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Alt 11.06.2011, 01:52   #1
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Standard Die Armee von Morgen oder der Krieg aus dem Wohnzimmer

Hallo,

ich möchte hier ein Thema ansprechen, dass vielleicht heute noch nach Science-Fiction klingt, sehr bald aber Realität werden kann. Es geht um die realen Kriege von Morgen. Inzwischen bekommt man ja mit, dass die Bundeswehr massive Probleme mit Freiwilligen hat. Es gibt mehrere Gründe wieso, spielt aber hier keine Rolle. Schlaue Leute würden dabei nicht versuchen die Strukturen/Methoden aus dem letzten Jahrhundert zu erhalten, das ist zum Scheitern verurteilt. Die würden eher versuchen die modernen Möglichkeiten zu nutzen.

Die Entwicklung von Robotern schreitet voran. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Kriegsroboter einsatzbereit sind und auf dem Fließband in Massen hergestellt werden. Kompliziert müssen die auch nicht sein. Ein ausbalancierter Segway mit montierten Waffen reicht schon als Anfang aus. Ein größerer Helikopter/Quadrocopter (welche man Heute in Spielzeugform für 300 Euro im Elektronikmarkt kaufen und über iPhone steuern kann) mit Waffen als nächste Stufe. Natürlich brauchen diese eine Steuerung und wer eignet sich besser dafür, als die Hardcore Spieler, welche aus dem Wohnzimmer diese Roboter steuern.

Anstatt jetzt die jungen Leute zu drillen, durch den Dreck kriechen zu lassen und für deren Unterhalt viel Geld auszugeben, lässt man die ihr Leben leben und Computerspiele spielen. Das Geld investiert man in die Massenproduktion von einfachen Kriegsrobotern. Die "Piloten" heuert man über Spielenetzwerke an. Alleine das PlayStation Network hat ~70 Millionen Mitglieder. Wenn man da nur 700.000 Leute (1%) rekrutieren könnte, wäre es eine fantastische Zahl für eine Armee. Vor allem wenn für jeden Piloten gleich mehrere Roboter (mehrere Leben/mehrere Versuche) zu Verfügung stehen. Selbstverständlich werden diese Leute vorher psychologisch untersucht, müssen ein paar Abendseminare besuchen und einen Vertrag unterschreiben, dass sie ihrem Land oder der anzuheuernden Organisation verpflichtet sind und bei Verstößen eine Straffe bekommen (Geldstraffe oder Gefängnis). Doch eine körperliche Ausbildung findet nicht statt, es sind allein die geistigen Fähigkeiten, Teamwork und die Reflexe wichtig.

Um das ganze interessanter zu machen, bekommen die Piloten am Anfang 1000 Euro pro Stunde (oder was auch immer 1000 Euro in der nahen Zukunft entsprechen) und müssen vielleicht nur 5 Stunden pro Woche arbeiten. Erfahrene/gute Piloten auch mehr. Für das Erreichen bestimmter Zielpunkte gibt es Bonusleitungen. So könnte man mehrere 10.000 Euro pro Monat (brutto) verdienen, aus dem Wohnzimmer. Die Zahlen sind sehr realistisch, wenn man bedenkt was Soldaten von der Ausbildung, über den Unterhalt, bis zu Rente kosten. Auch bleiben die anonym, d.h. keiner aus dem Umfeld eines Piloten muss erfahren, für wen man arbeitet oder im welchen Krieg man gerade mitmacht. Die Roboter tragen nur eine Nummer und solange niemand die Datenbanken klaut, kann auch niemand Roboter zu einer Person zuordnen.

