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Alt 09.12.2005, 01:37   #1
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Standard Narnia - moderne Gehirnwäsche?

Hi,

hier geht es nicht um den Film "Narnia" selber, sondern um die Hintergründe. Für den Film sollte jemand einen eigenen Thread im "Medien" Bereich erstellen.

Eigentlich liebe ich Fantasy-Geschichten, je abstrakte und dunkler, desto besser. Es flattert ja überall Werbung für den Narnia-Film und da ich bis jetzt von der Narnia-Sage nichts gehört habe, wollte ich mal lesen, was es überhaupt ist. Also der Film wurde von den Kritikern geradezu zerrissen, aber nicht wegen der Verfilmung oder den Effekten (die übrigens auch besser sein konnten), sondern wegen der Hintergründe. Diese wollte ich hier diskutieren.

Die Bücher von C.S. Lewis sind sehr christlich/biblisch inspiriert, eigentlich ist es die versteckte Erzählung von Bibelgeschichten in neuer Form. So weit eigentlich nichts unübliches, die Bücher entstanden ab den 50-ger Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg und da waren viele noch in dem Schock eines Weltkrieges. Doch die Macher von Heute haben noch eines draufgesetzt. Die Kirche gewinnt ja in letzter Zeit wieder mehr Einfluss, vor allem in den USA und die versuchen ihre Macht immer geschickter auszuspielen. So wird in unseren schweren Zeiten, wo wir versuchen eine sachliche Sprache zwischen verschiedenen Religionen zu finden, ein Film geschaffen, welches das Christentum „aktionrech“ propagandiert. Natürlich mit den üblichen schwarz/weis Malereien der Bibel. Hier ein paar Zitate:

http://www.filmspiegel.de/filme/chro...onnarnia_1.php

Zitat:
„Die Chroniken von Narnia – Der König von Narnia“ ist Kostüm- und Maskenkino im wahren Sinne des Wortes. Hinter dem Kinderbuch findet sich der Abgrund der religiösen Inbrunst. Teils schrecklich naiv und unreflektiert entfaltet der Regisseur Andrew Adamson seine kunterbunte CGI-Traumwelt voller Abenteuer.
Zitat:
... ebenso ist in den Vereinigten Staaten die religiöse Rechte endgültig in den Zentren der Macht angekommen: Missionarisch-eschatologische Untertöne der Evangelikalen begleiten die Politik des Weißen Hauses. Und nun erscheinen also die Chroniken von Narnia. Angeblich seien endlich die CGI-Effekte so weit. Wahrscheinlicher ist eher, dass nun das gesellschaftliche Rezeptionsverhalten stimmiger ist: Eine gewisse Vorstellung von Wertigkeit kann diesem Film zweifelsohne zum Erfolg verhelfen.
Zitat:
„What do they teach you at school today?“ fragt der alte Professor skeptisch, der die Kinder in seinem Landhaus aufnimmt. Der momentane Streit darum, was an amerikanischen Schulen gelehrt werden soll, nämlich die Debatte um Darwin und Intelligent Design bzw. Kreationismus ist hier deutlich heraus zu hören. Die Kinder, die von einem Weihnachtsmann mit Waffen (!) als Geschenk ausgerüstet werden, haben überhaupt kein Problem damit, sich loyal in den bewaffneten Kampf zu integrieren. Kindersoldaten gehorchen. Zu keinem Zeitpunkt hinterfragen sie die Absichten des Führers. Der Führer ist ein Löwe. Er ist die Heilsfigur. Er ist Jesus. ...[cut]... Wenn nun noch Gestapo-Vergleiche bemüht werden, und der Jesus-Löwe wie ein KZ-Häftling zwangsrasiert wird, dann schwirrt selbst dem abgehärteten Fantasie-Liebhaber der Kopf. Da wirkt es fast schon zynisch, dass der junge Held Peter in der finalen Schlacht auf eben jene Taktik des Luftangriffs setzt, die ihn und seine Familie in Form von Nazi-Bomben in die Luftkeller trieben. Von den Deutschen lernen heißt eben doch, siegen lernen?
http://www.celluloid-dreams.de/kriti...on-Narnia.html

