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Alt 04.03.2003, 20:51   #1
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Trunx ist jedem bekanntTrunx ist jedem bekanntTrunx ist jedem bekanntTrunx ist jedem bekanntTrunx ist jedem bekanntTrunx ist jedem bekanntTrunx ist jedem bekanntTrunx ist jedem bekannt

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Standard Untiteld Story

Ich hab mal nen Prolog zu einer Geschichte von mir geschrieben, die in manchen Versionen schon bis zu 80 Seiten (DinA4) lang wurde. Hab aber immer wieder angefangen, dieser Prolog hier gehört zum neuesten "Neustart":

1.

Staub wirbelte auf, als die Hufe auf das verdörrte Land schlugen. Das Tier schwitzte stark, war am Ende seiner Kräfte. Vier Tage waren es und sein Reiter inzwischen schon ununterbrochen auf der Reise. Das Pferd spürte, dass es nicht mehr lange so weiter machen konnte. Doch sein Wille war gebrochen worden, schon vor langer Zeit. Selbst der nahende Tod würde ihm nichts mehr ausmachen. Es hatte seinen Auftrag erfüllt. Seinen Herrn bis ans Ende zu tragen.

Asmodean trat aus der klapprigen Holzhütte, als sich Reiter und Ross näherten. Schon von weitem hatte der Zauberer die Magie gespürt, die der Bote einsetzte, um sein sterbendes Tier am Leben zu erhalten. Es war eine schwache, einfache Quelle, geradezu lächerlich gegenüber der Macht, die durch Asmodeans Adern floss, tobte, freigelassen werden wollte. Nur sein starker Wille hielt diese Kraft zurück, ließ sie verborgen im Innersten warten, lauern.

Als der Bote die Hütte erreichte, die so einsam und verlassen in der Ebene stand, als hätte sie niemals hier gebaut werden dürfen, versiegte seine magische Kraft. Das Pferd starb, noch während er abstieg. Vor Asmodeans Füßen fiel er in den Staub. Keuchend hielt er einen kleinen, schwarzen Beutel über seinen Kopf. Trotz der Trockenheit des Landes war das Schwarz so rein und ebenmäßig, dass man meinen könnte, in ihm zu versinken. Kein Staubkorn war auf dem Leder zu sehen. Als der dunkle Magier ihn an sich nahm, war er kühl. Fast kalt.

„Dies“, keuchte der Bote, „schickt Euch mein Herr. Er erbittet Euch die besten Wünsche und hofft, seinen Auftrag zu Eurer Zufriedenheit ausgeführt zu haben.“
Asmodean winkte ab. Das Gerede des Boten langweilte ihn. Der Beutel lag verschwörerisch und vor allem verführerisch in seiner Hand. Doch seine Befehle waren klar. Er musste den Inhalt zu seinem Meister bringen. Und es sollte keine Zeugen geben.
Mit einer weiteren Handbewegung ließ er seine Magie aus sich heraus strömen. Die Augen des Boten weiteten sich vor Entsetzen. Doch Asmodean war nicht bereit, seine Kraft an so einer niederen Kreatur zu verschwenden. Stattdessen lösten sich plötzlich vom Inneren der Hütte dunkle Schatten und krochen, ungehindert durch den strahlenden Sonnenschein, schnell auf den Boten zu. Bevor er sich vom Boden erheben konnte hatten sie ihn bereits erreicht und begannen, seinen Körper zu bedecken. Mit einem Gurgeln stürzte der Bote nach vorne, während sich die Dunkelheit in seinen Rachen ergoss und ihn in Windeseile verschlang.

