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Alt 22.03.2008, 19:43   #1
 
Benutzerbild von Kang00
 
Registriert seit: 15.03.2005

Kang00 hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

Standard Der Verbraucher - Knecht der Wirtschaft oder prinzipienloser Konsument?

Diese Überlegung verfolgt mich jetzt schon den ganzen Tag. Angefangen hat das Gaze mit einer Diskussion über Wacken (ja, das Wacken). Es ging darum, dass das Festival bereits ausverkauft sei, was einige der Beteiligten am Tisch überhaupt nicht gut fanden. Es fiel dann ein Satz, der eine heiße Diskussion entfachte: "Kein Wunder, dass das ausverkauft ist, nur weil irgendwelche kleinen Hurensöhne meinen, sie müssten zwanzig Karten kaufen und die bei eBay überteuert verkaufen". Dann wurde gewettert, wie scheiße das doch sei und was den Leuten einfiele. Ich meinte daraufhin: "Ich verstehe gar nicht, wo das Problem liegt, wenn der Markt solche Preise hergibt, warum sollte so etwas schlecht sein?". Infolge dessen wurde ich schließlich mit mehr oder weniger schwachen Gegenargumenten belastet ("Die Leute bereichern sich an einer Leistung anderer, ohne selbst etwas zu tun"), welchen ich jeweils Gegenbeispiele entgegenzusetzen wagte ("Hm, also sollen wir jetzt alle Supermärkte schließen?"), woraufhin ich als "elender Kapitalist" beschimpft wurde. Das Gespräch endete darin, dass mir nicht mehr erlaubt wurde, auszusprechen, weswegen ich auch keine Lust mehr hatte, mich auszulachen und beleidigen zu lassen.

Das nur als Einleitung. Denn damit begann mein Gedankengang: nutzen die Verbraucher heutzutage ihre Macht als Konsument aus? Fehlt es ihnen nicht eigentlich komplett an Prinzipien und sie kaufen was sie wollen und meckern über die Folgen ihres Handelns (natürlich nicht, ohne irgendeinen Dritten zu beschuldigen; "die Wirtschaftsbosse")?
Ich meine, um mal meine Argumentation des Wacken-Beispiels fortzuführen: Diese "Händler" kaufen zwanzig Karten für 115€. Danach stellen sie sie bei eBay für 250€ Sofort-Kaufen ein. Und nach spätestens einer Woche sind sie die Karten los. Natürlich ist das Abzocke und steht in keiner Relation zu dem eigentlichen Preis, aber wenn die Verbraucher doch bereit sind diesen Preis zu zahlen, wo liegt das Problem? Eine Monopolbildung findet auch nicht statt, da es viele Leute gibt, die solche Dinge tun.
Ganz besonder toll fand ich die Anmerkung, das Verlangen der Verbraucher nach dem Festival werde ausgenutzt, die Fans würden gezwungen, die Karten zu kaufen. Es kann ja durchaus sein, dass eben diese Karten die letzten verbleibenden auf dem Markt sind, aber dennoch wird niemand gezwungen, die Karten zu kaufen. Die Leute könnten ja einfach sagen: "Mache ich nicht, solche Geschäfte möchte ich nicht unterstützen!".

