben können

Wieder eines dieser Spiele, welche auf sage und schreibe vier CDs gebannt wurde und sich so dem geneigten Spieler präsentiert - im Zeitalter von DVDs eigentlich eine absolute Frechheit. Was gibt es schlimmeres, als den lustigen Heim-DJ spielen zu müssen? Zumindest verläuft die Installation absolut problemlos und unspektakulär - es dauert nur seine Zeit, schließlich muss man die gesamte Installationsdauer über neben dem heimischen PC verbringen - danach geht es dann aber auch schon los.

Zur Story

Tja...hier sollte man nicht allzu viel erwarten. Genau genommen ist die eigentliche Geschichte eher absolute Nebensache - aus diesem Grund mache ich mir erst gar nicht die Mühe, diese nichts sagende Story niederzuschreiben - letztendlich geht es um die blitzartige, nach maximal 10 Spielminuten auftretende Entfesselung der Hölle auf dem Mars. Im Grunde hat sich hier zu den alten Doomvorfahren storytechnisch rein gar nichts getan, jedoch - brauch ein Doom wirklich eine Geschichte?

Aller Anfang ist leicht - diverses

Wie schön, dass es noch Egoshooter gibt, in denen nervige und absolut überflüssige "Trainingsmissionen" wegfallen - ist die Steuerung in Egoshootern doch schon gänzlich standardisiert worden und bedarf keiner weiteren Erklärung. Doom3 beginnt eigentlich sehr friedlich - als Spacemarine wird man auf eine Marsstation versetzt, auf welcher man unerklärlichen Ereignissen nachgehen muss. Menschen verschwinden auf unerklärliche Weise und sowieso ist alles gruselig und co., seitdem diverse Wissenschaftler merkwürdige Dinge erforschen und entdecken. Somit muss man sich in den ersten Spielminuten mal hier und mal dort melden, um anschließend den ersten "Fall" anzunehmen. Die Steuerung gestaltet sich dabei intuitiv und mehr als einfach - jediglich die Maussensibilität ist zu Beginn etwas träge eingestellt, was allerdings Geschmackssache ist. Während diverse andere Egoshooter unmittelbar nach der Installation bereits die besten Systemeinstellungen in Sachen Grafik und co. ermitteln, muss bei Doom3 anschließend etwas nachgeholfen werden - das Programm wählt in der Regel nicht immer optimale Grafikeinstellungen aus (in der Regel eine wesentlich zu niedrige Auflösung, als das System eigentlich ohne Ruckler leisten könnte).

In Sachen Grafik und Abwechslung

Doom3 präsentiert sich größtenteils in einer äußerst real wirkenden Grafik (je nach Auflösung). Einzelne Elemente und Texturen wirken sehr lebensecht und Pixel sucht man vergeblich. Leider wirken die einzelnen Texturen nach einer gewissen Zeit sehr öde und einfallslos, da sie sich praktisch ständig wiederholen. Hier hätte man sicherlich mehr Abwechslung in die einzelnen Elemente, Texturen und co. implementieren können. Wettereffekte sucht man vergeblich - kein Wunder, schließlich befindet man sich ja in einer Marsstation. Trotzdem - Diverse Ausbrüche von Feuerlöschern an den Decken (aus denen Wasser sprenkeln könnte) sucht man wiederum vergeblich - gerade solche Abwechslungen hätten dem Spiel sehr gut getan. Überhaupt sucht man das kühle Nass ohne Erfolg. Hier hätte die exzellente Engine sicherlich zusätzlich auftrumpfen können. Das höchste der Gefühle ist ein wenig aufwirbelnder Staub in den spärlich gesäten Außenmissionen auf dem Mars - dieser ist zwar hochauflösend, jedoch absolut unspektakulär.

(Zur Grafik) Die einzelnen Waffen

Ehrlich gesagt möchte ich diesen Punkt kurz und schmerzlos halten. Die Waffen sind in der Regel mit wenigen Texturen gesegnet und wirken etwas farblos. Trotzdem sind auch sie hochauflösend gehalten und wirken teilweise recht realitätsnah, wenn man bei diesen Waffen davon überhaupt sprechen kann.

(Zur Grafik) Wie schaut´s mit den Gegnern aus?

Für die gegnerischen Horden gilt im Endeffekt eigentlich dasselbe wie für die Waffen. Etwas mehr Details hätten diesen sicherlich gut getan. Trotzdem - die hohe Auflösung selbiger macht diesen Minuspunkt eigentlich wieder wett und lassen viele Gegner erstaunlich realistisch und lebensecht wirken.

(Zur Grafik) Effekte und co. oder - das Doom3 feeling

Zu diesem Punkt gibt es eigentlich nur eins zu sagen - absolut unerreicht. Kein zweites Spiel schafft es, solche Horrormomente zu erzeugen und dabei so genial mit diversen Licht und Schatteneffekten zu spielen. Seien es nun diverse Schatten einzelner Gegner oder das fade Licht einer Glühbirne - hier beweißt Doom3 enorm viel Liebe zum Detail. Um es auf den Punkt zu bringen: absolut sehenswert und sicherlich der beste Faktor im gesamten Spiel!