Als Asmodean auf seinem Schimmel davon ritt lag die Hütte allein im Licht der strahlenden Sonne. Nichts deutete darauf hin, dass jemand hier gewesen war. Der Wind verwehte die Spuren, während sich die Schatten langsam vom Kadaver des Pferdes zurückzogen, von dem nur noch bleiche Knochen übrig geblieben waren. Die Tür des Verschlages bewegte sich leicht, während die Schatten durch die Wüste zurück zu Asmodean schnellten und sich mit dem Inhalt des Beutels vermischten.
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Alt 04.03.2003, 20:57   #2
 
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Jääähhrr, weiter
__________________
Schippel ist tot, es lebe Schippel!!
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Alt 04.03.2003, 21:02   #3
 
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Die Geschichte ist dir echt gelungen.
Wäre cool wenn man noch mehr von ihr lesen dürfte.
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Alt 04.03.2003, 21:04   #4
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Standard Prolog Fortsetzung

*

„Eure Lordschaft, wenn ich es euch doch sage! Drei Todesopfer in den letzten zwei Wochen. Allesamt mächtige Magier, die zum Schutze hochrangiger Persönlichkeiten abgestellt wurden!“ Malfor gestikulierte heftig während er versuchte, möglichst elegant mit Lord Folset schritt zu halten, was aufgrund seines langen und weiten Gewandes nicht unbedingt einfach war. „Die Spur führt genau hier in diese Richtung. Erst Wintercastle, dann zwei in Meinbury und nun hier in Folset! Wenn das so weiter geht erreicht der Täter bald…“ „Atlus, unsere Hauptstadt. Ich weiß, Malfor.“, unterbrach ihn der Lord. „Und ich weiß auch, dass wir hier absolut nichts zu befürchten haben. Folset besitzt die besten Wachen und Krieger von ganz Atlantis. Nicht einmal die Garde des Königs kann sich an ihnen messen.“ Abraham Folset stieß die Tür zum Audienzraum auf und ging zügig hinein. Der Audienzraum war zu dieser Zeit immer leer und unbewacht. Und trotzdem war es niemandem möglich, sich hier Zugang zu verschaffen. Dafür sorgte eine Sonderdivision von Soldaten, die Folset bereits in der letzten Nacht hatte antreten lassen. Auch ihn beunruhigten die Nachrichten der letzten Zeit. Neben dem Magier-Assesinen gab es einige beunruhigende Berichte von den Grenzen im Süden. Zwar waren viele, wie das Geschwätz von neuen Orkhorden, nur dummes Zeug. Das Flimmern der magischen Barriere zum Land des Schattens war aber alles andere als nur ein Hirngespinst. Ein paar von Folsets tüchtigsten Männern hatten unter Eid geschworen, sie hätten in der Nacht ein seltsames Summen in der Nähe der verbotenen Pässe gehört. Als man Kundschafter ausschicken wollte, um nachzusehen war ein blaues Licht am Himmel erschienen. Das war erst einmal das Ende des Kundschaftens gewesen. Die Männer weigerten sich, ohne einen Magier auch nur in die Nähe der Barriere zu gehen.
Und dann waren da noch diese Meldungen, die die Elfen betrafen. Von Natur aus waren die Spitzohren eine zurückgezogene Rasse. Nur hatte man jetzt seit mehreren Wochen keinen der großen, blashäutigen Wesen mehr in den Städten der Menschen gesehen. Irgendetwas war faul in diesem Staat, das spürte Folset. Vielleicht würde die geheime Sitzung heute Abend etwas Licht in die Geschehnisse bringen.
Malfor hatte unterdessen eine ganze Reihe von Gründen von sich gegeben, warum er um sein Leben zu fürchten hatte. „Zum einen hat keiner der Zauberer scheinbar irgendetwas von seinem nahenden Ende gespürt! Eigentlich kann jeder von uns aus den höheren Stufen der Magie spüren, wenn ihm eine Gefahr droht. Aber irgendwie…“
Falset warf sich zur Seite, als er den Luftzug spürte, der knapp an seinem Gesicht vorbei gestriffen war. Sein Blick ruckte nach oben. Im Gebälk des Audienzraums saß eine Gestalt mit einer Armbrust. Das Gesicht von ihr war nur für den Bruchteil einer Sekunde zu sehen, dann verschwand sie durch eine winzige Luke auf das Dach. Falset fragte sich, ob ihm seine Sinne einen Streich gespielt hatten. Er kannte das Gesicht.
Ein Röcheln lies ihn herumfahren. Malfor steckte ein Pfeil direkt im Kehlkopf. Mit weit aufgerissenen Augen, die ungläubig starrten, hauchte der Magier sein Leben aus. Der Magier-Assasine hatte wieder zugeschlagen. Lord Falset rief nach den Wachen.

