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Alt 10.04.2006, 14:22   #1
 
Benutzerbild von Malte
 
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Spielt gerade: Zur Zeit spiele ich Unreal Tournament 2004.

Malte ist ein wunderbarer AnblickMalte ist ein wunderbarer AnblickMalte ist ein wunderbarer AnblickMalte ist ein wunderbarer AnblickMalte ist ein wunderbarer AnblickMalte ist ein wunderbarer AnblickMalte ist ein wunderbarer AnblickMalte ist ein wunderbarer AnblickMalte ist ein wunderbarer Anblick

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Blinzeln Expendable

Wer kennt sie nicht ? Die alten Schätze, die man nach teilweise Jahren wieder aus der heimischen Spielesammlung kramt und sich fragt:" das kenne ich doch ?". Ob es sich bei Expendable um genau SO einen Schatz handelt oder ob es sich dabei eher um einen Flopp handelt, könnt ihr im folgenden review selbst herausfinden.

Installation und Umfang

Expendable umfasst eine CD. Der Installationsassistent fragt kurz vor der Installation, ob man DirectX 6.1 installieren möchte - dies kann man sich aber getrost schenken, insofern man nicht eine neuere Version auf seinem heimischen PC besitzt. Danach beginnt die eigentliche Installation und schon nach wenigen Minuten kann man das Spiel starten. Anschließend stellt man noch die gewünschte Auflösung und allerlei spielerrein ein. Danach geht es auch schon direkt los - einfacher geht es nun wirklich nicht.

Die Story, Ausstattung und Gameplay


Die Story ist - wie sollte es auch anders bei einem Spiel aus dem Hause Rage sein - so simpel wie einfach erzählt. Als unfreiwilliger Rekrut wird man im Namen einer herrenlosen Streitmacht auf fremde Planeten gebeamt und muss fortan gegen Horden von Aliens antreten. Dabei haben sich die Entwickler einer Art leicht angewinkelten third-person Perspektive bedient. Dies erweist sich schnell als sehr gute Wahl, da man somit in den teils atemberaubenden Feuergefechten niemals den Überblick verliert, denn die Kameraperspektive lässt sich nicht in die Irre führen und sorgt immer für optimale Sicht über das Geschehen.

Doch - wie gestaltet sich nun ein typischer Level? Zu Beginn startet man, indem der Rekrut einfach auf das Schlachtfeld gebeamt wird. Es folgen nun einige eingeblendete Informationen über das aktuell betretene Gebiet und den Auftrag, und schon kann es losgehen. Die einzelnen Level gestalten sich dabei als äußerst linear - lediglich ein paar Abstecher zum Aufsuchen der obligatorischen Keycards und co. lässt den Spieler zwangsläufig einen kleinen Umweg einschlagen. Auf dem Weg durch die einzelnen Gebiete kommt es natürlich, wie es kommen muss - man trifft auf feindlich gesonnene Aliens. Mithilfe eines schnell anwachsenden Waffenrepertoirs kann man diesen Scheusalen allerdings mal schnell, mal langsamer den gar ausmachen. Dabei haben sich die Entwickler besonders viel Mühe gegeben und vor allem viel Einfallsreichtum an den Tag gelegt. Neben Projetkilwaffen gibt es auch diverse Laserwaffen, Strahler, Granaten und co. zu bewundern, die wirklich ein Feuerwerk von Effekten darbieten. Dasselbe gilt natürlich auch für die Waffeneffekte der einzelnen Gegner. Über die Artenvielfalt selbiger kann man sich eigentlich auch nicht beschweren - vom normalen Standartalien bis hin zu mächtigen Maschinenwesen gibt es allerlei zu entdecken. Natürlich gibt es am Ende eines jeden Level den obligatorischen Obermotz, der besonders stark ist und über allerlei Waffen verfügt.

Insgesamt gibt es in der Welt von Expendable so einiges zu entdecken. Neben diversen Bonusgegenständen, geheimen Orten und seltenen Waffen gibt es außerdem auch Geiseln zu retten, mithilfe derer man sich auf die Schnelle ein Extraleben verpassen kann. Es lohnt sich also, die Augen offen zu halten, wenn man auch noch jede noch so kleine Kleinigkeit entdecken möchte.

