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Alt 21.04.2005, 22:56   #1
 
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Balmung hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

Standard Kolumne: Emotionen und Videospiele

Zitat:
Ich habe einen Bericht über Benoit Sokal, einem französischen Comiczeichner und dem Vater der Phantasiewelten in Videospielen wie Syberia und Amerzone gesehen, der mich zum Nachdenken gebracht hat. Sokal äußerte sich darin, dass es die vordergründige Aufgabe von medial vermittelter Kunst und als solche eben auch von Videospielen sein sollte, Gefühle zu vermitteln. An dem was zunächst philosophisch abstrakt klingt, könnte tatsächlich mehr daran sein, als man vermuten mag. Ist nicht das einzige was ein durchschnittlicher Kinobesucher nach einer Vorstellung mit sich nimmt die Emotion? Keine „freigesehenen“ Goodies, keine feinmotorischen Weiterentwicklungen, die einem im Leben noch einmal von nutzem sein könnten, einfach „Spaß“, „Freude“, „Erregung“, „Melancholie“, oder „Langeweile“. Und ist es nicht auch das was wir in Videospielen finden?

Entgegen ihrer ursprünglichen Bedeutung lassen sich die Genres des heutigen Kinos doch in der Tat mit Gefühlen gleichsetzen. Action steht für den Nervenkitzel, den Adrenalinstoß des risikolosen Risikos, Komödie für das Lachen und den Spaß dabei, Drama und Tragödie für Ergriffenheit und Tränen, der Liebesfilm für die Schmetterlinge im Bauch und die Ästhetik des Kitschigen, zuckersüß, der Thriller für geistige Anspannung und vorläufigen Kontrollverlust.
Und wie differenzieren wir Videospiele? Anhand ihrer Methodik, anhand von Gameplay, das Wunderwort, das ein schlechtes von einem guten Spiel unterscheidet. Wir haben zig Unterteilungen von Spielen, die wir ohne große Probleme unter dem Action Aspekt eines Kinofilms unterordnen können. Wir haben die stilistischen Mittel einer Verfolgungsjagd in einem Racer, wir haben das Spannungsmodell des Labyrinths in Action Adventures und in Shootern. Und alle die anderen möglichen Emotionen und Empfindungen?

Die erleben wir oft abseits des Spielgeschehens, in Videosequenzen die die Story vorantreiben, oder in den Städten von Rollenspielen. Rollenspiele geben in der Tat ein gutes Beispiel dafür ab was ich auszudrücken versuche. Zufallskämpfe sind in diesem Genre mittlerweile verschrien. Warum? Im Spiel machen sie durchaus Sinn, die Gegnerfolge ist unterschiedlich, Langeweile kommt also auch selten auf. Sie sind repetativ, aber dass sind Kämpfe in Shootern auch. Ich frage mich, ob der wahre Grund weswegen wir ihnen gegenüber so negativ eingestellt sind darin liegt, dass sie uns als Spieler unvermittelt aus unserem „Gefühlserleben“ reißen. „Oh, schon wieder ein Zufallskampf“, immer dann wenn wir es am wenigsten erwarte. Und dann wenn wir beginnen sie zu erwarten, wird es trostlos, und wir versuchen einfach nur noch so schnell wie möglich die nächste Storysequenz oder Stadt zu erreichen, in der wir vor ihnen sicher sind. Zumindest vorläufig. Könnte nicht darin der auch in Europa immer größer werdende Erfolg von Rollenspielen liegen? In den Städten und Dörfern in denen sich die Interaktionsmöglichkeiten auf entspanntes Einkaufen, oder Reden mit den Bewohnern begrenzt sind? Versteht mich nicht falsch, ich mag Actionfilme, aber nach einiger Zeit verlieren auch sie an Reiz. Abwechslung bringt eben Würze in den Alltag.

Wenn ich beschließe mit Freunden ins Kino zu gehen, dann ist oft die Stimmung ausschlaggebend wenn es darum geht welchen Film wir uns anschauen. Bei mir trifft das auch auf Videospiele zu. Und wenn wir uns das nächste mal Fragen, warum Videospiele in den Medien synonym für mediale Gewalt gehandelt werden, oder warum es so wenig weibliche Zockerinnen gibt, dann sollten wir uns vielleicht noch einmal überlegen welche Gefühle sie tatsächlich in uns auslösen. Vielleicht liegt darin ja der tatsächliche Schlüssel zur Weiterentwicklung von Videospielen und nicht in der Verbesserung von Gameplay. Denn wenn wir ehrlich sind, wer erfindet heutzutage noch den Actionfilm neu? (Philipp Ganster)
Quelle: Consol.at

Ich weiss gar nicht was man dem noch hinzufügen kann, ich finde die Kolumne trifft genau ins Schwarze. Was meint Ihr dazu?

