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Art Das Kunstforum. Hier kommen eure Bilder, Fotos, Geschichten, Gedichte, Musik, Rollenspiele, .... rein.

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Alt 12.03.2003, 20:40   #1
ehem. Teammitglied
 
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Tharo wird schon bald berühmt werdenTharo wird schon bald berühmt werden

Standard Sammelband

Lieblich ist ihr braunes Haar.
Meine Füße verlieren jeden Boden.
Die Augen schier so wunderbar.
Sofort war ich verloren.

Ihre Haut ist wie sanfter Schnee.
Warnend seufzt mein Gewissen auf.
Vergangenheit tat mir nicht mehr weh.
Ihre Nähe war was ich noch braucht.

Umgebung dreh dich im Kreis herum.
Blos schnell damit uns niemand sieht.
Das Blatt fielt und ich berührte ihren Mund.
Nur noch Liebe die mich trieb.

Ich schließ die Augen und atme flach.
Der Wind weht durch die Bäume.
Ihr Lächeln hatte jenes Wunder vollbracht.
Wir flogen durch unsere Träume.

Ein Atemzug eh ich heb die Hand.
Eh mich abwende und gehe.
Es war so schön und unverkannt.
Vorbei die Zeit der Leere.

Der Mantel weht, sie ruft mir nach.
Jeder Schritt eine Plage.
Niemals wieder sehnte ich nach Macht.
Glücklich für immer in ihren Arme.

Glücklich spielen wir vor dem Fernseher. Wir haben ein schönes Leben. Nie Hunger. Mama und Papa haben sich sehr lieb und kaufen uns immer alles was wir uns wünschen. Andere Kinder beneiden uns das macht und sehr stolz. Papa hat ein größeres Auto als die Vatis der anderen Kinder. Papa sieht besser aus und ist klüger denn er ist Arzt. Stärker ist er auch, jawohl.

Danke liebe Eltern, wir danken euch für unser schönes Leben.

Jeden Sonntag ziehen wir uns schön an. Mit Papas großen Auto fahren wir den halben Weg bis zur Kirche und winken aus dem Fenster den anderen Familien zu die auf dem Bürgersteig gehen. Dann aber Parken wir doch schon vorher und gehen doch etwas zu Fuß Hand in Hand, damit uns jeder sehen kann, in die Kirche. Ich mag die Kirche wir sitzen immer ganz vorne und lernen das die Menschen immer Lieb zu einander seinen sollen. Niemand tut den anderen weh, wir leben in einer guten Welt zu einer guten Zeit dank Gott. Er und seine Diener haben nie jemanden unrecht getan und werden es auch nie.

Danke lieber Gott, wir danken dir für unser schönes Leben.

Aber da gibt es ein Land das ganz weit fort ist. Es heißt Afrika und ist so weit fort das wir es nicht mehr mit den Augen sehen können hat Mama gesagt. Dort ist es schlecht und die Menschen sind nicht gut weil sie nicht tun was Gott ihnen sagt. Aber wir leben hier und das macht uns stolz. Wir sind besser als die ganz armen Menschen dort. Wir werden später studieren und etwas ganz tolles werden. Arzt, Anwalt oder, oder Politiker. Mama schaut uns immer stolz an und Papa spricht uns gut zu wenn wir das sagen. In unserem Land geht das alles und niemand muss hungern.

Danke lieber Staat, wir danken dir für unser schönes Leben.

Doch dann verließ die Mama den Papa und hat uns beschimpft wie wertlos wir doch sein. Papa vermisste die Mama sehr, doch meine Schwester war noch da und die mochte er nach einer weile noch viel lieber haben. Noch heute kann sie nicht mehr schlafen ohne zu zittern und zu zucken. Niemand kann ihr mehr helfen. Papa trinkt viel und haut uns oft ohne Grund, dass macht aber nichts denn in der Schule sind wir die stärkeren. Auf einmal haben sie uns raus geworfen und Papa auch. Die Leute töten und schlafen auf der Straße weil sie keine Arbeit haben. Sie hassen weil sie immer gehasst wurden und auch die Kirche mag uns nicht mehr. Wir wissen nicht wieso wir leben, was wir machen sollen. Wir sind wertlos in der Menge von sieben Milliarden Menschen auf der Erde. Niemand hat uns das als Kinder gesagt. Nun ist es zu spät.

Danke liebe Eltern. Danke lieber Gott. Danke lieber Staat. Danke das ihr uns jeden Wunsch von den Lippen ab gelesen habt. Danke.