Was ich mich jetzt frage, wie sieht es mit unserer Moral in dieser Sache aus? Was wäre in einem echten Krieg (welcher nicht auf dem Territorium Deutschlands abläuft ) aus der folgenden Liste für euch vorstellbar, was würdet ihr machen, was nicht:

* Kriegsroboter mit echten Waffen steuern und echte Menschen töten
* Kriegsroboter mit nicht tödlichen Waffen steuern und echte Menschen bewusstlos machen und eventuell fesseln
* Kriegsmittel (Fahrzeuge, Waffen, Mienen, Lager, Fabriken) zerstören, ohne Menschen dabei zu verletzen
* reine Aufklärung bzw. Identifizierung
* Polizeiaufgaben
* medizinische Aufgaben
* Logistik, Versorgung

Rein fiktiv, wenn es schon Heute so eine Möglichkeit gäbe in Libyen mitzumachen und die "Zivilbevölkerung zu schützen" bzw. von unserer Propaganda eine als Diktator markierte Person (welche noch vor einem Jahr der beste Freund war) aufzuhalten, würdet ihr es machen? Bei 20.000 Euro Brutto und 20 Stunden Arbeitszeit pro Monat? Würdet ihr bei einem Krieg mitmachen, welcher Nordkorea "befreien" sollte?

europa
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Alt 12.06.2011, 12:14   #2
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Standard AW: Die Armee von Morgen oder der Krieg aus dem Wohnzimmer

Zuallererst: Ich glaube, dass das was man hier schreibt in besagten Situationen, also wenn es wirklich zu so einem Angebot kommen sollte, von dem abweicht was man hier schreiben würde.

Rein fiktiv würde es bei solchen Gehältern natürlich eine andere Denkweise offen legen als bei nen paar € die Stunde.
Und ich glaube, dass man durchaus bei diesen Aktionen mitmachen würde / könnte, wenn man dabei keine Menschen tötet.
Denn egal welcher Mensch es ist, auch wenn man ihn nicht kennt, ist es nicht leicht einen Knopf zu drücken wo man weiß, dass die Drohne damit 10 Menschen tötet.
Bei dem Punkt "bewusstlos machen oder fesseln" hängt es wohl wirklich von der Situation ab. Denn hier arbeitet man immer noch in relativ direktem Menschenkontakt. Und wenn man sich dann denkt was wohl nach dem Fesseln passiert / passieren könnte... möchte man wohl auch nicht so eine Entscheidung treffen.
Allgemein ist der Standpunkt aber auch wichtig: Denn wenn man komplett anderer Meinung ist was das "böse Land" angeht kann man nicht die Niederlage seines guten verantworten.

Aber gerade bei so wenig Arbeitszeit und Arbeit am Computer in seinen eigenen vier Wänden ist es ziemlich wichtig, dass man außerhalb der Arbeit rauskommt.
Man bräuchte unbedingt jemandem mit dem man sich über die Arbeit unterhalten könnte und allgemein wäre / ist es wichtig, dass man nicht alleine wegen dem Druck und den Folgen durch seine Handlungen vermodert und nicht die Außenwelt sieht.

MFG
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"Arm ist nicht der, der wenig hat, sondern der, der nicht genug bekommen kann."
Jean Guéhenno
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Alt 12.06.2011, 17:20   #3
 
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Standard AW: Die Armee von Morgen oder der Krieg aus dem Wohnzimmer

Eigentlich fragst du uns hier nur nach unserer Einstellung zum Krieg. Viele Leute wollen sich nicht am Krieg beteiligen, weil sie schlicht Angst um ihr eigenes Leben haben. Diesen Faktor schaltest du durch das angegebene Zukunftsszenario aus. Allerdings kann man den Krieg auch heute schon unterstützen, ohne dass man sich selbst irgendwie in Gefahr bringt.

