PlanetSwitch Planet3DS PlanetVita PSP.de PlanetiPhone Classics Forum Handheld-Wiki

PGN-ID:[?] (Nicht eingeloggt)
Login
Registrieren
PlanetDS PlanetGameboy N-Page.de
portablegaming.de  

Zurück   portablegaming.de > Sonstige Foren > Art


Art Das Kunstforum. Hier kommen eure Bilder, Fotos, Geschichten, Gedichte, Musik, Rollenspiele, .... rein.

Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen Thema durchsuchen
Alt 20.11.2006, 19:50   #1
Moderator
 
Benutzerbild von ~drake~
 
Registriert seit: 08.06.2004
Alter: 31
Spielt gerade: Switch

~drake~ ist jedem bekannt~drake~ ist jedem bekannt~drake~ ist jedem bekannt~drake~ ist jedem bekannt~drake~ ist jedem bekannt~drake~ ist jedem bekannt~drake~ ist jedem bekannt~drake~ ist jedem bekannt~drake~ ist jedem bekannt

Standard Gelohor

Merkwürdiger Titel? Ja!

Ich hab lange überlegt, ob ich einen Thread dazu aufmachen soll, aber ich tu es jetzt einfach mal Also ich hab aus Langeweile und während einer Zeit, in der ich keine Musik machen konnte, aus Gründen zu großer Kreativität angefangen eine Geschichte zu schreiben, ein Buch ... ein Fantasy Roman um genau zu sein. Ich hab (noch) nicht vor, das Buch mal wirklich fertig zu schreiben oder es gar zu veröffentlichen und ich bin auch noch gar nicht so weit.
Ich hab ein paar kleine Anfänge in der Geschichte in meinem Kopf und ansonsten ist nur der Prolog fertig geschrieben. Das erste Kapitel ist zwar schon umfangreich, allerdings muss da noch viel geändert werden und hab auch schon länger nicht weitergeschrieben, sofern ich das überhaupt mal wieder tue.

Nichtsdestotrotz würde ich gerne eure Meinung zu meinem Prolog hören und hoffe auf helfendes, motivierendes Feedback und konstruktive Kritik


Gelohor


Prolog - Gefangen unter Gefangenen


Ein kalter Hauch von Leid und Tod lag in der Luft. Ein Duft, der an die alten Geschichten, die Legenden der Schattenwesen in der Blüte ihres Daseins, erinnerte. Bei genauerem Versuch den eigenartigen Nebel zu erspüren, schien das Analysieren immer schwieriger zu werden. In diesen Landen wurde man das Gefühl nicht los, nie auf etwas Lebendiges zu stoßen und doch war alles so merkwürdig und verdächtig, dass man glaubte die kleinste Lebensform fühlen zu können. Obwohl man weit und breit nichts dergleichen sah oder hörte, schien etwas da zu sein. Eine beängstigende und geheimnisvolle Leere, gefüllt von Macht, legte sich über dieses Land. Jedes Wesen im Umkreis konnte sich dem Bann dieser unglaublichen Kraft nicht mehr entziehen. Die Stärke der Finsternis und der Fremde zog den Geist aus einem Jeden. Niemand weiß, welche Gerüchte über diesen Ort wirklich stimmen.