Zitat:
Die PR-Abteilungen der US-Kirchen haben für sich einen einfachen Weg entdeckt, ihre Botschaften in den Medien unterzubringen. Immer öfter geben sie ihren Senf zu den neuesten Filmstarts dazu, worüber dann gerne und ausgiebig in Zeitungen und Fernsehshows diskutiert wird. ...[cut]... und gegen den kleinen Zauberkünstler „Harry Potter“ wurde sogar mit Unterstützung aus Rom landesweit gewettert. ...
Zitat:
Auch „Narnia“ hat das Zeug zum Kirchen-Knaller, glaubt zumindest der US-Verleih und fährt eine zweigleisige Medien-Kampagne. Zum einen will man einen Abenteuerfilm zwischen „Der Herr der Ringe“ und „Harry Potter“, auf der Anderen eine bibeltreue Neuverfilmung der Leidensgeschichte Jesu verkaufen. Und wirklich hat der Film von beidem etwas, nur dass beide Versuche total in die Hose gehen. ...
Zitat:
Viel schlimmer als die Langeweile, die der Film fast über die gesamte Laufzeit verströmt, sind aber seine unerträglichen religiösen und politischen Metaphern und Zitate. Schon die Vorlage von C.S. Lewis wurde von vielen zu recht als reaktionäres Machwerk verschrien, das der Film nun aber gerade in Zeiten von Bushs „Glaubenskriegen“ im Nahen Osten entstehen musste, ist katastrophal. Der Löwe Aslan, das personifizierte Gute und der reine König Narnias, will seinen rechtmäßigen Thron von der Weißen Hexe zurückerobern. Ein unnötiger Rückfall in klassisches Schwarz-Gegen-Weiß-Denken, das sich in den USA natürlich im Moment gut macht, aber zumindest im Rest der Welt auf Ablehnung stoßen sollte. ...
Zitat:
Haben natürlich schon diese Szenen voller unreflektierter religiöser Wertvorstellungen nichts in einem Kinderfilm verloren, wird es kurze Zeit später dann so richtig eklig. Der auferstandene Aslan macht auf dem Weg zur entscheidenden Schlacht noch kurz einen Abstecher zum Schloss der Hexe und haucht dort im wahrsten Sinne des Wortes seinen gefallenen Soldaten neues Leben ein. Die Kämpfer für die „gute“ Sache werden für ihre Taten mit neuem Leben belohnt, nicht einmal der Tod kann solchen Helden mehr etwas anhaben. Eine Vorstellung, die im amerikanischen Militarismus stark verankert ist, die ganz nebenbei aber auch islamistische Selbstmordattentäter für sich in Anspruch nehmen. Vielleicht sollten die Eltern von Opfern des Irak-Krieges die Särge auf dem Weg nach Hause noch kurz beim Weißen Haus vorbeischicken und die Leichen von Bush anpusten lassen. Nach dem man diesen reaktionären Käse ertragen hat, möchte man fast glauben, es könnte klappen.
Also wenn in einer Kritik zu einen Fantasy-Film "islamistische Selbstmordattentäter", "Särge", "Weißen Haus" und "Bush" erwähnt werden, stimmt was mit dem Film nicht.

Ich finde es überhaupt nicht schön. Wir bemühen uns die ganze Zeit eine gemeinsame Sprache zwischen den Religionen zu finden, unsere gemeinsamen Stärken zu verbinden und so uns allen ein menschliches Zusammenleben zu ermöglichen, und dann kommt DAS. Ich finde, kein Stoff ist unverfilmbar, aber man sollte schon Respekt von der aktuellen politischen Lage haben und einen heißen Konflikt nicht unnötig weiter anheizen.

Keine Ahnung was man davon halten kann. Man muss erst abwarten, was in den nächsten Wochen in den Kinosälen passiert. Ich warte auf die TV-Ausstrahlung.

europa
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"In der Informatik geht es genau so wenig um Computer, wie in der Astronomie um Teleskope" - Edsger W. Dijkstra
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Alt 09.12.2005, 06:58   #2
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Standard RE: Narnia - moderne Gehirnwäsche?

Hm,wollt mir den Film eigentlich nich ansehen. Aber diese Kritiken machen mich aeuserst neugierig. Hab mich auch gleich auf die Suche nach anderen Kritiken gemacht und immer wieder das selbe gefunden und sogar noch schlimmeres

