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Alt 05.10.2007, 21:24   #1
 
Benutzerbild von 360 Fan
 
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Spielt gerade: FIFA 10, Red Dead Redemption,Alan Wake, Dragon Age

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Standard The Darkness

An seinem 21. Geburtstag passierte viel im Leben von Jackie E. Da freut man sich einerseits, dass man endlich volljährig ist und dann muss man auch sofort ein gefährliches Erbe antreten. Jackie erlangt die Kraft der Finsternis und hat enorme dunkle Kräfte. So beginnt die Story von The Darkness grob. Das nächste Spiel der Starbreeze Studios, den Machern von Chronicles of Riddick, führen ein nach New York. In die dunkelsten Gassen und in die Metro Station, die so gleich auch eines der wichtigsten Locations ist. Jackie ist ein Killer einer Mafie Familie, die von seinem Onkel geführt wird. Dieser ist jedoch sauer über Jackie und hetzt ihm etliche Mafiosis an sein Hals. Das klingt alles sehr interessant, düster und auch actionreich. Hält der Titel aber das, was es verspricht? Konnten die Entwickler ein Spiel entwickeln, in der man intensiv mit erlebt, wie dreckig es einem Killer geht?

Grafik

Wie der Name des Spiels schon sagt, ist es in The Darkness immer dunkel. Man schlendert durch die dreckigsten Viertel von New York, die alle eine enorme Atmosphäre entstehen lassen. Die Locations sind allesamt sehr gut designed und sehen sehr authentisch aus. Zwar ist die Grafik im Allgemeinen kein Oberkracher, doch sie versprüht etwas bedrohliches, etwas geheimnissvolles und das weiß zu gefallen. Die Grafik Engine erinnert dabei sehr an die Engine von Monolith. Die Engine benutzen zum Beispiel FEAR oder auch Condemned. Das sieht sich alles sehr ähnlich. In The Darkness haben die Entwickler außerdem sehr mit dem Licht herum experimentiert. Da man Lichtquellen vernichten muss um dunkle Energie zu bekommen, wurde da sehr drauf geachtet, dass Licht und Schatteneffekte sehr gut aussehen und das tun sie auch. Das sieht einfach total realistisch aus und ist niemals übertrieben. Durch das Open World System hat man hier stets das Gefühl wirklich Nachts in New York zu spazieren. Die Charaktere selbst sehen leider nicht immer gut aus. Der Hauptcharakter und die Nebendarsteller sehen größtenteils etwas detailarm aus. Dafür ist die Mimik immer grandios! Die Charaktere benutzen bestimmte Gesten, was das Ganze einfach authentischer gestaltet.

Sound

Der Soundtrack ist wirklich grandios. Je nach Situation variiert sie und passt sich der Situation an. Mal friedlich und harmonisch, mal dramatisch und actionreich. Das haben die Entwickler toll hingekriegt. Hier wird man kaum vom Soundtrack genervt. Die Synchronisation der Charaktere ist dabei komplett auf Englisch mit Deutschen Untertiteln, was so auch sehr gut ist. Die Synchros sind allesamt grandios und passen wie die Faust aufs Auge zu den Charakteren. Eine Deutsche Synchronisation hätte das Spiel eindeutig zerstört. Die Soundeffekte sind allesamt solide bis gut. Da das Ganze neben der Finsternis Macht sehr realistisch gehalten wurde, klingt das natürlich auch sehr authentisch zur Wirklichkeit und wird niemals durch irgendwelche Sounds übertrieben. Die Waffensounds sind ebenfalls sehr gut. Da kann man nicht meckern. Die Finsternis hört sich ebenfalls sehr gut an und vermittelt eine anständige düstere Stimmung.