Und hier beginnt mein Gedankengang: Ist es nicht so, dass es vielen Menschen heutzutage gar nicht mehr bewusst ist, welche Auswirkung ihr Konsum auf Wirtschaft, Umwelt und Politik haben kann? Viele mogeln sich immer mit dem Argument heraus: "Was bringt es denn, wenn ich damit aufhöre, schließlich kommt dann ein anderer und ich habe gar nix davon?"
Diese Haltung halte ich für gravierend falsch. Was wäre denn, wenn immer mehr Menschen anfingen, darüber nachzudenken, was ihr Handeln verursachen kann? Was wäre, wenn wir nicht mehr von Verbraucherschutz sprechen müssten, weil die Menschen erkannten: wenn ich hier nicht kaufe und viele andere das auch nicht tun, muss der Konzern auf meine Wünsche eingehen.
Natürlich ist diese Überlegung stark idealistisch und theoretisch. Aber darum geht es mir gerade: viele haben komplett das Verständnis für ihre Macht im täglichen Konsum verloren und / oder kümmern sich einen Dreck darum. Und dann fangen sie an zu meckern, wie schlimm es doch ist, dass die Menschen in der dritten Welt so leiden müssen, während sie ihren Starbuck's-Kaffee trinken [sic!].
Ich bin natürlich ebenfalls der Meinung, dass Verbraucherschutz nötig ist, um gefährliche und schlechte Waren vom Markt fernzuhalten. Darüber hinaus muss der Staat (wenn überhaupt der Staat; eigentlich jeder für sich selbst) sich darum kümmern, dem Verbraucher, dem Konsument klar zu machen, welche Macht er besitzt, dass er eben nicht nur ein Zahnrad im Uhrwerk der Wirtschaft ist, sondern der Uhrmacher selbst.

Was meint ihr dazu? Ich finde dieses Thema sehr interessant und teilweise auch kontrovers (trotzdem ich eine ziemlich klare Stellung dazu habe; siehe oben), deswegen dachte ich, ich lasse euch mal an meinen Gedanken teilhaben.
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Alt 22.03.2008, 20:17   #2
 
Benutzerbild von Dem!god
 
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Alter: 29
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Standard AW: Der Verbraucher - Knecht der Wirtschaft oder prinzipienloser Konsument?

Zunächst mal, sehr interessantes Thema, wie ich finde.

Jo, das mit Wacken stimmt wohl, und so ist es mittlerweile auch fast überall so, denk ich jetzt mal, denn es funktioniert.

Den Verbrauchern wird es schlicht und einfach zu leicht gemacht, bzw. viele sehen auch kein Fehlverhalten darin, wenn Leute jetzt deinem Beispiel nach eine Wacken Karte für 250€ kaufen. Die Käufer lassen den Verkäufer dann auch noch mit seinem Fehlverhalten durchgehen, und unterstützen in dazu noch.

So ist das wohl überall, aber ob man dies ändern kann, und ob die Verbraucher auch bereit sind, das einzusehen. Ich persönlich kaufe nur Sachen, die entweder so viel kosten, wie der Hersteller es vorgibt, oder halt auch mal weniger. Auf solche Geschäfte, wie jetzt bei deinem Wacken Beispiel lass ich mir gar nicht erst ein, weil ich sowas einfach nicht unterstützen möchte.

Zu einem Monopol wird es auf diese Weise vllt. nicht kommen, aber es kristallieren sich dann wieder einige dabei raus, die fette Kohle damit machen, und andere bleiben komplett auf der Strecke, gehen ins Minus, usw..
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"Ist Ihnen klar, dass durch Ihre Schuld Washington D.C. von Pavianen und sonstigem überrannt wird ?" - "Ja. Ist das nicht die Schuld der Wähler?"
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Alt 22.03.2008, 23:18   #3
massaker_joe
Gast
 


Standard AW: Der Verbraucher - Knecht der Wirtschaft oder prinzipienloser Konsument?

Um dieses Problem in den Griff zu bekommen, müssen wir eine gemeinsame Lösung finden

In deinem Falle, mit den Karten für das Festivel in Wacken heißt das so:
Da das Marktgleichgewicht, Angebot und Nachfrage, gestörrt ist, muss
vom Staat her verordnet werden, dass mehr Karten verkauft werden.
Das schafft auch wieder Arbeitsplätze! Und was brauchen wir in diesem
Land mehr als Arbeitsplätze? Wenn alle Leute dann wieder Arbeit haben,
dann können sie auch mit dem verdienten Geld weitere Festivals veranstalten
und schaffen somit noch mehr Arbeitsplätze. Man sieht also, wenn der
Staat eingreift, kann es nurnoch Aufwerts gehen in unseren Land.