Filmstart.de

Zitat:
Der erhobene (und inhaltlich recht fragwürdige) Zeigefinger von Lewis ist also auch in der Verfilmung jederzeit präsent. In diesem Punkt hält sich Adamson also stoisch an die literarische Vorlage. In anderen Punkten tut er dies jedoch nicht – und begeht damit einen schweren Fehler. Nehmen wir die Verführung Edmunds durch die weiße Hexe mittels des türkischen Honigs. Im Buch haben wir es hierbei mit einer klaren Stellungnahme des Autors zum Thema Drogenkonsum zu tun. Im Film wird dieser Punkt eher beiläufig angeschnitten. Denn so etwas möchte man – bzw. das Produktionsstudio Disney – zu Weihnachten nicht im Kino sehen. So verliert die Verfilmung einiges an Profil, das in der Vorlage noch vorhanden war. Die Auswahl der Schwerpunkte (Krieg = gut, Kritik am Drogenkonsum = lieber doch nicht)
Zitat:
Doch wie die literarische Vorlage beinhaltet auch Adamsons Adaption einige mehr als nur fragwürdige Passagen. Auf ihrer Flucht vor den Handlangern der Hexe stolpern die Geschwister beispielsweise über den Weihnachtsmann (!), der den hilflosen Kindern dann auch sofort Waffen (!!) zur Bescherung reicht. Die Frage sei hiermit erlaubt, ob dies die richtige Botschaft zum Fest der Liebe ist? Ist es in Ordnung, die bösen Buben – wenn sie all zu böse sind – einfach totzuschlagen? Wohl vielleicht eher doch nicht.
Zitat:
Motive wie Nächstenliebe, Aufopferung und Vergebung sind zwar durchaus löblich, können aber auch auf eine etwas subtilere Weise verarbeitet werden. Stattdessen wird der Holzhammer ausgepackt und munter auf das Publikum eingeprügelt. Wieder und wieder und wieder.
Zitat:
Eine uralte Prophezeiung besagt allerdings, dass zwei Söhne Adams und zwei Töchter Evas (so die Bezeichnung für Menschen in Narnia)
KinoZeit.de

Zitat:
wirkt der Film recht kindlich und schlicht in der Botschaft des ewigen Kampfes von Gut gegen Böse. Vielleicht ist es ja dieses schlichte Weltbild, dass Disney auf die Idee brachte, im Vorfeld des Filmstarts eine ganz neue Zuschauerschicht gezielt anzugehen – die konservativen Christen. Deshalb wird der Film in den USA auch als Erlöser-Fabel angepriesen und beworben
http://www.moviemaze.de/filme/1265/d...on-narnia.html

Zitat:
In der zweiten Hälfte der Geschichte kämpfen Die Chroniken von Narnia mit deutlich härteren Bandagen und verabschieden sich ein wenig von der kindgerechten Fabel.

Ein Grossteil wurde zwar schon gesagt aber ich finde diese Passagen druecken es besser aus. Die Stelle mit den Drogen find ich aber unter aller Sau(Entschuldigt ist aber so). Jetzt weis ich auch warum ich ne Abneigung gegen den Film hatte obwohl ich eigentlich ein grosser FantasyFan bin. Bis jetzt konnte ich beruflichen Filmkritikern leider noch nich grossen glauben schenken aber hier is es ja fast offensichtlich. Da ich ehr Antichristlich eingestellt bin werde ich mir den Film definitv nich ansehen aber mich wuerde aber interessieren wie man als normal sterblicher den Film aufnimmt, koennte also bitte jemand posten ob er auch diese Eindruecken hatte nachdem der Film gesehen hat.
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Alt 09.12.2005, 08:18   #3
 
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Man kann's auch übertreiben...

Ich stehe den Kreationisten auch kritisch gegenüber, aber nun in jeder Filmzeile versteckte Ansätze von Gehirnwäsche zu sehen, ist doch lächerlich.
US-bashing ist im Moment wieder stark aktuell, aber langsam geht mir das auf den Senkel.
fihu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.12.2005, 09:19   #4
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Viel interessanter finde ich diese Aussage vom Autoren der Bücher:

Zitat:
Dear Sieveking

(Why do you 'Dr' me? Had we not dropped the honorifics?) As things worked out, I wasn't free to hear a single instalment of our serial [The Magician's Nephew] except the first. What I did hear, I approved. I shd. be glad for the series to be given abroad. But I am absolutely opposed - adamant isn't in it! - to a TV version. Anthropomorphic animals, when taken out of narrative into actual visibility, always turn into buffoonery or nightmare. At least, with photography. Cartoons (if only Disney did not combine so much vulgarity with his genius!) wld. be another matter. A human, pantomime, Aslan wld. be to me blasphemy.

All the best,
yours
C. S. Lewis
C.S. Lewis wollte also nicht, dass man einen Realfilm zu seinen Büchern dreht und er wollte auch nicht, dass Disney einen Film zu seinen Büchern dreht. Und was ist? Disney dreht einen Realfilm zu seinen Büchern.
Schon alleine diese Tatsache sorgt dafür, dass ich den Film nicht angucken werde.
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Alt 09.12.2005, 09:58   #5
 
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Der Film wird auch scherzes halber,
"The Passion of the Christ for the Kids" genannt.
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Alt 09.12.2005, 10:04   #6
 
Registriert seit: 30.09.2004

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Naja...
Ich denke, dass er der aktuellen Version schon zugestimmt hätte, da nicht mehr der olle Walt dort am Steuer sitzt und man die Tiere inzwischen auch gut per CGI in den Film bringen kann.

