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smn 06.04.2006 21:19

Fiction: Another Day At The Office
 
Diese Geschichte weist Ähnlichkeiten zu meiner älteren Story "Traumhaft" auf, wer meine Geschichten zu deuten weiß, bemerkt jedoch rasch den Unterschied.

___________________


Eigentlich war alles wie immer.
Ich saß draußen an der Hütte und schadete mir selbst. Rauchen. Allein. Was von beiden das schlimmere Übel war, vermochte ich nicht zu sagen. Zu denken vermochte ich es jedoch, klarer Fall. Die Tatsache dass du nicht bei mir warst, setzte mir mehr zu denn je. Der kalte Wind schnitt hart in meine Haut und mir wurde mehr und mehr bewusst, wie groß die Entfernung zwischen uns beiden war. Ablenkung davon bot mir nur der Alkohol, die wärmende Heilquelle die einem ein böses Erwachen bereitet. An diesem Abend jedoch hatte ich darauf verzichtet und ich nahm meine Umgebung voll und ganz wahr.
Kalter Wind.
Doch etwas war anders an diesem Abend, ich spürte es deutlich- ein schützendes Gefühl umgab mich. Ich wandte mich nach rechts und sah es.
Dich.
Du warst da, ich wusste nicht wie und woher du gekommen warst, doch diese Fragen ignorierte ich bewusst, denn die Tatsache dass du anwesend warst, genügte mir um jegliches komplizierte Denken abzuschalten.
"Mir ist kalt", brachte ich hervor. Du gabst mir deine Hand.
Eine warme Hand.
Ich weiß nicht wie lange wir so saßen, jegliches Zeitgefühl in mir hatte sich abgeschaltet. Irgendwann stand ich auf, du folgtest meiner Bewegung. Wir standen im Schatten der Hütte und umarmten uns. Ich schloss die Augen und mir wurde seit langem endlich wieder warm.
Zu dieser Wärme gesellte sich ein Geruch den ich in dieser Situation nicht einordnen konnte- etwas seltsam Befremdendes lag darin. Langsam öffnete ich meine Augen.

Grelles weiß.
Meine Pupillen verkleinerten sich so krampfhaft, dass ich es förmlich spüren konnte. Erst als ich mich an das Licht gewöhnt hatte, bemerkte ich meinen Zustand. Ich lag auf einem Bett mit weißer Bettwäsche und ein Mann stand davor. Als er bemerkte dass ich ihn bemerkt hatte, lächelte er Freundlich und sagte
"Na, da hast du ja gerade noch Glück gehabt, kleiner. Ich werde deine Eltern verständigen"
und verließ den Raum.
Kleiner?
Er hatte wohl meine Füße nicht gesehen.
Ich habe Schuhgröße fünfzig.

_______________________


Und jetzt fragt mich nicht wie oft ich in meinen Stories schon im Krankenhaus gelegen hab.

______ 11.04.2006 10:19

Oh man....

Die Geschichte versteh ich nun wirklich nicht...

PS:Erläuterungen oder Gedanken von anderen Usern sind erwünscht, ich brenne vor Neugier :^^:

EDIT: Habe gerade n bisschen drüber gegrübelt und hab nun einige (zugegeben fadenscheinige) Deutungen zu verkünden:
Ich denke "der Kleine" kämpft mit einer Krankheit, als er die Wärme spürt kehrt das Leben in ihn zurück...
Der "merkwürdige" Geruch stellt eine Brücke zur Realität da, bzw. lässt den KLeinen wieder "reale" Sinneswahrnemungen machen...

Aber die Schuhgröße und der Alk passen noch nicht...Und warum er dann plötzlich wieder ein Kind ist...
Wiedergeburt?
-Wohl eher nicht...Irgendwie toll die Geschichte...WEnn mich dabei nur nicht dieser hässliche Ava anglotzen würde...