Geändert von massaker_joe (22.03.2008 um 23:26 Uhr)
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Alt 22.03.2008, 23:33   #4
Superpollution
Gast
 


Standard AW: Der Verbraucher - Knecht der Wirtschaft oder prinzipienloser Konsument?

Hat schonmal jemand Port Royal oder Ähnliches gespielt? Da gehts darum viel Geld zu machen, indem man billig Waren einkauft und teuer wieder verkauft. Das Spannende ist, dass dieses Spiel keine Fiktion ist, sondern es im letzten Jahrtausend wirklich so war. Aber schon ganz viele hundert Jahre vorher, noch bevor Jesus geboren wurde, hat man auf diese Art und Weise Handel getrieben. Da hat man Gewürze irgendwo aus Asien über die Seidenstraße nach Europa gebracht, an irgendwelche Leute verkauft, die das Ganze dann für mehr Geld an Andere verkauft haben, die es dann wieder noch teurer weiterverkauft haben. Der Endverbraucher hat dann meist mehr als das Doppelte vom Ursprungspreis bezahlt. Und der Ursprungspreis war noch lange nicht der, den der Händler, der das Zeug hier angeschleppt hat, bezahlt hat.
So läuft das nunmal, und wem das nicht passt, der muss sich ne Rakete bauen und zum Mond fliegen. Wer bereit ist, für eine Festival-Karte 250 EUR auszugeben, der soll es tun. Und er soll es vorallem tun, ohne sich dafür von Leuten kritisieren lassen zu müssen, die nicht dazu bereit sind.
Um also mal bei dem Wacken-Beispiel zu bleiben. Natürlich ist es extrem asi, wenn irgendwelche blöden Penner haufenweise Karten kaufen um sie dann wieder bei Ebay zu verscheuern. Nur wenn der Veranstalter 20 Karten an eine Person verkaut, dann scheint es zumindest ihm scheißegal zu sein. Und wenn die Veranstaltung ausverkauft ist, bei Ebay aber nóch kiloweise Karten weit über dem normalen Preis gehandelt werden, dann ist es halt Aufgabe des Veranstalters dem einen Riegel vorzuschieben. Wäre mir als Veranstalter aber auch scheißegal. Mich interessiert nur, dass ich alle Karten zu dem von mir kalkulierten Preis losgeworden bin.
Wenn ich nun jemand wäre, der unbedingt aufs Wacken will, aber keine Karten mehr über nen normalen Ticketverkauf zu bekommen sind, dann nehm ich halt auch die von Ebay. Und dann brauch kein beschissener Penner ankommen und mich dafür anwichsen, dass ich prinzipienlos oder dergleichen wäre.

Der Konsument hat Macht? Welche denn? Ein Produkt nicht zu kaufen? Dann kaufen es noch genug andere. Und man solle mir jetzt nicht mit "ja wenn jeder so denken würde" kommen. Das ist sowieso das letzte Scheißdrecksargument überhaupt. Der einzelne Konsument ist ein kleiner Scheißer, der tot umfallen kann und keine Sau interessierts. Und die Masse an Konsumenten ist ein Haufen Idioten, wie jede Gruppe von Menschen, egal wegen welchen Gemensamkeiten man sie gruppiert.

In der Marktwirtschaft (ja, wir alle befinden uns in einer) wird der Preis von Angebot und Nachfrage bestimmt. Werd ich eine Karte für 250 los, verkauf ich sie auch für 250. Ob man deshalb gleich 20 Stück bunkern muss sei mal dahingestellt. Da die Welt voller Penner ist muss man einfach damit leben. Am grundlegenden Sachverhalt sehe ich aber nichts zu kritisieren.

