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Alt 02.08.2005, 21:53   #1
 
Benutzerbild von Amilo
 
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Amilo ist ein LichtblickAmilo ist ein LichtblickAmilo ist ein LichtblickAmilo ist ein LichtblickAmilo ist ein LichtblickAmilo ist ein Lichtblick

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Standard Hiroshima

Am 6. August ist der 60. Jahrestag des Atomangriffs gegen Japan.

Ich habe heute die Doku über diesen Tag im ZDF gesehen und war natürlich entsetzt über das viele Leid dieses Tages.

Was denkt ihr darüber?

Es wurde von den Amerikanern ja damals als "nötig" angesehen und dementsprechend gefeiert . War das wirklich "nötig" ?

Und was spricht dagegen , dass in nicht allzu ferner Zukunft "Probleme" auf diese Weise gelöst werden?
__________________
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Alt 02.08.2005, 22:02   #2
 
Registriert seit: 16.10.2004

MR.JOE hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

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Hab heut auch eine Sondersendung in ORF 1 gesehen........... Ist schon tragisch............Irgendwie hasse ich solche Dokus, die sind alle so , äh unanschaubar.....
IRgendwie wars aber wieder mal typisch Amerikaner, ich will zwar nicht rassistisch sein, aber das passt einfach zu denen (vergl. Bush) . Aber der Angriff auf Pearl Habor war auch nicht gerechtfertigt. Krieg ist eben Mist und bringt nur Leid!
MR.JOE ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2005, 22:11   #3
 
Benutzerbild von exXxoDuS
 
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exXxoDuS hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

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Standard RE: Hiroshima

Zitat:
Original von AmiloA1630
Am 6. August ist der 60. Jahrestag des Atomangriffs gegen Japan.

Ich habe heute die Doku über diesen Tag im ZDF gesehen und war natürlich entsetzt über das viele Leid dieses Tages.

Was denkt ihr darüber?

Es wurde von den Amerikanern ja damals als "nötig" angesehen und dementsprechend gefeiert . War das wirklich "nötig" ?

Und was spricht dagegen , dass in nicht allzu ferner Zukunft "Probleme" auf diese Weise gelöst werden?
Ich habe die Sendung auch gesehen, es ist schon schlimm was dort passiert ist!!

Habt ihr gesehen, wo der Junge auf den Schultern eines Soldaten getragen wurde und dann seinen Vater gefunden hat...war meiner Meinung nach der traurigste Moment der ganzen Sendung..............
exXxoDuS ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2005, 22:13   #4
 
Benutzerbild von まんだらよん
 
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Habe auf SF1 eine Doku gesehen heute Abend, aber da ich nichts wirklich neues erfuhr, war es für mich 'nur' halb so schockierend, wie als ich es das erste mal davon gesehen/gelesen/gehört habe. Was mich am meisten stört, ist die Tatsache, dass das Ganze letztendlich nur ein medizinisch-physikalisches Experiment war: nämlich die Auswirkungen von Radioaktivität auf den Menschen.
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(Lyrik): Zwei junge Mädchen ganz verzückt,
(Romantik): wandelten im Rosengarten.
(Logik): Das eine wurde gleich gef***
(Tragik): Das andre musste warten.
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Alt 02.08.2005, 22:35   #5
 
Registriert seit: 27.02.2005

Seimon hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

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Also, ich glaube nicht, dass die Amerikaner das wirklich als nötig gesehen haben. Sie wollten nunmal, dass Japan schnell aus dem Krieg aussteigt und das konnten sie nur durch eine gewaltige Demonstration ihrer Macht erreichen, die Atombombe. Nun, es hat ja auch geklappt - Japan hat kapituliert - doch zu welchem Preis? Ca. 150.000 Menschen waren sofort tot und noch heute sterben jährlich rund 2500 Menschen an den Spätfolgen! Ich denke, die Amis hätten den Krieg auch anders beenden können! Man muss Atomwaffen immer als letzte Option (oder gar keine) ansehen, und die USA hatten damals sicher noch andere Möglichkeiten.
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Alt 02.08.2005, 22:39   #6
ehem. Teammitglied
 
Benutzerbild von Vivi
 
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Zitat:
Original von Seimon
Also, ich glaube nicht, dass die Amerikaner das wirklich als nötig gesehen haben. Sie wollten nunmal, dass Japan schnell aus dem Krieg aussteigt und das konnten sie nur durch eine gewaltige Demonstration ihrer Macht erreichen, die Atombombe. Nun, es hat ja auch geklappt - Japan hat kapituliert - doch zu welchem Preis? Ca. 150.000 Menschen waren sofort tot und noch heute sterben jährlich rund 2500 Menschen an den Spätfolgen! Ich denke, die Amis hätten den Krieg auch anders beenden können! Man muss Atomwaffen immer als letzte Option (oder gar keine) ansehen, und die USA hatten damals sicher noch andere Möglichkeiten.
Ob bei einer Invasion der Amerikaner weniger Menschen gestorben wären? Ich will die Atombombe natürlich absolut nicht gut reden, aber was hätte man machen sollen? Vielleicht erst gar keinen Krieg beginnen...