Die Sonne kam an diesem Ort nie richtig durch den wolkenverhangenen Himmel, zumindest hatte sie so noch kein Mensch gesehen, der sich in diese Gegend gewagte hatte. Auch heute war das nicht anders und die stehende Luft hätte einem das Atmen unmöglich gemacht. Die Ländereien von Gelohor waren in das von jedem gefürchtete Dunkel getaucht und Schreie zerrissen die Luft. Von wem oder was diese um Gnade flehenden Rufe genau kamen, war nicht eindeutig festzustellen. Während die Zeit still zu stehen schien, wurde das gequälte Ausrufen deutlicher. Man konnte noch an den Grenzen Gelohors eine sehr tiefe und kratzige Stimme schreien hören. Diese Geräusche kamen aus der nördlichen Richtung, dem dunkelsten Fleck im gesamten Land. Bis man einen Blick auf das legen konnte, was sich dort befand, musste man etliche Meilen steinige, karge Wüste hinter sich bringen. Vereinzelt standen noch tote Bäume inmitten des ausgetrockneten Bodens. Es war keine Sandwüste, sondern einfach nur kaltes Land, welches schon lange kein Leben mehr in sich hatte. Tiere fand man in dieser Region ebenso selten wie Gewässer. Das stinkende Moor im Süden Gelohors war als einziges noch nicht verschwunden und fütterte einen ebenso pechschwarzen Wald in seiner Umgebung. In der Nähe konnte man einen Graben erkennen, in welchem wohl vor langer Zeit Wasser geflossen war. Ein Windzug wehte einige verdorrte Sträucher mit. Es war ein kalter Wind, was in diesem Land kaum verwunderlich war. Gegen den Wind flog ein Adler in die Richtung des Moores. Mit roten Augen suchte er den Boden ab, fand jedoch keine Beute, was er der Welt mit einem beleidigten Kreischen verkündete. Er flog weiter und näherte sich dabei dem sumpfigen Moor. Aufgeweckt von einem die Ruhe störenden Laut, flatterten schwarze Raben wild aus ihrem Versteck im Wald des Moores. Der Laut kam allerdings nicht vom Adler, der seinerseits in eine andere Richtung flüchtete. Es war abermals ein Schrei aus dem Norden, der sich über den gesamten Kontinent schleppte.

Die Wolken verdunkelten sich immer mehr und die Sonne, die ohnehin nicht wirklich sichtbar war, machte Anstalten langsam hinter dem weiten Horizont zu verschwinden. Die immer größer werdenden Schatten zeigten einem ein weiteres Mal eindrucksvoll wie groß Gelohor doch tatsächlich war. Ein paar Hyänen hechteten gerade ins Zentrum dieser öden Ländereien. Sobald es Nacht wurde fanden sich die verschiedensten gefährlichen Tierarten inmitten des Kontinentes zusammen und viele Leute behaupteten schon oft von Wind ergriffenes Gewisper gehört zu haben, welches von den Geschöpfen der Nacht ausgegangen sein soll. Im Gegensatz zur Sonne war der wolkenlose Nachthimmel mit dem auffällig hellen Mond, der immer bestens zu sehen war, geradezu unheimlich und hervorstechend. Die Sterne schienen sich zu fiesen Grimassen und bösen, verfolgenden Augen zu formen und somit einen noch angsteinflößenderen Himmel zu bilden. Bald war Vollmond und jetzt schon wusste der Mond seine Fülle gezielt einzusetzen um die ersten Wölfe anzulocken und Menschen abzuschrecken. Wer es wagte, seinen Blick zu Luna zu richten, welche als großes Rund in der Ferne erkennbar war, konnte ihn nicht mehr von der grausigen Schönheit am unheimlichen Nachthimmel abwenden. Die magische Fähigkeit des Mondes war in Gelohor besonders groß, denn selbst wenn man es wollte und mit allen Mitteln versuchte seinen Blick zu lösen, gelang es nicht, bis der Mond wieder verschwand, sich eine Wolke vor ihn schob oder der Mensch vorher zerfleischt wurde. Es glich einer Falle, die der Mond stellte um den Geschöpfen der Nacht eine leichte Beute zu bescheren. Ein Wolf heulte in die beginnende Nacht, als auch das Schreien aus dem Norden wieder lauter und qualvoller wurde.

