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Alt 19.02.2006, 18:41   #1
___ geschlechtslos
 
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Standard Im Tal der Wölfe - Meinungsmache oder Gegendarstellung?

Habe gerade in den Nachrichten vom Film "Im Tal der Wälfe - Irak" erfahren. Wer nicht weiß um was es geht: Spiegel süddeutsche

Ich stehe dem ganzen recht neutral gegenüber da ich den Film auch nicht gesehen habe aber die Ausschnitte waren doch schon sehr hart. So langsam hege ich nämlich eher die Befürchtung das nicht Iran, Irak usw. gegen den Westen kämpfen wollen sondern wir im eigenen Land einen Konflikt erleben werden.

Was denkt ihr dazu? Ist das Meinungsmache fanatischer Menschen die unbedingt einen Krieg wollen oder eine berechtigt Gegendarstellung zu all den amerikanischen Kriegsfilmen wie Rambo usw.


EDIT: Habe das Thema in "Sonstiges" erstellt und nicht in "Medien" weil es doch eher um eine politische Frage geht als um den eigentlichen Film.
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Alt 19.02.2006, 18:57   #2
 
Benutzerbild von Malte
 
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Spielt gerade: Zur Zeit spiele ich Unreal Tournament 2004.

Malte ist ein wunderbarer AnblickMalte ist ein wunderbarer AnblickMalte ist ein wunderbarer AnblickMalte ist ein wunderbarer AnblickMalte ist ein wunderbarer AnblickMalte ist ein wunderbarer AnblickMalte ist ein wunderbarer AnblickMalte ist ein wunderbarer AnblickMalte ist ein wunderbarer Anblick

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Mal ganz "einfach" betrachtet finde ich das einfach nur absolut lächerlich, sich über diesen Film in Presse und Medien aufzuregen. Was soll das eigentlich ? Auf diese Weise müsste doch jeder Film angekreidet werden - hey, in Film x sterben Menschen, in Film y werden Menschen von Menschen aufgefressen etc. etc. Parallelen zu wahren Begebenheiten kann man doch aus jedem Film ziehen. Schaue ich mir zum Beispiel diverse Kriegsfilme an, frage ich mich auch - was soll das eigentlich, was bringt mir das überhaupt, was soll mir dieser Film sagen , was WILL mir dieser Film sagen ?

Fast jeder amerikanische Spielfilm will mir seine Sicht der Dinge im Bezug auf Krieg, Frieden und was weiss ich noch nicht alles aufdrücken - teilweise sogar auf ekelerregende Weise wie zum Beispiel in diversen "realistischen" Kriegsfilmen wo ich einfach nur den Kopf schütteln kann - dabei wird sogar oft ein verzerrtes Bild der Realität wiedergegeben, was die Amerikaner in Filmen ja sehr gerne tun.

Warum dürfen das nur Amerikaner, ohne "Ärger" oder echte Kritik zu bekommen ?

Warum darf das kein türkischer Filmemacher tun ?

Egal, worum es in diesem Film gehen mag - in groben Zügen weiss ich das auch - aber wie kommt man dazu, diesen Film so zu kritisieren ? "Moderne" Actionfilme SOLLEN doch immer brutaler und realer wirken, komischerweise dürfen das alle amerikanischen Produzenten, warum um alles in der Welt keine türkischen ?

Das ärgert mich total

Ach so - und diese Gegendarstellung finde ich total klasse. Ich finde es nämlich einfach nur noch widerlich, dass in jedem amerikanischen Actionfilm (oder in fast jedem) ständig Moslems oder Vietnamesen auf das Übelste denunziert und schlecht dargestellt werden.

Gleiches Recht für alle, das dürfen die Türken genau so wie die Amerikaner.
__________________
www.gaming-inside.blogspot.com - Mein Blog. Für Gamer.
Malte ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.02.2006, 09:54   #3
Superpollution
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Der Film ist keine Gegendarstellung sondern einfach nur Provokation. Die Gegner sind extrem überzogen dargestellt und es werden neben Klischees auch die üblichen Feindbilder bedient. Mit dem jüdischen Arzt der Organe ausoperiert und nach Israel schickt ist klar, dass es hier nur um die Schürung von Agressionen geht - in diesem Fall auf völlig fiktive Weise.
Wer diesen Film verteidigt, weil er sagt, dass jeder "solche" Filme machen darf, handelt eher moralinsauer als moralisch.
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Alt 20.02.2006, 10:31   #4
 
Benutzerbild von まんだらよん
 
Registriert seit: 03.04.2005
Alter: 32

まんだらよん ist jedem bekanntまんだらよん ist jedem bekanntまんだらよん ist jedem bekanntまんだらよん ist jedem bekanntまんだらよん ist jedem bekanntまんだらよん ist jedem bekanntまんだらよん ist jedem bekannt

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Filme sind Kunst. Und Kunst kennt keine Grenzen, und soll auch keine kennenlernen.