Alles doof, was soll man zu einem solchen Thema sagen???
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Alt 02.08.2005, 22:42   #7
 
Benutzerbild von Amilo
 
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Zitat:
Original von Seimon
Also, ich glaube nicht, dass die Amerikaner das wirklich als nötig gesehen haben. Sie wollten nunmal, dass Japan schnell aus dem Krieg aussteigt und das konnten sie nur durch eine gewaltige Demonstration ihrer Macht erreichen, die Atombombe. Nun, es hat ja auch geklappt - Japan hat kapituliert - doch zu welchem Preis? Ca. 150.000 Menschen waren sofort tot und noch heute sterben jährlich rund 2500 Menschen an den Spätfolgen! Ich denke, die Amis hätten den Krieg auch anders beenden können! Man muss Atomwaffen immer als letzte Option (oder gar keine) ansehen, und die USA hatten damals sicher noch andere Möglichkeiten.
Die letzte Möglichkeit war es sicherlich nicht. Nachdem die deutschen aus dem Krieg raus waren , hätten die Sovjetunion (die Japan ja auch den Krieg erklärt haben ) und die USA es sicherlich gegen ein geschwächtes Japan geschafft.
Das grausame war vielmehr die Tatsache, dass alles in allem nur ein Experiment war .....
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Alt 02.08.2005, 23:03   #8
 
Benutzerbild von Hedey00
 
Registriert seit: 24.05.2003
Alter: 30

Hedey00 hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

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Ich denke ebenfalls, dass Amerika den Krieg auch anderst beenden hätte können. Wie schon gesagt, war er ein Experiment Amerikas. Sie wollten sehen, was ihre ach so tolle neue Bombe für Schaden anrichtet. - .-
Hätte Deutschland nicht kapituliert, wären die 2 Bomben bei uns gelandet und ich bin mir sicher, dass so gut wie jeder von uns von diesen Bomben betroffen wär.
Ich hab au mal gehört, dass einige alte Erfinder und Piloten heute noch die erfolgreiche Abwerfung und Detonation (heißt doch so?) feiern...
Hedey00 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2005, 23:05   #9
 
Registriert seit: 23.03.2005

se7en.e11even ist jedem bekanntse7en.e11even ist jedem bekanntse7en.e11even ist jedem bekanntse7en.e11even ist jedem bekanntse7en.e11even ist jedem bekanntse7en.e11even ist jedem bekanntse7en.e11even ist jedem bekannt

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ich sags ja, amerika ist kacke,

i hate america!!! I HATE AMERICA!!!
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se7en.e11even ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2005, 23:06   #10
 
Registriert seit: 02.08.2005

De JaY hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

De JaY eine Nachricht über MSN schicken
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Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki waren wohl "einfach nur" Versuche. Weil die Amis sehen wollten was ihre "ach so tolle neue Waffe" anrichten kann. Und das finde ich extrem krank.
Es war größtenteils ein barbarischer Massenmord an der Zivilbevölkerung.
Und das kann einfach nicht sein.
Sowas ist abartig, krank und darf nie wieder geschehen.

Und all das ist wohl der größte Grund, warum die Japaner auch heutzutage nicht unbedingt gut auf die Amis zu sprechen sind.
Sowas brennt sich ein und vergeht nicht so schnell.
De JaY ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2005, 23:19   #11
 
Registriert seit: 25.05.2003
Alter: 40

LaVeguero hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

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Zitat:
Original von se7en.e11even
ich sags ja, amerika ist kacke,

i hate america!!! I HATE AMERICA!!!
Was denkst Du denn dann bitte über Deutschland? Immerhin haben "wir" mal eben 6 Millionen zivile Menschen wie Tiere in Lagern abgeschlachtet, gezielt und berechnend.
LaVeguero ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2005, 23:20   #12
 
Benutzerbild von Amilo
 
Registriert seit: 16.01.2005
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Alter: 31

Amilo ist ein LichtblickAmilo ist ein LichtblickAmilo ist ein LichtblickAmilo ist ein LichtblickAmilo ist ein LichtblickAmilo ist ein Lichtblick