Ein Schloss, umringt von grauen Mauern, stand vor einem riesigen Berg, der sich dahinter erhob - eine Festung des Grauens, wenn man vom Äußeren des Gebildes ausging und einem die gequälten Schreie aus dem Inneren eine gewisse Erfurcht und Angst mit auf den Weg gaben. Während der riesige Berg hinter den Gemäuern soweit in die ewigen Lüfte stieg, dass man die Spitze nicht mehr sah, konnte auch die Festung selbst mit überwältigender Breite Respekt verschaffen. Die Tore zum Inneren wurden von seltsamen Wesen bewacht, die nicht genau identifizierbar waren. Einige der Wächter sahen Menschen ziemlich ähnlich, allerdings waren diese Gestalten besessen von dem Bösen des Schlosses, was einige unter ihnen in richtige Monster verwandeln lies. Es waren etliche jener mysteriösen Figuren des Todes, die sich, bewaffnet mit Lanzen, Dolchen und Schwertern, über den gesamten Platz vor der Festung gegenseitig böse anfauchten, in Formationen umherliefen und Eindringlinge fernhalten sollten, sodass ein Entkommen aus diesen Mauern oder das Hineingelangen in den Kern der teuflischen Burg unmöglich schien. Rotes und schwarzes Blut mischte sich überall auf dem verwahrlosten Boden vor dem eigentlichen Gebilde.

Weitere Schreie und Hilferufe aus dem Inneren ließen die Wachen kurz aufhorchen. Mit einem dämonischen Lachen wandten sich diese aber gleich darauf wieder ab. Das Lachen von draußen konnte die Qual, welche die immer kraftloser werdenden Laute auf die Umwelt übertrug, nicht überstimmen. Das Schloss sowie das gesamte Land wurden von einem Zauberer regiert. Einmal gehört, konnte der Name vielen Menschen bis in die Ewigkeit Albträume bescheren - Sariem. Nicht einmal Raben oder andere Flugtiere trauten sich in die Nähe der Festung, denn sie spürten eine böse Macht und witterten die grausame Gefahr. Hinter der baumgroßen Pforte versteckte sich ein weiterer, nie enden wollender Gang, wie es schon der Weg von der schützenden Mauer zum Eingang war. Das einzige, was man in den etlichen Gängen der Festung, die sich nach vielen Gabelungen offenbarten, sehen konnte, waren zerkratzte Wände, aufgerissene Teppiche und abgebrannte oder ausgeblasene Kerzen in einigen verrosteten Ständern auf beiden Seiten der Wände, die das Auge trügerisch täuschten. Man hatte den Verdacht, der Abstand der beiden Mauern war geringer, als er dann tatsächlich war, was einem ein Gefühl von Unbehagen gab. Die innere Struktur des Schlosses von Sariem glich einem komplizierten und unüberwindbaren Labyrinth, schlimmer noch als in den Pyramiden der alten Völker. Je tiefer man ins Innere vordringen wollte, desto öfter kam man wieder am Ausgang vorbei oder fand ewige Zeit überhaupt nichts, als wollte eine Macht verhindern, dass man mehr sehen konnte. Gelegentlich hörte man einen Wolf heulen oder die Wächter draußen heftig miteinander streiten, was einem sagte, dass man ganz außen und nur eine Mauer von den Kreaturen Sariems entfernt war.
__________________
Golden Sun Zone || Alles zu Golden Sun und das Forum: Golden Sun Board

Wer bis zum Hals in der Scheiße steckt, sollte den Kopf nicht hängen lassen

Geändert von ~drake~ (27.12.2007 um 18:22 Uhr)
~drake~ ist offline   Mit Zitat antworten
Sponsored Links
Alt 20.11.2006, 19:50   #2
Moderator
 
Benutzerbild von ~drake~
 
Registriert seit: 08.06.2004
Alter: 31
Spielt gerade: Switch

~drake~ ist jedem bekannt~drake~ ist jedem bekannt~drake~ ist jedem bekannt~drake~ ist jedem bekannt~drake~ ist jedem bekannt~drake~ ist jedem bekannt~drake~ ist jedem bekannt~drake~ ist jedem bekannt~drake~ ist jedem bekannt