@ Pollution: Ich kann mich an keinen, aber auch wirklich keinen westlichen Film erinnern, den ich gesehen habe, in dem die Gegner nicht "extrem ueberzogen dargestellt" und "neben Klischees auch die ueblichen Feindbilder bedient" werden.
__________________
(Lyrik): Zwei junge Mädchen ganz verzückt,
(Romantik): wandelten im Rosengarten.
(Logik): Das eine wurde gleich gef***
(Tragik): Das andre musste warten.
まんだらよん ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.02.2006, 11:21   #5
Superpollution
Gast
 


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Zitat:
Original von Loos3r
Filme sind Kunst. Und Kunst kennt keine Grenzen, und soll auch keine kennenlernen.

@ Pollution: Ich kann mich an keinen, aber auch wirklich keinen westlichen Film erinnern, den ich gesehen habe, in dem die Gegner nicht "extrem ueberzogen dargestellt" und "neben Klischees auch die ueblichen Feindbilder bedient" werden.
Ich rede nicht davon ob ein Film dies tut sondern wie sehr ein Film dies tut. Wenn du Antisemitismus als Kunst siehst scheint dir entweder nicht ganz bewusst zu sein, was dies für ein Film ist oder du scheinst es zu befürworten. Desweiteren kenne ich durchaus Filme aus der westlichen Welt, die das Thema Krieg behandeln und die Gegner nicht überzeichnen oder in Klieschees verfallen. Platoon z. B. ist wohl eher Selbstkritik. Ich muss jetzt wohl nicht alle anderen Filme bei denen das auch so ist aufzählen oder? Aber davon mal ab. Dass ein Holocaustleugner Berater für den Film war, gibt mir schon zu denken. Vorallem auch der Zeitpunkt zudem der Film erschienen ist ist alles andere als passend. Das ist einfach nur gezielt Öl ins Feuer gießen und hat mit absoluter Sicherheit nichts mit Kunst zutun.
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Alt 20.02.2006, 13:11   #6
___ geschlechtslos
 
Registriert seit: 16.01.2005

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Ich höre immer Antisemitismus, sind in den ganzen Hollywood-Blockbustern nicht immer die islamischen Terroristen die bösen? Ich will den Film keineswegs verteidigen aber man muss schon sehen das es eine Reaktion ist und keine unprovozierte Aktion.

Das viele den Film jetzt als "zum falschen Zeitpunkt" empfinden ist schon klar aber muss es wirklich so sein das die Produzenten das mit Absicht gemacht haben? München von Steven Spielberg war/ist für viele auch zum falschen Zeitpunkt. Wenn jetzt True Lies rauskommen würde wären die Meinungen wohl genauso nur eben auf der anderen Seite und es gäbe mehr Ausschreitungen und Tote.
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Alt 20.02.2006, 13:50   #7
Superpollution
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"In den ganzen Hollywood-Blockbustern" ist jetzt zwar etwas polemisch aber stimmt schon. Wenns nicht die "Schurkenstaaten" sind dann die Nazis oder Russen... dennoch muss man hier etwas differenzieren. Auf der einen Seite (Ammis) feiert man sich selber als die Helden, auf der anderen Seite (wie halt in diesem Fall hier) wird Stimmung gegen die anderen gemacht. Das sind nicht nur die Ammis die da ihr Fett weg bekommen sondern im Grunde wird von einem "christlichen Feldzug gegen den Islam" gesprochen. Wenn der Film jetzt rein fiktiv wäre, dann wäre das ja auch voll in Ordnung, ich kann aber keinen realen Hintergrund nehmen und da dann irgendwas zu dichten - und dann auch auf Teufel komm raus noch nen Israeli darein frickeln. Das ist so als würde ich nen Film über die Arktis drehen und es kommt ein Löwe drin vor. Jude <> Irak. Nie!

