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Art Das Kunstforum. Hier kommen eure Bilder, Fotos, Geschichten, Gedichte, Musik, Rollenspiele, .... rein.

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Alt 07.04.2008, 19:54   #1
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______ genießt hohes Ansehen
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Standard #Fiktion 666

Zitat:
Optische Reize überfluteten mein Gehirn, sodass ich nicht mehr in der Lage war, die Worte wahrzunehmen, die Franz an mich richtete. Wo ich war, wusste ich nicht. Ich wusste nur, dass diese tanzenden Strukturen von Farben und Formen das Schönste waren, das ich jemals gesehen hatte. Ein rhythmisches Tanzen runder Formen forderte mich auf, ihm zu folgen und ich tat es. Es war ein sanftes Fallen, durch bunte Kreise, die sich organisch bewegten und verformten, in mir fühlte ich eine angenehme Wärme.
Geblendet von der Schönheit bemerkte ich nicht, dass ich mittlerweile mit dem Rücken auf dem Boden lag und meine Augen geschlossen waren. Ebenso wenig bemerkte ich, wie Franz vergeblich versuchte mich wach zu halten, als ich längst an einem anderen Ort war.

Ich war auf einer Wiese gelandet, sie war weich, warm und flauschig. Es war kein Wind zu spüren. Ich hielt Ausschau nach den Kreisen, durch die ich hierher gelangt war, doch es waren keine in Sicht. Stattdessen stand plötzlich ein seltsames Wesen vor mir. Der Körper erinnerte mich an einen nackten, schlanken Menschenkörper, wohingegen der Kopf eher dem, einer Echse glich. Das Wesen war etwas größer als ich und stand regungslos vor mir. Angst hatte ich nicht, vielmehr keimte in mir ein reges Interesse auf. Alle Versuche mit dem Wesen zu kommunizieren scheiterten, es gab kein Lebenszeichen von sich. Es hätte genauso gut eine Puppe oder Statue sein können, aber ich zweifelte keine Sekunde daran, dass dies ein lebendiges Wesen sein musste. Ich fuhr mit der Hand über seine Haut, sie war zart und rein. Ein leichtes Pulsieren war zu spüren – das Wesen lebte also tatsächlich.
Nachdem ich einige Zeit damit verbracht hatte, das Wesen genauer zu begutachten verlor ich das Interesse und schaute mich um, ob es auf der Wiese noch andere interessante Dinge gab. Sofort sah ich einen großen Baum mit saftigen Äpfeln und einen kleinen Bachlauf, der leise und rein einen Berg hinab floss. Ich trank und aß soviel ich konnte, ohne dass ich vorher hungrig oder durstig gewesen wäre, legte mich anschließend auf die warme Wiese und betrachtete den Himmel. Er war rosafarben und kleine blaue Wölkchen zogen an mir vorüber. Das Gras war angenehmer als jedes Bett in dem ich je gelegen hatte und ich genoss es, einfach da zu liegen und den Wolken zuzuschauen. Ich hatte viel erlebt und dachte, es wäre schön nun eine Weile zu schlafen. Allerdings war ich weder müde noch erschöpft. So blieb ich also liegen und starrte in die Luft.
Ich fühlte mich wirklich gut. Ich hatte weder Durst noch Hunger, mir war angenehm warm und es war noch immer hell an diesem Ort. Es wurde mir allerdings etwas langweilig, woraufhin ich einen nahe gelegenen See aufsuchte, um ein wenig zu Schwimmen. Das kühle Wasser war sehr wohltuend und ich merkte, dass ich solange unter Wasser bleiben konnte wie ich wollte, ich bekam keine Luftprobleme. So tauchte ich an den Grund des Sees. Der Boden war voll von bunten Pflanzen, die das Sonnenlicht reflektierten. Es war schön hier unten. Ich sah mich um, ob irgendwo ein Fisch zu sehen war. Fische waren schon immer meine Lieblingstiere gewesen. Mein Kindheitstraum war es, einmal in einem riesigen Fischschwarm durch das Meer zu tauchen. Doch ich konnte keinerlei Fische entdecken.
Erstmals kam ein merkwürdiges Gefühl über mich, ich tauchte auf, schaute zum Himmel und suchte vergeblich nach Vögeln. Ich überblickte die Wiese, doch sah weder Insekten noch irgendein anderes Tier, auch auf Zeichen, menschlicher Zivilisation war ich nicht gestoßen. Es musste hier doch irgendeine Art Tier geben, wenn schon keine Menschen hier sind?
Da erinnerte ich mich an das Wesen. Ich rannte so schnell ich konnte zu dem Ort, an dem ich es zuletzt gesehen hatte. Schon von weitem konnte ich es sehen, wie es starr und regungslos an ein und derselben Stelle stand, an der ich es zurückgelassen hatte. Erneut fühlte ich das Pulsieren in seiner Haut. Es musste leben!
Ich schrie es an, ich schlug es, ich versuchte es umzuschmeißen. Doch es blieb stehen wie eine Statue aus Stein. Panisch kratzte und Biss ich in die Arme und Beine des Wesens, es musste leben, es musste!
So verbrachte ich die nächste halbe Stunde, bis ich einsah, dass es keinen Sinn machte. Tränen rannen über mein Gesicht, meine Hände bluteten, ein paar Fingernägel waren abgerissen, doch die Echse reagierte nicht.
Ich beschloss, an einem anderen Ort nach Menschen zu suchen, es musste schließlich welche geben. Doch beim Erkunden der Gegend wurde mir klar, dass ich auf einer Insel war, die mit riesigen Klippen aus dem Meer ragte, und in keiner Richtung war Land in Sicht.
Verzweifelt kam ich zurück zu der Kreatur.
Ich fiel vor ihr auf die Knie und rief:„An welchem Ort bin ich hier gelandet, wo es weder Menschen noch Tiere gibt?“
Stille.
Ich gab nicht auf: „Und was bist du für ein schreckliches Ungeheuer?“.
Stille.
„Gib dich zu erkennen, du teuflischstes aller Geschöpfe die ich je traf!“.