Beispiele:
Welche Partei wähle ich? Eine, die dafür ist unsere Nato-Partner in allen Lagen zu unterstützen, oder eine, die ihre Nato-Partner bei kriegerischen Handlungen "im Stich lässt"?
Kaufe ich Aktien von Unternehmen, die unter anderem Rüstungsgüter produzieren?
Wo arbeite ich? Diesen Punkt könnte man nun extrem weit spinnen. Wenn ich Panzer zusammenschraube, bin ich ja noch ziemlich nah dran am Krieg. Aber ist es auch schon verwerflich, wenn ich in einer Firma arbeite, die Metalle für jeglichen Gebrauch herstellt? Wenn ich Erdöl fördere, das unter anderem als Sprit für Panzer dient? Wenn ich in der Laserforschung tätig bin? Wenn ich die Kantine einer Kaserne beliefere? Wenn ich in einem Kraftwerk tätig bin, dass einen Bundeswehrstützpunkt mit Strom versorgt?

Das sind alles Punkte, in denen wir kriegerische Handlungen und somit das Töten von Menschen unterstützen, ohne dass es für uns eine Gefahr birgt. Sicherlich sind diese Handlungen noch weiter entfernt vom Krieg, als ein Soldat, der im Wohnzimmer vor seinem PC tötet, es werden jedoch nahezu die selben moralischen Fragen aufgeworfen. Wie man diese für sich beantwortet, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Meiner Meinung nach, muss dabei die Politik bzw. das Rechtssystem einiges an Verantwortung übernehmen. Diese sollten dafür sorgen, dass es keine "unnötigen Kriege" gibt. (Ich gehe davon aus, dass es in unserer Welt immer Querulanten gibt, die nur mit Gewalt gestoppt werden können). Dabei muss abgewogen werden, ob es Sinn macht, ein unterdrücktes Volk zu befreien, oder ob so nur noch mehr Leid entsteht. Weiterhin muss natürlich auch bedacht werden, ob das Volk eigentlich auch befreit werden will etc. Wobei wir hier auch bei ganz anderen moralischen Fragen sind: Macht es Sinn in gewalttätige Konflikte einzugreifen? Ist es vielleicht besser einfach wegzusehen um so eigene Verluste zu vermeiden bzw. um unschuldige Dritte nicht zu gefährden? Soll man in einen Konflikt eingreifen, wenn man weiß, dass das kurzzeitig zu mehr Leid führt, man aber nicht zu 100% sicher sein kann, dass es am Ende besser wird? Macht es überhaupt Sinn für seine eigenen Werte zu kämpfen?
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Alt 12.06.2011, 17:45   #4
 
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Standard AW: Die Armee von Morgen oder der Krieg aus dem Wohnzimmer

Zitat:
Zitat von JoJoxxl Beitrag anzeigen
[...]Das sind alles Punkte, in denen wir kriegerische Handlungen und somit das Töten von Menschen unterstützen, ohne dass es für uns eine Gefahr birgt. Sicherlich sind diese Handlungen noch weiter entfernt vom Krieg, als ein Soldat, der im Wohnzimmer vor seinem PC tötet, es werden jedoch nahezu die selben moralischen Fragen aufgeworfen. Wie man diese für sich beantwortet, muss jeder für sich selbst entscheiden. [...]
ehrlich gesagt finde ich, dass die moralischen fragen nicht die gleichen sind... denn durch die roboter begibt man sich nicht ins gefahrengebiet, aber er tötet trotzdem auf befehl eines menschen und dieser mensch hat auch den wunsch zu töten... jemand, der öl fördert, der weiß zum einen das es schon fast überlebenswichtig ist und das zur heutigen zeit so gut wie unverzichtbar ist und damit vielen menschen hilft. zum anderen weiß er, dass nicht das öl oder benzin der grund ist, warum menschen sterben, sondern vielmehr der befehl und der gehorsam von menschen... innovativ fände ich es, wenn wirklich nur roboter gegen roboter kämpfen würden und wer die besten hat, der gewinnt. das hätte zum einen zur folge, dass es keine opfer gibt. zum andern wäre die infrastruktur weiterhin intakt (natürlich müssten die roboter da kämpfen, wo es sowohl menschen als auch industrie nicht gibt).
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Bei der intendierten Realisierung der linguistischen Simplifizierung des regionalen Idioms resultiert die Evidenz der Opportunität extrem apparent, den elaborierten und quantitativ opulenten Usus nicht assimilierter Xenologien konsequent zu eliminieren!
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Alt 14.06.2011, 17:58   #5
 