2. (so, weiter bin ich noch nicht, die Story an sich steht aber *g*)
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Alt 04.03.2003, 21:12   #5
 
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Möchte unbedingt,dass du weiter schreibst.

Warum tötet der Magier-Assasine alle?
boule ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2003, 21:14   #6
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Zitat:
Original von boule
Möchte unbedingt,dass du weiter schreibst.

Warum tötet der Magier-Assasine alle?
hehe, warts ab. werd auch demnächst mal weiter schreiben, brauche dafür aber immer irgendwie so "Einschübe" und "Eingebungen", kurz Motivation. Meistens krieg ich die durch Musik oder Bilder (vor allem von den Magic Karten *g*)
Trunx ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2003, 21:25   #7
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Vulnus hat eine strahlende Zukunft
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Wirklich nicht schlecht.
Nach magic karten zu urteilen würde ich sagen , er macht sich gleich unblockbar und läuft mit raserei 5 und erstschlag durch die gegend

ich meinte ja eigentlich die Bilder *g* trunx
__________________
Nach müde kommt doof!
Vulnus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2003, 22:14   #8
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Standard Was tue ich nicht für euch :)

2.

Über Ian Okonnas Lippen tanzte für einen kurzen Augenblick ein Lächeln, während er seine steifen Glieder streckte. Schon seit einem Tag hatte er in dem Gebälk oberhalb des Audienzsaales gesessen und auf seine Gelegenheit gewartet. Ian zog ein kleines Büchlein aus den Tiefen seines Gewandes, auf dem sechs Namen standen. Drei davon waren bereits sorgfältig durchgestrichen worden. Mit einer kurzen Konzentration des Geistes ließ Ian die Elemente des vierten Namens verwischen, bis sie sich neu gemischt zusammensetzten. Malfors Name war nun auch mit einem dünnen, geraden Federstrich durchzogen.
Ian stand auf. Sein Blick fuhr hoch zum Vollmond, der diese Nacht besonders hell strahlte. Vereinzelt zogen Wolken über den Nachthimmel, kreuzten jedoch nie den Weg des Erdtrabanten. Ians Stirn zog sich in Falten. Für eine Flucht waren diese Konditionen nicht unbedingt die idealsten. Trotzdem machte er sich keine Sorgen. Falsets Wachen hatten sein Herkommen nicht bemerkt. Sie würden auch nicht spüren, wie er ein weiteres Mal an ihnen vorbei schlich.
Die Armbrust umgeschnallt blickte der junge Assasine die Burgzinnen herunter. Die Stadt von Falset lag still und schlafend zu den Füßen des großen Gemäuers, dass ein Vorfahr des jetzigen Lords vor hunderten von Jahren zu Ehren des Lichts hatte bauen lassen. Eigentlich diente sie jedoch seit jeher nur als Festung und Prunksitz. Falset der Alte hatte durch diesen kleinen Schwindel jedoch Steuern und vor allem teure Löhne sparen können. Ian grinste. Eigentlich schon sehr gerissen, eure Lordschaft, dachte er.
Ein Geräusch hinter sich ließ ihn herumfahren. Während seiner verträumten Betrachtung der Stadt war es einer einzelnen Wache gelungen, den unbewachten Turm zu erreichen, auf dem Ian sein Seil versteckt hatte, welches ihm nun zur Flucht verhelfen sollte.
Stahl klirrte, als der Soldat sein Schwert aus der Scheide zog. Im Mondlicht blitzte die Klinge kurz auf, bis sie wieder die dunkle Farbe annahm, die Stahl in der Nacht hat. Wie getrocknetes Blut, durchfuhr es Ian.
„Im Namen von Lord Falset! Ergebt Euch!“ Ian nickte anerkennend. Zumindest war er höflich. Das würde ihm jedoch auch nichts nutzen. Ian trat mit erhobenen Händen einen Schritt nach vorne. Das Seil, das er bereits in der rechten Hand gehalten hatte, ließ er los. Noch im Fallen entrollte sich die feste Leine, bildete einen harten Knoten und noch ehe die Wache eine weitere Bewegung machen konnte zuckte es, getrieben nur von der Macht in Ians Geist, wie eine Schlange nach vorne. Betäubt sank der Mann zu Boden. Ian nahm sich einen Augeblick Zeit und überprüfte den Zustand des Soldaten. Er atmete ruhig und bis auf einen Zahn weniger würde ihm beim Aufwachen nichts fehlen.