Wenn ich bei Starbucks Kaffee sauf, dann mecker ich nicht darüber, dass es den Menschen in der dritten Welt schlecht geht. Ich frag mich eher, warum ich mir von 'nem Ammi erzählen lassen sollte, wie leckerer Kaffee schmecken muss, denn der von Starbucks ist scheiße. Das sehen aber viele Leute anders, genau wie viele Leute so einiges anders sehen. Und da jeder irgendwas immer anders sieht, ist es völlig idiotisch darüber nachzudenken, wie es WÄRE, wenn alle gleich denken WÜRDEN. Es wird einfach nie so sein.
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Alt 22.03.2008, 23:48   #5
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Standard AW: Der Verbraucher - Knecht der Wirtschaft oder prinzipienloser Konsument?

Ja dennoch ist es ein erstrebenswertes Ziel, auch wenn man es wohl nie erreischen wird.

Die Masse der Konsumenten kann man übrigens auch erziehen, allerdings dauert dies Generationen und nicht nur eine überzeugende Rede.

Nebenbei halte ich es auch für den einzelnen nicht für sinnvoll stupide und nicht Bewusst zu konsumieren.
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Alt 22.03.2008, 23:57   #6
Superpollution
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Standard AW: Der Verbraucher - Knecht der Wirtschaft oder prinzipienloser Konsument?

Der Käufer ist nicht stupide, weil er das ausgiebt, was er auszugeben bereit ist.
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Alt 23.03.2008, 00:03   #7
ehem. Teammitglied
 
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Standard AW: Der Verbraucher - Knecht der Wirtschaft oder prinzipienloser Konsument?

Diese Leute hab ich auch nicht gemeint.
Das ist ehr bezogen auf diese idiotische Masse. Dank derer sich der einzelne ja nicht besonders bemühen muss. Dann noch macht es mehr Sinn wenn er seine Entscheidung bewusst wählt und nicht nur sinnlos konsumiert nur weil der Rest es auch so macht
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Alt 23.03.2008, 02:47   #8
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Standard AW: Der Verbraucher - Knecht der Wirtschaft oder prinzipienloser Konsument?

Kapitalismus halt. Hatten wir im Anarchie-Thread doch schon. Im Kapitalismus wird das egoistische Arschloch über alle Maßen belohnt. Aus freien Stücken anderen helfen oder nicht jede einzelne Gelegenheit zum persönlichen Profit ohne Rücksicht auf Verluste nutzen, sowas sieht das System einfach nicht vor.
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Alt 23.03.2008, 05:24   #9
 
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Standard AW: Der Verbraucher - Knecht der Wirtschaft oder prinzipienloser Konsument?

Zitat:
Zitat von Bob Beitrag anzeigen
Kapitalismus halt. Hatten wir im Anarchie-Thread doch schon. Im Kapitalismus wird das egoistische Arschloch über alle Maßen belohnt. Aus freien Stücken anderen helfen oder nicht jede einzelne Gelegenheit zum persönlichen Profit ohne Rücksicht auf Verluste nutzen, sowas sieht das System einfach nicht vor.

Japp, das System ist schuld!

Hm, entschuldige. Welches System wird hier gemeint? Ich denke, an dieser Stelle müsste man das System schon ein wenig erläutern. Den DAS System gibt es soweit ich weiß nicht.
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Alt 23.03.2008, 12:38   #10
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Das System des Kapitalismus war gemeint.
Bob ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.03.2008, 12:47   #11
 
Benutzerbild von strawberryCheesecake
 
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Standard AW: Der Verbraucher - Knecht der Wirtschaft oder prinzipienloser Konsument?

