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nDS 02.11.2005 12:54

ridge racer DS
 
Moinsen

Das folgende Review ist nun schon etwas älter und hat vor fast einem Jahr meinem Vorhaben, mich als Trainee zu bewerben, gedient. Nun aus diesem besagten Unterfangen wurde leider nichts jedoch dachte ich mir ich könnte das nun doch schon etwas veraltete review doch noch posten. Auf Grund seines alters kann ich in Richtung Rechtschreibung nichts garantieren. :D




Ridge Racer DS:

Als Namco 2 Monate nachdem die Welt Nintendos neusten Streich, den Nintendo DS, an der E3 2004 zu Gesicht bekam einen Ableger ihres beliebten Arcade-Racer ankündigten, ging ein Raunen durch das Volk der Gamer. Nicht nur, dass die gezeigten Screenshots nicht den Erwartungen entsprachen, nein man sollte das sonst schon schwer zu bedienende Game auch noch über Touch-pad steuern. Die Frage: "Kann das was werden?", drängte sich vielen Zockern auf. Nun mittlerweile bin ich stolzer Besitzer von Ridge Racer DS und zeige euch jetzt, mit Hilfe meines Reviews, dass es was geworden ist. :ok:

Um was gehts?

Ridge Racer DS gehört zu den beliebten Arcade-Rennspielen in denen es darum geht so schnell wie möglich von Checkpoint zu Checkpoint zu fahren, bevor die vorgegebene Zeit abläuft. Doch dieser Zeitdruck stellt bei Ridge Racer sobald man die Strecke etwas näher kennt schnell keine Herausforderung mehr dar. Vielmehr versucht man als Spieler die elf Kontrahenten zu überholen und das Rennen zu gewinnen. An diesem Unterfangen kann man sich im Singleplayer-Modus in folgenden drei Spielmodi versuchen:

Grand Prix:

Jeweils drei Strecken bilden zusammen einen Grand Prix. Um einen neuen Grad Prix Freizuschalten ist erforderlich, dass man alle drei Rennen als Sieger hinter sich bringt. Hat man das geschafft, wird man nicht nur mit dem erwähnten Grand Prix belohnt, nein man bekommt auch noch drei weitere Autos, die man jedoch im zweiten Modus, dem Car-Attack-Modus, freischalten muss.

Car-Attack:

Wie schon gesagt, versucht man in diesem Modus neue Vehikel für die Garage Freizuspielen. Dies erscheint bei den ersten paar Rennen als einfach doch kaum ist man im Game ein wenig fortgeschritten wird man eines besseren belehrt. Denn Ridge Racer DS kann auch mit einem relativ hohem Schwierigkeitsgrad überzeugen.

Time Attack:

Was wäre ein Racer ohne die Möglichkeit gegen sich selber anzutreten, indem man die eigenen Rekorde übertrifft? Richtig es wäre nicht vollwertig. Natürlich darf dieser Modus auch in dem neusten Ableger von Ridge Racer nicht fehlen.

Was wird geboten?

Das Spiel bietet 20 Strecken, die sich aus 10 Kursen und der jeweiligen Spiegelung des Kurses ergeben. Es gibt 3 verschiedene Umgebungsgrafiken, von der Wüste in die Stadt bis hin zu den grünen Gebirgslandschaften.
Dabei steuert man eines von 32 Autos, bei denen man allerdings nur die Farbe ändern kann und ob man manuell oder Automatik fahren möchte.
Keine Innovation sagt ihr? Oh doch namco hat auch die Fähigkeiten des NDS ausgenutzt indem sie dem Game ein virtuelles Steuerrad, dass via Touch-Pad bedient wird spendiert haben. Wem dies jedoch zuviel des Guten ist kann auch mit dem guten alten Steuerkreuz die Kurven schneiden.

