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Alt 16.04.2006, 12:03   #1
 
Benutzerbild von Malte
 
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Ort: Neustadt
Alter: 34
Spielt gerade: Zur Zeit spiele ich Unreal Tournament 2004.

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Blinzeln Unreal 2 - The Awakening

"Sie sind John Dalton, ein ehemaliges Mitglied der Marines und heute Marshal der terranischen Kolonialbehörde. Als Sie am Rande der von Menschen kontrollierten Zone durchs All patrouillieren, wird die Monotonie ihres Daseins plötzlich von einem Notrufsignal unterbrochen - der Beginn eines unglaublichen Abenteuers! Sie werden in einen Konflikt zwischen verschiedenen Weltraumvölkern verwickelt, er über das Schicksal der Galaxie entscheidet. Sie sind die einzige Hoffnung der Menschheit! Nur Sie können das Awakening verhindern". Dies lässt die Rückseite des PC-Spiels Unreal2 -The Awakening verlauten. Doch - wird dem geneigten Spieler zuviel versprochen, handelt es sich am Ende etwa doch um einen einfaches, liebloses und monotones Spiel oder kann U2 am Ende doch halten, was es verspricht?

Aller Anfang...

Zu Beginn erwartet euch ein rech schick inszeniertes Introvideo, dass gleich Lust auf mehr macht. Anschließend könnt ihr das obgliatorische Tutorial absolvieren oder euch gleich nach einem kurzen Briefing auf der Spitze eines turmartigen Gebäudes in das eigentliche Spielgeschehen stürzen. Bereits hier fallen die zahlreichen Antwortmöglichkeiten während eines Dialoges auf - diese führen aber meistens trotzdem nur zu einem Ziel oder einer Handlungsmöglichkeit. Und schon geht es los - an Bord eines Raumschiffes, dass sich irgendwo im Nirgendwo auf Patroullie befindet. Neben dem Hauptcharakter, den der geneigte Spieler fortan steuern darf, befinden sich auch noch andere Charaktere auf dem Schiff - der Alien-Pilot Ne´Ban, die Offizierin Aida und der Waffenexperte Isaak. Alle haben mehr oder weniger wichtige Funktionen. So ist zum Beispiel Aida für anfallende und typische Briefings vor jeder Mission zuständig, Isaak hingegen versorgt uns stets mit neuartigen und verbesserten Waffen. Der Alien-Pilot Ne´Ban hingegen tut das, was man von einem Piloten erwarten würde - er navigiert das Schiff. Und schon geht´s los - die Truppe fängt urplötzlich einen Notruf eines entlegenen Planeten auf und - wer hätte das gedacht - geht diesem natürlich nach.

Wie es sich für einen Egoshooter gehört, stolpert man über jede Menge Leichen und sorgt natürlich selber fleissigst dafür, das dies auch so bleibt, oder mit anderen Worten - man ballert, was das Zeug hält. So verhält es sich in jedem der insgesamt 12 Level - jeweils dazwischen kommt es zu leichten Wendungen in der Storyline oder einigen Überraschungen sowie lustigen Unterhaltungen und diversen, teils recht ausführlichen Briefings durch die hübsche Aida. Nach ca. 8 bis maximal 10 Stunden ist der ganze Zauber dann allerdings auch schon wieder zu Ende - auf erhöhtem Schwierigkeitsgrad aber auch gerne das Doppelte. Auf einen Multiplayermodus wurde überraschend verzichtet - womöglich zugunsten des damals anstehenden Unreal Tournament 2003. Trotzdem - gerade die ausgezeichneten Multiplayermöglichkeiten, die Unreal schon seit jeher auszeichneten, wird man hier schmerzlich vermissen.

Und los geht es - rund um das Spiel

U2 verhält sich in erster Linie wie ein typischer Egoshooter. Was das bedeutet, sollte jedem klar sein. Trotzdem gibt es einige Feinheiten, die gerade in diesem Spiel sehr gut herausgearbeitet worden sind und zu gefallen wissen. Zunächst möchte ich ein paar Worte über das Leveldesign verlieren - dieses ist nämlich überwiegend sehr gut und vor allem abwechslungsreich gelungen. Dabei erfindet sich U2 praktisch in jeder Mission neu und bietet damit Ansporn, den aktuellen Level durchzuspielen. Natürlich besteht das Spiel im Großen und Ganzen aus typischen Shooterelementen, sprich ballern ohne Ende und von Zeit zu Zeit einige kleine, spärliche Rätsel lösen - insofern man diese überhaupt so nennen darf. In manchen Missionen wird aber deutlich andere Kost geboten - so muss man zum Beispiel in einigen Missionen Marines kommandieren (was sehr gut funktioniert) und Verteidigungen mit Geschützen und Lasersperren errichten. Gerade von diesen Missionen hätte man sich gerne mehr gewünscht - nicht zuletzt wegen der sehr guten Umsetzung. Die Steuerung funktioniert insgesamt absolut präzise und lässt keine Wünsche offen.