Klein, dumm. Wie herrlich muss das sein.
Nichts zu sehen, durchs Leben zu gehen ohne einen einzigen Stein, in meinem Weg.
Nicht zu spüren das es nicht mehr weiter geht.

Nicht das Leid zu sehen, das rote Licht in allen Gassen.
Verbannt aus den Hallen, tief im Süden gelassen.
Lachen, Tanzen, Brüllen und Konsumieren.
Nicht denken, leben, sich für schlau halten und sich doch für nichts interessieren.

Autos, Sport, Wettbewerb.
Ich bin größer, ich bin mehr wert !

Doch dieses Glück haben nicht alle.
Ihr Kopf ist zu groß, ein großes Reich.
Allein in einer Halle.

Anfangs noch leicht, das schnelle denken.
Doch wieso, warum ? Was war und wie geht es weiter.
Nichts ist mehr heiter, renn schneller, zu den Wänden.
Wagst du es nur einmal den Kopf zu senken, war es drum.

Stille, Finsternis, ein hilfloser Schrei.
Nichts das mehr nach Außen dringt. Alles vorbei.


Ein neues Wetter kommt.
Ich bin mir nicht genau sicher, war es vorher warm, oder war es kalt?
Habe wohl mal wieder zu viel Zeit zuhause, in dem Zimmer verbracht.
Außer zum Essen kaufen, Geld holn und Geld schaffen verlässt ma es ja auch kaum.

Vielleicht sollte ich mich besser warm anziehen, was nun kommt. Also, ich mein ich kann es ja eigentlich nicht wissen wie das Wetter wird. Ob kalt, stürmisch, aufbrausend oder heiß.

Ich hab keine Ahnung. Vielleicht sollte ich einfach rausgehen und nachschaun.
Aber wohl ist die Angst falsch angezogen zu sein zu groß.
Oder ich einfach zu faul?

Das sich das Wetter ändert steht zumindest fest.
So stark wie mein Kopf schmerzt. Mein Magen sich dreht und ich verlasse das Bett immer ungerner. Höre ungerner Musik oder seh Fern.
Ist ja eigentlich auch klar. Mit der Decke über den Kopf bleibt mir das Wetter fern.


Tote, schwarze Rosen falln herrab.
Im Meer der Lügen längst verdorben.

Worte können die Angst nicht bezeugen.
Kann meine Wuht auf dich sie doch nicht leugnen.

Keiner von den sogenannten Freunden
Wird dir jemals gut genug beschreiben

Wie mein Schmerz ist
Wenn du mich nieder Stichst

Diva oh Diva ich flehe um Gnade!
Bitte oh Bitte so hab doch erbarmen.

Sperr mich nicht aus, aus deinem Leben!
Es kann doch, es kann doch nur einen Geben.

HASS
HASS
HASS
HAAAASSS !

In deiner Ruhe tobt der Sturm.
Jeder Moment Angst nährt deinen Zorn

Du Wirst den Stimmen wieder glauben.
Der Sieg und der Frieden blendet deine Augen.

So suchst du so suchst du die letzten Tücken.
Und schießt sie erregt in meinen Rücken.

Diva oh Diva ich flehe um Gnade!
Bitte oh Bitte so hab doch erbarmen.

Sperr mich nicht aus, aus deinem Leben!
Es kann doch, es kann doch nur einen Geben.

HASS
HASS
HASS
HAAAASSS !

Und winselnd und bettelnd lauf ich dir nach.
Mein Rückrad zerschossen der Verzweiflung zu nah.

Noch einmal noch einmal drehst du dich um zu mir.
Blutrausch beschreite deine Letzte greul an mir!
Zwiespalt treibst du in mein Herz ..
Ich hoffe, nun verzeihst du mir.

HASS
HASS
HASS
was ich TAT



Und als mir mein lachen im halse stecken blieb.
Ich zu Boden fiel, mich dem Tode verschrieb.
Machte er das Angebot, die Seele gegen den einen Wunsch.
Und ich schlug ein, an Zweifel keinen Grund.

Und sie schriehen, und sie schriehen
und sie trieften und sie schnieften

Über den Dingen, ein einziges mal.
Hoch über dem Fest unter welchen sie gingen, tanzen, tranken und speisten ihr Mahl.
Fragte ich mich, was würde ich hier nun wohl sehen.
Angst, Hoffnung oder gar den Sinn des Lebens?

Und sie tanzten und sie wankten wie die blinden durch ihr Leben
Und ich lachte als ich dachte wie Reich ich sei als mir die Sinne fehlten.