Zum Wacken-beispiel: Also,selbst Schuld wer es versäumt Karten zu kaufen und dann noch 250€ bei Ebay latzt.... Wird ja niemand gewzungen, den preis zu zählen. Den "Händlern" seis gegönnt, wenn welche so dumm sind und 250tackn lassen


Ein gutes Beispiel sind desweiteren die hohen Benzinpreise. Jeder schimpft, aber trotzdem fahren alle noch genug mit dem Auto herum. Und dann gibts so tolle Aktionen nach dem Motto "kommt, wir fahren einfach alle mal einen Tag nicht mit dem Auto" die in einer solchen gesellschaft, wie die unsrige eh nicht funktionieren können. (davon mal abgesehen, dass es Menschen gäbe, die notgedrungen fahren müsste...) Es liegt wohl an der allgemein vorherrschenden Einstellung: "Die Anderen machen es doch aber auch nicht...und bringt ja eh nichts". Also ich wünschte, nichtstun und rummeckern würde mich auch mal weiter bringen . Die Schmerzgrenze scheint noch längst nicht erreicht zu sein. Der Konsument hätte definitiv viel Macht, aber nicht der einzelne kleine Konsument. Die Macht der Masse wird leider allzu oft vergessen und unterschätzt.
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Geändert von strawberryCheesecake (23.03.2008 um 12:51 Uhr)
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Alt 23.03.2008, 16:42   #12
 
Benutzerbild von Florian X
 
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Zitat:
Zitat von sunnymauz Beitrag anzeigen
Zum Wacken-beispiel: Also,selbst Schuld wer es versäumt Karten zu kaufen und dann noch 250€ bei Ebay latzt.... Wird ja niemand gewzungen, den preis zu zählen. Den "Händlern" seis gegönnt, wenn welche so dumm sind und 250tackn lassen


[...]
Das kannst du aber villeicht bei diesen Karten sagen, bei z.B Fußballkarten ist das wiederum anders (z.B bestimmter Verein, Finale bestimmter Veranstaltung oder gutes Spiel)
Denn die Dauerkarten-Besitzer dürfen zuerst kaufen (glaub max 4, 6 ._.?), meist sind das Händler und die kaufen gleich mehrere ein oder haben ventuell sogar mehr Dauerkarten. Die Spiel Karten können sie feuchtfröhlich dann auch Ebay verzogen und für die Normalottos ohne bestimmte Möglcichkeiten bleiben nur noch ein paar Restkarten übrig.
Die Fußball-Tickets bei Ebay sind meist eh Schweineteuer, aber wenn wunderts?
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Florian X ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.03.2008, 17:33   #13
 
Benutzerbild von strawberryCheesecake
 
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Standard AW: Der Verbraucher - Knecht der Wirtschaft oder prinzipienloser Konsument?

Da haben wir halt wieder dieses klassische Privilegierte-Nicht-Privilegierte. Aber ich denke mal, wenn jeder Dauerkartenbesitzer nur eine bestimmte Anzahl an Karten kaufen kann, also so max. 4 oder 6, dann ist das immerhin schon etwas gelöst.
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Alt 23.03.2008, 21:07   #14
 
Benutzerbild von Zicu
 
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Standard AW: Der Verbraucher - Knecht der Wirtschaft oder prinzipienloser Konsument?

Das, meine Damen und Herren, ist ein Fall der klassischen, freien Marktwirtschaft.

Wenn man 20 hungrige Leute hat, und man selber Hat 3 Bananen zu versteigern, dann wird man schnell 20€ für eine Banane kriegen. Jeder will die Banane, die Nachfrage ist gross, während das Angebot klein ist. Die Leute werden sich um die Bananen reissen, denn sie sind hungrig und es hat nicht genug für alle. Wenn man jetzt aber 30 Bananen hat, und die auch loswerden will, muss man massiv mit dem Preis runter, denn Es hat für jeden eine, man muss niemanden überbieten um Eine Banane zu kriegen, ich muss den Leuten wahrscheinlich noch nachrennen und sie für 20 ct. verjubeln.

Genau gleich ist es mit Wacken. Der Veranstalter hat leider nicht für alle Festivalwilligen ein Ticket, aber alle wollen hin. So sind die Leute schnell bereit, mehr für Wacken zu bezahlen, da sie wissen, dass es keine Tickets sonst mehr gibt. Wäre wie die Letzte Banane in obrigem Beispiel, die würde den höchsten Preis erzielen.