Die Produzenten werden den Film vorher schon abgedreht haben. Allerdings hätte man den Kinostart verschieben können. Kurz nach dem 11. September sind auch einige Filme zensiert worden (Spinnennetz zwischen WTC war nicht mehr im Film). Oder "Nicht auflegen" - wurde verschoben weil zu dem Zeitpunkt der Scharfschütze in Ammiland rumgeballert hat. Es hätte also - wenn man gewollt hätte (und man hätte wollen müssen) - einen der Situation angemessenen Kompromiss geben können.

Den Film "München" halte ich ohnehin für bedenklich, eben weil Fiktion mit Tatsachen vermischt wird, allerdings ist "True Lies" schon wieder was völlig anderes. Wir wollen hier nichts vergleichen was nicht zu vergleichen ist. Rein fiktiver Action-Film. Außerdem hasst man die Nation der Gegner nicht, nachdem man den Film gesehen hat.
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Alt 20.02.2006, 14:09   #8
Moderator
 
Benutzerbild von O-bake
 
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Zitat:
Original von el_bollo
Ich höre immer Antisemitismus, sind in den ganzen Hollywood-Blockbustern nicht immer die islamischen Terroristen die bösen?
Naja, die amerikanischen Filme, in denen es dieses "Gut gegen Böse" gibt, sind ja auch reine Unterhaltungsfilme, Popcorn-Kino eben.
Es wird wohl Niemand "True Lies" als Gehirnwäsche ansehen, um danach Terroristen nicht zu mögen.

Und was den sog. "Kampf der Kulturen" angeht, so glaube ich, dass die Leute hier spätestens ab nächster Woche lieber Fussball sehen wollen, oder irgendwas anderes. Das Thema ist in den Tagesnachrichten schon ziemlich nach hinten gewandert, nächste Woche findet man es wohl nur noch, wenn man danach sucht. Somit ist dieser Kampf auf dieser Seite wohl aus Desinteresse beendet.
O-bake ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.02.2006, 14:58   #9
___ geschlechtslos
 
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Ihr betrachtet das einfach zu sehr aus der perspektive der Amerikaner. True Lies basiert auf vrsch terorristischen Anschlägen auf die USA und ist daher auch nur ausgeschmückt. Der Held in True Lies ist auch ein bekannter Star der immer den guten spielt, so wie bei "Im Tal der Wölfe".

@O-bake:
Und "Im Tal der Wölfe" ist kein Unterhaltungsfilm? Auserdem wer mag bitte Terroristen? Muss erst deine Heimat weggebombt werden damit du Terroristen nicht "magst"? Also ich kann die schon immer nicht leiden, vielleicht liegts an dem Wort Terror im Namen.

Spaß beiseite, ich glaube auch nicht wirklich das diese Thema nächste Woche vergessen sein wird weil da noch einiges auf uns zu kommt. Atombomben in Pakistan und Iran sowie Indien. Welche auch alle drei Kopfgelder in Millionenhöhe auf den Mohammed-Karikaturisten ausgesetzt haben. Die Pakistanis und Iraner blasen zum Krieg gegen die Juden und Osama ist auch noch lange nicht am Ende. Ich glaube eher das wir noch früh genug einen heiligen Krieg live erleben "dürfen"
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Alt 20.02.2006, 15:02   #10
Superpollution
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Zitat:
Original von el_bollo
Ihr betrachtet das einfach zu sehr aus der perspektive der Amerikaner.
Ich denke dass ich das schon richtig betrachte und in meiner Betrachtung Amerika keine Rolle spielt.
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Alt 20.02.2006, 16:04   #11
 
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Zitat:
Original von Loos3r
Filme sind Kunst. Und Kunst kennt keine Grenzen, und soll auch keine kennenlernen.
Doch. Sonst wäre Kunst mit unserem Grundgesetz nicht vereinbar.
Wie war das noch gleich: "Die Würde des Menschen ist unantastbar"?
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Alt 20.02.2006, 16:23   #12
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@el_bollo:
Natürlich mag ich auch so keine Terroristen, aber du fragtest doch gerade, warum die immer die Bösen spielen müssen.
Wer wäre denn deiner Meinung nach Mal ein passender Bösewicht? Ein ostfriesischer Krabbenfischer? Wohl nicht, oder?
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Alt 20.02.2006, 16:30   #13
 
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Wow, nur halbwegs anständige User in diesem Thread, ich hoffe mal, dass sich das durch meine Anwesenheit nicht ändert...