Es war nur ein Moment dann viel ich um.
Wie sie wohl ist, die heiße Gluht. Doch mir blieb keine Wahl.
Zu wenig Zeit für Gedanken, der Preis war gut und ich hatte zu danken für ewige Qual.

Und ich grinste, nicht das geringste was mir nun noch helfen konnte.
Und ich winke, zu meiner Liebsten welche es noch immer nicht fassen konnte.

Das ich schlief.

Doch am Morgen, sollte ich merken, was heißt dem Teufel zu danken.
Meine Strafe, war unaussprechlich. Ohne Wege durch die ich fliehen könnt.
Als ich erwachte, in meinem Bette wie schon seit Jahren in meinem Leben.


Schlag um Schlag. Peitsch mich Tanz.
Schlag um Schlag nimm meine Hand.
Zug um Zug. Symphonie.
Lug und Trug. Ironie.

Nicht rechts noch links. Mittendrin.
Eng bedrückt vom Freiheitsdrang.
Steigen, Fliegen. Kindsgespinn.
Grelle lichter Träume fangt.

Jeder Schrei ein Herzenswunsch.
All die Lust ein Treuebruch.
Graue Narben wie verrückt.
Massen singend. Mein Versteck.


Der Boden scheint zu reifen
auf dem ich heute geh.
Der Regen verwischt die Spuren
und der Schmerz erstickt im Schnee.
Vögel hören auf zu kreischen.
Äste stehen still.
Es wird zeit zur tat zu schreiten
die mein Herz so sehr erfüllt
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Alt 12.03.2003, 22:58   #2
 
Benutzerbild von Fungus-Licker
 
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Finster, finster

Ein völliges crossover der Gefühle. Teile die an Faust erinnern aber auch passagen die einem Anhänger des Dritten Reiches hätten in den Sinn kommen können.

Sind das mehre, unabhängige Teile oder ein zusammenhängendes Gewirr der Gedanken?
Echt düster, gefällt mir
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Alt 13.03.2003, 08:43   #3
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Hm iss so das bessere fünftel meiner texte
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Alt 13.03.2003, 10:30   #4
 
Benutzerbild von Fungus-Licker
 
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könnte auf jeden Fall einer von depression und Dunkelheit beherschten periode deines Lebens entsprungen sein.
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Alt 20.04.2003, 18:12   #5
 
Benutzerbild von Dr. Gonzo
 
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Dr. Gonzo hat eine strahlende Zukunft
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..... *neidisch sei* .... Wenn ich o gut wie dummer Anfänger schreiben könnte.....

Wie kommste nur auf so dunkle Sachen? ? ?
Dr. Gonzo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.10.2003, 00:01   #6
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Untergang
Der Staub in deinem Gesicht, ist der Sonnenuntergang.
Er verwischt was du warst und lebst, was du ändern kannst.
Der Staub in deinem Gesicht ist farblos zu dieser Zeit.
Er lächelt sicher nicht, doch Klarheit hat diesen Preis.

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Karo
Die Zeiten haben sich die letzten Generationen verändert. Noch vor wenigen Abenden saß ich als kleiner Spross auf dem sandigen Boden des großen Raumes in dessen Mitte das Kaminfeuer brannte. Zusammen mit unseren Geschwistern. Den Eltern. Allen Angehörigen und wir lauschten großvaters trockener Stimme. Allein wenn das faltige Gesicht begann ruhig zu sprechen, statt zu scherzen und zu spotten, horchten all unsere Ohren auf. Jemand der in über achzig Jahren Leben mehr Tod als Leben sah wusste in dieser Tonlage nur selten gutes zu erzählen.
Und doch erschien mir jedes Wort wichtig. Nicht so wichtig als das jemand es aufgeschrieben hätte. Doch wichtig genug, als das andere von ihnen erfahren sollten. Nun wo ich selbst einmal dieses Alter erreicht habe. Herran wuchs mit dem Füllfederhalter in der Hand. Tausende Seiten in meinem Leben bedruckte mit Tinte und Blei von Maschienen. Kann ich es nicht mehr begreifen wie viel unwarscheinlich wertlose Geschichten die Menschen zu Buche bringen. Sie sich aus den Fingern saugen um andere zu unterhalten. Am Bahnhofskiosk von vereinsamten Frauen verschlungen und fortgeworfen werden.
Oft gehe ich durch die Parkanlagen und beobachte schweigend die Menschen. Ich gebe zu unter ihnen war kaum jemand der derart in mein Auge stach als das ich ihn länger als einen Monat im Kopf behielt. Nicht einer dessen Existenz es in meinen Augen wert gewesen währe sie nieder zu schreiben. Dennoch. Einen solchen Menschen gab es. Finde ich, und sei es nicht glaubhaft oder in den anderen anderer Sinnlos absätze damit zu verschenken sich rechtsfretigen zu wollen wieso ich doch begann zu schreiben. Mich beruhigt es. Ein kleines bisschen.