Zonky 11.04.2006 10:38

Hmm, ich kann die Geschichte auch nicht ganz deuten, schon alleine wegen dem Titel nicht...
Zitat:

Eigentlich war alles wie immer.
Ich saß draußen an der Hütte und schadete mir selbst. Rauchen. Allein. Was von beiden das schlimmere Übel war, vermochte ich nicht zu sagen. Zu denken vermochte ich es jedoch, klarer Fall. Die Tatsache dass du nicht bei mir warst, setzte mir mehr zu denn je. Der kalte Wind schnitt hart in meine Haut und mir wurde mehr und mehr bewusst, wie groß die Entfernung zwischen uns beiden war. Ablenkung davon bot mir nur der Alkohol, die wärmende Heilquelle die einem ein böses Erwachen bereitet. An diesem Abend jedoch hatte ich darauf verzichtet und ich nahm meine Umgebung voll und ganz wahr.
Er war unglücklich weil eine gewisse andere Person nicht da war, diese Unglücklichkeit führte dazu das er Drogen nahm-> Alkohol und Nikotin.
Der Gedanke das er die Umgebung bewusst wahrnimmt lässt darauf schliessen das er sie heute anders als sont wahrnimmt, dass könnte auf Halluzinationen wegen Alkoholentzug deuten.

Zitat:

Doch etwas war anders an diesem Abend, ich spürte es deutlich- ein schützendes Gefühl umgab mich. Ich wandte mich nach rechts und sah es.
Dich.
Du warst da, ich wusste nicht wie und woher du gekommen warst, doch diese Fragen ignorierte ich bewusst, denn die Tatsache dass du anwesend warst, genügte mir um jegliches komplizierte Denken abzuschalten.
"Mir ist kalt", brachte ich hervor. Du gabst mir deine Hand.
Eine warme Hand.
Ich weiß nicht wie lange wir so saßen, jegliches Zeitgefühl in mir hatte sich abgeschaltet. Irgendwann stand ich auf, du folgtest meiner Bewegung. Wir standen im Schatten der Hütte und umarmten uns. Ich schloss die Augen und mir wurde seit langem endlich wieder warm.
Zu dieser Wärme gesellte sich ein Geruch den ich in dieser Situation nicht einordnen konnte- etwas seltsam Befremdendes lag darin. Langsam öffnete ich meine Augen.
Auf einmal wurde ihm warm, war wie auf Droge und sah die Person aus Sehnsucht, die so weit weg ist...doch dann dieser Geruch...
Das kann ich nicht zuordnen, war es Gas?
Wenn ja, aus der Hütte?
Aber er war doch draussen!

Zitat:

Grelles weiß.
Meine Pupillen verkleinerten sich so krampfhaft, dass ich es förmlich spüren konnte. Erst als ich mich an das Licht gewöhnt hatte, bemerkte ich meinen Zustand. Ich lag auf einem Bett mit weißer Bettwäsche und ein Mann stand davor. Als er bemerkte dass ich ihn bemerkt hatte, lächelte er Freundlich und sagte
"Na, da hast du ja gerade noch Glück gehabt. Ich werde deine Eltern verständigen"
und verließ den Raum.
Kleiner?
Er musste meine Füße nicht gesehen haben.
Ich habe Schuhgröße fünfzig.
Das grelle weiss lässt auf ein Krankenhaus schliessen, dass die Perosn jedoch einfach Mann genannt wird und er alleine ist stört jedoch den Gedanken...
Er wurde gefunden, dass ist klar, blos von wem?
dem Jäger?
War das ganze überhaupt im Wald, wo das Wort Hütte es hinschliessen lässt?
Was hat das mit Arbeiten zu tun? Träumt er das alles?

______ 11.04.2006 10:44

Er ist aufjedenfall im Krankenhuas, soviel ist klar(achte auf die Fussnote).
Und ich glaube irgendwie, dass du dich mit den Drogen etwas verrennst.

Ich denke nicht, dass er darauf kommen will.

Vielleicht meint er ja, er sieht alles klarer, dass es gut ist, mal trocken zu sein und daraufhin trifft er wieder jemanden und ihm wird warm.
Vielleicht die guten Seiten, wenn man mit dem Trinken aufhört, man nimmt wieder alles wahr und manche Leute wollen wieder was mit dir zu tun haben.
Aber das past dann wieder nicht zur Krankenhausszene...