Also, ich halte diesen Film auch eher für eine Provokation, als für eine Gegendarstellung zu den amerikanischen Filmen. Was ich vor allem sehr krass finde, sind die Kommentare, die man von einigen Zuschauern im Fernsehen gesehen hat (ZDF, nicht PRO7, RTL oder sonst ein Müll ). Die meinten u.a., dass man durch diesen Film die Wahrheit über den Krieg erfährt, dass man mal sieht wie es da wirklich zu geht und wie böse die ganzen Amerikaner doch sind.

Öl ins Feuer war dieser Film auf jeden Fall auch. Vor ca. 3 Monaten dachte ich noch, dass der Bibelcode absoluter Schwachsinn ist, da es in der Welt kaum Konflikte gab, die groß genug für einen nuklearen Holocaust waren. Jetzt hab ich meine Meinung geändert, denn im Moment stehen die Chancen recht gut, dass das dieses Jahr noch kommt... Auch wenn ich eigentlich nicht an so ein Zeug glaube.
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Alt 20.02.2006, 16:33   #14
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Zitat:
Original von O-bake
@el_bollo:
Natürlich mag ich auch so keine Terroristen, aber du fragtest doch gerade, warum die immer die Bösen spielen müssen.
Wer wäre denn deiner Meinung nach Mal ein passender Bösewicht? Ein ostfriesischer Krabbenfischer? Wohl nicht, oder?
Es geht nicht um Terroristen sondern ISLAMISCHE Terroristen. Allein die Tatsache das viele das schon nicht mehr trennen ist ja schon beweis genug dafür das hier einige zu "amerikanisch" denken. Immerhin haben wir in Deutschland auch eine große terroristische Vergangenheit (RAF).
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Alt 20.02.2006, 16:39   #15
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Zitat:
Original von el_bollo
Es geht nicht um Terroristen sondern ISLAMISCHE Terroristen. Allein die Tatsache das viele das schon nicht mehr trennen ist ja schon beweis genug dafür das hier einige zu "amerikanisch" denken. Immerhin haben wir in Deutschland auch eine große terroristische Vergangenheit (RAF).
Die meisten Filme spielen ja in der Gegenwart, also zählen ja "vergangene Terroristen" nicht wirklich

edit: ach, das ist mir mal wieder alles zu blöd hier. Jetzt lasse ich mich auch noch auf so einen Quatsch ein....
....und in True Lies 2 greift einfach mal die RAF New York an.
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Alt 20.02.2006, 16:46   #16
Superpollution
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Was hat es denn bitteschön mit Amerika zutun, wenn man sagt, dass dieser Film nur Stimmung gegen den Westen macht? Hab ich, nur weil ich was gegen diesen Film sage, bei den Ammis gleich den Finger im Popo? Ich find die Ammis selber scheiße - bedingt zumindest. Ich würd die mit Sicherheit nicht in Schutz nehmen, aber hier geht es nicht um die Ammis. Hier geht es um einen Film, der zurecht sowohl bei uns, als auch im eigenen Land für sehr bedenklich empfunden wird. Dass dem so ist kommt nicht von ungefähr... also was soll überhaupt die Diskussion?
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Alt 20.02.2006, 17:31   #17
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merkwürdig, der letzte James Bond Film, wo ein britischer Agent aus Rache einen koreanischen General töten wollte [spi]und es auch tat[/spi] hat niemandem zu irgendwas bewegt, außer vielleicht ins Kino zu gehen und sich danach nichts zu denken.

Wieso ist es jetzt plötzlich so falsch, wenn ein türkischer Agent aus Rache einen amerikanischen General töten will [spi]und es auch tut[/spi]? Das der Film auf wahren Konflikten oder wahren Schauplätzen spielt tut nichts zu Sache, der letzte James Bond tat es auch.

Antisemitismus - schönes Schlagwort, welches man mit äußerster Vorsicht den anderen an den Kopf werfen sollte. Antisemitismus tritt dann auf, wenn jemand einem anderen oder eine Gruppe von einer bestimmten Religion unterdrückt, das Existenzrecht abspricht oder wegen der Religion abstuft. Wenn ein jüdischer Arzt (oder als solcher zu erkennender) jemandem gegen seinen Willen Organe rausoperiert, ist er ein Verbrechter, genauso so wie ein christlicher Arzt, ein islamischer, ein buddhistischer oder voodischer. Genau so hat auch die Verurteilung der Angriffe des Landes Israel auf ein anderes Land nichts mit Antisemitismus zu tun, sondern mit berechtigter Kritik. Das dabei natürlich auch die Ursachen des Konfliktes zu Sprache kommen müssen ist selbstverständlich, aber die Gegenseite von Anfang an mit dem Schlagwort "Antisemitismus" mundtot zu machen geht nicht.