Karo
So war der Name einer Gestalt die Anfang deren Züge anfang der achziger Jahre für aufsehen sorgten. Um zu beschreiben wer sie war. Was so besonderes an ihr war, beginnt man am besten an dem Ort wo sie den meisten begegnette. Im Keller, beim feiern.
Wenn die blauen Scheinwerfer ruhig über den um 9 Uhr Abends noch leeren Paket schweiften. Wenn die ersten Lieder begannen durch ruhige Klänge wie fallende Kristalle um aufmerksamkeit zu bitten. Stand sie jeden Abend aufs neue zuerst dort. Karo war mit gewiss an die zwei Meter die größe Gestalt die zur damaligen Zeit an Orten wie diesen zu sehen war. Ihr mähniges Haar reichte herrab bis zu ihrer Hüfte und war auf halber länge zu einem Zopf zusammen geflochten. In Worten ist nicht beschrweibbar wie jeden Abend der Raum mit der Musik zu beben begann und alle Augen auf sie gerichtet wurden. Wie sie begann zu tanzen. Herrum zu wirbeln und auf ihrem Gesicht ein Lächeln zu entfalten das jedem in diesem Raum ins Herz rief wieso er hier war. Nicht wegen der knapp begleideten Frauen. Nicht wegen dem Bier. Sie waren hier um frei zu sein. Nur sekunden danach füllte sich die Tanzfläche wie ein Pot voll Honig. Abend für Abend.

Wenn Karo begann Musik zu hören war es als wenn sich ihre Augen öffnen würden. Minuten lang lauerte sie jeden Abend schon vorher stillschweigend auf der Fläche mit geschlossenen Augen. Sie sagte einst, als jemand sie fragte und sie auch ansprechbar war, dann würden die Muster sie nicht mehr stören und begann eigenartig zu Lächeln. Sie war wahrhaftig nicht oft ansprechbar. Als letztes zu erwähnen bleibt das Karo nicht desshalb allein war, weil sie allein unerreichbar schien. Es war wohl auch weil sie verrückt war.
Begann die Musik zu spielen stieg jedes mal ein tiefes Glücksgefühl in ihr auf. Vor ihren Augen begannen Räume zu entstehen. Wiesen zu blühen oder Flüsse zu fließen. Nach und nach entstanden vor ihren Augen Bilder die für uns andere so alltäglich sind, dass wir sie nach unserer Kindheit längst vergessen haben. Nur wenn die Musik zu spielen begann sah sie das rot der untergehenden Sonne. Die schillernd singenden Vögel auf den grünen unendlich weiten Wiesen die einst an diesem Ort standen noch ehe der Mensch begann die ersten Eigenheime zu bauen. Sie später mit Betonklötzern erschlug.
Dies war die Welt in der man sie sah. Musik und Lieder beschreiben auch am besten wo sie lebte. Wie als wenn der erste Teil des Liedes zuende geht und die langsamen Akorde herrüber schweifen so gab es noch das andere Bild. Vor ihren Augen.