Für mich sind Emotionen eigentlich schon fast der Hauptgrund wieso ich jRPGs liebe und wieso FF7 mein Lieblings jRPG ist, denn das hat emotionell ziemlich mitgerissen und das vermisse ich bei aktuelleren jRPGs irgendwie. Es fehlen irgendwie die Emotionen in all ihren Möglichkeiten die man in einem jRPG umsetzen kann. Sakaguchi (FF Erfinder) hat das erkannt, denn er legt bei seinen neuen jRPGs besonders viel Wert auf die Emotionen der Charaktere und der Story, darum finde ich das was er macht viel interessanter als das was Square Enix ohne ihn macht.
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Alt 22.04.2005, 08:10   #2
 
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Wiesenlooser hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

Standard

Da gibt es nichts mehr hinzuzufügen. Ich kann einfach nur eins sagen:
Wiesenlooser ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.04.2005, 11:56   #3
 
Benutzerbild von Ridley
 
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Ridley hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

Standard

Ich bin ja ein großer Befürworter, der Theorie ein Spiel solle man nicht an seiner feinmotorischen Weiterentwicklung beurteilen....bzw. nicht den Schwerpunkt darauf legen. Von daher kann ich dem Beitrag auch zustimmen.

Seit Anbeginn meines Zockerlebens such ich den Nervenkitzel im Adrenalinrausch, weshalb ich seit 20 Jahren 2D-Sidescroller eigentlich immer noch am liebsten Spiele.

Spaß, Freude und Erregung finde ich meistens in Multiplayer-Games, wie viele Nintendo-Games oder dem guten alten Bomberman.

Was Emotionen in RPG's angeht, bin ich hier sehr penibel, da viele Emotionen auf Klischees beruhen und man selten überrascht wird.
FF 7 is bei mir aber nicht der emotionale Spitzenreiter. Fand den 9er und Skies of Arcadia viel mitreißender.
Ridley ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.04.2005, 14:54   #4
 
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PSP-USER hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

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Also richtig Mitgerissen hat mich bisher noch kein Spiel bzw. nicht so wie es ein guter Film tut.

Den ein Polygonfigur kann in dieser Form wie in der heutigen Konsolengeneratioon nicht die selben Emotionen rüberbringen wie ein realer Schauspieler.

Bevor Videospiele mit den Filme gleichziehen in sachen Emtionen wird es mindestens bis zur nächten Konsolengeneration dauern. Aber auch die Storys müssen sich noch weiterentwickeln die meisten heutigen Storys sind auf einem Niveau mit denen von B-Movies.
PSP-USER ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.04.2005, 16:31   #5
 
Registriert seit: 28.01.2002
Alter: 34

Phytagoras hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

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Zitat:
Original von PSP-USER
Den ein Polygonfigur kann in dieser Form wie in der heutigen Konsolengeneratioon nicht die selben Emotionen rüberbringen wie ein realer Schauspieler.
Da stimme ich nur teilweise zu. Ich würd sagen, dass es manche Videospielhelden einfach besser emotionen rüberbringen können, als ein schlechter Schauspieler (siehe die ganzen Gerichtsshows). Bei guten Schauspieler würde ich dir zustimmen. Und naja. In den anderen Aspekten stimme ich dir auch zu^^

MFG

Phy
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Alt 22.04.2005, 17:06   #6
 
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Balmung hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

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Dennoch finde ich es ist etwas anderes ob man sich ein Film als Unbeteidiger ansieht oder Spiel spielt in dem man mitten drin steckt. Das Problem bei Spielen ist vielleicht auch das, das man ein Spiel selten an einem Stück spielt sondern immer wieder unterbricht und teilweise erst Tage später weiter spielt (eh das schlimmste was man bei nem RPG machen kann). Hinzu kommt noch das man in einem Spiel viel näher auf die Charaktere eingehen kann als in einem Film, jedenfalls hab ich mich in einem Film noch nie einem Charakter so nahe gefühlt wie in einem Spiel, besonders wie in einem RPG.