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Zitat:
Original von se7en.e11even
ich sags ja, amerika ist kacke,

i hate america!!! I HATE AMERICA!!!
Es ist klar , dass der Einsatz der Atombombe falsch war , allerdings haben alle Beteiligten im 2. Weltkrieg nicht gerade mit guten Taten überzeugt.....
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Alt 03.08.2005, 00:02   #13
 
Registriert seit: 07.03.2004
Alter: 33
Spielt gerade: Pokemon Y

SonKaio hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

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Zitat:
Orginal von LaVeguero
Was denkst Du denn dann bitte über Deutschland? Immerhin haben "wir" mal eben 6 Millionen zivile Menschen wie Tiere in Lagern abgeschlachtet, gezielt und berechnend.


wenns um solche sachen geht, dann müssen wir deutschen ganz leise sein. erst wenn alle andern geredet haben dürfen wir vielleicht mal unsere meinung sagen. für das was wir im 2. weltkrieg verborchen haben, sollte uns der rest der welt eigentlich auf ewig hassen.
außerdem sollten wir nicht vergeßen, das eigentlich wir deutschen indirket auch mit schuld sind an dem unglück von hiroshima. wenn wir den krieg nicht angezettelt hätten, hätten die amerikaner gar keinen grund gehabt eine autombombe über hiroshima abzuwerfen. aber ist doch ganz klar: wir haben den krieg angefangen und die japaner standen auf unserer seite und waren damit automatisch auch feinde der usa. es ist zwar auch denkbar das japan auch ohne uns gegen die usa krieg geführt hätte und stützpunkte wie pearl harbor angegriffen hätte, allerdings wäre das dann viel schneller vorbei gewesen, da die amis sich alleine mit den japaner hätten beschäftigen können und nicht in einen 2 frontenkrieg verwicklet gewesen wären. der einsatz der atombombe wäre dann vielleicht gar nicht nötig gewesen.
SonKaio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.08.2005, 00:05   #14
 
Benutzerbild von Tarlah
 
Registriert seit: 09.05.2004
Alter: 50

Tarlah ist einfach richtig nettTarlah ist einfach richtig nettTarlah ist einfach richtig nettTarlah ist einfach richtig nettTarlah ist einfach richtig nett

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Zitat:
Original von Loos3r
Was mich am meisten stört, ist die Tatsache, dass das Ganze letztendlich nur ein medizinisch-physikalisches Experiment war: nämlich die Auswirkungen von Radioaktivität auf den Menschen.
In erster Linie sollte die Bombe Japan zur Kapitulation zwingen, dass man die Auswirkungen von Radioaktivität testen konnte war ein eher unerwartetes Nebenprodukt.

Zitat:
Orginal von Seimon
Ca. 150.000 Menschen waren sofort tot und noch heute sterben jährlich rund 2500 Menschen an den Spätfolgen!
Bei einem sich über einen längeren Zeitraum ziehenden Landkrieg wären wahrscheinlich wesentlich mehr Menschen gestorben. Die Spätfolgen wurden übrigens von den Amis unterschätzt.

Zitat:
Orginal von se7en.e11even
ich sags ja, amerika ist kacke,

i hate america!!! I HATE AMERICA!!! böse
Dieses Stammtischgeblöcke ohne Argumentation könnte ja fast schon von der NPD stammen. *shudder*
__________________
Zitat:
<Seichi> There's not a single thing wrong with Tarlah, she's totally perfect.
<Seichi> She even tastes nice~
Tarlah ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.08.2005, 01:58   #15
Moderator
 
Benutzerbild von europa
 
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Spielt gerade: Eclipse Helios

europa ist ein Forengotteuropa ist ein Forengotteuropa ist ein Forengott
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Schon bei dem Hunger im Afrika Thread fragte ich mich, was eigentlich in der Schule heutzutage gelehrt wird. Brauchen wir wirklich immer wieder eine Sondersendung um uns zu erinnern, dass nicht alles auf der Welt glatt läuft? Ich habe mich in der Schule viel mit dem Thema auseinandergesetzt, so dass ich immer eine Erinnerung habe, wie schrecklich dieser Zeitpunkt der Geschichte war und dass die Nachwirkungen auch mich überleben werden. Nur falls es wieder irgendeine Sondersendung gibt: wir haben bei unseren Kolonisierungszügen Millionen von Ureinwohner ausgerottet/versklavt, bei der Inquisition wahllos Menschen verbrannt und ein paar Tierarten komplett ausgerottet. Nur ein paar Beispiele aus noch tieferen Motiven.