Wenn Karo ihre Augen öffnete zogen sich grelle strieben durch die ihr pechschwarze Welt. Stimmen wehen wie durch Wasser verzerrte Geräusche in ihre Ohren und auch wenn ihre Umgebung aus sieben farben sie wissen ließ wo sie war. So ist sie doch stets allein gewesen in ihrer eigenen Welt.
In ihr verbarg sich auch der Hass, den man nur selten in ihren Augen lodern sah als währe sie von allen guten Geistern verlassen worden. Ironischer weise ist diese Ausdrucksweise garnicht einmal so fremd, in ihrer kleinen Welt.
Nurnoch dumpfe Töne erfüllten die in rotes Licht gehüllte Tanzfläche am frühem Morgen. Karo war neben einigen wenigen noch darauf und schlug mit jedem der dumpfen Töne an obwohl sie ihnen wieder fernab zu sein schien. So bemerkte sie auch nicht all die gaffenden Blicke der Kerle deren höchstes es jede Nacht war zu sehen wie ihr glitzernder und knapp bekleideter Körper sich nach Kiew bewegen. Auch diesen Abend gab es wieder viele die sich versuchten ihr gegenüber aufzubauen. Mit ihr zu tanzen. Eintritt zu haben in ihre Aufmerksamkeit. Doch wie jede Nacht schon seit Monaten waren die Klänge das einzige was sie bewegte. Kein Schönling oder Sportler konnte sie beeindrucken. So gab auch dieses mal der blonde Seidenhemdträger schnell auf und zieht sich zurück an den Rand der Tanzsfläche von deren Zentrum aus ihr Anblick erstahlt.
Der DJ dreht schließlich noch einmal auf und die Generation X schiebt sich ein letztes mal auf die Fläche zurück um den Hohepunkt des Abends entgegen zu fiebern. Jedem aufruf mit zu schreihen. Sie zu verfluchen denen Sie morgen wieder knechten müssten. Grell flackern die Scheinwerfer auf so das der neue auf der Fläche zunächst nicht weiter aufviel. Der junge mit den abstehenden schalachroten Haaren saß schon seit Stunden zusammen mit vielen Frauen in einer anderen Ecke und hatte sich wieder und wieder zu verzückenden Gesprächen hinreißen lassen. Nun mit einem male war auch er auf der Fläche. Springt und brüllt herrum wie all die anderen aber dennoch bekommt er Platz in der Menge. Mit Spikes und Lederhose, zerrissenem Hemd, Anarchiezeichen und Nietnägeln wirbelt er herrum. Greift mit seinen Händen nach seinen Gedanken bis er schließlich Karo entgegen geht welche ihn schon lang als dunklen Punkt inzwischen all der anderen ausgemacht haben mag.
Sie grinst ihn leicht an, als er schließlich vor ihr ist und sich die Bewegungen der beiden beginnen im Takt der Musik zu steigern während all die anderen erschöpfter und ermüdeter denn je die Fläche verlassen oder versuchen es langsamer angehen zu lassen ehe sie ihre Würde ganz verlieren würden. Frech und fast etwas schäbig grinst der gut einen halben Kopf kleinere zu ihr hinauf.
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Alt 06.10.2003, 00:02   #7
ehem. Teammitglied
 