Leider sollen die Entwickler reichlich geschlampt haben und die Tierszenen eher wie aus den Mid90s-Filmen (Jumanji zB) wirken.

Bei Twitch ist ein nettes Review zum Film.
Dort wird auch gesagt, dass Disney wieder mal das christliche Publikum durch den bekanntermaßen christlichen Stoff in die Kinos locken will, der Film denen aber auch keinen Spaß machen wird, ... weil er einfach langweilig ist.
fihu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.12.2005, 10:08   #7
 
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Replay wird schon bald berühmt werden

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Das wundert mich nicht. In den USA kehren immer mehr Leute der Evolutionslehre den Rücken und sind der Meinung, die Welt sei in sieben Tagen entstanden. Dieses Denken dringt tatsächlich in beängstigender Art in Regierungskreise ein. Die US-Regierung hat die Finger ziemlich dicke in der US-Medienwelt (und damit auch bei den Filmemachern) drin. Besonders bei Fox.

Ich hoffe auf die neue US-Regierung und daß dieses Land somit wieder den Weg in die Realität findet.

Grüße

Replay
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Lisa: Zweimal Unrecht gibt noch lange kein Recht. Bart: Oh doch. Lisa: Ich sage nein. Bart: Und ich ja. Lisa: Ich sage nein. Bart: Aber ja doch. Lisa: Dad!

Homer: Minus mal Minus ergibt Plus, Lisa.
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Alt 09.12.2005, 10:47   #8
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Kamiko Hanakuro wird schon bald berühmt werden

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Ich habe das Buch selbst nicht gelesen und kenne den Inhalt nur aus Erzählungen, aber die waren gar nicht so schlimm. Aber mich macht es schon ein bisschen stutzig, wenn in diesen Erzählungen plötzlich der Satz auftaucht: "Und der Löwe ist Jesus."

Es ist nicht so, dass ich Leuten, die an die Bibel und das Christentum (oder jede Andere Religion)glauben irgendwie verurteile. Ich kann verstehen, dass Leute, grade in Zeiten von Kummer und Katastrophen, wie wir sie grade vor allem in den USA vorfinden etwas brauchen, woran sie sich festhalten können. Für mich selbst aber ist die Christliche und vor allem die Katholische Kirche ein ausbeuterisches Pack, dass den Menschen dumme Geschichten eintrichtert ^^ gut, aber das ist eine andere Geschichte.

Allerdings finde ich es schon etwas übertrieben den Film mit den Hetz- und Propagandafilmen gewisser islamistischer Extremisten zu vergleichen, weil er das klassische Rollenbild von schwarz und weiss erfüllt. Auch sonst sehe ich bisher nur ein klassisches Fantasy-Strickmuster in der Geschichte von Narnia, hinter dem eben die "Biblische Botschaft" mitschwingt.
Es haben auch schon Leute behauptet, der Herr der Ringe sei ein Nazinalsozialistisches Propagandawerk.

Ich will das Buch nicht verteidigen, weil ich, wie bereits gesagt eine Abneigung gegen die Christliche Kirche hege, aber ich finde, man kann es auch übertreiben. Aber so sind Kritiker eben scheinbar: entweder sie zerfetzen etwas in der Luft, oder sie loben es in den Himmel.
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Alt 09.12.2005, 12:19   #9
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East-Blokk wird schon bald berühmt werden

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Also ich glaube ihr übertreibt ein bisschen..

Ihr glaubt doch nich wirklich das ein Kind das mit Religion verbindet
und direkt superreligiös wird.
Das einzige auf was die achten sind die tollen Effekte und
und die vieleicht niedlichen Tiere.
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Alt 09.12.2005, 15:02   #10
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Zitat:
Original von East-Blokk
Also ich glaube ihr übertreibt ein bisschen..

Ihr glaubt doch nich wirklich das ein Kind das mit Religion verbindet
und direkt superreligiös wird.
Das einzige auf was die achten sind die tollen Effekte und
und die vieleicht niedlichen Tiere.
Kinder sind aber stellenweise recht einfach zu beeinflussen und auch gewisse "Grundwerte" kann man ihnen durchaus auch per Film einimpfen.
Hör dir im Rückblick mal die ganzen Benjamin Blümchen Kassetten an, du wirst überrascht sein wie enorm erzieherisch die wirken
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Alt 09.12.2005, 15:21   #11
 
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Gerald22 wird schon bald berühmt werdenGerald22 wird schon bald berühmt werden

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Also ich habe grade den 1. Band (die "Vorgeschichte") gelesen und werde mich jetzt an den 2. Band machen. Den Film werde ich mir natürlich auch ansehen.