Wären die Wacken-Veranstalter schlau, würden sie den Preis genau soweit anheben, dass sie Ihre Teilnehmeranzahl erreichen, so dass genau noch soviele Leute bereit sind, den Preis zu zahlen, wie es Plätze hat. So nützt ihnen ihre ganze Popularität nämlich nichts, weil ja andere den Profit machen.

Hier eine Grafik, um das zu illustrieren:


Wenn also Kang00s Stammtischgenossen motzen, kann man ihnen sagen:

Das ist halt Kapitalismus. Das ist freie Marktwirtschaft. Wenns euch nichtgefällt, geht zur Linkspartei.

Ich meine, wenn Wacken eine hochstehende Kulturveranstaltung wäre, zu der alle Einkommens- und Bevölkerungsschichten Zugang erhalten sollten, dann könnte man sich das mit dem staatlichen Eingriff nochmal überlegen. Der Typ , der die Tix über eBay verkauft, hat das System jedenfalls bestens begriffen.


Ich wandle mich aber nicht zum Kapitalisten, keine Angst, ich habe keineswegs gesagt, dass ich bedingungslose Spiel des Marktes gut finde, vor allem nicht, wenn man als Konsument nicht einfach auf ein zweites Produkt umsteigen kann, wenn Monopolbildung entsteht.

Zitat:
Und hier beginnt mein Gedankengang: Ist es nicht so, dass es vielen Menschen heutzutage gar nicht mehr bewusst ist, welche Auswirkung ihr Konsum auf Wirtschaft, Umwelt und Politik haben kann? Viele mogeln sich immer mit dem Argument heraus: "Was bringt es denn, wenn ich damit aufhöre, schließlich kommt dann ein anderer und ich habe gar nix davon?"
Das wiederum ist ein anderes Thema, dazu kann man glaube ich sagen, dass es tatsächlich so ist, dass der Konsument viel zu oft nach Preis entscheidet und erst im dritten Moment an Umweltverträglichkeit, Herstellungsbedingungen etc. Wenn jeder Mensch wüsste, was für Löhne Kaffebauern, die nicht bei Max Havelaar sind, erhalten, wenn sie wüssten, wie gewisse Tiere gehalten, geschlachtet, und gemästet werden, würde die Nachfrage an Fleisch massive abnehmen, wenn man auf zu jedem Pelzmantel auch noch gerade das entstellte, leidende, sterbende Robbenbaby dazukriegen würde, sähe der Pelzhandel heute anders aus. Bei den Zigaretten ist es ja schon zurückgegangen. Ich denke hier muss der Staat durchaus das übernehmen, was dem Konsumenten an Weitsicht fehlt, gestopfte Gänse und Robbenfelle verbieten und so weiter. Auch sollte es vermehrt Organisationen geben, die die Leute auf die Problematik aufmerksam machen, denn der Staat kann nicht alle irgendwie schädlichen Produkte vom Markt nehmen.

Grundsätzlich kann man also schon sagen, dass es dem gewöhnlichen Konsumenten an Weitsicht fehlt, da der Preis viel offensichtlicher ist als andere Faktoren, und dass der Staat hier durchaus eine Rolle spieln sollte, das Hauptaugenmerk jedoch auf Information durch Konsumentenschutzorganisationen liegen sollte.
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Zicu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.03.2008, 21:20   #15
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Zitat:
Zitat von Kang00 Beitrag anzeigen
[…]Diese "Händler" kaufen zwanzig Karten für 115€. Danach stellen sie sie bei eBay für 250€ Sofort-Kaufen ein. Und nach spätestens einer Woche sind sie die Karten los. Natürlich ist das Abzocke und steht in keiner Relation zu dem eigentlichen Preis, aber wenn die Verbraucher doch bereit sind diesen Preis zu zahlen, wo liegt das Problem?[…]
Das Problem liegt in diesem Fall darin, dass die Leute die Karten sicherlich gerne zu dem günstigeren Originalpreis gekauft hätten.
Und das Argument "es wird ja niemand gezwungen", ist hier leider absolut fehl am Platze. Denn diese Leute werden durch die Händler faktisch dazu gezwungen, die Karten für einen teureren Preis zu kaufen, da diese Händler das Geld und die Möglichkeit hatten, so viele Karten aufzukaufen.