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Standard AW: Die Armee von Morgen oder der Krieg aus dem Wohnzimmer

Zitat:
Kriegsroboter mit echten Waffen steuern und echte Menschen töten
v4.
Dafür würde ich stimmen, denn alles andere macht in meinen Augen keinerlei Sinn.
Bewusstlos machen?
Was bringt's, wenn man "Gegner" im Krieg bewusstlos macht? Klar mag es bei dem ein oder anderem bestimmte Szenarien in den Kopf trommeln, sodass sie wissen, dass es falsch war was sie getan haben, aber die Mehrheit steht doch wieder auf und verteilt weider Schüsse.
Solche Leute gehören meiner Meinung nach getötet, auch wenn es leicht paradox klingt, denn diese würden nie im Leben aufhören andere abzuschlachten, mal leicht heftig gesagt.
Zitat:
Kriegsmittel (Fahrzeuge, Waffen, Mienen, Lager, Fabriken) zerstören, ohne Menschen dabei zu verletzen
Wie soll dort niemand zu schaden kommen?
Wenn ich eine Fabrik in die Luft knall, so werden dort nicht nur Metallstücke wegfliegen, sondern das ein oder andere Körperteil als kleines Extra noch dazu.
Zitat:
reine Aufklärung bzw. Identifizierung
Könnte gut hinhauen, wenn man jedoch eine richtige Größe bei der Identifizierung wählt, denn ein 2 m großer Roboter wird wohl kaum durch Millionschwere Villen von den Sklaventreibern ungeschont sein Abenteuer durchführen.

Zitat:
Polizeiaufgaben
Würde man in der heutigen Zeit, bzw. 10 Jahre später Polizisten durch Roboter austauschen, wie würde es dann mit den Arbeitsplätzen aussehen?
Ebenfalls würde die menschliche Moral entfallen bei vielen Fällen, wo Polizist entscheidet was er mitnimmt und was er verstehen kann?
Der Roboter achtet nur auf jeden einzelnen Paragraph, sodass man keinen Furz in der Öffentlichkeit rauslassen kann.

eben beim edeka, weiteres später im edit.
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Alt 14.06.2011, 23:09   #6
 
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Standard AW: Die Armee von Morgen oder der Krieg aus dem Wohnzimmer

Ich würde jetzt behaupten das Punkt 1 ziemlich sicher eintreten würde.

Die Moralische Frage bei den Gehältern ( Wenn diese denn so wären) brauch man sich meiner Meinung nach nicht stellen, da viele Experimente in den letzten Jahren sehr eindrucksvoll gezeigt haben wozu Menschen fähig sind, wenn man ihnen die passende Story vorspinnt.

Es gab in den Niederlanden mal eine Quizshow bei der der Quizmaster effektiv ein normaler Passant war. Der Befragte wiederrum war ein Schauspieler, der einen Schwerverbrecher spielte und auf einem elektischen Stuhl saß. Dieser wäre bei richtiger beantwortung aller Fragen frei gekommen.

Die Regeln bei dem Spiel waren Recht simpel. Der Quizmaster stellte dem "Spieler" eine Frage. Beantwortete er diese richtig, passierte nichts. Gab der Spieler jedoch eine falsche Antwort erhielt dieser einen Stromschlag vom Quizmaster ( natürlich waren das keine echten Stromschläge, aber das wussten die Quizmaster nicht). Die Stromstärke als auch die Spannung der Schläge stiegen mit jeder falschen Antwort weiter an.

Das faszinierende an diesem Experiment war, das die Quizmaster zu ich mein 90 % immer weiter Stromschläge ausgeteilt haben obwohl diese schon lange tödlich für den "Spieler" gewesen wären.