So und nun zum Thema:
Ich habe in unserer HAZ (Hannoversche Allgemeine Zeitung) eine ähnlich klingende Kritik über den Film gelesen. Auch dort bemängelte der Autor, dass C.S. Lewis so viele Bezüge zur Bibel eingebaut hat, sei es "Söhne Adams und Töchter Evas" oder Aslan (eine gewisse Ähnlichkeit zu Allah, auch wenn das nicht christlich ist, kann keiner absprechen) als Schöpfer einer neuen Welt.
Trotzdem finde ich die Kritiken etwas überzogen. In so ziemlich jedem Film/Buch lassen sich Bezüge zur Bibel finden. Beispiel Herr Der Ringe: Man könnte Saruman auch als eine Art Judas betrachten, wenn man denn will. Und Sam's Bezeichnung für Frodo (Herr Frodo) grenzt ja schon an Blasphemie...
Wer danach sucht, wird auch welche finden. Trotzdem sollte man danach nicht entscheiden, ob ein Buch oder ein Film lesens- bzw. sehenswert ist.

Letzlich kommt es doch immer darauf an, ob man sich beeinflussen lassen will. Natürlich sind kleiner Kinder dafür anfälliger, aber ich denke mal, dass so ziemlich jeder von uns irgendeine Form von religiöser Erziehung erlebt hat. Sei es der Religionsunterricht in der Schule oder die eigenen Eltern. Beschwert sich da irgendjemand?
Beschwert sich jemand, weil er im Religionsunterricht vom Lehrer hört, dass "Jesus super und Gott total toll" (Zitat meines letzten Reli-Lehrers) ist? Das ist auch eine Art von Beeinflussung.

Und wer der Ansicht ist, dass er oder seine Kinder oder wer auch immer durch den Film beeinflusst werden könnte, braucht doch nur einfach nicht reinzugehen. Deshalb muss man doch nicht gleich einen ganzen Film in der Luft zerreisen.

Eine "echte" Rezension über den Film, also eine Bewertung der Schauspieler, der Tricks und der Umsetzung grundsätzlich, ist mir übrigens noch nicht untergekommen...
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Alt 09.12.2005, 16:01   #12
 
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Ich selbst habe den Film noch nicht gesehen, doch ich glaube, dass die Autoren der Kritiken etwas viel in den Film hineininterpretieren. Beim ersten HdR-Teil (Die Gefährten) könnte man auch sagen, dass z.B. Frodo Jesus und seine Gefährten die Jünger sind und in den Kampf gegen den Teufel (Sauron) ziehen.
Und da Satan Claus gerade Benjamin Blümchen erwähnt, fällt mir auch noch ein, dass in der Tageszeitung neulich stand, dass Benjamin Blümchen sowie Bibi Blocksberg Kinder sehr beeinflussen und ihnen ein falsches Bild über die Politik lehren. So ist der Bürgermeister (allgemein: Poltiker) nur geldgierig und dumm, die Reporterin (allgemein: Presse) rechtschaffend und ehrlich und der Rest der Bürger total sozialdenkend.
Also, man kann in so ziemlich allem den Teufel sehen
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Alt 09.12.2005, 16:11   #13
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Zitat:
Original von JoJoxxl
Ich selbst habe den Film noch nicht gesehen, doch ich glaube, dass die Autoren der Kritiken etwas viel in den Film hineininterpretieren. Beim ersten HdR-Teil (Die Gefährten) könnte man auch sagen, dass z.B. Frodo Jesus und seine Gefährten die Jünger sind und in den Kampf gegen den Teufel (Sauron) ziehen.
Und da Satan Claus gerade Benjamin Blümchen erwähnt, fällt mir auch noch ein, dass in der Tageszeitung neulich stand, dass Benjamin Blümchen sowie Bibi Blocksberg Kinder sehr beeinflussen und ihnen ein falsches Bild über die Politik lehren. So ist der Bürgermeister (allgemein: Poltiker) nur geldgierig und dumm, die Reporterin (allgemein: Presse) rechtschaffend und ehrlich und der Rest der Bürger total sozialdenkend.
Also, man kann in so ziemlich allem den Teufel sehen
Zu Frodo - Jesus: Vor allem im letzten Teil wird deutlich, dass Frodo sicher keine Messias-Figur ist. Dafür ist er zu schwach und hat viel zu viele Selbstzweifel. Am Schicksalsberg entscheidet er sich dann nicht dafür den Ring zu vernichten, sondern wird von seiner eigenen Gier, und der Macht des Ringes überwältigt. Der Ring wird dann doch zerstört, weil Gollum Frodo den Finger abbeißt und mit dem Ring in die Lava fällt. Deshalb meinte Gandalf auch, dass Gollum vielleicht noch eine Aufgabe hat und deshalb nicht getötet werden darf.