Noch kurz zurück zu den Organen. Im letzten James Bond wurde dieser mit Skorpionen gequält und in True Lies haben Terroristen eine Atombombe in den USA gezündet. Niemand kann beweisen, dass es auch so passiert, besonders das mit der Atombombe ist nie passiert. Also ist es Fiktion. Und Fiktion ist im Film erlaubt. Wo ist der Unterschied zwischen fiktiven atombombenzündenden Terroristen und einem fiktiven als Juden zu erkennenden Arzt der einem unfreiwillig Organe entnimmt? Film ist eben Fiktion.

Terrorismus - auch ein schönes Schlagwort, welches in letzter Zeit ab absurdum geraten ist. Ein Terrorist ist jemand der mit Terrormethoden etwas für sein Wohl erpresst. Jemand der für sein Land oder seinen Glauben oder seine politische Einstellung in seinem Land kämpft ist, soweit bekannt, ein Freiheitskämpfer. Wir bezeichnen ja auch nicht die Deutschen, die während der Nazi-Diktatur gegen diese auch mit Anschlägen gekämpft haben, als Terroristen, obwohl nach der heutigen Definition diese Terroristen sind. Wir bezeichnen diese als Partisanen oder Freiheitskämpfer oder sogar Helden. Also bitte vorsichtig mit dem Wort Terrorist. Nur weil man jemandem damit abstempelt, muss er das noch lange nicht sein. Und immer aufpassen nicht komplett in Doppelmoral zu verfallen, dann wäre es zu spät.

Noch mal zurück zum Film. Ich persönlich habe nichts gegen den Film, werde ihn mir vielleicht ansehen. Das daraus Menschen herauskommen und sagen "das wahr die Wahrheit" ist nur ein Nebeneffekt. Diese Menschen haben einen Film gesehen, der ihnen gefallen hat und das wollen sie ausdrücken. Aus dem Film Titanic sind auch heulende Menschen rausgekommen (und haben den ganzen Film auch noch geglaubt, ich meine die Lovestory). Wer jetzt fürchtet, dass dieser türkische Film zu einer Ikone werden sollte, sollte sich dann auch gleich von unserer so hoch geschätzten Meinungsfreiheit verabschieden. Wenn wir Angst vor einem Film haben, dann haben wir schon verloren.

Ich hänge übrigens nicht so sehr an dem Film, dass ich dem um allen Preis verteidigen würde. Ich hätte nichts dagegen, wenn der Film auf dem Index landet, aber nur wenn ein paar Hundert gleicher oder schlimmere Hollywood Filme es auch tun.

Letztendlich wäre unsere Welt um tausendmal besser, wenn wir unsere Kriege im Kino austragen würden und nicht in der Realität.

europa
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Alt 20.02.2006, 19:57   #18
 
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Endlich mal wieder ein toller Thread, hier kann man schön diskutieren.

Zitat:
Original von europa
merkwürdig, der letzte James Bond Film, wo ein britischer Agent aus Rache einen koreanischen General töten wollte [spi]und es auch tat[/spi] hat niemandem zu irgendwas bewegt, außer vielleicht ins Kino zu gehen und sich danach nichts zu denken.

Wieso ist es jetzt plötzlich so falsch, wenn ein türkischer Agent aus Rache einen amerikanischen General töten will [spi]und es auch tut[/spi]? Das der Film auf wahren Konflikten oder wahren Schauplätzen spielt tut nichts zu Sache, der letzte James Bond tat es auch.
Bis an diesen Punkt seh ich auch kein Problem bei diesem Film. Die Art und Weise wie das in dem Film dargestellt wird, stört mich jedoch schon etwas. Ich seh vom Prinzip her eine gewisse Verbindung zu dem Film "Narnia". In dem passenden Thread meintest du damals, dass dieser Film auf gewisse Art zur Spaltung der Kulturen führt. Dieses Problem seh ich bei "Im Tal der Wölfe" auch.
Und hat der Wolf nicht eine tiefere Bedeutung bei den Türken (oder auch Moslems)? Bin mir da nicht ganz sicher, meine da aber mal etwas gehört zu haben.