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Wie ihr Blick sich trift ist es deutlich, dass die Umgebung Sie nicht mehr interessiert. Der Gedanke beginnt in Karo aufzustreigen wieso der kleine rotling sie herrausfordern wolle. In diesem Keller unter all den Menschen. Ihr Herz beginnt merklich obwar dieser Unsicherheit höher zu schlagen und doch tanzen sie nah genug an einander als das sie sich jede Sekunde berühren könnten. Er sei gewiss nicht hier um sie zu holen. Oder doch? Noch immer grinst er sie frecher denn je an. Daran verändert sich auch nicht viel bis er schließlich seine Hand an die Hüfte der größeren Frau legt. Wieder grinst er zu ihr hinauf. Das Lied endet. Das wusste er scheinbar ganz genau... Etwas irritiert blickt sie ihn zunächst an als sie seine irritiernd kribbelnde Hand ein ihrer Hüfte spührt. Einen moment lang nimmt sie sich die Zeit ihre Augen zu schließen als die langsame Melodie beginnt einzustimmen und die warme Hand beginnt sich mehr und mehr gewohnt auf ihrer Haut anzufühlen. Als sie schließlich ihre Augen wieder einen Spalt öffnet umspielt erneut ein leichtes Lächeln ihr Gesicht und sie beginnt sich vorsichtig ebenfalls im Rythmus der Melodie zu bewegen. Eigenartig tief fühlt sich der Blick in seine tiefbraunen Augen an und auch wenn es eine gewollte Falle ist. Wieso sollte man nicht auf das sinnliche Spiel mit dem kleinem Satansbraten eingehen?
Vorsichtig blickt sie herrab auf seinen blassen Hals der hin und wieder von den einzelnen herrumfliegenden Lichtpunkten getroffen wird. Zögernd nur lösen sich schließlich ihre Finger aus den hinteren Hosentaschen in denen sie sich inzwischen befunden hatten um langsam auf seinen Schultern platz zu nehmen. Die eine Hand auf der Jacke und die andere nach gewissem Zögern auch unter deren eh weit herrab hängenden Rand. Statt der Musik dreht sich nurnoch die Nähe des anderen im eigenem Kopf herrum. Doch die Haut unter den Fingerspitzen weiß zu gefallen wie heißes Blut in einer kalten Nacht. Wieder beginnt er langsam zu grinsen und auch sie kann sich diese Geste nicht länger verkneifen. Schon lange war ihr der Gedanke gekommen ihn einfach näher an sich herran zu ziehen. Wie würde das wohl aussehen? Ihr Grinsen wird wieder etwas breiter. Dreist kneift er mit einem male in ihre Seite. Doch wieso sollte sie sich erwähren? Hier mittem im Wald wo sie sowieso allein waren. Jäger und Beute.
Der Blick mit dem er sie anblickte schien beständiger zu werden mit jeder Sekunde in der nicht wie durch ein Wunder etwas zwischen ihnen entlang fliegen sollte. Tief in den Hintergrund waren all die anderen Lichter in diesem Raum gerückt. Warum auch immer der kleine Satansbraten allein gekommen war. Was nützt es schon ewig lang beständig zu sein? Diese Frage drängt sich mehr und mehr in im Strom ihrer Gedanken in den Vordergrund bis ein Kribbeln das sich schnell wie ein Blitz ihren Rücken herrab erstreckt dieses unterbricht. Seine Finger zärtlich ihr Haar durchkämmen und langsam in diesem beginnen ihren Hinterkopf zu umramen.
Schreckhaft fixieren all ihre halb eingelullten Sinne das Gesicht vor sich das sie noch immer ungebrochen leicht anzugrinsen scheint. Große neugierige Augen blicken sie an als würde der starke jüngere mit einem male auf ihre Mutterinstinkte appelieren. So dreist es ihr im erstem Moment erscheint, so muss sie schließlich wieder grinsen, dass er meint sie damit täuschen zu können. Ruhig neigt sie seiner Hand folge leistend ihr Haupt herrab. Schiebt eng anliegend ihre schmalen Finger seinen Hals herrauf während auf seiner Stirn langsam die ersten Stränen des hellbraunen Haares an ihm vorbei rutschen und sie langsam beginnen sich zu küssen. Der Preis den der kleine Dämon dafür bezahlt ist gewiss der, auszusehen wie als wenn Mama ihn einem übertriebenen Abschiedskuss geben würde.
Wie auf zuruf ist das Lied zuende. Klingt eigendlich schon aus, noch ehe das warme Gefühl der fremden Lippen sich überhaupt in ihr auszubreiten beginnt. Sofort beginnt das nächste fröhliche Lied auf der fast leeren Fläche noch während die beiden sich musternd erneut beginnen anzugrinsen. Und erneut zu küssen noch während sie langsam beginnen wieder dem viel schnellerem Rythmus einzustimmen. Zunächst mit den beiden. Aufmerksam blickt Karo einmal durch den Raum ehe der rote schließlich vergnügt und trotz all des Lärmes anfängt auf die ungestellte Frage zu erwiedern "Bin allein." Sie grinst ihn diabolisch entgegen während langsam mehr und mehr der Genuss der Melodie wieder beginnt ihre Bewegungen zu ergreifen. Und dumm. Stellt sie zunächst fest. Das Spiel mit dem kleinem Dämonen machte ihr spaß und schon längst schaute ihn keines der Weibsbilder mit denen er den lieben langen Abend Ohren gekaut hatte auch nur mit den Arsch an.
Der Abend ist am Ende. Er weiß es, sie selber wüsste es, der ganze Raum wüsste es, dass in spätestens einer viertel Stunde jeder Stuhl hier oben stehen würde. Er bestätigt sein Wissen darüber mit jedem male wo er wieder beginnt sie liebsam zu küssen ebenso sehr wie das Angebot auf eine längere Nacht.
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Tharo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.10.2003, 02:05   #8
ehem. Teammitglied
 
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Standard narbenfresser

will auch ma mitmachen ^^

der narbenfresser is ne datei (narbenfresser.html halt ^^) in der ich all meine gedanken aufschreib, allerdings in teilweiser rechht seltsamer form. man könnte ihn als ein abstraktes tagebuch ansehen ^^. manche einträge find ich auch noch nach wochen interessant, drum will ich auch ma was posten ^^


aus: der respekt ausserhalb des meinigen erwartungsbereiches.

[...]wie soll ich vor einer gesellschaft respekt haben, deren grosse stärken aus dummschwätzerei, lebensverplanung und dem gedanklichen tiefgang einer wasserpfütze bestehen? wenn ich mich unter die menschen begebe und dem lausche, was sie smalltalk nennen, dann bekomme ich das grosse kotzen, weil das nichts weiter ist als vergeudete energie zur unterhaltung von gelähmten gehirnzellen. und wenn sie über probleme reden, dann erscheint alles so katastrophal, so unabwendbar und lebenszerstörend, dass ich mich frage: was macht ihr denn, wenn wirklich ma ne katastrophe passiert? vor schreck tot umfallen? gefühle werden aufgebläht, alles wirkt extrem und ist doch eigentlich nur ein winzig kleines flämmchen. im endeffekt kommt mir dass dann vor wie eine riesige schlechte soap opera. und vor dieser art der verdummung hatte ich noch nie respekt.