Ian streckte den linken Arm aus und das Seil flog mit einem Ruck auf die nächste Zinne zu, wo es sich verknotete. Ohne die Festigkeit zu prüfen schwang er sich in die Tiefe
*
Die Burg zu verlassen war nach dem kurzen Zwischenfall recht einfach gewesen. Da niemand sich erklären konnte, wie er von dem Turm aus der Burg herauskommen konnte suchten die Wachen immer noch innerhalb der Mauern nach Ian.
Die dunklen Straßen von Falset waren in diesem Stadtteil auch und vielleicht vor allem zu dieser späten Zeit noch recht gut besucht. Finstere Gestalten drückten sich in schmutzige Ecken, um entweder einem nicht unbedingt legalen Geschäft nachzugehen oder um mit einer Hure um den Preis zu feilschen. Aus manchen Winkeln waren eindeutige Geräusche zu hören die bestätigten, dass der Preis scheinbar in Ordnung gewesen war.
Mit dem Blick zum Boden schritt Ian durch das Armen-Viertel Falsets und wurde ebenso ignoriert wie jeder Andere in diesem Abschnitt der Stadt. Der Gang des jungen Assasinen führte ihn nach Links, direkt in eine dunkle Gasse hinein. Sein Gefühl sagte ihm, dies wäre der sicherste Weg. Auf wundersame Weise war es Ians Gefühl bisher noch nie gelungen, eine falsche Ahnung auszusenden. Vor allem beim Überwinden gefährlicher Wachsysteme war es von unschätzbarem Wert. Ian spürte irgendwie, wenn sich ihm Gefahr näherte.
Umso erstaunter war Ian, als sich vor ihm eine dunkle Gestalt aufbaute. „Na klasse“, murmelte er und drehte sich um. Gerade rechtzeitig, um einen schweren Knüppel heruntersausen zu sehen, der mit seinem Bewusstsein kurzen Prozess machen wollte. Mit beinahe unmöglicher Geschwindigkeit dehnte Ian seine geistige Kraft soweit aus, dass sie seinen gesamten Körper umspannte und ihn innerhalb von Sekundenbruchteilen ausweichen ließ. Seine Linke Hand zuckte nach vorne und zog den aus dem Gleichgewicht geratenen Attentäter nach vorne, während der rechte Ellenbogen mit einem kurzen, aber festen Schlag das Kinn des Angreifers zersplittern ließ. Ohne den geistigen Schutzschild wäre Ians Arm unbrauchbar geworden. So spürte er nur einen hohlen Schlag, der nicht lange nachklang.
Während die große Gestalt wie ein gefällt Baum rücklings zu Boden ging wirbelte Ian herum, fiel zur Erde und zog mit seinen langen Beinen einen Halbkreis, so dass der nächste Unbekannte von den Beinen geholt wurde und laut fluchend zu Boden fiel.
Eine Schwertspitze bohrte sich dicht neben Ians Kopf in den matschigen Grund der Gasse, doch der Assasine war schneller. Aus dem Liegen sprang er auf wieder auf die Beine, fuhr zur Seite und trat mit einem gezielten Kick das Schwert gegen die Wand. Das Gesicht des Angreifers war seinem nun sehr nahe. Ian spürte den stinkigen Atem in seinem Gesicht und roch den Schweiß, den die Gestalt ausströmte. Ein einzelner Zahnstummel gab der ganzen Erscheinung etwas Bedrohliches. Ian legte den Kopf für einen Moment schief. „Gewöhn dich schon mal an ein neues Gesicht.“ Der Kopfstoß kam für den Mann völlig unvorbereitet. Noch während der letzte Zahn von einem Blutstrom begleitet auf den Boden fiel hatte Ian über ein paar Fässer den Weg nach Oben gefunden. Dank seiner zusätzlichen Kraft war er mit einem Satz über den Dächer von Falset und sprang von einem Haus zum nächsten.
Während Ian in der Nacht verschwand trat eine dunkle Gestalt aus dem Schatten. Ihre exklusive Kleidung schien irgendwie nicht in diese Gegend zu passen. Die juwelenbesetzten Finger kratzten sich nachdenklich am Kinn. „Wirklich nicht schlecht, junger Mann, wirklich gar nicht schlecht“, murmelte er. Mit einer Handbewegung ließ er rotes Licht über die Männer laufen, die in ihrem eigenen Blut bewußtlos am Boden lagen. Während ihre Wunden heilten entschwand auch dieser merkwürdige Charakter in die Dunkelheit.
Trunx ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2003, 15:53   #9
 