Bei der Fussball-WM waren ja Karten auf eine Person festgeschrieben, damit genau so etwas eben nicht passiert.
Daher kann ich den Ärger deiner Freunde schon verstehen. Und dein Argument ist ja eigentlich nur, dass alles rechtens ablief. Klar, diese Händler dürfen das und machen das ja auch.
Aber deine Freunde empfinden es eben als ungerecht, dass Leute mit mehr Geld "ihre" Karten aufkaufen, um sie danach wieder an sie zu verkaufen, allerdings mit einem Aufpreis.
O-bake ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.03.2008, 21:37   #16
 
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Standard AW: Der Verbraucher - Knecht der Wirtschaft oder prinzipienloser Konsument?

Habe jetzt nicht so viel Zeit, aber kurz zu O-Bake: Der Punkt ist doch, dass die Leute dann die Karten kaufen. Würden sie das nicht tun, ginge der Verkäufer irgendwann zugrunde, weil er keine Karten mehr verkaufen würde. Dafür müssten die Käufer halt auf Wacken verzichten, hätten dann das Jahr drauf aber mehr Karten verfügbar (theoretisch, dass es praktisch nicht der Fall ist, ist mir klar, es ging mir um den theoretischen Anspruch).
Das meinte ich mit der Macht des Konsumenten. Viel zu wenig Menschen sind scheinbar bereit, auf Dinge zu verzichten (auf die sie verzichten könnten; bei Zicus Bananen ist das was anderes, die Leute müssen ja was essen), um ihren Standpunkt klar zu machen.
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Kang00 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.03.2008, 21:44   #17
 
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Zitat:
Zitat von O-bake Beitrag anzeigen
Und das Argument "es wird ja niemand gezwungen", ist hier leider absolut fehl am Platze. Denn diese Leute werden durch die Händler faktisch dazu gezwungen, die Karten für einen teureren Preis zu kaufen, da diese Händler das Geld und die Möglichkeit hatten, so viele Karten aufzukaufen.
Ähh... nein? Du wirst zu garnichts gezwungen, wenns zu teuer ist, kauft mans eben nicht. Und wenn ich es gern zum regulären Preis gehabt hätte, hätte ich früher aufstehen sollen. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Das Kang00s Kumpels jetzt die horrenden eBay Preise zahlen müssen, haben sie sich selber zuzuschreiben.

Allerdings kann ich sie verstehen, es ist nicht schön wenn sich einer dermassen bereichert, aber das ist nicht sein Fehler, sondern der der Organisatoren von Wacken, die sich nicht nur den Profit entgehen lassen, sondern auch noch ihre Fans vergraulen. Dieses OK sollte man auswechseln .
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Zicu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.03.2008, 12:35   #18
 
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Jetzt geht doch mal weg von diesem blöden Wakcne-beispiel Diejenigen die es versäumen karten zu kaufen und dann 250€ lassen sind selbst Schuld. Bezahlen sie es nicht, käme niemand auf den Gedanken Karten im Überschuss zu kaufen um daraus über Ebay Profit zu sclagen. Man könne sich ebenso bei den Veranstaltern beschweren und versuchen eine Regelung, wie sie zur Wm stattfand, zu erreichen.



Aber es geht doch darum, ob den Konsumenten bewusst ist, dass sie Macht auf etwaige Preisänderungen hätten. Und ja, wieso sie diese nicht einsetzen!?
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strawberryCheesecake ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.03.2008, 13:53   #19
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Standard AW: Der Verbraucher - Knecht der Wirtschaft oder prinzipienloser Konsument?