Zitat:
Original von europa
Antisemitismus - schönes Schlagwort, welches man mit äußerster Vorsicht den anderen an den Kopf werfen sollte. Antisemitismus tritt dann auf, wenn jemand einem anderen oder eine Gruppe von einer bestimmten Religion unterdrückt, das Existenzrecht abspricht oder wegen der Religion abstuft. Wenn ein jüdischer Arzt (oder als solcher zu erkennender) jemandem gegen seinen Willen Organe rausoperiert, ist er ein Verbrechter, genauso so wie ein christlicher Arzt, ein islamischer, ein buddhistischer oder voodischer. Genau so hat auch die Verurteilung der Angriffe des Landes Israel auf ein anderes Land nichts mit Antisemitismus zu tun, sondern mit berechtigter Kritik. Das dabei natürlich auch die Ursachen des Konfliktes zu Sprache kommen müssen ist selbstverständlich, aber die Gegenseite von Anfang an mit dem Schlagwort "Antisemitismus" mundtot zu machen geht nicht.
Aber es ist doch sicher kein Zufall, dass in diesem Film ein jüdischer Arzt diese Verbrechen begeht. Das ist in meinen Augen eine absichtliche Provokation.
Ich will damit nicht sagen, dass in einem Film ein Jude nie als "böse" dargestellt werden darf, nein, allerdings finde ich es eben etwas auffällig, wenn in einem Film aus einem muslimischen Land die Juden als "böse" dargestellt wird. Zwischen bestimmten muslimischen Parteien und einigen Juden gab es ja schon öfters Probleme.



Zitat:
Original von europa
Terrorismus - auch ein schönes Schlagwort, welches in letzter Zeit ab absurdum geraten ist. Ein Terrorist ist jemand der mit Terrormethoden etwas für sein Wohl erpresst. Jemand der für sein Land oder seinen Glauben oder seine politische Einstellung in seinem Land kämpft ist, soweit bekannt, ein Freiheitskämpfer. Wir bezeichnen ja auch nicht die Deutschen, die während der Nazi-Diktatur gegen diese auch mit Anschlägen gekämpft haben, als Terroristen, obwohl nach der heutigen Definition diese Terroristen sind. Wir bezeichnen diese als Partisanen oder Freiheitskämpfer oder sogar Helden. Also bitte vorsichtig mit dem Wort Terrorist. Nur weil man jemandem damit abstempelt, muss er das noch lange nicht sein. Und immer aufpassen nicht komplett in Doppelmoral zu verfallen, dann wäre es zu spät.
Das ist immer eine Sache des Standpunktes. Osama Bin Laden wird von dem größte Teil der westlichen Welt als Terrorist bezeichnet, andere feiern ihn als Helden. Aber ob es in diesem Film um Terroristen in diesem Sinne geht, weiß ich nicht, da ich den Film nicht gesehen habe.

Zitat:
Original von europa
Noch mal zurück zum Film. Ich persönlich habe nichts gegen den Film, werde ihn mir vielleicht ansehen. Das daraus Menschen herauskommen und sagen "das wahr die Wahrheit" ist nur ein Nebeneffekt. Diese Menschen haben einen Film gesehen, der ihnen gefallen hat und das wollen sie ausdrücken. Aus dem Film Titanic sind auch heulende Menschen rausgekommen (und haben den ganzen Film auch noch geglaubt, ich meine die Lovestory). Wer jetzt fürchtet, dass dieser türkische Film zu einer Ikone werden sollte, sollte sich dann auch gleich von unserer so hoch geschätzten Meinungsfreiheit verabschieden. Wenn wir Angst vor einem Film haben, dann haben wir schon verloren.

Ich hänge übrigens nicht so sehr an dem Film, dass ich dem um allen Preis verteidigen würde. Ich hätte nichts dagegen, wenn der Film auf dem Index landet, aber nur wenn ein paar Hundert gleicher oder schlimmere Hollywood Filme es auch tun.