Und indem ich dies aussprach traf mich ein Lichtstrahl, der all dies fort wusch und mich zwang die Augen zu schließen.

Große Hände umschlossen meinen Körper, ich fror und schrie.

„Wir haben es geschafft, es ist ein Junge!“
WIe angekündigt, hier eine kleine Kurzgeschichte von mir, schon ein wenig älter - würde mich mal interessieren, ob ihr das gemäß meiner Intenion deuten könnt, ich hab da ja so meine Zweifel.
Davon einmal abgesehen bin ich optimistisch, dass euch wenigstens die rein emotionale Seite der Geschichte (ein wenig) berühren kann.

Kritik ist immer erwünscht, Interpretationsansätze bitte auch.

PS: Kritisch wie ich bin, hab ich an der Geschichte ja selbst schon wieder so einiges auszusetzen. :P

Geändert von ______ (07.04.2008 um 19:56 Uhr)
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Alt 07.04.2008, 20:19   #2
 
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Standard AW: #Fiktion 666

Auch wenn ich die "Moral von der Geschicht" nur halb verstehte, finde ich das Ende mehr als überraschend
asdsghdfhh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2008, 21:03   #3
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Standard AW: #Fiktion 666

25 Hits und nur 1 Antwort?

Mein Buch hat 625 Seiten!!!!11
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Alt 07.04.2008, 21:07   #4
 
Benutzerbild von belfami
 
Registriert seit: 09.02.2008
Ort: Bodenseekreis

belfami ist jedem bekanntbelfami ist jedem bekanntbelfami ist jedem bekanntbelfami ist jedem bekanntbelfami ist jedem bekanntbelfami ist jedem bekanntbelfami ist jedem bekannt

belfami eine Nachricht über ICQ schicken belfami eine Nachricht über Skype™ schicken
Standard AW: #Fiktion 666

Hmm, warum? Ich habe einen Thread mit einer Frage gestellt, und hat knapp 100 Hits mit ganzen 0 Antworten
Außer meiner eigenen Antwort
Sega Superstar Tennis
Schattenläufer (29.03.2008 23:25)
05.04.2008 13:08
von Schattenläufer
1 68
belfami ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2008, 22:00   #5
 
Benutzerbild von Bleagle
 
Registriert seit: 01.05.2006
Alter: 28

Bleagle ist ein sehr geschätzer MenschBleagle ist ein sehr geschätzer MenschBleagle ist ein sehr geschätzer MenschBleagle ist ein sehr geschätzer Mensch

Standard AW: #Fiktion 666

@Legend:
Wir haben die innere Botschaft des Textes nicht ganz verstanden, und wollen uns nicht mit Fehlinterpretationen blamieren ; P

Wie gesagt, auch wenn ich den Text nicht 100% verstanden habe (wobei man das ja noch gar nicht sagen kann...), war er gut geschrieben. Würde gerne mal wissen, was du dir dabei gedacht hast. Der letzte Satz ändert nunmal so ziemlich alles.