mehr, ihr narren!

mehr. ich gebe euch mehr. und mehr. und noch mehr. erstickt an mir. verreckt an mir. mehr, ihr verlangt immer mehr. ich drehe mich im kreise, beginne zu lachen. mehr. immer mehr. ich gebe euch, was ihr wollt. mein körper zerfällt. ich gebe euch meine asche. die seele zittert. weisszarte fetzen fliegen euch in den rachen. sie bäumt sich auf. ich lache, lächle, lächle dich an.
ich schlafe. schlafe tief. schlummere sanft. in mir der sturm, ich bin die ruhe. in mir der schrei, ich bin das lächeln. in mir die wahrheit, ich bin die lüge. ich geb euch mehr davon. ich gebe aussen und nehme innen. kann nichts dagegen tun, hab mich selbst gefesselt, schneide stück für stück, scheibe für scheibe ab, mit jedem wort des verlangens. ihr kennt mich. ihr, ihr kennt mich. ihr kennt mich, weil ihr selbst seltsam seid. doch alles habt ihr nicht verstanden. nein, ich rede irr. ihr habt wissen. doch euer wissen erreicht nicht euer herz.
mein wissen siegt über das herz.
ihr wollt mehr. ich gebe mehr.

bis der letzte stoffetzen in eurem schlund verschwand.


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die geigen spielen laut. ich winde mich. wünsche mir schon wieder eine bessere welt herbei. blau ist sie. blau wie der himmel. der raum hinter mir ist weit. die tür vor mir ist zu. die schwärze macht mir angst, ich kann nicht bis in die unendlichkeit sehen. es gibt viel schatten hier. der boden hat eine warme farbe. es ist etwas kühl hier. die tür ist weiss und eisern. der griff fühlt sich glatt und kalt an, aber nicht schmerzhaft kalt,nur kälter als meine hand. verschlossen. zu. ich bin nicht traurig. nicht ängstlich. nicht wütend. nicht resigniert. es ist so. es lässt sich nicht ändern. vielleicht ist es schade. ich gehe nicht in den schatten. ich weiss, der raum in den schatten ist ungleich grösser. ich fürchte den schatten, auch wenn ich weiss, es ist nichts in ihm. es ist mir egal, was in ihm liegt. ich will raus, aber es geht nicht. ich akzeptiere das. bis ich wieder an der tür stehe. ich sehe es. sehe alles. sehe mich. ich bin das. ich bin klein. ich bin schwach. aber ich bin zäh. darum hab ich keine angst. keine trauer. keine emotion um mich, wenn ich mich sehe. es ist in ordnung so. nur eines lässt mich aufstehen. immer und immer wieder. ihr narren seid frei. und bin ich auch der schlimmste rebell: so frei wie ihr werd ich niemals sein.



wanna fight

die welt dreht sich nicht um mich, schlimm, wenn sie's täte. die welt beachtet nicht mich, fänd's auch bedenklich. die welt stört sich auch nich an mir. wie an keinem andren. ich gehe meinen weg durch diese welt, schau nach links und rechts. mal pflück ich ein blümchen, mal hab ich einen stein im schuh. aber stehengeblieben bin ich doch niemals und werd es auch nicht tun. ich bin schon durch viele regenschauer gelaufen und hagel hat mir den kopf zerlöchert, bis er einem groben sieb glich. manchmal war es auch einfach nur tagelang nieselregen, der mich begleitete auf grauen pfaden. aber es war auch oft strahlender sonnenschein, der tiefblaue himmel durchzogen mit ein paar schäfchenwolken, damit es nicht zu langweilig wurde. ich hab eine menge menschen kennengelernt auf meinen endlosen weg, manche sind mit mir mitgegangen. manche gehen noch immer mit. viele sind schliesslich einen anderen weg gegangen, doch wäre auch gar nicht genug platz auf dem schmalen pfad, den ich so oft beschreite. dann passen nur ein, oder vielleicht zwei freunde neben mich, der rest muss dann hintenan stehen.
es war nicht immer alles einfach, das ist es auch heute nicht. doch trotz aller aufgeschürften knie bin ich immer wieder aufgestanden - mit tränen in den augen vielleicht, aber ich hab es getan, bin weitergegangen.
mir gefällt der weg. ich will ihn weiter gehen als jeder andere. das ist nicht möglich werden manche sagen, doch sehe ich zurück, dann weiss ich: alles ist möglich. ich weiss, alles ist möglich, wenn ich nur will. ich setze meine grenzen nicht, möchte sie gar nicht wissen, ich möchte sie überfliegen ohne sie gesehen zu haben, um dann vielleicht ganz am ende festzustellen: ich bin weitergegangen, als jeder andere.