Die Frage ist doch, inwieweit man den Konsumenten eine Schuld zusprechen kann, wenn sie nicht sofort bei der ersten Möglichkeit die Karten kaufen.
Was für eine Lebensqualität soll denn das sein, wenn man ständig auf der Hut sein muss, nur um nicht durch andere abgezockt zu werden?

Aus diesem und auch anderen Gründen gibt es ja auch den Verbraucherschutz.
So müssen ja auf verschiedenen Lebensmitteln Angaben über die Inhaltsstoffe gemacht werden. Richtig, meiner Meinung nach. Ihr könntet ja auch z.B. sagen, dass jeder selbst verantwortlich ist, sich darüber zu informieren.
Das würden aber sicherlich nur die wenigsten machen. Genau wie die wenigsten sich am 1. Tag ein Konzert-Ticket kaufen, sondern vielleicht erst dann, wenn ein Kumpel sie überredet, mitzukommen.
Aus genau diesem Grund wurde das bei der Fussball-WM ja auch anders gehandhabt. Ganz im Interesse der Verbraucher. Allerdings hat bei einem privaten Festival der Staat und somit auch der Verbraucherschutz wenig(er) zu sagen.

Wenn aber nur ein Ticket pro Person verkauft werden dürfte, dann würde ich das fairer finden. Aber vielleicht würde dann der eigentliche Veranstalter weniger verkaufen und daher wird das nicht apssieren.


Was das Thema mit der "Macht" angeht, die die Konsumenten haben, begeht ihr einen entscheidenden Denkfehler:
Ihr geht davon aus, dass die Leute sich wie ein Kollektiv verhalten, jedoch sind es alle Individuen.
Wenn alle Konsumenten eines Produkts sich absprechen könnten (um es beispielsweise zu boykottieren), dann würde das funktionieren. Aber das ist ja nur in Extremfällen der Fall.
Der Kunde denkt sich halt "was bringt es, wenn ich allein darauf verzichte und alle anderen es weiter kaufen. Ich allein bewirke da nichts".
Das gibt einem das Gefühl, dass man auf das Produkt verzichtet, alle anderen es sich trotzdem kaufen, der Preis/Qualität gleich bleibt und man selbst der einzige ist, der leer ausgeht.

Und das stimmt ja quasi auch. Und boykott-Aktionen gibt es irgendwie auch kaum noch. Manchmal sieht man sowas gegen die Fast-Food Ketten, aufgrund der Tierhaltung oder bei dem USA gegen französische Produkte, als Frankreich beim Angriff auf den Irak nicht mitmachen wollte.
Das funktioniert ja auch soweit, aber wenn keine mächtige Maschine im Hintergrund arbeitet, die den Leuten sagt, was sie kaufen sollen oder was nicht, dann klappt sowas eben nicht.
O-bake ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.03.2008, 20:42   #20
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Standard AW: Der Verbraucher - Knecht der Wirtschaft oder prinzipienloser Konsument?

Durch die sich ausbreitende Überwachung kann man vom Volk ausgehende Aktionen auch schon viel besser unterbinden. Und die Medien sind ja eh nicht erst seit gestern in festem Würgegriff des Staates, könnt ihr mir erzählen, was ihr wollt. Wenn jemand zum Generalstreik aufrufen würde, ihr würdet in keinem Fernsehsender etwas davon erfahren, unter Garantie.
Das mit dem Kapitalismus: Das sind völlig logische und altbekannte Folgen der freien Marktwirtschaft. Man ist sich dessen seit langem bewusst, es ist alles andere als sozial, aber die einzige Alternative wäre ein neues System. Aber da würden die Reichen bei ärmer werden, was sie auf jeden Fall verhindern wollen. Und da Geld = Macht sind die Reichen gleichzeitig auch an der Macht (guckt euch mal unsere Schulden an, Deutschland gehört faktisch der EZB) und werden ein anderes System, welches auch immer, niemals nicht zulassen.
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