Bei Narnia scheint es da doch nicht so differenziert zu sein.
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Alt 09.12.2005, 17:07   #14
ehem. Teammitglied
 
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Hm. Mir fällt da bei Satan Claus' Antwort noch etwas anderes ein: Ist es wirklich so schlimm, dass christliche Werte in diesem Film rübergebracht werden sollen, wenn es denn stimmt, was die Kritiker sagen? Ich meine, unsere Gesellschaft, um nicht zu sagen unsere ganze Kultur, wurde von diesen Werten sehr stark geprägt. Verwerflich ist es vielleicht, dass man ganz unbedarft in diesen Film hineingeht und dort dann eine Überdosis christlichen Moralgeschwafels erfährt, aber, wie schon erwähnt wurde, können wir uns dem Christentum so oder so nicht als Kinder entziehen, da wir es schon in der Grundschule auf die Nase gedrückt bekommen.
Ist etwas, dass selbst unser Staat als Pflichtprogramm vorschreibt, wirklich so viel verwerflichewr, wenn wir es in einem Film erleben? Und sind die Werte des Christentums so grauenhaft, dass sie nicht an unsere Kinder gelangen dürfen, in egal welcher Art und Weise?
Und noch eine Frage: stellt dieser Film nicht ironischerweise sogar eine Blasphemie dar dann? 'Du sollst Dir kein Bild von mir (Gott) machen'?
Ich denke schon, dass in Narnia der Holzhammer ausgepackt wird und dass das einen frei denkenden, nicht christlichen Menschen derb anpisst, wenn er einfach nur gute Unterhaltung geniessen will und dann so etwas vorgesetzt bekommt, aber meiner Meinung nach ist die Bibel auch nur ein Märchenbuch, dass man durchblättern kann, durchlesen kann und drüber schmunzeln kann. Wenn wir wirlkich frei wären in unserem religiösen Denken, dann müssten wir darüber hinwegsehen können.
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Alt 09.12.2005, 17:24   #15
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Kamiko Hanakuro wird schon bald berühmt werden

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Ich muss dir vollkommen recht geben. Einige der Werte (die 10 GEbote lassen grüssen) die in der christlichen Religion vermittelt werden sind sogar essentielle Grundlagen einer GEsellschaft. Dinge wie Du sollst nicht töten, oder du sollst nicht stehlen ... ich meine, ohne sowas geht es nicht.

Und auch zum Thema Bibel. Ich habe einen grossen Teil der Bibel gelesen, freiwillig (ja, da staunt ihr!) und muss sagen, dass grade das alte Testament nicht mal so schlecht zu lesen ist. Mehr Mord, Totschlag, Intrigen, Hass, Betrug und Sittenverfall gibts nicht mal in der durchschnittlichen Telenovela

Die Sache mit dem "Du sollst dir kein Bildnis machen" hat Gott gesagt und von dem machen sie sich ja kein Bildnis Ist ja Jesus.
__________________
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Alt 09.12.2005, 17:56   #16
 
Benutzerbild von Neotoxilava
 
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Es geht nicht darum ob das Christentum schlecht oder nicht ist (sowas wie die 10 Gebote, gibt es in jeder Religion), es geht um die Suggestion die mehr oder minder subtil durch den Film betrieben wird.
Das richtige Ziel mit den falschen Mitteln erreichen, ist das korrekt?
Außerdem wird das Bild des gerechten Kampfes und eben des schwarz-weiß Denkens übermittelt, das beides schon lange obsolet ist.
Natürlich bleibt zB Herr der Ringe immer noch Herr der Ringe, wenn es sich um Antinazipropagnada handelt, allerdings ändert sich unweigerlich das Genre des Films, denn mit festgesetzen Interpretations- bzw. Betrachtungsweisen ist der Film für mich kein Fantasyfilm mehr.
Wenn man einen Film (abgesehen von Filmen die man interpretieren muss um sie zu verstehen [DonnieDarko, Neon Genesis Evangelion]) genießen will, sollte man sich eh von solchen Interpretationsansätzen fernhalten...
__________________
Phase 1: Unterhosen sammeln
Phase 2: ?
Phase 3: Gewinn
Neotoxilava ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.12.2005, 18:06   #17
 
Benutzerbild von Gerald22
 
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Zitat:
Original von Error
Ist es wirklich so schlimm, dass christliche Werte in diesem Film rübergebracht werden sollen, wenn es denn stimmt, was die Kritiker sagen?
Meine Rede, zumal ein paar dieser Werte unserer Gesellschaft meiner Meinung nach mal wieder ganz gut täten...