Das Thema mit dem Abwurf der Atombombe ist kein leichtes Thema. Die Amerikaner hatten damals sehr wohl triftige Gründe, die Bombe abzuwerfen. Die Japaner waren ein stolzes Volk, sie hätten ohne Angst auch ihr Leben im Krieg gelassen. Die letzten Kämpfe wären sehr blutig geworden. Weiterhin sind einige deutsche Wissenschaftler inklusive Technik nach Japan geflohen, die den Bau von V2 Raketen oder gar Atombomber fortsetzen konnten. Auch streikte das eigene Land, es wollte den Krieg beendet sehen und keine weiteren toten Soldaten. Man fürchtete ein zweites Berlin, welchen nun wirklich bis zum letzten ging.

Versuchen wir die Sache aus unserer Zeit zu sehen. Hätten wir jetzt eine Schanze den Konflikt mit den radikalen Islamisten schnell (noch in diesem Jahr) zu beenden und so Frieden zu schaffen, auf beiden Seiten, würden wir nicht diese Schanze ergreifen? Würde das Volk es nicht fordern? Auch wenn wir dafür eine neuartige Bombe/Waffe einsetzen müssten, von der wir keine Ahnung haben, was sie anrichten kann? (niemand hat auch nur ansatzweise damals sich vorstellen können, was radioaktive Strahlung über Jahrzehente hinweg anrichten kann). Vor allem, wenn wir tatsächlich jetzt gewinnen würden, hätten wir den Mut uns in 20-30 Jahren in der arabischen Welt zu entschuldigen und zuzugeben einen oder mehreren Fehler gemacht zu haben? Wie z.B. den Angriff auf den Irak, in dem sich entweder Massenvernichtungswaffen befanden noch potentielle Terroristen (vor der Invasion)?

Das Thema ist schwierig. Aus der damaligen Sicht, gab es sehr wohl gute Gründe die Bombe einzusetzen. Wir können Vergangenes nicht ändern, aber wir können versuchen es jetzt wiedergut zu machen oder daraus lernen. Spätestens nach dem Ende des kalten Krieges, hätten alle Atomwaffen vollkommen demontiert und unbrauchbar gemacht worden sein. Na ja, in mancher Hinsicht sind wir so blöd wie damals. Doch, dass bis jetzt jeder sich hütete die Bombe noch mal als Vernichtungswaffe einzusetzen, gibt Hoffnung.

Das wirklich traurige an der Sache mit der Atombombe war auch, dass einige Wissenschaftler vor dem ersten Atomwaffentest befürchtet haben, dass die Kettenreaktion die Atmosphäre des gesamten Planeten in Brand setzten könnte und so die gesamte Menschheit auf einen Schlag auslöschte. Die Militärs haben diese Gefahr bewusst in Kauf genommen und den Test durchgeführt.

europa
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"In der Informatik geht es genau so wenig um Computer, wie in der Astronomie um Teleskope" - Edsger W. Dijkstra
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Alt 03.08.2005, 09:09   #16
 
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Zitat:
Original von Tarlah
Zitat:
Was mich am meisten stört, ist die Tatsache, dass das Ganze letztendlich nur ein medizinisch-physikalisches Experiment war: nämlich die Auswirkungen von Radioaktivität auf den Menschen.
In erster Linie sollte die Bombe Japan zur Kapitulation zwingen, dass man die Auswirkungen von Radioaktivität testen konnte war ein eher unerwartetes Nebenprodukt.

Klar , eine der Gründe war die Kapitulation Japans (was ja eigentlich anfangs nicht geschah) . Doch ich kann mir nicht vorstellen dass bei einem normalen Feldzug gegen Japan soviele Zivilisten gestorben / verseucht worden wären wie mit einer A-Bombe . Auf eine Invasion von der Küste hätte man mit Soldaten reagiert , während die Zivilbevölkerung größtenteils geretten wäre (In Hiroshima gab es auch Bunker) .

Für das Experiment sprach vieles . Sie haben die Bombe auf eine Stadt mit hoher Einwohnerzahl geworfen und diese vorher mit Angriffen verschont , um die volle Bevölkerung zu treffen . Außerdem musste das Wetter gut sein , um die Wirkung genau beobachten zu können .