Anhand dieses Gesichtspunktes und auch einiger anderen würde ich sagen, das die Moral wirklich bei einem Großteil der Menscheit zu missachten wäre.

So das war meine Ansicht zu der Sache

MfG Kroeger02
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Alt 15.06.2011, 16:25   #7
 
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Standard AW: Die Armee von Morgen oder der Krieg aus dem Wohnzimmer

@kroeger02:

Solche Experimente sagen meiner Meinung nach nicht zwangsläufig etwas über die Moral der Menschen aus. Viel eher stellen sie ihr Vertrauen in Aufsichtspersonen, die Öffentlichkeit etc. dar.
Experimente mit ähnlichem Aufbau gab es schon oft. Ich kenne jetzt von dem von dir genannten Experiment die Details nicht, ich gehe aber einfach mal davon aus, dass die "Kandidaten" nicht wusste, ab welcher Stärke der Stromschlag tödlich ist. Und nun stell dir ein solches Szenario mal bildlich vor. Du sitzt bei Günter Jauch auf dem Stuhl. Er erklärt dir, dass Wer Wird Millionär um einen neuen Faktor erweitert wurde. Ein Star sitzt auf einem elektrischen Stuhl und bei jeder falschen Antwort kannst du wählen, ob du aussteigst, oder dem Star (bei dir ist es Elton) einen kleinen Schlag versetzt und weiterspielst. Würdest du nun damit rechnen, dass Elten eventuell an einem deiner Stromschläge sterben könnte? Du bist live im TV. Wer rechnet damit, dass RTL live im TV einen Prominenten töten würde? Niemand. Jeder ist sich absolut sicher, dass der Stromschlag harmlos ist, sonst könnte man es ja gar nicht im TV bringen, das würde ja verboten werden. Also vertraut man darauf, dass der TV-Sender nichts verbotenes macht (was ja auch das nächstliegendste ist) und geht davon aus, dass der Stromschlag etwas weh tut, mehr aber auch nicht. Das selbe gilt für den Versuchsaufbau, wenn man die Quizshow durch einen Arzt in einem Labor auswechselt. Niemand glaubt ernsthaft, dass ein Arzt einen Versuch mit euch macht, bei dem ihr einfach so jemanden töten könnt. Wenn der Arzt dir ein Medikament verschreibt glaubst du ihm ja auch mehr oder weniger blind, dass es keine bösartige Droge ist, die dein Leben zerstört und schluckst regelmäßig deine Pillen.

Würde man wirklich die Moral der Menschen auf die Probe stellen wollen, dann müsste man ihnen in einem dunklen Hinterhof Geld anbieten, wenn sie einen Obdachlosen quälen und umbringen, den nie jemand vermissen wird. Und da bin ich mir sicher, dass es für viele wieder ganz anders aussieht.


@Shwayze:

Du gehst irgendwie davon aus, dass alle, die an einem Krieg beteiligt sind, von Grund auf böse sind. Aber das ist falsch. Viele dieser Menschen sind einfache Soldaten, die ihren Beruf machen bzw. dazu gezwungen werden. Wenn Nation A beschließt das Land B zu überfallen, dann heißt das noch lange nicht, dass alles Soldaten von A bösartig sind. Sie werden vielleicht zum Dienst an der Waffe gezwungen, sie können vielleicht nicht einfach verweigern, ihnen wird so viel Geld geboten und sie haben keine andere Chance um aus ihren ärmlichen Verhältnissen herauszukommen. Vielleicht werden sie von der Propaganda auch so manipuliert, dass sie davon ausgehen, dass es das richtige ist in Land B einzumaschieren.