Gameplay:

Spielerisch ist Ridge Racer DS ein Arcade-Racer wie er im Buche steht.
Es bietet viel Action, die Drifts machen - nachdem man sie erlernt hat - Spass und die 20 Strecken motivieren für doch ein paar Stunden und stellen eine angemessene Auswahl dar.
Die Innovative Touchscreen-Steuerung bietet eine gelungene Ergänzung, die mir persönlich sehr gut gefall en hat. Doch es ist Tatsache, dass das nicht auf jeden zutrifft, denn gerade als einfach erscheint mir diese Steuerungsvariante nicht.
So viele positive Aspekte Ridge Racer DS auch hat, darf man die negativen Faktoren nicht vergessen.
Die Fahrweise der Gegner ist nicht sonderlich realistisch, es kann durchaus vorkommen, dass die fahrbaren Untersätzte der Gegner von einem Moment auf den anderen mitten auf die Strecke ziehen, wie es eigentlich in der Realität nicht möglich ist. Ein weiterer Nachteil stellt die Tatsache dar, dass die Fahrzeuge eine bestimmte Route abfahren und wenn man diese kreuzt wird man unweigerlich weggestossen. Dies ist in Verbindung mit der mangelhaften Kollisionsabfrage ein grosses Manko, dass doch zu ein paar Frustmomenten führen kann. Ebenfalls ist es schade, dass namco kein Schadensmodell dem Spiel zugefügt hat, was aber auf die geringe Entwicklungszeit von gerade mal 6 Monaten zurückzuführen ist.

Präsentation:

Grafisch stellt Ridge Racer DS weder die Referenz auf dem Nintendo DS dar, noch ist sie unanschaubar. Die Anfangs doch sehr verpixelte Umgebung fällt währenddem man mit über 100 kmh über den Asphalt brettert kaum mehr auf und stellt somit kein grosses Manko dar. Die Wagenmodelle sind ebenso wie die Strecke schön animiert und flimmern sehr flüssig und schnell über den LCD-Bildschirm des NDS.
Soundtechnisch kann das Spiel mit unterschiedlichen Tracks und Motorgeräuschen überzeugen die in schönem surround sound wiedergegeben werden. Nett ist auch, dass man vor der jeweiligen Strecke die gewünschte Musik einstellen kann, so dass man nie den selben Track anhören muss.

Multiplayer:

Auch ein Multiplayer ist in Ridge Racer DS enthalten in dem man sich mit bis zu 6 Spielern spannende Kopf-an-Kopf Rennen bieten kann wenn nur einer die Gamecard in seinem NDS stecken hat - Grosses Lob an namco!



Fazit:

Mir persönlich hat Ridge Racer extrem viel Spass bereitet. Die Steuerung per Touch Screen ist den Entwicklern sehr gut gelungen, wobei man doch die ein oder andere Stunde zur Eingewöhnung benötigt, vor allem, wenn man das Spiel vorher mit dem Steuerkreuz gesteuert hat. Deutlich Punkte holen konnte das Spiel bei mir jedoch zum einen mit dem Sound, zum anderen aber mit dem Multiplayer Modus. Denn dank der Unterstützung mit nur einem Modul zu spielen, kann man sich mit 6 Freunden und ohne Abstriche heiße Duelle liefern.
Für mich stellt das einzige wirkliche Manko die Grafik, über die man hinweg sehen kann, und die etwas mangelhafte Kollisionsabfrage dar.
Ridge Racer DS ist momentan nach meiner Meinung das beste Renngame, dass der DS zu bieten ( und das sagt ein erfahrener Asphalt Urban GT- Zocker und Besitzer von NFSU 2 DS ) hat und ich möchte es allen Arcade-Racer Liebhabern wärmstens empfehlen!

Wertung: 80%

pro:

+ inovative Steuerung
+ Geschwindigkeitsgefühl
+ Single-Card Multiplayer

contra:

- Grafik
- Kollisionsabfrage
- Umfang


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Ich hoffe euch hat das Review trotz seiner "schrumpeligen Haut" gefallen und wäre erfreut, wenn ein paar Rückmeldungen kämen.

MfG Waterboy

BobaFett 02.11.2005 14:44

jo
ich habe das spiel auch und finde es auch klasse
Jedoch find ich die Touchscreen Steuerung zwar auch innovativ und irgendwie intuitiver, aber ich komm (noch) nicht allzugut damit klar =)

RPG-ANGEL 20.11.2005 19:30

also ich finde die grafik für den DS noch ziemlich geil... oder besser gesagt gewöhnungsbedürftig...


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