Besonderheiten im Gameplay - der Clou liegt im Detail

Der Clou liegt eindeutig im Detail und verpasst Expendable erst die richtige Würze. Zuerst sei erwähnt, dass die einzelnen Waffen allesamt Munition benötigen um überhaupt zu funktionieren. Frische Munition kann sowohl gehortet, als auch verfeuert werden und findet sich praktisch im gesamten Spiel wieder. Jede Waffe kann 999 Schuss beherbergen. Umso mehr Munition eine Waffe geladen hat, umso effektiver feuert sie und umso mehr Munition benötigt sie - um so weniger Munition eine Waffe hat, umso weniger effektiv feuert sie. Insgesamt kann der Spieler drei Waffen auf einmal transportieren und zwischen ihnen hin und her wechseln. Somit ermöglicht das Spiel dem geneigten Rekruten ein interessantes taktieren und Horten der einzelnen Waffen, denn einige Gegner sind immun gegen Waffe x, dagegen aber höchst anfällig gegen Waffe y - dieses System wurde aber auf einem angenehm niedrigen Level gehalten und dominiert nicht das Spiel. Besonders hervorstechend ist der Timer - Um eine Mission erfolgreich zu bestehen, steht dem Rekruten nämlich nur eine bestimmte Zeit zur Verfügung, die zentriert im oberen Bereich des Bildschirmes angezeigt wird. Ist die Zeit abgelaufen, so ist die Mission gescheitert. Das Zeitkonto kann allerdings mit unterschiedlichen Gegenständen bis maximal 99 Sekunden aufgefüllt werden. Natürlich gibt es auch einen Zweispielermodus ohne Splitscreen in der eigentlichen Kampagne. Einfach nur genial und total spaßig. Achtung ! Suchtgefahr !

Die Steuerung

Wer hier Probleme bekommt, ist selber Schuld. Die Steuerung ist ohne Probleme oder Umschweife frei konfigurierbar. Sogar die Maus lässt sich gut in das Spiel integrieren und überrascht mit äußerst präziser Führung. Auf diese Weise lässt sich Expendable wie ein Egoshooter aus der third-person Perspektive steuern. Es empfiehlt sich allerdings, die Steuerung zu Beginn zu verändern, denn in der Grundkonfiguration ist sie etwas unglücklich gewählt.

Sounds und Musik

In diesem Punkt hat mich das Spiel wirklich sehr positiv überrascht. Die einzelnen Musikstücke sind sehr gut in Szene gesetzt und unterstreichen den post-apokalyptischen Charakter des Spiels hervorragend. Dabei präsentiert sich die Musik sehr stimmungsvoll und vor allem sehr abwechslungsreich. Die Sounds fügen sich dabei nahtlos und in sehr guter Qualität zu der gebotenen Musik ein - es wirkt alles wie aus einem Guss. Hier vermisst man wirklich nichts.

Zur Sache - Die Grafik

Expendable für den PC war eine beliebte Beilage für ATI Grafikkarten vergangener Zeit. Seinerzeit diente es vor allem als Techdemo und hat auch dementsprechend viel zu bieten. Kur gesagt - die Grafik ist einfach fantastisch und bewegt sich auf einem hohen Niveau. Selbst für die heutige Zeit empfinde ich diese Grafik als einfach nur klasse gemacht. Insgesamt wurde besonders viel Augenmerk auf einzelne Details und Partikel bei den zahlreichen Explosionen gelegt. Im Prinzip ist die komplette Umgebung zerstörbar. Die einzelnen, unterschiedlichen Waffeneffekte schauen sehr prachtvoll aus und der geneigte Spieler wird vor allem unter diesem Punkt absolut nichts vermissen. Die einzelnen Umgebungen sind sehr unterschiedlich angelegt - so streift man durch zerstörte Städte, Dschungelgebiete und Eiswelten, allerdings alles auf einem sehr hohen Niveau, gespickt mit sehr schönen Effekten und grafischen Überraschungen. Hier gibt es insgesamt wirklich nichts zu meckern.

Bugs und co. - mit Betonung auf co.

Obwohl Expendable sicherlich schon fast zu den "Steinzeitspielen" gehört, hat es selbst auf aktuellen Systemen eine ungenehme Ladezeit zwischen den einzelnen Leveln von ca. 10 - 15 Sekunden, läuft dann aber auf vollen Details und höchster Auflösung absolut butterweich. Interessant ist, dass Expendable dies sogar auf einem alten PC mit 350mhz tut - dann aber mit deutlich heruntergeschraubten Details und einer eher mittelmäßigen Auflösung. Eines noch - endlich ein Spiel, welches nicht den kleinsten Bug hat. Weder Clippingfehler noch KI-Error´s oder andere Sakrilege haben sich in Expendable eingeschlichen.