Edit: Und um noch mal zum ursprünglichen Thema zurückzukommen: Die Frage nach der Moral ist in dieser Situation auch nicht unbedingt anders zu beantworten, wie heute schon. Viele Menschen gehen zum Militär, weil sie überzeugt sind, dass sie die Welt dadurch verbessern können. Die meisten gehen ja davon aus, dass sie für das Gute kämpfen.
Hier in Europa haben wir z.B. extrem Glück, was Freiheit, Sicherheit etc. angeht. Wir haben einen Rechtsstaat, der es uns ermöglicht so frei zu leben, wie es kaum anderswo auf der Welt möglich ist. Wenn dieser nun in Gefahr wäre, durch eine Macht, die unsere Werte auslöschen möchte, dann ist es für mich moralisch absolut unbedenklich, wenn man zu Waffe greift - ob in echt oder am PC. Ich fände es sogar eher verwerflich, wenn den Leuten hier unsere Werte so egal wären, dass sie sie einfach aufgeben würden. Eine Verteidigung der verfassungsmäßigen Ordnung ist sogar in unserem Grundgesetzt (Art. 20 Abs. 4) verankert.
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Geändert von JoJoxxl (15.06.2011 um 17:09 Uhr)
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Alt 21.06.2011, 23:10   #8
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Standard AW: Die Armee von Morgen oder der Krieg aus dem Wohnzimmer

danke für alle Antworten bisher. Ich habe jetzt keine Zeit für größere Posts, ich antworte später ausführlich. Ich wollte nur kurz ein Video posten:


europa
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Alt 22.06.2011, 11:18   #9
 
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Standard AW: Die Armee von Morgen oder der Krieg aus dem Wohnzimmer

Zitat:
Zitat von JoJoxxl Beitrag anzeigen
@kroeger02:

Solche Experimente sagen meiner Meinung nach nicht zwangsläufig etwas über die Moral der Menschen aus. Viel eher stellen sie ihr Vertrauen in Aufsichtspersonen, die Öffentlichkeit etc. dar.
Experimente mit ähnlichem Aufbau gab es schon oft. Ich kenne jetzt von dem von dir genannten Experiment die Details nicht, ich gehe aber einfach mal davon aus, dass die "Kandidaten" nicht wusste, ab welcher Stärke der Stromschlag tödlich ist. [...]
ich stimme dir teilweise zu. du hast recht, wenn du sagst, dass es das vertrauen in aufsichtsperson darstellt. aber es stellt auch die eigene moral dar. denn du weißt, dass du der person schmerzen zufügst, weil du ja denkst, dass du ihm stromschläge verpasst. der sinn des tests ist es nun rauszufinden, wann die person sich der aufsichtsperson widersetzt, die, trotz nachfrage des prüflings, ob es tödlich sei, einfach nur sagt, dass die person weitermachen solle. und das sagt meiner meinung nach schon etwas über die moral aus. es ging ja nicht zwangsläufig darum, die person zu töten, sondern einfach ihr schmerzen zuzufügen. in der auswertung danach wurde dann geguckt, wo die leute genug mumm hatten aufzuhören. und in den meisten fällen wär es tödlich gewesen...

btt: das video von europa zeigt schon malein beispiel, wie es in zukunft aussehen könnte. man lässt einfach unbemannte drohnen fliegen (und das gibt es ja heutzutage schon) und diesen in den krieg fliegen. warum sollte man nicht auch irgendwann roboter entwickeln können, die aufrecht stehen und sich gegenseitig bekämpfen. oder man regelt das ganze nur noch in der luft...
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Alt 29.06.2011, 13:26   #10
 
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janrichters wird schon bald berühmt werden

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noch alles Zukunftsmusik, das dauert bestimmt noch mindestens 100 Jahre. Wir werden es also nicht mehr miterleben.
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Alt 29.06.2011, 21:31   #11
 
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Standard AW: Die Armee von Morgen oder der Krieg aus dem Wohnzimmer

dem würde ich vehement widersprechen...es gibt jetzt schon unbemannte drohnen, die "ferngesteuert" werden können... ich kann mir nicht vorstellen, vor allem angesichts der enormen technischen entwicklung in den letzten jahren, dass es noch 100 jahre dauern wird.
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Alt 14.07.2011, 23:30   #12
 