Gameplay

Die Steuerung von The Darkness funktioniert sehr gut. Die Tasten sind kaum mehrmals belegt, sodass man nie Probleme damit haben sollte. Bereits im Intro von The Darkness merkt man, dass die Entwickler auf ein Kino Feeling gesetzt haben. Alles wirkt wirklich kinoreif und passt sehr gut zusammen. Das Spiel hat eine Mischung aus Open World System und einem linearen System. Zwar kann man sich zwischen den Missionen frei bewegen, doch die Locations sind nicht riesig. Es sind im Grunde nur verschiedene Levels, die mit der New Yorker U-Bahn verbunden sind. Diese ist ein Grund Bestandteil des Games. Denn mit der U-Bahn kommt man direkt an die Orte, die man auch sucht. Die U-Bahn Stationen sind dabei sehr lebhaft und an jeder Ecke findet man etliche Persönlichkeiten, die einem viel zu erzählen haben. Das gleiche gilt für das Telefonsystem, welches einfach nur noch toll ist. Meistens unterhält man sich an Telefonzellen mit wichtigen Charakteren. Wenn das aber mal nicht der Fall sein sollte, kann man auch eingesammelte Objekte in Form von Telefonnummern benutzen. Am Ende der Leitung kommen dann die verschiedensten Leute, die viel zu erzählen haben. Das Ganze ist total lustig gemacht. Zwar nichts wichtiges, doch trotzdem ein geiles Gimmick im Spiel. Das gleiche gilt für so ziemlich alle Dialoge. Die sind einfach super. Hollywood pur, was man da serviert bekommt. Da gibt es einfach nichts zu meckern! Was man im Spiel vermisst ist eher eine interaktive Karte. Die Karte im Menü bringt einem so ziemlich gar nichts. Sie zeigt nur grob wo welcher Viertel liegt. Ebenfalls ist das Spiel zum Ende hin etwas leichter. Da man die Darkness Fähigkeiten hat und diese auch immer weiter verbessert, fühlt man sich ab einem gewissen Punkt einfach zu stark. Der Einsatz von Darklingen hätte man ebenfalls besser lösen können. Das sind kleine Helfer, die man eigentlich kaum braucht. Nur selten muss man mal so einen Darkling in Anspruch nehmen. Das Meiste bekommt man auch alleine hin. Die KI im Spiel ist weitgehend gut. Zwar keine Super Genies, doch so richtig dumm sind die auch nicht. Nur selten passiert es mal, dass die KI einen Aussetzer hat und total dämliche Dinge tut. Dies ist jedoch sehr selten.

Umfang

Leider ist The Darkness recht kurz. Zwar ist das Spiel über die gesamte Länge hinweg sehr unterhaltsam, doch je nach Schwierigkeitsgrad hat man nach etwa 8-10 Stunden den Abspann gesehen. Auch die Nebenquests, die man auf den Straßen und in der U-Bahn findet, verbessern dies kaum. Nach einmaligem Durchspielen fehlt auch eindeutig die Motivation das Ganze noch einmal zu spielen. Das Spiel hat zwar einen Multiplayer, doch der ist kaum der Rede wert. Hier haben die Entwickler auf fast alles geachtet und das Spiel wirklich kinoreif gemacht, doch am Umfang happert es dann doch enorm.

Multiplayer

Das Spiel bietet einen Online Mulitiplayer für bis zu 8 Spieler. Dabei tritt man entweder als Mensch oder als Darkling an. Die Idee hinter dem Multiplayer ist gewiss nicht schlecht, doch die Umsetzung ist miserabel. Bis Heute kann man nicht behaupten, dass der Multiplayer nur einmal flüssig lief. Es laggt ohne Ende und das nicht nur selten. Der Spielspaß bleibt so auf der Strecke. Das Spiel bietet dabei neben einem Standart Deathmatch auch Capture the Flag Varianten. Im Grund hätte man sich so paar Stunden unterhaten können, doch nicht bei dieser Umsetzung.

Wertung

Grafik: 83%
Sound: 87%
Gameplay: 86%
Umfang: 78%
Multiplayer: 72%

Gesamtwertung: 81%

Fazit: The Darkness ist wirklich Unterhaltung pur und macht im Grunde nur wenig verkehrt, doch wenn es mal etwas verkehrt macht, dann richtig. Akkustisch ist The Darkness zwar Referenzniveau, doch der Multiplayer ist ein Alptraum. Man bekommt mein anständiges Spiel hin. Auch vom Umfang her, hätte man hier mehr erwartet. Man wird zwar gut unterhalten, doch leider nicht lang genug. Grafisch ist das Spiel ebenfalls gut und macht nur wenige Fehler. Hier muss man vor allem die Mimik und die Gesten der Charaktere loben. Wer auf Action Spiele steht, kann sich ruhig die Uncut Version besorgen. Andere Interessenten können die Demo anspielen und so ihre Meinung bilden. Kauft jedoch ja nicht die Deutsche Version. Denn die wurde komplett zerstört.
__________________
Weil Denken die schwerste Arbeit ist, die es gibt, beschäftigen sich auch nur wenige damit. Jugend ist etwas wundervolles. Schade nur, dass man sie an Kinder vergeudet. Man muss das Unmögliche Versuchen, um das Mögliche zu erreichen.

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