Letztendlich wäre unsere Welt um tausendmal besser, wenn wir unsere Kriege im Kino austragen würden und nicht in der Realität.

europa
Hier nochmal das, was ich oben schon angesprochen habe: Der Film provoziert in einer schweren Zeit des Konfliktes noch mehr. Natürlich, das tun andere Filme auch, aber bei diesem Film soll es eben schon extrem sein. Außerdem seh ich eben das Problem der "Gehirnwäsche" in diesem Film. Es scheinen auch sehr viele Leute darauf hereinzufallen und dem Film etwas mit der Realität zu verwechseln. Des weiteren ist die Stimmung gegen Amerika im Moment ja schon relativ schlecht und dadurch wird der Hass gegen dieses Volk noch mehr geschürt. Nach dem letzten Bond-Film habe ich allerdings noch nie gehört, dass jemand sagte, dass es den koreanern recht geschehe und dass diese nur schlimmes auf der Welt gemacht haben.
Bei diesen Filmen mussten die Koreaner halt als fiktive Bösewichte herhalten, allerdings hat danach niemand etwas gegen die Koreaner gehabt. Bei "Im Tal der Wölfe" hat der Film aber gewisse Auswirkungen auf die Realität gezeigt.
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JoJoxxl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.02.2006, 22:19   #19
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Ich habe einen Text gefunden und ihn mal kurz überflogen. Hatte noch was im Kopf und da hab ich halt mal bei Google "die grauen Wölfe" eingegeben. Scheint eine faschistische Organisation der Türken zu sein, sozusagen die türkischen Neonazis. Falls das nicht stimmt bitte berichtigen!
Die grauen Wölfe

AFAIK wird im Film nicht gesagt das der Arzt jüdisch ist, aber es scheint offensichtlich zu sein, nach dem was ich gelesen habe. Makaber finde ich das vor allem weil im 2. Weltkrieg ein deutscher (Christ) Arzt den Juden im KZ die Organe herausoperiert hat. Zwar nicht um sie zu verpflanzen aber ohne Betäubung usw. wer sich mal z.B. in Dachau genauer die Infos über die Experimente (wie lange überlebt ein Mensch in 4°C kaltem Wasser etc.) durchgelesen hat erkennt durchaus parallelen.
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Alt 20.02.2006, 22:29   #20
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Zitat:
Original von JoJoxxl
Bis an diesen Punkt seh ich auch kein Problem bei diesem Film. Die Art und Weise wie das in dem Film dargestellt wird, stört mich jedoch schon etwas. Ich seh vom Prinzip her eine gewisse Verbindung zu dem Film "Narnia". In dem passenden Thread meintest du damals, dass dieser Film auf gewisse Art zur Spaltung der Kulturen führt. Dieses Problem seh ich bei "Im Tal der Wölfe" auch.
bei Narnia handelte es sich um einen Kinderfilm, deshalb damals mein Protest. Einen Zeichentrickfilm für Kinder, in dem der Westen als böse und der Islam als einzig Gute dargestellt wird, würde ich auch heftig kritisieren. Wenn wir bei den Erwachsenenfilmen angelangt sind, da gibt es einige zu kritisieren.

Zitat:
Original von JoJoxxl
Aber es ist doch sicher kein Zufall, dass in diesem Film ein jüdischer Arzt diese Verbrechen begeht. Das ist in meinen Augen eine absichtliche Provokation.
was wäre den ein Zufahl? Während des kalten Krieges war die UdSSR oder Ost-Deutschland das Böse, jetzt sind es die arabischen Länder, China und Nord Korea. Zufall? "Im Tal der Wölfe" ist eine Provokation, aber nicht schlimmer als unsere.

Zitat:
Original von JoJoxxl
Ich will damit nicht sagen, dass in einem Film ein Jude nie als "böse" dargestellt werden darf, nein, allerdings finde ich es eben etwas auffällig, wenn in einem Film aus einem muslimischen Land die Juden als "böse" dargestellt wird. Zwischen bestimmten muslimischen Parteien und einigen Juden gab es ja schon öfters Probleme.
wie oft werden Muslime in unseren Filmen als "böse" dargestellt? Was dürfen wir eigentlich mehr, was die Türken nicht dürfen? Vielleicht sollten wir alle lernen, Personen und nicht Religionen als "böse" darzustellen.

Zitat:
Original von JoJoxxl
Das ist immer eine Sache des Standpunktes. Osama Bin Laden wird von dem größte Teil der westlichen Welt als Terrorist bezeichnet, andere feiern ihn als Helden. Aber ob es in diesem Film um Terroristen in diesem Sinne geht, weiß ich nicht, da ich den Film nicht gesehen habe.
Osama Bin Laden ist ein Terrorist. Es ist Saudi-Araber, hat Afghanistan besetzt, dort ein Terrorregime aufgebaut (mit westlichen Geldern) und hat ein Volk unterdrückt, für seine kranke Idee einer Ordnung. Diejenigen die ihn feiern sind nur seine Handlanger. Was allerdings im Film passiert, weis ich leider nicht.