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Gentlementlemen wird schon bald berühmt werden

Standard AW: Die Armee von Morgen oder der Krieg aus dem Wohnzimmer

Zitat:
Zitat von janrichters Beitrag anzeigen
noch alles Zukunftsmusik, das dauert bestimmt noch mindestens 100 Jahre. Wir werden es also nicht mehr miterleben.
Für dich ist das wohl Sciene-Fiction!
Aber was es schon alles gibt, dass würdest du kaum glauben


Heads-Up Displays


BIGDOG ein vierbeiniger Roboter, der sich sehr organisch bewegt und verhält

Könnte in groß und mit Bewaffnung an einen Gekko aus MGS4 rankommen!

Eine HighTech Panzerung mit allen Dingen, die man aus Halo kennt!
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Alt 14.09.2011, 19:11   #13
 
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Parfuma befindet sich auf einem aufstrebenden Ast

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Die Zocker auf der Couch von heute sind die Drohnenlenker von morgen!
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Alt 15.09.2011, 20:53   #14
 
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Rude_Boy ist jedem bekanntRude_Boy ist jedem bekanntRude_Boy ist jedem bekanntRude_Boy ist jedem bekanntRude_Boy ist jedem bekanntRude_Boy ist jedem bekanntRude_Boy ist jedem bekanntRude_Boy ist jedem bekannt

Standard AW: Die Armee von Morgen oder der Krieg aus dem Wohnzimmer

Ich geh (wenn sich die Zustände auf der Welt nicht wirklich drastisch ändern) auch stark davon aus, dass es noch 100 Jahre dauern wird bis so etwas möglich ist.

Wobei, dass ist wahrscheinlich falsch formuliert. Wirklich möglich wäre es heute schon.
Problem ist nur, dass es einfach viel zu teuer ist und viele Länder aktuell anfangen beim Militär zu sparen.

Ich kann mir allerdings nicht vorstellen warum irgendeine Organisation 700.000 Tausend Menschen (oder überhaupt eine 5-6 stellige Zahl) für so ein Unterfangen anstellen sollte.
Das wären 700.000*(sagen wir) 10.000€ (pro Woche, wie oben angenommen) -> also 7 Mio Euro pro Woche. Das wären 28 Mio Euro pro Monat, also ca. 300 Mio Euro pro Jahr.
Wohlgemerkt ohne Entwicklung und Wartung der Entsprechenden Roboter.

Für so viel Geld ist es sinnvoller gute Programmierer zu angagieren, die entsprechende Algorithmen/Programme entwickeln, die theoretisch besser und präziser funktionieren als Menschen.
Man bräuchte also faktisch niemand, der das ganze bedient, außer vllt ein paar Programmierer, die sich um Bugs etc kümmern.


Persönlich würde ich alle Fragen mit Ja beantworten. Ich stimme da mit JoJoxxl überein.

Ich finde die Moral vieler Menschen in diversen Dingen allgemein ziemlich sinnlos.
z.B. Krieg für Öl ist schlimm - Öl ist viel zu teuer (gedanken darum, wo das ganze herkommt und für wie lange noch machen sich dann doch die wenigsten)
z.B. auch Atomkraftwerke sind schlecht - Strom ist viel zu teuer - Petitionen gegen Windkraftwerke (da zu laut)

oder auch Der Staat unterstützt Kinder zu wenig - weniger Kinder werden geboren - Petitionen gegen Kindergärten in der Nähe von Wohngebieten

schön ist auch Vorratsdatenspeicherung etc - "Wieso will der Staat in meine Daten schauen?" - wenn Firmen gehackt werden und Daten geklaut werden kommt "Recht so", "Anonymous sollte Firma xy auch mal hacken" etc


(ich weiß natürlich, dass es nicht bei allen so ist)
__________________
Wer ist eigentlich dieser "Max Mustermann"?
Und wieso hat der so viele Kreditkarten?
Rude_Boy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.10.2011, 20:17   #15
 