Standard AW: Gelohor

Tief unter diesen befand sich der Kerker, von dem noch immer die Schreie kamen, die schon die ganze Zeit zu hören waren. Nun hörte man auch verstörtes Lachen und jubelnde Ausrufe zwischen einem unbekannten Knarren und Quietschen, was an das Wimmern eines armen und verängstigten Tieres erinnerte. Diese Geräusche kamen von einer Foltermaschine, auf der ein Mensch angebunden war. Um ihn standen einige andere, die wie verrückt umherhüpften und sich am Leiden des Fremden ergötzten. Man sah an den Narben auf ihren nackten Körpern, dass es ihnen selbst einmal so ergangen sein musste, was sie wohl verrückt gemacht hatte. Mehr und mehr ähnelten diese anderen Menschen einigen der Wächter außerhalb des Schlosses. Sie waren so entstellt, wie es kaum vorstellbar war und die Suche nach Möglichkeiten, wie so etwas in diesem Verlies untertage geschehen konnte, kannte keine Grenzen. Nicht nur vom Äußeren hatten sich die Menschen hier verändert, sondern auch in ihrem Inneren schienen sie ausgeraubt und manipuliert - Spielzeuge des Grauens, für welche komplette Leben sinnlos ausgelöscht wurden.

Tränen flossen an den Wangen des Gefolterten herunter und seine Schreie ließen nicht nach. Bei jedem Hieb mit der dornigen Peitsche, die von einer der Kreaturen ausgeführt wurden, begannen diese mit rotem Funkeln in ihren Augen grauenvoll zu lachen. Der Gefesselte war kaum noch zu erkennen. An den Stellen, die noch nicht mit Blut vollgespritzt waren, konnte man gut sehen, dass er ein Mensch war und noch keiner der Gestalten, die an einer fellartigen, dunklen Haut zu identifizieren waren. Wie es schien verhielten diese sich wie Kannibalen und freuten sich darüber, dem Fremden auf dem Foltertisch höllische Schmerzen zu bereiten.

»Hört auf! L- Lasst mich ...« brachte der Fremde mit einer tiefen, heißeren Stimme heraus. Er versuchte sich zu bewegen, obwohl er wusste, dass er mit allen Gliedmaßen fest an diesen Tisch gebunden war.
»Schweig, du Ratte!« gab die Kreatur mit der Peitsche in der Hand in undeutlichen Worten als Antwort und holte zu einem weiteren Schlag aus. Er traf direkt das offenstehende linke Auge des Angebundenen, der in diesem Moment wieder anfing zu schreien und nicht mehr aufhörte. Die vielen Gestalten um ihn fanden daran wohl Gefallen und holten weitere Gegenstände, mit denen sie den Fremden bewarfen. Mit einem stumpfen Messer ritzten ein paar Andere ein merkwürdiges Symbol in die Handfläche des Menschen, der weiter schrie und damit Mauern hätte zum Einsturz bringen können.

Weit über dem Kerker, in der Spitze der Festung erhob sich ein großer Mann. Sein Körper war mit langen und dunkeln Gewändern umhüllt, als wollte er verbergen, was er wirklich war. Selbst sein Gesicht war in einen Schleier von Schatten getaucht. Sariem verließ den Raum, in dem er eben noch saß und nahm einen der tausend Wege in eine undefinierbare Richtung. Das von ihm verlassene Zimmer war riesig und königlich geschmückt, mit einem langen, uralten Tisch an der Seite, einem großen Kronleuchter, der den gesamten Saal mit einem bizarren Licht erhellte und großen Fenstern auf der anderen Seite des Tisches. Diese schauten in eine Welt hinaus, die nicht Gelohor zu sein schien, denn man sah durch jedes Fenster etwas Anderes, nur nie eine schöne Landschaft oder Gelohor selbst. Außer einigen Türen, die in Nebenräume führten und einem großen Thron am Ende des Raumes, welcher allerdings mittig stand, gab es nichts Besonderes in diesem Raum. Ein langer roter Teppich deutete den Weg vom Thron zur Tür hinaus, durch die Sariem gerade gegangen war. Im Gegensatz zum restlichen Schloss war es in diesem Raum angenehm temperiert und man hätte nie für möglich gehalten, dass das kalte und dunkle Labyrinth außerhalb des Saales hierzu gehörte. Eine Spinne kletterte an einem einzigen, dünnen Faden von der Decke zum Boden, wo sie in der Ecke des Raumes ein winziges Loch fand, durch welches sie weiter nach unten gelangte.