Höchstens wenn der Mann von der Frau verlassen wurde, weil er ein trinkerproblem hat, als er aufhört kommt die Frau zurück, sie Zeugen ein Kind, welches dann im Krankenhaus gesund ist, weil der Vater das trinken aufgegeben hat.

Edit: Der Titel kommt wohl vom Autor, wahrscheinlich wurde die Geschichte auf Arbeit verfasst ;)


Edit2: Auch dass ihm kalt ist spricht dafür, dass er trocken ist, den wie man weiss wird einem betrunken nicht kalt ( :D ) und ihm ist kalt, was vielleicht ungewohnt ist. Und die wärme die ihm sonst der Alk gab, gibt ihm nun die Frau, also soziale Kontakte...

Suki 11.04.2006 12:20

Zitat:

Grelles weiß.
Meine Pupillen verkleinerten sich so krampfhaft, dass ich es förmlich spüren konnte. Erst als ich mich an das Licht gewöhnt hatte, bemerkte ich meinen Zustand. Ich lag auf einem Bett mit weißer Bettwäsche und ein Mann stand davor. Als er bemerkte dass ich ihn bemerkt hatte, lächelte er Freundlich und sagte
"Na, da hast du ja gerade noch Glück gehabt. Ich werde deine Eltern verständigen"
und verließ den Raum.
Kleiner?
Er musste meine Füße nicht gesehen haben.
Ich habe Schuhgröße fünfzig.
Er hat "dich" doch gar nicht mit "Kleiner" angesprochen?
Hast du das Wort in seinem Satz vergessen?
Oder wie war das gemeint?

Zonky 11.04.2006 12:37

Zitat:

Original von Suki
Zitat:

Grelles weiß.
Meine Pupillen verkleinerten sich so krampfhaft, dass ich es förmlich spüren konnte. Erst als ich mich an das Licht gewöhnt hatte, bemerkte ich meinen Zustand. Ich lag auf einem Bett mit weißer Bettwäsche und ein Mann stand davor. Als er bemerkte dass ich ihn bemerkt hatte, lächelte er Freundlich und sagte
"Na, da hast du ja gerade noch Glück gehabt. Ich werde deine Eltern verständigen"
und verließ den Raum.
Kleiner?
Er musste meine Füße nicht gesehen haben.
Ich habe Schuhgröße fünfzig.
Er hat "dich" doch gar nicht mit "Kleiner" angesprochen?
Hast du das Wort in seinem Satz vergessen?
Oder wie war das gemeint?
Das sind die Halluzinationen! :D ;) :rofl:

amadeus3000 12.04.2006 13:33

Klasse Story!!! Definitiv die Sorte von Geschichten welche um 4 Uhr morgens mit richtig viel Alkohol im Blut Sinn ergeben :^^: ;)

Also ich finde solche Kurzgeschichten klasse! Mehr davon...

smn 12.04.2006 14:43

Ah verdammt, das "kleiner" hatte ich wirklich vergessen :D
Als ich mir die Geschichte ausgedacht habe, hatte ich die letzten Sätze und alles was dazugehört schon fest im Kopf und hab dann vergessen dieses "kleiner" einzubauen... :rolleyes: :D

______ 12.04.2006 14:48

@Pee3000:Gibts nicht noch irgendeinen Clue?

smn 12.04.2006 15:33

I've got no clue whatcha talking about :P
Nene mir gefällt das grad ziemlich gut wie eure Gedankengänge sich entwickeln ^^

amadeus3000 14.04.2006 14:06

Also ich habe deine geschichte heute nacht noch einmal wie oben geschrieben steht mit ein wenig Alkohol gelesen. :D Das gleiche haben einige Freunde getan und eigentlich kommt sie uns ja bekannt vor. Und zwar ähnelt es den Träumen die man hat nach einer durchsoffenen Nacht nachdem die Freundin einen in die Wüste geschickt hat.
In der Runde waren wir uns ganz klar dass nur das der tiefere Sinn der Geschichte sein kann! Von daher: :ok:, weil ich mich drin wiedererkenne :^^:


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