Also aus dem ersten Teil kann ich mir nichts erklären. Wenn alles "echt" ist, was passiert, und nicht nur ein Traum ist, am Ende ein neues Leben beginnt, müsste die Person am Anfang sterben (?). Vll. ist der anfangs wunderbare Ort eben das Gefühl als Embryo im Bauch der Mutter zu liegen? Und die Echse ist die Mutter selbst? Da sie lebt, man aber nicht mit ihr kommunizieren kann? Und da sonst auch keiner da ist? Dann würde aber irgendwie die versorgende Funktion fehlen...
Vll. ist das ja gerade die Ironie, das das teuflichste aller Geschöpfe die eigene Mutter selbst ist, da sie einen am Anfang komplett von der Aussenwelt abtrennt?
Hat es irgendwas damit zu tun? (deiner Meinung natürlich, denn man kann ziemlich viel aus so ziemlich allem herausinterpretieren)

Geändert von Bleagle (07.04.2008 um 22:07 Uhr)
Bleagle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2008, 22:11   #6
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Standard AW: #Fiktion 666

Zitat:
Zitat von Bleagle Beitrag anzeigen
Also aus dem ersten Teil kann ich mir nichts erklären. Wenn alles "echt" ist, was passiert, und nicht nur ein Traum ist, am Ende ein neues Leben beginnt, müsste die Person am Anfang sterben (?).
Klingt zumindest logisch, oder?
Zitat:
Vll. ist der anfangs wunderbare Ort eben das Gefühl als Embryo im Bauch der Mutter zu liegen? Und die Echse ist die Mutter selbst? Da sie lebt, man aber nicht mit ihr kommunizieren kann? Und da sonst auch keiner da ist? Dann würde aber irgendwie die versorgende Funktion fehlen...
Vll. ist das ja gerade die Ironie, das das teuflichste aller Geschöpfe die eigene Mutter selbst ist, da sie einen am Anfang komplett von der Aussenwelt abtrennt?
Hat es irgendwas damit zu tun? (deiner Meinung natürlich, denn man kann ziemlich viel aus so ziemlich allem herausinterpretieren)
Ist zu rational und wissenschaftlich gedacht.

Ich wollte ein wenig mit verschiedensten Vorstellungen des Lebens nach dem Tod und allem was es so mit sich bringt herumspielen.
Wo ist der Charakter?
Was ist denn das "teuflischste aller Geschöpfe"?
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Alt 07.04.2008, 22:11   #7
 
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Standard AW: #Fiktion 666

Exakt so hatte ich es auch interpretiert Bleagle ! Aber ich bin mir immer noch unsicher :O
asdsghdfhh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2008, 22:14   #8
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Standard AW: #Fiktion 666

Ist schon auffällig, wie rational heute die meisten Menschen denken - die meisten interpretierten etwas von siamesischen Zwillingen, Totgeburten, etc..

Niemand ging auf phantastische Interpretationen ein. Traut ihr mir dergleichen nicht zu oder seid ihr wirklich so rational drauf? ^^
______ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2008, 22:38   #9
 
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Standard AW: #Fiktion 666

Bei den ersten Sätzen und nachdem ich den Usernamen gelesen habe, dachte ich spontan an Drogen
asdsghdfhh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2008, 22:49   #10
 
Benutzerbild von Bleagle
 
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Alter: 28

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Standard AW: #Fiktion 666

Ok, wenn wir so denken (meine Interpretation wurde zu stark von unseren derzeitigen Interpretationen in der Schule beeinflusst, die waren meistens eher "real"):
Am Anfang stirbt die Person (wobei ich nicht ganz verstehe, warum sie es als angenehmes Gefühl dabei verspürt, ist es die Seele, die jetzt langsam in den Himmel aufsteigt?) und findet sich an diesem scheinbar wunderbarem Ort wieder -> Himmel. Dann bemerkt sie aber wie leer und trostlos er doch eigentlich ist, dass es eine richtige Qual wäre für immer hier zu bleiben --> Hölle. Wenn wir schon so denken, dann wäre die Gestalt natürlich der Teufel selbst. Vll. soll seine Anwesenheit die Strafe (für was?) verstärken, indem er da ist, aber er dich ignoriert.
Die Angst von Menschen nach dem Tod keinen Kontakt mehr mit anderen Lebenwesen zu haben, vermischt mit dem wunderbaren Himmel?
Am Ende kommt noch die Wiedergeburt, jetzt frage ich mich warum er wiedergeboren wird, nachdem er das Geschöpf auffordert sich zu erkennen zu geben. Ist der Lichtstrahl richtiges Licht oder soll es ein Zeichen für Gott sein?

Jetzt mal eine wirkliche Frage: Ist das Geschöpf eine wirkliche Person oder ein Gefühl/Zustand?
Bleagle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2008, 08:06   #11
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Standard AW: #Fiktion 666

Du bist gut!