Im Kerker hatten sich die Folterer des angeketteten Mannes zu langweilen begonnen und holten einen großen Hammer, sowie zwei Pfeile. Den Hammer mussten mehrere auf einmal tragen, da er sehr schwer zu sein schien, während sich die Ersten gleich die Pfeile nahmen und dem Fremden an Stirn und Bauch weitere Gravierungen machen wollten. Die gequälten Schreie des Mannes kamen zwischen dem Lachen dieser Verrückten kaum noch durch.
»Schlagen wir ihn mit dem Hammer!« grunzte jemand, der die schwarzen, vom Blut rot getränkten, Haare des Fremden unsanft streifte. Die drei, die den Hammer trugen, gingen etwas näher zu dem Mann, der mit weit aufgerissenen Augen nicht glauben wollte, was gleich geschehen sollte. Mit viel Kraft hoben sie den Hammer in die Lüfte und ließen ihn gleich darauf mit einem widerlichen, krachenden Geräusch und heiterem Gelächter auf das rechte Bein des Mannes fallen, der wie gelähmt mit leeren Augen an die Decke starrte und versuchte etwas zu stammeln, was ihm allerdings nicht gelang.

»Jetzt mit dem Beil, jetzt mit dem Beil!« rief ein Weiterer, der mit einer riesigen Axt angelaufen kam. Auf einmal bewegte sich das Beil jedoch aus seiner Hand und schwebte vor ihm in der Luft, er selbst wurde durch einen grünen Blitz an die Wand geschleudert und das Beil flog im nächsten Moment in dieselbe Richtung. Mit weit aufgerissenen Augen hing er an der Mauer, gehalten von der Axt, die sich durch seine Brust gefressen hatte und in der Wand, mitsamt der Kreatur selbst, stecken blieb. Sariem war die Stufen zu ihnen herunter gekommen und alle schauten verwirrt zu dem aufgespießten, an der Wand hängenden Axtträger. Dann wuselten sie vorsichtig zu Sariem nach vorne und legten sich vor ihm auf den Boden, als wäre er ein Gott, den sie anbeteten. Eben jener schritt ungehalten an allen vorbei und betrachtete, was seine Sklaven alles angestellt hatten. Mit amüsiertem Blick pfiff er kurz und die monströsen Gestalten standen wieder auf und gesellten sich zu ihm.

»Da habt ihr unserem jungen Freund ja ganz schön zugesetzt, Bamus.« Die schrecklich zugerichteten Kreaturen wurden von Sariem wie Sklaven behandelt und er nannte sie Bamus, was in eine fremde Sprache übersetzt „Die Rasse der Schwachen“ bedeutete. Sariem schüttelte leicht den Kopf und sprach weiter. »Ihr solltet ihn jetzt nicht weiter quälen. Er hat seine Lektion gelernt, dass man nicht so einfach bei uns an die Tür klopfen sollte.« Mit einem selbstgefälligen Grinsen nahm er das stumme Nicken seiner Sklaven um ihn herum wahr und breitete die Arme aus. Der junge Mann, der noch immer regungslos dalag, zuckte leicht und schaute weiterhin mit leeren Augen an die Decke des Verlieses. Sariem schloss die Augen und hob seine Hände über den Angeketteten. Er heilte grob die Wunden des Mannes, welcher vor Erleichterung aufatmete. Scheinbar fühlte dieser seine Beine wieder und hatte sich etwas von dem Strapazen erholt, allerdings war das eingeritzte Symbol auf der Handfläche weiterhin zu sehen, auch wenn es nicht mehr blutete und sein linkes Auge konnte er auch noch nicht wieder öffnen.