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Möchte mehr davon lesen.
boule ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2003, 15:57   #10
 
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Hey,nicht schlecht.Solltest Schriftsteller werden
alweov ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2003, 18:01   #11
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Zitat:
Original von alweov
Hey,nicht schlecht.Solltest Schriftsteller werden
hatte ich auch mal vor, als ich noch glaubte, man könne damit Geld verdienen...

Werd schauen, ob ich heute Abend noch was weiter schreiben kann, ansonsten gibts die nächsten Tage ein Update (wie gesagt, die Story steht und reicht für mindestens 100 Seiten, wenn nicht mehr)
Trunx ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2003, 18:59   #12
 
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vAniS hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

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ISt ziemlich geil geworden!!!

Erinnet mich irgendwie ein bischen ein filme und pc-spiele. zB Herr der Ringe und Gothic2 (wegen der Barriere, den Pässen und den blauen Lichtern).
sit aber echt gut.
vAniS ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2003, 19:54   #13
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scaller wird schon bald berühmt werdenscaller wird schon bald berühmt werden

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hehe, mein lieber scholli! Respect!
Da lohnt sich ja das studium
scaller ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2003, 20:34   #14
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Standard nächster Teil!

Ians Flucht durch die Nacht gestaltete sich nach dem Zwischenfall so einfach, wie sie von Anfang an hätte sein sollen. Ab und zu blickte er sich um, doch kein Verfolger zeigte sich, kein heißer Atem war in seinem Nacken zu spüren. Wer auch immer diese Männer gewesen waren, sie schienen erst einmal Genug zu haben. Ian war sich nicht sicher, was er von ihnen halten sollte. Einerseits hatten sie sich wie normale Straßendiebe verhalten, andererseits war es seltsam, dass gerade bei solchen Gestalten sein siebter Sinn versagt hatte. Der Zwischenfall bereitete Ian Kopfzerbrechen. Ohne diese ungewöhnliche Fähigkeit würde es schwer sein, seine Aufgabe, seine Bestimmung, die er sich vor scheinbar unendlich langer Zeit gegeben hatte, durchzuführen. Noch zwei Magier standen auf der Liste, beide galten als die Mächtigsten ihres Fachs und nun sollte, kurz vor dem Ziel, alles vorbei sein?
Ian sprang grübelnd von einem niedrigen Dach in den Hof einer kleinen Spelunke, die zum Glück recht billig war und für ein, zwei Silberstücke mehr auch keine Fragen stellte. Zum Beispiel, was seine Gäste so spät in der Nacht noch auf den Dächern machten. Die Magd, die gerade einen Nachttopf aus dem Fenster leerte und Ian haarscharf verfehlte bemerkte den jungen Mann zwar, ignorierte ihn jedoch völlig, sie war an solche Ausflüge der Gäste gewöhnt.
Ian gähnte und spürte, wie seine Augen beinahe von selber zu fielen. Die Nacht war inzwischen schon weit fortgeschritten, sein Anschlag war weit nach Mitternacht geschehen. Auch das starke Benutzen seiner geistigen Kraft hatte Ian geschlaucht, mehrere Stunden Schlaf würden dieses Defizit jedoch wie immer ausgleichen. Im Moment fühlte er sich aber so, als habe eine ganze Horde Orks auf seinem Schädel herumgetrampelt und dabei zu Ehren ihrer Großmütter Kampflieder in stark betrunkenen Zustand gegrölt. Einfach nur ein Bett, das wäre jetzt schön.
Ian bemerkte zuerst gar nicht, wie sich die Tür des Gasthofes öffnete, zu sehr war er damit beschäftigt, das Gleichgewicht zu halten und gleichzeitig seine Armbrust in ein Stück Leinen einzuwickeln, welches er unter ein Fass im Hof gelegt hatte, die anderen Gäste sollten schließlich nicht zu neugierig werden. Das Tuch war etwas feucht geworden und roch ziemlich streng nach dem Inhalt des gerade eben ausgeleerten Nachttopfs. Ian rümpfte die Nase, als eine Gestalt in die Tür trat.