mein kleiner platz.

alles gefüllt von einer aggression, die sich mir selbst entzieht, ein eigenleben führt. einem geiste gleich, von dem ich besessen bin, den niemand erkennt, ausser vielleicht ich selbst, in einem der wenigen lichten momente. doch machen wir uns nichts vor, dieser geist, das bin nur ich, ich allein und da ist nichts, was ihn rechtfertigt. aber eigentlich ist das alles noch im rahmen, bilderrahmen, den mein geist im rahmen der gesellschaft nutzen darf, deren bildnis ich widerspiegeln soll. hat das nun jemand verstanden? macht nichts, ich auch nur grad so mit müh und not, das ist alles schon in ordnung so, versuche mir das wort 'ok' abzugewöhnen, es ist so klischeehaft, so durch die mäuler der masse gezogen, das es mich nur anwidern kann. eigentlich. und uneigentlich bin ich auch selbst nur ein zahnrad dieses vermaledeiten getriebes, das sich auch dann noch dreht, wenn meine zähne abgenutzt und stumpf, unbrauchbar sind und ich schliesslich haltlos herabfalle.



Bildersprache

Da steht sie, ganz klein und dünn. Unlängst ist alles aus ihr gewichen. Um sie herum ist es finster, sie kann sich auch nicht bewegen, denn ihre Glieder, ihr ganzer Körper sind aus Ton. Innen ist sie so leer, sie spürt nur noch ihre eigene Hülle. Des Lebens harte Klauen greifen nach ihr, doch die Ironie zeigt ihr Grinsen, unter der Hand wird die kleine Figur zerbröseln. Vielleicht war dies schon viel zu lange überfällig. Porös stand sie schon länger da, der Wind umschlich sie wie ein böses Tier, zerrte immer wieder an ihr, wie das Wasser einen Stein zerfliessen lässt, liess der Wind die Hülle immer dünner werden.
Doch ansonsten herrscht nun die Stille. Gestalten tanzen um mich, bunt und skurril. Ich verstehe nicht den Takt, nach dem sie ihren Reigen tanzen, ich verstehe ihre Worte nicht, zu nah bin ich, um sie scharf zu sehen, zu fremd, um sie zu verstehen. Aber ich spüre, wie sie mich antatschen. Ich kenne ihre Namen und ihre Vergangenheit, ich kenne ihr Sein, aber ich kann nicht mit ihnen denken.
Doch das Schweigen bin ich selbst....

I would be crying tears of laughter, if I could see me smile again...



verräterisches blut

wenn sie mich hassen, dann hasse ich sie!
dachte es sich und stieg auch sich selbst hinaus, zu groß war das Ganze geworden für den kleinen Körper. Zumindest fühlte es sich so.
wenn sie mich zerteten, dann zertete ich sie!
dachte es und begann bitterlich zu weinen.
und wenn mich jemand mögen wird, dann werde ich ihm zeigen, was es bedeutet zerrissen zu werden.


Heiß pulsiert es durch meine Adern, bahnt sich seinen Weg zu meinem Kopf. Es schreit, eine Kakophonie des Grauens die in mir herrscht. Das Rauschen des Blutes, das schnelle Pochen des Herzens in meinem Ohren, die Musik hinter dem roten Schleier. ich hab die augen aufgemacht, doch ich bin nicht aufgewacht


an eiskalter cola verbrannt

ich starrte in die cola, die klare, von luftbläschen durchzogene flüssigkeit. glitschige eisbrocken bedeckten die leicht nach aussen gewölbte colaoberfläche. hin und her schwenkte das chemische gemisch, als ich es, nah vor meinem auge, etwas bewegte, den becher etwas bewegte, dessen weise pappe übersät war mit unzähligen kleinen braunen tropfen und spritzern, als hätte er eine schlimme ansteckende krankheit. fasziniert betrachtete ich die kleine blase, die im eis festgefroren war und die sich langsam, sehr langsam ihren weg zurück zur freiheit bahnte. das eis schmolz eben dahin. vorsichtig roch ich an dem ganzen, ein süßlich saurer geruch stieg mir in die nase und sofort identifizierte mein gehirn dies eindeutig als: cola. noch zwei-dreimal schwenkte ich den becher hin und her. und als ich einen schluck nahm - ganz bewusst - da brannte es wie feuer.


ähm... jah
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