Hab eben noch ein paar Kritiken gelesen (obwohl, wenn man eine gelesen hat, hat man alle gelesen... ) und bin nun zu der Ansicht gelangt, dass der Film zwar durchaus ziemlich religiös angehaucht ist, aber das, bis auf die absolut auffälligen Dinge ("Söhne Adams", etc.), kleiner Kinder wohl kaum großartig durch den Film beeinflusst werden.
Denn der Großteil der Dinge, die wir hier ansprechen, ist doch einem Kind noch gar nicht klar.
Ein Kind kennt, wenn überhaupt, aus Märchen und Geschichten den Unterschied zwischen Gut und Böse. Viel mehr von den hintergründigen Aussagen des Films wird es aber nicht verstehen, da ihm das Vorwissen fehlt.

Dann müßte ja im Prinzip auch Harry Potter für kleiner Kinder "verboten" sein, denn der gaukelt ihnen vor, dass es Zauberei gibt und das Verstöße gegen Bestimmungen (Harrys Unsichtbarkeitsmantel und dessen Einsätze lassen grüßen...) ok sind...

@Neotoxilava: Es gibt ein Zitat von Hesse (glaube ich): "Die kürzeste Verbindung zwischen 2 Punkten kann auch eine Kurve sein." (oder so ähnlich)
Frag doch mal ein paar jüngere Schüler, wieviele Geschichten ö.ä. aus der Bibel sie kennen. Das Ergebnis ist erschreckend.
Gerald22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.12.2005, 18:15   #18
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Zuerst einmal: Ich habe den Film noch nicht gesehen, werde aber auf jeden Fall reingehen.

Dann: Ich finds schade, wenn ein Film überall auf einen einzigen Punkt reduziert wird. Das ist, als wenn man Nintendo nur auf die Kinderspiele herunterschrauben würde. Etwas mehr Differenzierung wäre hier angebracht.

Ich habe jetzt auch schon öfters gelesen, dass der Autor seine Bücher garnicht sooo christlich gesehen hat. Viel interessanter finde ich, dass hier die Sagenwelt der Griechen mit der der Christen verwoben wird. Wenn man jetzt die Bibel noch als Fantasy-Roman nimmt, der nebenbei noch voller Gesetzen und Grundlagen ist, kommen wir der ganzen Sache doch schon einen Schritt näher.

Die Heilsgeschichte vom Wiederauferstehenden haben wir auch im Herr der Ringe, siehe Gandalf. Da würde ich mir jetzt keine so großen Gedanken machen. Und eigentlich ist der Evangelist Markus ein Löwe, wieder ein Zeichen, oh mein Gott, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

Wenn ich aber sowas lese wie "Kindersoldaten", dann kommt mir die Galle hoch und ich bekomme das Gefühl, dass in unserer Kritiker-Landschaft echt eine Schraube zu viel locker sitzt. Ähm, hallo, es ist ein Kinderbuch/film! Da spielen Kinder die Hauptrolle! Ich war als Kind immer begeistert, wenn Kids in meinem Alter die Hauptrolle in einem Film oder Roman gespielt haben, dann konnte ich mich viel besser hineinversetzen. Dass in unserer heutigen Zeit so etwas nicht mehr ganz Zeitgemäß ist, konnte der Autor ja damals auch nich zwangsläufig wissen. Zum Thema Amerikanismus: War er nich Brite? *g*

Bedenkt einfach mal, wann die Bücher geschrieben wurden. Dann kommt einem das "wir nutzen die Angriffstaktiken der Deutschen gegen unseren Fantasy-Feind" garnicht mal so falsch vor. Finds geil, wenn reale Strategien in Fantasy-Welten eingesetzt werden. Damit wird nur gezeigt, dass der Mensch eben überlegen ist. Obs jetzt Krieg ist oder Frieden, meine Herrn, das gehört zu der Menschheit seit Kain und Abel. Oder Benjamin und Bibi.