Von daher mag es zwar so sein das ein Schauspieler Emotionen besser rüber bringen kann, aber dafür kann ein Filmcharakter einem nicht so nahe stehn wie ein gut gemachter Spielcharakter (kommt natürlich stark auf das Spiel an, bei RPGs trifft das ehr zu). Was bei den Filmen meist auch fehlt ist eine Art Nostalgie-Gefühl, bei RPGs kommt es gegen Ende oft vor, das man an etwas erinnert wird das ganz am Anfang des Spiels passiert und man sich nur noch waage daran erinnern kann, weil seither im Spiel so viel passiert ist. So eine Emotion mag ich auch sehr, kommt aber leider in vielen RPGs auch zu kurz. Auch ein Punkt wieso ich FF7 so mag.

FF7 war eh krass, damals Stunden in Midgard gespielt ehe ich aus der Stadt raus kam und ich dachte da tatsächlich das Spiel wäre fast zuende, da es mein erstes jRPG war und ich so lange Spielzeiten bis dahin überhaupt nicht kannte, das war ziemlich überwältigend als mir klar wurde das ich immer noch ganz am Anfang des Spiels stehe. Was das angeht war FF7 wirklich grossartig gemacht, bei welchem RPG ist man sonst stundenlang nur in einer grossen Stadt unterwegs und kommt dann erst auf die Weltkarte wo das Spiel dann eigentlich erst richtig los geht?
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Alt 22.04.2005, 20:46   #7
 
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Ridley hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

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Ich denke man "kann" emotional mit einer Spielfigur deutlich mehr mitfiebern als mit jedem Schauspieler. Ganz einfach deshalb weil man in der Geschichte (sei sie noch so trashig) mit der Hauptfigur agiert. Im Film beobachtet man sie nur. Im Spiel sieht man ebenfalls zu und schlüpft noch in die Haut des Helden.
Da mag die grafische Qualität eine gar nicht so bedeutene Rolle spielen - psychedelische Musik und Bilder in 2 Farben können auch schicken.
Ridley ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.04.2005, 21:04   #8
 
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Balmung hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

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Was mich speziell auch bei FF7 so berührt hat, waren die Gesten der Charaktere, zuvor gabs sowas auch nicht, das man Charaktere vor sich hat, die einem anderen Charakter tröstend die Hand auf die Schulter legt oder sonst irgendwie per Körpersprache agiert. FF7 war da so ziemlich das erste Spiel das dermassen Körpersprache einsetzte. Ich finde die Körpersprache von Charakteren allgemein sehr wichtig, da erst durch sie die Charaktere wirklich lebendig wirken, aber sie muss schon richtig gemacht sein, bei Tales of Symphonia war mir die Körpersprache fast zu plump oder sagen wir einfach, es gab zu wenig Ausdrücke in der Körpersprache.
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Alt 22.04.2005, 22:46   #9
 
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rumble hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

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Stimmt, lag wohl zum Teil auch am Cell look, aber trotzdem hat imo noch nie ein Spiel so gut wie ToS gefühle Rübergebracht, deshalb ist ToS imo mit Paper mario das beste Spiel alller Zeiten^^

Ich denke auch, das man in einem Spiel sich am meisten mit dem chara verbunden fühlen kann, villeicht auch noch in nem MAnga, aber im Film weniger.+

l
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Alt 23.04.2005, 06:54   #10
 
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wow...kann das so eigentlich nur wiedergeben ^^
auch ich HASSE Zufallskämpfe (auch wenn ich n riesen FF-Fan bin!) weil sie mich einfach immer wieder aus dieser Welt, die sich um mich rum auftut reissen.
Spiele reissen mich nur mit, wenn sie mir irgendwie was vermitteln...Shooter wie Doom3 spiele ich vl. durch, aber da weiss man nach 2 spielstunden schon das die gegner immer aus der dunkelsten ecke im raum kommen, der schockeffekt ist weg, somit eigentlich auch der reiz das game zu zocken.
Spiele wie ShenMue, also solche die dir eine echte Geschichte vermitteln und dich persönlich ansprechen sind es, die mich zum Gamer gemacht haben.
Meine erste Erfahrung mit anderen Gefühlen ausser Frust (PacMan, MarioLand ^^) war die Freude, wenn ich einen gewissenen Guybrush Threepwood am PC meines damaligen Kumpels umherscheuchte, da machte sogar das zugucken und gemeinsame Rätseln Spaß!