Zitat:
Original von JoJoxxl
Hier nochmal das, was ich oben schon angesprochen habe: Der Film provoziert in einer schweren Zeit des Konfliktes noch mehr. Natürlich, das tun andere Filme auch, aber bei diesem Film soll es eben schon extrem sein. Außerdem seh ich eben das Problem der "Gehirnwäsche" in diesem Film. Es scheinen auch sehr viele Leute darauf hereinzufallen und dem Film etwas mit der Realität zu verwechseln. Des weiteren ist die Stimmung gegen Amerika im Moment ja schon relativ schlecht und dadurch wird der Hass gegen dieses Volk noch mehr geschürt. Nach dem letzten Bond-Film habe ich allerdings noch nie gehört, dass jemand sagte, dass es den koreanern recht geschehe und dass diese nur schlimmes auf der Welt gemacht haben.
Bei diesen Filmen mussten die Koreaner halt als fiktive Bösewichte herhalten, allerdings hat danach niemand etwas gegen die Koreaner gehabt. Bei "Im Tal der Wölfe" hat der Film aber gewisse Auswirkungen auf die Realität gezeigt.
also die schlechte Stimmung gegen die USA hat schon ihre Berechtigung. Auch wenn die USA unsere Freunde sind, dürfen wir nicht so tun, als ob alles in Ordnung wäre. Die USA sind gerade der größte Kriegstreiber auf dem Planeten. Und bitte jetzt nichts von "die kämpfen für uns, die sind unsere letzte Verteidigung". Sorry, das ist Schwachsinn. Die UN ist unsere Vernunft, egal welche Propaganda die USA gegen die UN gerade fahren. Die UN Inspektoren hätten beweisen können, dass Irak keine Massenvernichtungswaffen hatte, allerdings haben die USA diese rausgeekelt um ihren Wahnsinn dort anlaufen zu lassen. Auch jetzt ist Irak immer noch im Bombenterror. Hätten die USA nach dem Stürz Saddams die ganze Kontrolle über den Irak an die UN abgegeben, wäre die Lage dort viel ruhiger, weil die Menschen dort der UN vertrauen würden.

Kommen wir jetzt zu "Gehirnwäsche". Denkst Du wirklich wir haben keine Gehirnwäsche? Was denkst Du als aller erstes, wenn das Wort "Nord Korea" fällt? Richtig, genau das was uns unsere Gehirnwäsche über die Zeit implantiert hat. Ich bezweifle, dass Du als erstes gedacht hast: "ach, bestimmt ein nettes Plätzchen, vielleicht mache ich dort Urlaub". "Im Tal der Wölfe" ist nur der erste Film und so neu für uns, wie eine Marslandung, deshalb der Schock. Doch durch die unzähligen Hollywood Filme ist unser Gehirn schon durch die westliche Propaganda weichgeklopft. Sagen wir mal, Morgen werden die USA sagen sie greifen Nord Korea oder Äthiopien an. Wo würdest Du mehr protestieren? Solche Filme wie James Bond verstärken nur unsere Gehirnwäsche: "Nord Korea ist böse, Nord Korea ist böse, Nord Korea ist böse, ...". Wieso eigentlich? Nur weil uns unser Gehirn durch die Nachrichten und Propaganda gewaschen wurde? Ich wette, wenn wir jetzt rein fiktiv Äthiopien zu einer Atommacht erklären und ein Jahr lang die Menschen in Deutschland weich klopfen, dann glauben alle am Ende allen ernstes, die äthiopischen Atomwaffen können Deutschland erreichen und die warten nur darauf aus uns Schachlick zu machen, einfach so, auch Spaß.

Wie ich schon sagte, "Im Tal der Wölfe" ist nur der erste Film und ein Kulturschock für uns. Vielleicht braucht es weitere 100 Filme der Art, damit wir uns daran gewöhnen und genauso passiv reagieren wie bei den Hollywood Filmen. Oder wir verbieten alle solche hirnlosen Filme grundsätzlich, mit allen echten oder fiktiven Kriegschauplätzen, die reale Länder involvieren.

Ich erinnere mich noch gut an die Anfänge der Anime/Manga in Deutschland. Pornographie! Kinderpornographie! Die Japaner wollen unsere Kinder verderben! Alle werden zu potentiellen Vergewaltigern! Alle männlichen Jugendliche werden die weiblichen wie in Comics behandeln! und so weiter und so weiter. War aber nur ein Kulturschock, der sich wieder gelegt hat.

europa
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