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Standard AW: Die Armee von Morgen oder der Krieg aus dem Wohnzimmer

Glaube nicht, dass es tatsächlich aus dem Wohnzimmer passieren würde. Aber die Ähnlichkeit moderner Waffenkontrollsysteme zu Videospielen ist unverkennbar. Und die Überlegenheit des menschlichen Gehirns, zumindest was situantionsbedingte Entscheidungen angeht, gegenüber Programmen nicht zu bestreiten. Dafür hat ein Programm keine Moral aber die kann man ja einem Menschen auch abtrainieren. Krieg wie ein Spiel aussehen zu lassen, ist bestimmt ein Schritt in diese Richtung. Schon Jetpiloten berichten ja, dass das Töten aus großer Entfernung sie zum Teil erstaunlich wenig belastet.
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Alt 05.10.2011, 11:47   #16
 
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Standard AW: Die Armee von Morgen oder der Krieg aus dem Wohnzimmer

vermutlich, weil sie "nicht wirklich töten". sie drücken zwar einen knopf, um bomben abzuwerfen, aber sie sind so weit von ihren opfern entfernt, dass sie nicht sehen, was sie genau anrichten und wie ihre opfer elendich zugrunde gehen. ich würde vermuten, dass es sich mit den unbemannten drohnen ähnlich verhalten würde. letztendlich würde die leute vermutlich emotional abstumpfen und genauso wie die jetpiloten werden, von denen gesprochen wurde und vielleicht auch den krieg an sich mit anderen augen sehen.
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Alt 09.10.2011, 22:07   #17
Der letzte Redmonder
 
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Im Grunde jetzt schon 1:1 bei Call of Duty übernommen worden.

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Alt 17.10.2011, 17:11   #18
 
Registriert seit: 17.10.2011

anneberg wird schon bald berühmt werden

Standard AW: Die Armee von Morgen oder der Krieg aus dem Wohnzimmer

Naja, wenn man schon von so Zukunftsmusik rumspinnt und alles durch Roboter geregelt wird, was sollte die jeweiligen Armeen denn davon abhalten einfach ein entsprechendes Computerprogramm zu schreiben und im prinzip gänzlich auf Menschen verzichten. Außerdem von welchem Krieg kann man denn noch sprechen, wenn einfach alle irgendwo in einem sicheren Bunker sitzen und gegenseitig ihre Roboter kaputt machen. Es gibt nur noch gezielte einsätze gegen einzelne Ziele und dafür brauchen die keine hunderttausende Computerspieler, die dann für 1000€ pro Stunde krieg spielen. Außerdem halte ich es zum beispiel für Unsinn, dass man die innerhalb von ein paar Stunden in der Abendschule darauf vorbereiten kann, dass sie bald in Heimarbeit Menschen töten. Also ich halte das ganze Konstrukt für eine Milchmädchenrechnung, auch wenn das vielleicht dem ein oder anderen Computergeek jetzt die Hoffnungen auf das große Geld versaut
anneberg ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2012, 18:26   #19
 
Benutzerbild von triso
 
Registriert seit: 09.01.2012
Ort: Chemnitz
Spielt gerade: The Legend of Zelda 4 Swords Anniversary Edition

triso wird schon bald berühmt werden

Standard AW: Die Armee von Morgen oder der Krieg aus dem Wohnzimmer

Selbst wenn dies einmal möglich sein sollte, glaube ich nicht dass sich sowas durchsetzen würde.

Der "Soldat" auf dem Sofa müsste ja auch irgendwie mit seinem Roboter verbunden sein.
Und da ist der Schwachpunkt an dem System, soetwas würde nur übers Internet laufen.
Total angreifbar. Was wäre denn wenn die Gegenpartei die Roboter hackt? Dann geht der Schuß nach hinten los.

Ich denke auch eher dass es nur Roboter mit extremer AI geben wird die von paar Leuten überwacht werden.
triso ist offline   Mit Zitat antworten
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