Ich muss mir eigentlich eingestehen, das Games für mich den gewissen Reiz verloren haben..... FFX hat mich einfach nicht so in diese Fantasie-Welt von Gut und Böse versetzt wie damals FF8, als ich es zum ersten mal gezockt habe....
Meint ihr das hängt mit dem "Älter-Werden" zusammen? Oder einfach nur mit dem Verlust der Phantasie?
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Alt 23.04.2005, 12:28   #11
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Zitat:
Ich muss mir eigentlich eingestehen, das Games für mich den gewissen Reiz verloren haben..... FFX hat mich einfach nicht so in diese Fantasie-Welt von Gut und Böse versetzt wie damals FF8, als ich es zum ersten mal gezockt habe....
Meint ihr das hängt mit dem "Älter-Werden" zusammen? Oder einfach nur mit dem Verlust der Phantasie?
Das liegt eher daran, dass die neuen Spiele praktisch nichts neues bieten - die fünfte Liebesgeschichte zwischen dem Helden und irgendeinem Dorfmädchen ist halt nicht so interessant wie die erste.
Besonders krass fällt mir das in Strategiespielen auf - irgendwie weiß man schon vorher, dass sich die Missionsziele in der Mission ändern werden...
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Alt 23.04.2005, 12:46   #12
 
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Das Problem ist eigentlich weniger die Grundstory an sich, selbst eine Liebesgeschichte wie Du sie beschreibst kann man immer noch total neu und spannend erzählen, das Problem ist ehr das sich die Schreiber der kompletten Story nicht die Mühe machen sich wirklich neue Wege der Story einfallen zu lassen, ist doch viel einfacher alt bewährtes wieder zu verwenden. Das es natürlich nicht leicht ist eine Story auf eine neue Art zu erzählen ist auch klar, aber man kann eine Story ja schon durch Kleinigkeiten stark aufwerten.

Zum Beispiel könnte man eine Story so erzählen, das der Spieler immer mehr glaubt zu wissen was passiert, wenn er das Ziel erreicht hat und man könnte diese Ahnung künstlich verstärken und den Spieler immer mehr in Sicherheit wiegen um dann zuletzt den Hammer auszupacken und den Spieler mit einer geschickten Wendung umzuhauen. Es gibt viele Arten um den Spieler auf den berühmten Holzweg zu führen.

Ich denke schon dass das auch heute noch möglich wäre, dazu muss die Story aber wirklich gut ausgearbeitet sein und die Zeit nehmen sich wohl viele Entwickler nicht mehr. Zudem gibt es viele Arten eine Story zu erzählen.
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Alt 23.04.2005, 13:02   #13
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Was mir noch aufgefallen ist: Es gibt kaum Spiele, die einen zum Lachen bringen. Spontan fallen mir nur die Lucas Arts Adventures, einige Sierra Adventures und Mario & Luigi ein. Und das wars dann eigentlich schon...
Satan Claus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.04.2005, 13:27   #14
 
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Jo, stimmt, wenn dann denke ich sorgen ehr die Spiele auf Nintendos Konsolen für solchen Spielspass, besonders die Multiplayer Spiele, eben weil Nintendos Spiele nicht ganz ernst sind im Gegensatz zu den PS2/XBox Spielen und scheinbar scheinen viele wohl gerade diese Spiele die komisch sind für kindisch zu halten. Eben wie man auch einen Erwachsenen kindisch nennt, wenn der ständig Spässe macht. Ernsthafte Spiele sind ja auch im Grunde gerade das Gegenteil solcher Spiele.

Die Frage ist eben auch ob es eine Möglichkeit gäbe Spieler zum lachen zu bringen aber gleichzeitig als ernsthafte Spiele zu gelten?
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Alt 23.04.2005, 13:39   #15
 
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Naja viele japanische RPGs bringen mich unfreiwillig zum Lachen. Wenn zum X-ten mal ein kleiner naiver Junge zum Retter der Welt bestimmt wird muss ich in der Regel immer lachen.

Aus irgendeinen Grund können nur wenige Japaner eine vernünftige Story schreiben, die nicht schon tausendmal gegeben hat.
PSP-USER ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.04.2005, 20:37   #16
 
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Der Grundplot ist doch egal, wie die Story erzählt wird, darauf kommt es an.
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Alt 23.04.2005, 21:15   #17
 
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Nur gibt es allzu oft immer folgende Situation:

1. Kleiner Junge muss die Welt retten weil er aus irgendwelchen Gründe der Auserwählte ist.

2. Der Junge ist naiv und in der Regel stroh dumm bzw. begriffsstutzig.

Diese zwei Dinge tritt bei Japano RPGs leider ziemlich oft vor.