Also: Einfach weniger interpretieren und sich auf ein Fantasy-Spektakel freuen. Wenn ich drin war kann ich gern mal meine Erlebnisse schildern.
Trunx ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.12.2005, 18:17   #19
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Registriert seit: 19.07.2005
Alter: 29

Kamiko Hanakuro wird schon bald berühmt werden

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Was haben denn ein paar Kirchenvertreter versucht? Es gab schon diskussionen darum, Harry Potter zu verbieten, weil es sich um Magie dreht.

Ich finde es ein bisschen übertrieben, den Film so zu verteufeln, weil er Kindern gewisse Sachen sugerieren könnte.
Ich denke, dass Kinder, die den Film noch nicht richtig interpretieren können ihn als schönen Abenteuerfilm erleben, während die älteren sehen worum es geht und die können dann für sich selbst entscheiden, was sie daraus machen.
Ich meine, wir betreiben ja auch keine Hexenjagd auf religiöse Familien, die ihre Kinder zum christlichen Glauben erziehen.

Mal ganz davon abgesehen ist Narnia ab 12. In dem alter sind die Kids entweder eh so stumpfsinnig, dass sie den Bibelbezug nicht raffen (sorry, aber wenn ich mir einige in dem Alter anschaue, kann ich nur den Kopf schütteln) oder sie sollten in der Lage sein, sich eine eigene Meinung darüber zu bilden. Wenn Eltern der Meinung sind, dass ihre unter 12 Jährigen Kinder den Film sehen sollen, sollten sie auch mit ihrem Kind übre den Film sprechen, klarstellen, worum es ging und ihnen die Flausen, die ihnen da eingetrichtert wurden gleich wieder auszutreiben.
__________________
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Kamiko Hanakuro ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.12.2005, 18:19   #20
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Satan Claus kann auf vieles stolz seinSatan Claus kann auf vieles stolz seinSatan Claus kann auf vieles stolz seinSatan Claus kann auf vieles stolz seinSatan Claus kann auf vieles stolz seinSatan Claus kann auf vieles stolz seinSatan Claus kann auf vieles stolz seinSatan Claus kann auf vieles stolz seinSatan Claus kann auf vieles stolz seinSatan Claus kann auf vieles stolz seinSatan Claus kann auf vieles stolz sein

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Zitat:
Original von Error
Hm. Mir fällt da bei Satan Claus' Antwort noch etwas anderes ein: Ist es wirklich so schlimm, dass christliche Werte in diesem Film rübergebracht werden sollen, wenn es denn stimmt, was die Kritiker sagen? Ich meine, unsere Gesellschaft, um nicht zu sagen unsere ganze Kultur, wurde von diesen Werten sehr stark geprägt. Verwerflich ist es vielleicht, dass man ganz unbedarft in diesen Film hineingeht und dort dann eine Überdosis christlichen Moralgeschwafels erfährt, aber, wie schon erwähnt wurde, können wir uns dem Christentum so oder so nicht als Kinder entziehen, da wir es schon in der Grundschule auf die Nase gedrückt bekommen.
Da gibt es einige Gründe für. Der wohl wichtigste ist, dass sich "unser" Christentum recht stark von dem stellenweise recht fundamentalistischen in den USA unterscheidet - es ist immer noch deutlich bemerkbar, dass die ganzen religiösen Spinner vor ein paar hundert Jahren rübergemacht haben. Spätestens wenn du einen mit nem "Jesus hates Fags" Schild siehst, weißt du nicht nur, dass er die Bibel nicht verstanden hat, sondern ich würde meinen Kindern auch keinen Film antun, der seine Weltsicht zeigt. Klar, so extrem ist Narnia wohl nicht.
Außerdem ist es immer noch die Sache jedes einzelnen wie er seine Kinder erzieht. Einige christliche Werte sind nicht schlecht, aber es gibt auch gute Gründe dafür die Kinder ohne Religion zu erziehen. Und wenn dann so ein Weihnachts-jedes-Kind-will-ihn-sehen-Film aus Hollywood plötzlich Kindern was von Jesus & Co erzählen will, dann ist das einfach nicht ideal.
Weiterhin wird der Film ja nicht nur im christlichen Raum gezeigt - Asien und die arabische Welt kriegen ihn auch zu sehen. Das weiß auch Disney.
Und zu guter letzt gehen mir diese ständigen Bekehrungsversuche deutlich auf den Senkel. Meinetwegen soll jeder seinen Gott in seiner Weise anbeten (außer er macht Menschenopfer oder so ), aber er soll einfach nicht versuchen mich zu bekehren. Ich klingel ja auch nicht bei den Zeugen Jehovas und erzähle denen etwas von meiner Weltanschauung...
Satan Claus ist offline   Mit Zitat antworten
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