Ian blinzelte und vor seinen Augen verschwamm das Bild der Figur, die mit dem Rücken zum Licht stand und dadurch nicht zu erkennen war. Das Funkeln von vielen Edelsteinen an den Händen war das einzige, was Ian in seinem momentanen Zustand wahrnahm.
Ein kleines Päckchen landete im Dreck des Hofes.
„Ihr werdet das heute Abend brauchen, junger Okonna.“
„Wer seid Ihr? Woher wisst ihr, wer ich bin?“ Zähne blitzten, als die Figur lächelte. „Ich glaube, ich weiß mehr über Euch, als Ihr selber. Findet euch heute Abend, nachdem ihr geschlafen und…“ eine Pause entstand, in der die Gestalt scheinbar ein Tuch vor die Nase hielt, zumindest hörte Ian das typische Rascheln und roch den Duft von zarten Rosen, „…ein Bad genommen habt. Ihr müsst noch einmal in die Burg zurückkehren. Nur ist dieses Mal nicht der Turm Euer Ziel, sondern die Katakomben tief unter der Erde.“
Ian runzelte die Stirn. „Was soll ich noch einmal in der Burg? Meine Aufgabe dort ist beendet. Außerdem hat mich eine der Wachen gesehen.“
„Die Wache hat Nichts gesehen. Ihr standet mit dem Rücken zum Mond, nur Euer Umriss war zu erkennen. Und auch den hat der arme Kerl inzwischen vergessen.“
„Ich weiß zwar nicht, wie Ihr das wissen könnt. Aber das beantwortet immer noch nicht die Frage, warum ich mich noch ein weiteres Mal in die Burg begeben sollte.“
„Ich denke, in den Tiefen des Verlieses werdet ihr Etwas oder vielleicht Jemanden finden, der Euch interessieren dürfte.“ Ian schulterte den Beutel mit seiner Armbrust, das feuchte Gefühl im Rücken ignorierend. Wenn er nur nicht so müde gewesen wäre. „Es gibt nichts auf dieser Welt, was mich in diesem Verlies interessieren könnte.“
„Nicht einmal Informationen über eure Mutter?“ Das Schweigen nach diesen Worten lag schwer zwischen den zwei Kontrahenten. „Wer seid Ihr? Warum tut ihr das?“ Die Gestalt machte eine Handbewegung, bei der die juwelenbesetzten Ringe aneinander klapperten, als wären sie aufeinander gereihte Knochen. „Wer ich bin wirst du irgendwann sicher erfahren, Ian Okonna, Sohn des Miles Okonna. Und warum ich das tue? Ich habe dich kämpfen sehen. Meine Leute werden eine Weile brauchen, um sich von deinen Schlägen zu erholen. Erstaunlich, obwohl ich deine Fähigkeiten blockiert hatte warst du schnell und stark genug, um sie blitzschnell aus dem Weg zu räumen.“ „Ihr wart… Eure Leute haben mich angegriffen? Und Ihr glaubt, dass ich Euch nun vertraue?“ „Tut es oder tut es nicht. Ihr habt nichts zu verlieren. Ihr könnt nur gewinnen. Niemand kennt euer Gesicht und mit Euren Fähigkeiten dürfte es ein Leichtes sein, in das Verlies zu schleichen. Überlegt es euch. Alle nötigen Informationen finden sich in dem Paket. Gute Nacht.“ Damit trat er einen Schritt zurück und mit einem leichten roten Glühen schloss sich die Tür hinter ihm. Ian war allein mit dem Paket, welches er mit zitternden Fingern aufhob. Die Nacht bot so Einiges an Überraschungen. Aber eins hatte der große Unbekannte übersehen: Er hatte behauptet, Ians Fähigkeiten blockiert zu haben, magisch, keinen Zweifel. Trotzdem war es möglich gewesen, die geistige Kraft anzuzapfen und einzusetzen. Nur der siebte Sinn war blockiert worden. Daher war auch der enorme Erschöpfungszustand zu erklären, in dem sich Ian befand. Warum auch immer, irgendwie gab ihm das Gefühl, etwas vor dem Unbekannten verbergen zu können einen Teil seines angeknacksten Selbstvertrauens zurück.
Mit einem letzten Blick in den Hof öffnete Ian die Tür zum Gasthaus, stieg die Treppen hinaus und legte sich, angezogen wie er war, in sein mottenzerfressenes Bett. Sofort war er eingeschlafen und träumte unruhige Alpträume von Drachen, Einhörner und Elfen, die seinen Namen riefen, als wären sie in furchtbarer Gefahr…
Trunx ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2003, 21:13   #15
 