Eine typische Grundstory für langweilige B-Movies. Bei Spielen kann man sowas glücklicherweise noch mit guten Gameplay ausgleichen aber solche Sachen machen den Unterschied zwischen ein solides RPG und ein Klasse RPG.

Auffällig ist auch das westliche RPGs solche Probleme kaum bis garnicht haben. Ich spiele zwar mehr jap RPGs als west RPGs aber in Sachen Story und deren Glaubwürdigkeit (das ist ja der springende Punkt) sind west RPGs besser.
PSP-USER ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.04.2005, 21:41   #18
 
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Da ich grundsätzlich um west RPG einen 100km grossen Bogen drum rum mache kann ich da nix zur glaubwürdigkeit der Story sagen. Ich find das irgendwie auch nicht so wichtig, solange es nicht zu unglaubwürdig wird. Fantasy ist eh so ein Genre, bei dem es schwer ist immer 100% glaubwürdig zu sein, wie glaubwürdig sind z.B. die schwebenden Inseln bei Baten Kaitos?

1. + 2. sind aber nur 2 Punkte der Story, nur die Story besteht aus viel mehr, denn die sagen ja nix aus darüber was dieser Typ erlebt, was ihm zustösst und es sagt auch nichts über die Vergangenheit des Charakters aus und schon gar nichts zu den anderen Charakteren im Spiel und mit der Spielwelt an sich hat es auch nicht zu tun. Es gibt soviele Faktoren außer diesem einen Charakter, das sich das nicht wirklich grossartig auf die wirkliche Story auswirkt.

Mir ist es einfach wichtiger eine Story mit hohen Höhen und tiefen Tiefen zu haben, da kann die Story von mir aus ruhig auf einem Antihelden liegen, der zum Held wird.
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Alt 24.04.2005, 00:08   #19
 
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Zitat:
1. + 2. sind aber nur 2 Punkte der Story, nur die Story besteht aus viel mehr, denn die sagen ja nix aus darüber was dieser Typ erlebt, was ihm zustösst und es sagt auch nichts über die Vergangenheit des Charakters aus und schon gar nichts zu den anderen Charakteren im Spiel und mit der Spielwelt an sich hat es auch nicht zu tun. Es gibt soviele Faktoren außer diesem einen Charakter, das sich das nicht wirklich grossartig auf die wirkliche Story auswirkt.
Wenn aber der Hauptheld eine 3 Käsehoch ist der irgendwie noch schwer von Begriff ist dan stört das schon gewaltig.

Grandia 1 fallt mit spontan ein obwohl das Game ganz gut ist. Aber den Held kann ich nicht ab.

Gegen einen Antihelden habe ich keine Einwände aber bitte keine naive kleine Bengel.

Sowas stört mich genauso sehr wie wenn ich in einem Beat´em up kleine Mädchen verprügel muss.
PSP-USER ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.04.2005, 01:42   #20
 
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Ich fände ja mal n RPG cool, in dem der Held eben am Anfang n richtiger Drecksack ist...man hasst ihn, kann sich nicht mit ihm identifizieren ^^
Man bleibt aber drann, weil man eifnach wissen will wie es mit diesem unglaublich großen Kotzbrocken weitergeht...
Dann geschieht in der Story was, wo er dem Spieler irgendwie zwangsläufig sympathisch wird....sowas bietet denke ich mehr Langzeitmotivation als ständig mit nem Knirpske von 13 Jahren rumzurennen (der natürlich ne eigenartige Haarfarbe hat ^^) der mit dummen/neunmalklugen Sprüchen um sich wirft.
Denn selbst in ner Fantasiewelt sind Kiddies doch Kiddies. KOmischerweise nehmen die Kiddies in den RPGs ihr Schicksal immer locker hin, evtl. sollte man hiermal den wirklichen Konflikt des Menschen genauer ausarbeiten, auch das lässt doch meist zu wünschen übrig...
Die meisten RPGs verlaufen hier ja ungefähr so:

"Du musst uns retten weil du der Auserwählte bist"
"Warum?"
"Das wird dir erst am Ende deiner Reise verraten"
"Okay, ich mach mich mal auf den Weg"

-.-
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