»Mit dir habe ich etwas ganz Spezielles vor …«, sagte Sariem ruhig, allerdings war ein größenwahnsinniger Unterton zu hören, der den Fremden auf dem Foltertisch in Angst versetzte. In dem Auge, welches er noch öffnen konnte, sah man nun eine leichte Spiegelung, die zeigte, dass er zuvor lieber gestorben wäre, als auf das zu warten, was der Zauberer ihm gerade angekündigt hatte. Sariem drehte sich um und begann gehässig zu lachen, während er die verschmutzten Stufen nach oben bestieg und hinter dem nächsten Korridor verschwand. Die Bamus begannen nun auch wieder fies und mit bösen Hintergedanken zu grinsen und tanzten ein weiteres Mal um den Fremden herum, welcher nun erschöpft das Auge schloss und den Kopf leblos zurücklegte.
__________________
Golden Sun Zone || Alles zu Golden Sun und das Forum: Golden Sun Board

Wer bis zum Hals in der Scheiße steckt, sollte den Kopf nicht hängen lassen

Geändert von ~drake~ (27.12.2007 um 18:22 Uhr)
~drake~ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.11.2006, 20:26   #3
 
Benutzerbild von Martine
 
Registriert seit: 07.02.2005
Alter: 30

Martine ist einfach richtig nettMartine ist einfach richtig nettMartine ist einfach richtig nettMartine ist einfach richtig nettMartine ist einfach richtig nett

Martine eine Nachricht über MSN schicken Martine eine Nachricht über Skype™ schicken
Standard AW: Gelohor

Wow, also ich konnte gar nicht aufhören zu lesen. Bis auf ein paar klitzekleine Macken ("[...] das Schloss des bösen Zauberers Sariem." klingt irgendwie nach Super RTL Zeichentricksendungen) ist es nahezu perfekt. Der Text erinnert zwar an manchen Stellen ein bisschen an DHdR, wie ich finde, das muss aber natürlich nichts schlechtes heißen. Wenn du so weiter machst würde ich mir ernsthaft Gedanken über eine Veröffentlichung machen. (also im großen Stil als Buch)


PS: Jaja Musik kann schon manchmal langweilig sein.


Geändert von Martine (20.11.2006 um 21:30 Uhr)
Martine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.11.2006, 21:16   #4
 
Benutzerbild von Mastachief
 
Registriert seit: 12.05.2006
Alter: 29

Mastachief wird schon bald berühmt werden

Mastachief eine Nachricht über ICQ schicken Mastachief eine Nachricht über Skype™ schicken
Standard AW: Gelohor

Wow echt: Respekt

Jetz nur noch nen Verlag finden und dann gehts los^^
__________________
Gez.: Mastachief
Mastachief ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.11.2006, 20:38   #5
Moderator
 
Benutzerbild von ~drake~
 
Registriert seit: 08.06.2004
Alter: 31
Spielt gerade: Switch

~drake~ ist jedem bekannt~drake~ ist jedem bekannt~drake~ ist jedem bekannt~drake~ ist jedem bekannt~drake~ ist jedem bekannt~drake~ ist jedem bekannt~drake~ ist jedem bekannt~drake~ ist jedem bekannt~drake~ ist jedem bekannt

Standard AW: Gelohor

Erstmal wollte ich euch vielmals für das tolle Feedback danken Das ist echt schön sowas zu hören und motiviert ungemein

Ich habe jetzt beide Beiträge (also den gesamten Prolog) nochmal ziemlich intensiv auf Fehler überprüft und unpassende Textstellen nochmals abgeändert und eventuell verbessert. Allerdings nichts allzu Wichtiges, sodass man es noch einmal lesen müsste, sofern schon vorher getan.

Wer weiß, vielleicht wird ja tatsächlich mal etwas aus dieser Idee? Kann man so nie sagen, nur konzentriere ich persönlich mich doch etwas mehr aufs Song-Writing und hab das eben nur angefangen, weil ich während einer längeren Zeit aufgrund einer Renovierung nicht Keyboard spielen konnte und ich eben Lust auf soetwas hatte. Aber wie es scheint, bin ich ja gar nicht mal so ein hoffnungsloser Fall *gg* Habe bisher auch von Freunden und Familie sehr gutes Feedback bekommen.