Abschließendes

Expendable ist und bleibt ein Arcadeshooter. Darüber täuschen auch die leichten Storyelemente nicht hinweg. Trotzdem wird man eine gute Story praktisch nicht vermissen - dafür hat man in diesem Spiel einfach viel zu viel zu tun, denn Action ist hier wirklich oberstes Gebot. Trotz allem wird das Dargebotene niemals stereotyp oder langweilig - dafür sind die einzelnen Level und Gebiete einfach viel zu abwechslungsreich. Der Schwierigkeitsgrad steigt dabei wirklich angenehm an - hier kann man schon fast von einer Lernkurve sprechen. Die KI verhält sich zwar nicht besonders clever, geht aber in Deckung und ist manchmal sogar regelrecht organisiert. Diese Elemente gehen aber oftmals im großen Schlachtgetümmel unter, was aber nicht weiter störend ist. Der Umfang von Expendable kann sich sehen lassen - bis zur Finalen Schlacht wird der Spieler so richtig ins Schwitzen kommen und einige Federn und Spielerleben lassen müssen. Speichern kann man allerdings erst nach einem Level auf einem der zahlreichen Speicherplätze - Rücksetzpunkte existieren nur so lange, bis das letzte Spielerlicht ausgehaucht ist.

Sicherlich fragt sich der ein oder andere - was gibt es noch negatives zu berichten? Tja, im Grunde genommen überhaupt nichts. Jediglich das lineare Gameplay könnte dem einen oder anderen aufstoßen, insofern das gesamte, doch etwas skurrile aber leider sehr unterbesetze Genre dem geneigten Spieler nicht zusagt. Objektiv betrachtet ist Expendable ein bugfreies, grafisch sehr gutes Spiel mit passender musikalischer Untermalung und passenden Sounds auf einem insgesamt sehr gutem Niveau. Außerdem gibt es parallel dazu sehr viele Details, Bonusgegenstände und co. etwas abseits der Linearität zu entdecken. Was will das Arcadeherz mehr? Dementsprechend fällt auch meine Wertung aus.

Meine Wertung

Gesamtwertung - 89 % - was hält mich davon ab, dem Spiel eine höhere Wertung zu geben? Ich habe keine Ahnung... Arcadefans können diesem lückenlos gut umgesetzen Spiel noch locker 5 Prozentpunkte mehr geben.

Ich habe Expendable auf folgendem System ohne Ruckler und auf maximalen Details, jedoch nur der zweithöchsten Aufösung ohne Konflikte gespielt:

System:

AMD Athlon 64 3500+
1024 MB DDRram
Dual Channel Memory
ATI Radeon x600 Pro - 128 MB DDRram
200GB 7200upm Festplatte

Boxen:

Phillips - zwei Boxen, einen Basscube

Steuerung:

Tastatur, Maus (Egoshootersteuerung)
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Alt 03.05.2006, 01:10   #2
 
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haste nich auch ein paar screens?
ich kenne nur ein Expendable und das hat bei weitem nicht solche system anforderungen
das review ist aber ansonst ganz gut und recht informativ

mfg
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Alt 03.05.2006, 19:04   #3
 
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Hallo

Ich selber habe leider keine Bilder vom Spiel. Aber wenn du bei google unter der Bildersuche "Expendable" eingibst, bekommst du ein paar Bilder - wenn auch ziemlich schlechte und dunkle Bilder, auf denen man leider fast gar nichts erkennen kann.

Zwar gibt es Expendable auch für die Playstation (1), dies sollte aber erwartungsgemäß grafisch eher unterste Schublade sein. Ich glaube, dass es Expendable auch für den Dreamcast gab. Ob man dieses Spiel aber noch für den PC bekommt..hm...ich glaube nicht


Da waren wohl wahre Experten am Werk - Expendable lässt sich nämlich mit wenigen Handgriffen sehr kontrastreich und äußerst gut beleuchtet einstellen.

Dies gelingt, indem man die Einstellungen BLUE, RED und GREEN auf jeweils 100 % einstellt. Damit sollten auch wesentlich informativere und bessere Screens gelingen.

Ach so - auf dem ersten Screen den google ausspuckt kann mehr sehr gut die Zeitanzeige und die einzelnen Waffenslots erkennen
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