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Alt 27.08.2006, 20:09   #1
 
Benutzerbild von Malte
 
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Spielt gerade: Zur Zeit spiele ich Unreal Tournament 2004.

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Standard Empfehlung - Prey aus dem Hause 3D Realms

Hallo

Ich möchte auf einen sehr guten und vor allem innovativen Egoshooter auf dem Computer aufmerksam machen – dass Ideenreichtum und Kreativität am Computer noch lange kein Fremdwort sein müssen, beweist 3D Realms eindeutig mit seinem neuesten Werk. Das hier soll kein Review werden, sondern ich möchte viel eher einfach ein wenig über dieses gute Spiel berichten und damit auch ein bisschen Werbung machen - das Spiel hat es in meinen Augen verdient.

Vielleicht ein paar Worte zur Szenerie an sich – es geht um den Jungen Cherokee Tommy, welcher gerne endlich aus dem Reservat zusammen mit seiner Freundin Jen abhauen möchte – dazu kommt es aber nicht, und schon nach wenigen Spielminuten werden Tommy, sein Großvater und Jen von brutalen Aliens entführt, welche die Menschheit als Nahrungsquelle betrachten. Es kommt aber noch schlimmer, das findet ihr allerdings am Besten selbst heraus.

Was macht Prey eigentlich so besonders? Der Teufel steckt bei diesem Spiel im Detail, und davon gibt es gleich zahlreiche. Prey bedient sich nämlich interessanten Spielchen mit der Gravitation. Extra dafür gibt es bestimmte Antigravpads, welche Tommy zum Beispiel urplötzlich an der Decke eines Raumes kleben lassen – parallel dazu dreht sich der komplette Raum, sodass zum Beispiel Gänge senkrecht zu Tommy stehen. Insgesamt kommen dabei wirklich die verrücktesten Positionen heraus. Besonders dann, wenn plötzlich diverse Gegner an der Decke zu kleben scheinen, man aber in Wirklichkeit selbst an der Decke herumläuft – umgekehrt kann das natürlich auch passieren, was mitunter sehr verwirrend und skurril sein kann. Passend zu solchen Spielereien gibt es Gänge mitten an der Wand – diese kann Tommy wie jeden anderen Weg benutzen, allerdings ohne dabei herunterzufallen, denn solche Wege nehmen oft die verrücktesten Ausmaße an.

Wer schon einmal diverse Videos zu Valve´s „Portal“ gesehen hat, wird sich in Prey recht schnell heimisch fühlen – ähnliche, kreisrunde Portale können hier betreten werden und tauchen manchmal wie aus dem Nichts auf. Der Kontrast zu dem Ausschnitt, welcher sich hinter dem Portal befindet im Gegensatz zu dem was sich davor befindet, ist einfach klasse. Solche Portale befinden sich so manches Mal auch in Kisten oder „Türen“ und bringen deren Benutzer an gänzlich andere Orte.

Mit diesen Features wird vortrefflich gespielt – selbst kleine Miniplaneten wurden in das Spiel integriert. Ständig hat man Angst, irgendwo herunterzufallen – Nervenkitzel pur. Insgesamt machen diese Spielereien wirklich sehr viel Spaß, sind sehr sinnvoll in das Spiel integriert und haben einen leichten Charakter von absolutem Wahnwitz.

Es geht aber noch weiter, denn jetzt geht es erst richtig los – im Verlauf des Spiels kann Tommy seinen Geist von seinem Körper trennen und so durch verschiedene Gefahrenquellen oder Kraftfelder treten, um Schalter und Knöpfe zu betätigen, damit Tommys Körper anschließend weiter gehen kann. Dabei gibt es noch viele Kniffe und Tricks, denn die Welt, in der Sich Tommys Geist bewegt unterscheidet sich so manches Mal von der realen Welt. An dieser Stelle möchte ich nicht zuviel verraten.

Das virtuelle Ableben ist in Prey kein Problem mehr. Schwups, einmal in die Geisterwelt, schwups, wieder heraus – und schon sind wir wieder im Spiel, ganz ohne Ladezeiten. So einfach ist das.

Interessant ist die Tatsache, dass 3D Realms so gut wie erstmalig konkretes Augenmerk auf den eigentlichen Protagonisten gelegt hat. Dieser beschwert sich, erbricht sich manchmal wenn der Raum sich dreht, gibt passende Kommentare ab und gerät sogar in Konflikt mit einer lebendigen Granate in seiner Hand.

Prey ist in einem Sci-Fi Szenario angesiedelt. Dabei wird das beliebte Tech and Flesh Schema angewandt, also die Symbiose zwischen Fleisch und Technik. Auch hier wurde sehr kreativ und ansprechend gearbeitet – eine solche Szenerie gab es bis jetzt in noch keinem Egoshooter zu bestaunen. Der Kontrast „alt“ zu „neu“ weiß einfach zu überzeugen. Sehr passend arrangierte Bösewichter runden das sehr gute Erscheinungsbild ab.

Grafisch hat mich Prey in jeder Hinsicht beeindruckt. Das Spiel kann mit der Engine von Doom3 ohne Einbußen mithalten und topt in meinen Augen Doom3 in dieser Hinsicht absolut. Erstaunlich – Prey verursachte auf meinem PC bei höheren (!) Einstellungen als Doom3 von A bis Z nicht einen einzigen Ruckler. Besser geht es doch gar nicht, oder?

Über Sound und co. brauchen wir erst gar nicht zu sprechen – es geht nicht deutlich besser.

Die Waffen an sich trumpfen mit gerade einmal 7 nicht wirklich auf. Aber – die Qualität ist in diesem Fall das Stichwort, nicht die Quantität. Merkwürdige, lebendige Waffen wollen hier benutzt werden. Eine davon kann sogar wieder aufgeladen werden – an bestimmten Kontrollpunkten.

Leider ist die Spiellänge von Prey nicht wirklich das gelbe vom Ei: schätzungsweise 10 bis maximal 12 Stunden habe ich benötigt, um das Spiel zu meistern. Auch die strenge Linearität mag den einen oder anderen stören und ist eigentlich nicht mehr zeitgemäß. Weil aber ansonsten praktisch alles an Prey stimmt und es weder Bugs noch Anhäufungen von Kritikpunkten gibt, kann dieses Spiel mit Half Life2 mindestens auf einer Stufe stehen.

Es bleibt festzuhalten – Endlich wieder ein Egoshooter, den es sich zu kaufen lohnt. Eigentlich kann man hier wirklich nichts verkehrt machen. Innovation, Kreativität, Liebe zum Detail und sehr gut umgesetzte Ideen machen dieses Spiel rund um gelungen.

Ach so - ein zweiter Teil ist schon in Arbeit.

Ich kann jedem Fan dieses Genres Prey nur ans Herz legen – in Prozenten ausgedrückt hätte das Spiel in meinen Augen mindestens 87 % verdient

Abzüge gibt es für die Quantität der Waffen, die Linearität und die relative, aber leider zeitgemäße Kürze. Bekanntlich liegt allerdings die Würze in der Kürze

Alle anderen Kritikpunkte habe ich wohl krampfhaft gesucht und denke, dass sie nicht wirklich hier her gehören und Peanuts sind
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