Meiner Meinung nach halte ich diese AKtion auch für einen Machtbeweis gegenüber Feinden / zukünftigen Feinden....
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Amilo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.08.2005, 09:29   #17
 
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Zitat:
Original von europaSpätestens nach dem Ende des kalten Krieges, hätten alle Atomwaffen vollkommen demontiert und unbrauchbar gemacht worden sein.
Die Atombombe wirkt in erster Linie als Abschreckungsinstrument. Ihr Einsatz ist sozusagen im Grundkonzept gar nicht vorgesehen. Das System hat uns 60 Jahre Frieden gebracht, ohne es hätte es längst einen Dritten Weltkrieg gegeben. In den letzten Jahren jedoch gerät das Konzept ins wanken. Vor allem 2 Gründe sind dafür verantwortlich:

1. Die USA sind mittlerweile die einzige A-Macht mit einer Second-Strike Ability. D.h. nur sie sind in der Lage einen potenziellen Atomangriff umgehend mit einem atomaren Gegenschlag zu beantworten. Weder China, noch Russland sind derzeit dazu in der Lage.

2. Das Wissen für den Bau einer Bombe, das Material und die Infrastruktur gelangen an unberechenbare Regime.


Beide Punkte bringen den herkömmlichen Wirkungsmechanismus ins wanken. Leider macht es gleichzeitig eine wirkliche Abrüstung unmöglich. Und leider werden relativ kleine, nicht in die internationale Gemeinschaft eingebundene Staaten, nicht die bisherige hohe Hemmschwelle haben, die den Einsatz einer Bombe verhindert. Ich denke sowas nennt man Teufelskreis.

Aber auch jetzt habe ich das Gefühl, dass die nach einer atomaren Bewaffnung strebenden Staaten es zunächst als diplomatisches Mittel einsetzen. Denn allein die Drohung ein Programm weiterzuführen lässt die großen Staaten die Geldbörsen öffnen, um ein solches Programm zu verhindern.

Klar, die tatsächlichen Auswirkungen einer A-Bombe sind schrecklich, erst recht jene auf heutigem technischen Niveau. Trotzdem bleibt auch weiterhin die Bombe mehr ein diplomatisches Mittel als eine Waffe.

Aus meiner Sicht gibt es nur einen einzigen Fall, in dem die Bombe benutzt werden könnte. Im israelisch-arabischen Konflikt.
LaVeguero ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.08.2005, 10:24   #18
 
Registriert seit: 25.03.2005

lexxil hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

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bei einer invasion wären aber sicher weniger kinder frauen und unschuldige gestorben...
ausserdem nicht auf eine derart grausame weise..
aber irgendwann musste man halt eine atombombe schmeissen und da dachte man sich nehmen wir mak die japaner...
Die Rede vom Präsidenten war auch schwachsinnig.
Man rette das Leben von 10000 amerikaner muss aber dafür 300.000 Japaner und deren eltern und Kinder töten
lexxil ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.08.2005, 10:29   #19
aye geschlechtslos
 
Benutzerbild von aye
 
Registriert seit: 08.07.2005

aye ist jedem bekanntaye ist jedem bekanntaye ist jedem bekanntaye ist jedem bekanntaye ist jedem bekanntaye ist jedem bekanntaye ist jedem bekanntaye ist jedem bekanntaye ist jedem bekannt

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Am Morgen des 6. August 1945 warfen die USA die erste Atombombe auf eine Stadt: Hiroshima. Die Besatzung der Enola Gay klinkte die Bombe gegen 8.15 Uhr über der Stadt aus. An einem Fallschirm erreichte sie eine Höhe von 600 Meter und wurde gezündet. Binnen weniger Augenblicke zeigte die Sprengkraft von 15 000 Tonnen TNT ihre Wirkung: über 80 Prozent der Stadt wurden zerstört und mehr als 50 000 Menschen fanden den Tod – an den Spätfolgen starben weitere 42 000. Die Bombe wurde wegen ihres gedrungenen Körpers von den US-Militärs Little Boy genannt. Little Boy hatte eine Länge von 3,2 Metern, einen Umfang von 74 Zentimetern und wog etwa vier Tonnen. Als Kernsprengstoff dienten 15 Kilogramm Uran-235, die in zwei unkritische Massenteile getrennt waren und zur Zündung mittels einer Treibladung zur kritischen Masse ineinander geschossen wurden. Das Photo zeigt Little Boy in einer Werkshalle der US-Streitkräfte auf der Insel Tinian, kurz vor dem Bombenabwurf.
Miniaturansicht angehängter Grafiken
Hiroshima-blubb.jpg  
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Alt 03.08.2005, 10:46   #20
 
Registriert seit: 07.02.2005

ravenshield hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

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ich hab krieg der welten gestern im kino gesehen ( )
ursprünglich sollte die bombe ja über deutschland abgeworfen werden aber die amis hatten angst dass es eine fehlzündung gegeben hätte und hitler die pläne für die bombe ausfindig gemacht hätte( )
__________________
Barba non facit philosophum!
ravenshield ist offline   Mit Zitat antworten
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