Musik und Sounds

Doom3 ist gänzlich ohne Hintergrundmusik gehalten. Das macht allerdings überhaupt nichts und unterstreicht sogar noch die gesamte Atmosphäre des Spiels bestens. Somit bleiben die Sounds über, die den geneigten Spieler tiefer in das Spielgeschehen einführen lassen wollen. Teilweise wurde hier gute Arbeit geleistet - die diversen Maschinen, Laute und Stimmen (die manchmal wie aus dem Nichts erscheinen) sind wirklich gut in Szene gesetzt. Die Waffensounds sind akzeptabel, wirken jedoch überwiegend wie "Schüsse" aus einem Bürotacker. Die einzelnen Geräusche der Gegner reichen qualitativ von gut bis eher unspektakulär. Im Großen und Ganzen gibt es hier allerdings nichts zu meckern.

Das Puzzle setzt sich zusammen - ein paar Worte zum Gameplay und co.

Doom3 ist ein reinrassiger Egoshooter mit enormen Horror und Schockmomenten, welche meisterhaft in Szene gesetzt wurden. Diese setzen sich allerdings praktisch über das gesamte Spiel hinfort, so dass man nach ca. der Hälfte des Spiels von nichts mehr überrascht wird und fortan nur noch durch das Spiel rennt. Das eigentliche Spielgeschehen setzt sich aus dem doomtypischen "suche Karte a, laufe zu Tür b, öffne Truhe c" zusammen. Dieses "System" wurde in Doom3 allerdings eher weiter verschlimmbessert - so muss man sich nun teilweise arg lange Audiomemos von Mitarbeitern anhören und gespannt auf eventuelle vierstellige Codes hoffen. Während man noch zu Beginn des Spiels gespannt diversen Memos lauscht, werden diese spätestens nach 2 Spielstunden einfach nur noch absolut nervig. Im Spiel gibt es für die eine oder andere Waffe praktisch immer ausreichend Munition - diese wird in der Regel auf einem mittleren Schwierigkeitsgrad selten knapp, wenn man eher sparsam mit ihr umgeht. Blutig ist Doom3 selbst in der US-Version (welche man hierzulande bis vor kurzem noch in jedem gut sortierten Elektronikmarkt käuflich erstehen konnte) allerdings überhaupt nicht - die Leichen lösen sich nach ihrem erneuten Ableben einfach mit einem netten "Asche zu Asche" Effekt in Wohlgefallen auf. Die einzelnen Level sind mal lang, mal kurz und grenzen sich durch relativ lange Ladezeiten voneinander ab. Während des Spiels erhält man ständig diverse Missionen von einem überlebenden Marine - auf diese Weise wird auch die Story Weitergetrieben. Hat man gewisse Abschnitte erfolgreich bestanden, folgt der obligatorische Endgegner - so kämpft man sich anschließend bis in die Hölle, in der dann ein besonders dicker Endgegner wartet. Die KI der Gegner gestaltet sich aus meiner Sicht ganz so, wie man es von Zombies und Dämonen erwarten würde. Mal plump, mal sehr schnell - alles ist vertreten - ich kann mich zumindest nicht beschweren - niemand würde von Zombies und Dämonen taktisch kluges Verhalten erwarten, oder doch?

Kritik am Spiel

Eröffnen möchte ich diese Rubrik mit dem streng linearen Gameplay. Doom3 lässt keine alternativen Lösungsmöglichkeiten zu. Das ganze währe womöglich nicht ganz so dramatisch, wenn man nicht ständig das Gefühl hätte, permanent durch dieselben Level in lediglich unterschiedlicher Anordnung zu streifen. Die einzigartige Horroratmosphäre dieses Spiels hat außerdem einen wirklich absolut nervigen Nachteil - dadurch, dass sehr viele Ecken, Gänge und Räume absolut dunkel sind, ist man gezwungen, eine Taschenlampe zur Hand zu nehmen (Der Lichtkegel ist wirklich sehr realistisch gehalten, echt klasse). Dabei kann man jedoch nicht die Waffe benutzen - ein nerviger Wechsel zwischen Taschenlampe und Waffe folgt, der sich durch das gesamte Spiel hindurchzieht. Während dieser Umstand zunächst noch zu einer genialen Horroratmosphäre führt, ist er im späteren Verlauf einfach nur noch elendig nervig - es gibt bereits mehrere patches im Internet zum download, welche den Standartwaffen ein obligatorisches flashligt liefern. Ich habe diverse patches in dieser Hinsicht getestet und muss sagen, dass dadurch die einzigartige Atmosphäre kein bisschen flöten geht. Bei dem nächsten Punkt bin ich mir nicht sicher, ob dieser gewollt ist oder nicht. Fast alle Waffen leiden unter einer nervigen "Einsatzverzögerung". Drückt man die linke Maustaste zum feuern, feuert die Waffe ca. eine halbe Sekunde (höchstens) später. Dies mag sich in der Theorie nach wenig anhören, hat sich in der Praxis allerdings als nervig präsentiert.

Bugs und co.

Mir sind während des gesamten Spiels keine Bugs aufgefallen. Außer die standardmäßigen Clippingfehler -welche jedoch glücklicherweise sehr gering ausgefallen sind- gab es nichts zu beanstanden.

Abschließendes

Doom3 ist ein Egoshooter mit einzigartiger Horroratmosphäre und leichten Mängeln im Gameplay. Trotzdem - dieses Spiel ist sicherlich den einen oder anderen Blick Wert und beleuchtet (im wahrsten Sinne des Wortes) die Egoshooterszene in einem gänzlich anderen Licht. Diese "Einzigartigkeit" hat allerdings ihren Preis - Doom3 ist ein absoluter Hardwarefresser.

Meine Wertung: 84 % - Egoshooter mit altbewährten Mängeln und einer genialen Horroratmosphäre - nichts für Schwache Nerven


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