Wie gesagt, viel hab ich noch nicht wirklich weiter geschrieben, alleine aus dem Grund, dass ich die letzten Wochen nach einer Flut von Ideen und einer regelrechten Schreibwut einfach gar nicht mehr weiter machen wollte. Zudem war ich mit dem Inhalt des ersten Kapitels absolut unzufrieden, man wurde viel zu schnell in die Handlung geworfen und ich konnte das hohe Niveau, das ich mir stellte, noch nicht erreichen. Allerdings hab ich jetzt eine erste Idee, wie ich das ändern kann und vielleicht schreib ich die nächsten Tage und Wochen mal ein bisschen weiter. Erwartet allerdings erstmal, wenn überhaupt, nicht so schnell eine Weiterführung. Über weiteres Feedback sowie Kritik und Verbesserungsvorschläge, Tipps und Tricks, etc. freue ich mich allerdings trotzdem und vielleicht unterstützt mich das dann im Voranschreiten mit der Geschichte
__________________
Golden Sun Zone || Alles zu Golden Sun und das Forum: Golden Sun Board

Wer bis zum Hals in der Scheiße steckt, sollte den Kopf nicht hängen lassen
~drake~ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2006, 14:58   #6
Gesperrt
 
Registriert seit: 20.03.2006
Ort: Solingen
Alter: 30

DerWixxer wird schon bald berühmt werden

DerWixxer eine Nachricht über Skype™ schicken
Standard AW: Gelohor

Also echt, ~drake~, super geschrieben. Wenn du so weitermachst, sollstest du dir ernsthaft mal überlegen, es zu veröffentlichen.
Wenn es noch was länger wäre, könnte es verkauft werden.

Also, mach weiter so
DerWixxer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.11.2006, 15:58   #7
 
Benutzerbild von DangerousRaver
 
Registriert seit: 28.10.2006
Alter: 28

DangerousRaver wird schon bald berühmt werden

DangerousRaver eine Nachricht über ICQ schicken DangerousRaver eine Nachricht über MSN schicken DangerousRaver eine Nachricht über Skype™ schicken
Standard AW: Gelohor

Super geschrieben. Lese jetzt weiter ^^
__________________

DangerousRaver ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.11.2006, 13:02   #8
 
Benutzerbild von Summer Breeze
 
Registriert seit: 20.12.2005
Ort: Graz
Alter: 30
Spielt gerade: nüx

Summer Breeze sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreSummer Breeze sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreSummer Breeze sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre

Summer Breeze eine Nachricht über ICQ schicken Summer Breeze eine Nachricht über AIM schicken Summer Breeze eine Nachricht über Yahoo! schicken
Standard AW: Gelohor

Also ich fand den Text bisher eigentlich ziemlich gut, obwohl ich einige Sätze ein bisschen umgebaut hätte wie z.B "Jedes Wesen im Umkreis konnte sich nicht mehr dem Bann dieser unglaublichen Kraft entziehen" da hätte ich gleich geschrieben "Kein Wesen im weiteren Umfeld war in der Lage/konnte sich dem Bann dieser unglaublichen Kraft entziehen" ist aber natürlich kein Muss, aber ich schreib manche Sätze gern um^^ Mich erinnerte der Text seltsamerweise an "die Chronik der Unsterblichen" von Wolfgang Hohlbein, ka wieso.

Würde mich freuen zu sehn, wie sich die Handlung fortsetzt

lg Summer <3
__________________
Sonnenschein

Geändert von Summer Breeze (26.11.2006 um 13:03 Uhr)
Summer Breeze ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

  portablegaming.de > Sonstige Foren > Art

Lesezeichen


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche

Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.
Trackbacks are an
Pingbacks are an
Refbacks are an



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 14:26 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.9 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2021, Jelsoft Enterprises Ltd.
SEO by vBSEO 3.6.0
Template-Modifikationen durch TMS
PortableGaming.de © bk 2000 - 2010

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231