Hier mal meine Intenion:

Die Geschichte beginnt in dem Moment, in dem das Leben des Hauptcharakters endet.
Ich habe mich bewusst gegen das "Licht am Ende des Tunnels"-Motiv entschieden,
da ich mich auch sonst etwas von unseren christlich geprägten Archetypen entfernen
wollte und mich stattdessen für eine, einem Rauschzustand ähnliche,
Übergangssequenz entschieden. Der Nebencharakter Franz hat übrigens keine
wichtige Funktion, außer, dass er die letzte menschliche Person, der letzte
soziale Kontakt ist, den mein Held in seinem endenden Leben sieht.
Nach der Übergangssequenz landet der Hauptcharakter in einer scheinbar
paradiesischen Welt, dies wird daran deutlich, dass er weder Hunger noch
Durst kennt und denoch nicht auf die Genüsse des Essens und Trinkens verzichten
muss, dass er nicht ermüdet, unter Wasser keinen Sauerstoffmangel bekommt,
die gefühlte Temperatur weder warm noch kalt ist und seine Umgebung eine Insel
ist. Ich habe mich hier alter Vorstellungen vom Paradies verschiedenster
Kulturen bedient.
Dass das scheinbare Pradies eine Insel ist, hat allerdings auch eine zweite
Bedeutung - eine Insel steht für Isolation. Mein Hauptcharakter hat physisch
gesehen alles was er braucht, wie im Paradies, doch er befindet sich in
Wirklichkeit in der Hölle! Die Hölle besteht für den Menschen nämlich keineswegs
aus physicher Quälerei und Mater, die wahre Hölle, so zumindest die Intention
meiner kleinen Geschichte, ist für den Menschen die Isolation. Und wie könnte
der Teufel in diesem Zusammenhang passender auftreten als er es in meiner
Geschichte tut? Ein offensichtlich lebendiges Wesen, das allerdings jeglichen
Kontakt, jegliche Kommunikation vermeidet.
Dies ist also die erste Aussage meiner Geschichte - die Hölle ist die Isolation!

Der Hölle entrinnen, wiedergeboren werden, kann der Hauptcharakter nur dadurch,
dass er den Teufel erkennt und beim Namen nennt!
Das ist die zweite Aussage.


Der Text ist eine Fiktion, weder glaube ich daran, dass der Teufel ein
Echsenwesen ist, noch daran, dass die Hölle existiert oder Wiedergeburt
möglich ist - doch so glaubte ich meine Intention am verständlichsten
wiedergeben zu können.
______ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2008, 08:25   #12
 
Benutzerbild von Popup_Hasser
 
Registriert seit: 11.02.2002
Ort: Köln
Alter: 33
Spielt gerade: Hellblade

Popup_Hasser genießt hohes Ansehen
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Standard AW: #Fiktion 666

Find ich gut, nur den Satz

Zitat:
„Gib dich zu erkennen, du teuflischstes aller Geschöpfe die ich je traf!“.
würde ich so nicht stehen lassen, der ist
1. zu eindeutig und klar als Hilfestellung für den Leser gedacht und
2. klingt der Satz ein wenig unrealistisch. Wer spricht so? Bis in 18. Jahrhundert vielleicht. Das klingt eben so nach "O Pein! O Graus!"
__________________
ein Sinn für Humor ist das sicherste Zeichen intelligenten Lebens
Popup_Hasser ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.04.2008, 15:07   #13
 
Benutzerbild von Kang00
 
Registriert seit: 15.03.2005

Kang00 hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

Standard AW: #Fiktion 666

Sehe das ähnlich wie Semigod. Ab diesem Satz hatte ich die Geschichte auch entschlüsselt, die Isolation, die Onnmacht innerhalb dieser scheinbar perfekten Welt wird dem Portagonist zum Verhängnis. Die Geschichte gefällt. Den einleitenden Rauschzustand als Tod zu interpretieren, wäre mir anfänglich wahrscheinlich nicht gelungen, ergibt jedoch ziemlich viel Sinn, wenn man überlegt, dass man zum Zeitpunkt des Todes oft Medikamente bekommt und verschiedene Teile des Körpers plötzlich aussetzen - wer weiß, was da für Dinge zustande kommen.
Einige Worte finde ich zwar etwas falsch gewählt, erzeugen irgendeinen merkwürdigen Nachgeschmack, soll heißen, sie passen nicht so richtig. Sind aber wie gesagt nur Einzelheiten.
Sonst, wie gesagt, wirklich gut!
__________________
Wer Kritik übel nimmt, hat etwas zu verbergen.
Kang00 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.04.2008, 22:32   #14
smn männlich
 
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Ort: Berlin

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smn ist ein Forengottsmn ist ein Forengottsmn ist ein Forengottsmn ist ein Forengottsmn ist ein Forengottsmn ist ein Forengott

Standard AW: #Fiktion 666

Ich möchte nicht groß herumdeuten sondern einfach nur kurz aussprechen, dass mir diese Geschichte sehr gefällt.
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