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Du solltest du Story mal einem Verlag vorstellen! Vielleicht bekommst du ja einiges an Geld dafür! Ich finde die Geschichte einfach Wenn die als Buch rauskommen würde, würde ich mir die sogar kaufen!
SniperHXF ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.03.2003, 17:41   #16
 
Benutzerbild von Dr. Gonzo
 
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Dr. Gonzo hat eine strahlende Zukunft
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Da muss ich allen anderen recht gebe... respekt... Hab selbst ma versucht zu schreiben, dann gemerkt das ich es net bringe und es gelassen... Stell die Story ma nem Verlag vor, ich schöre irgendwer wird das schon rausbringen......
Dr. Gonzo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.03.2003, 22:02   #17
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Benutzerbild von Vivi
 
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Vivi sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreVivi sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreVivi sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreVivi sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre

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Zitat:
Original von mUrO
Da muss ich allen anderen recht gebe... respekt... Hab selbst ma versucht zu schreiben, dann gemerkt das ich es net bringe und es gelassen... Stell die Story ma nem Verlag vor, ich schöre irgendwer wird das schon rausbringen......
recht geb Versuche immer mal wieder zu schreiben (die hier veröffentlichten sind ziemlich alt ^^), aber z.Z. ist das wahre meist noch lange nicht fertig (boah bin echt müde, bei dieser Gramma )
Vivi ist offline   Mit Zitat antworten
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