Die einzelnen Waffen sind recht gut ausbalanciert und fügen sich gut in das Spiel ein - wirkliche Neuheiten bekommt man hier aber nicht geboten, trotzdem hat man sich bei Epic Games in dieser Hinsicht recht viel Mühe gegeben und somit verfügt jede Waffe über einen alternativen Feuermodus. Insgesamt gibt es 15 verschiedene Waffen - ein stattliches Arsenal.

Neben großen Außenarealen gibt es auch enge Gänge, Tunnelsysteme, Alienterrain und allerlei zu erforschen und betreten. Auch wenn U2 dem Spieler teilweise gerne eine Art "wide open range" vorgaukeln möchte, kann es damit nicht über die recht strenge Linearität vor allem im Leveldesign hinwegtäuschen.

Die KI der Gegner bewegt sich von intelligent bis dümmlich - es ist alles vertreten. Da man aber nicht mit Gewissheit sagen kann, wie Intelligent sich tatsächlich diverse Aliens und allerlei Gewürm verhält, ist dieser Punkt doch recht gut gelungen. Hier gibt es eigentlich nichts zu meckern und selbst die eigenen Mitstreiter verhalten sich im Kampf als auch im Marsch durch die teilweise großen Außengelände recht gut.

Unreal2 verfügt über einen sehr ausführlichen Leveleditor mit allerlei Möglichkeiten - vorrausgesetzt, man möchte sich mit dem recht komplizierten Programm für längere Zeit auseinandersetzen, denn damit kann man wirklich sehr gute Ergebnisse erzielen die sich von den einzelnen Spielleveln so gut wie gar nicht unterscheiden. Obwohl dieses Tool - wie gesagt - recht kompliziert und nicht sehr transparent ist, gibt es hierfür Pluspunkte - die Idee an sich ist einfach Klasse.

Zur Sache - die Grafik

Dieser Punkt ist mit einer der besten im ganzen Spiel - selbst mit relativ aktuellen Titeln im Egoshooterbereich braucht sich U2 überhaupt nicht zu verstecken. Auch in recht geringen Auflösungen von 800x600 Pixeln macht U2 eine gute Figur - in höheren Auflösungen ist das Spiel ein wahrer Genuss und versprüht einen lang anhaltenden "Wow!"-Effekt bei manchmal etwas längeren Ladezeiten. Die Level und auch die unterschiedlichen Charaktere und Gegner sind außerdem mit sehr viel Liebe zum Detail modelliert und erstellt worden und wirken daher recht lebensecht. Die Waffeneffekte wie zum Beispiel Mündungsfeuer oder Explosionen reihen sich in den sehr guten , grafischen Gesamteindruck spielend ein.

Sounds und Musik - ein Hinhöhrer

Auch hier punktet Unreal2 - knackige Sounds donnern aus den Boxen. Zumindest bei den typischen Projektilwaffen wie der Shotgun und dem obligatorischen Assault Rifle - hüllenlose Laserwaffen und co. klingen zwar nicht gedämpft, aber wirken eher aufgrund des etwas leisen Sounds recht harmlos. Trotzdem werte ich die unterschiedlichen und zahlreichen Sounds als gelungen, sie reihen sich nämlich sehr gut in das Geschehen ein und wirken weder gekünstelt noch übertrieben - selbiges gilt übrigens auch für die Musik - sehr dezent und im Hintergrund gehalten ist sie doch sehr stimmungsvoll und unterstreicht das Gebotene hervorragend. Die Synchronisation der einzelnen Sprecher ist nicht immer Lippensynchron, klingt aber insgesamt doch recht gut. Trotzdem - etwas ausdrucksstärkere Sprecher hätten mir persönlich besser zugesagt. Unreal2 verfügt über eine sehr stimmungsvolle und passende Tonkulisse - verschiedene Tiere und allerlei Geräusche tönen in bester Qualität aus den Boxen - einfach Klasse, das gibt Punkte.

Abschließendes - die Bewertung


Unreal2 - the Awakening macht zurecht einen sehr soliden und positiven Gesamteindruck. Insgesamt gestaltet sich alles sehr stimmig und qualitativ hochwertig - seien es die Sounds und die Musik, die wirklich sehr gute Grafik oder die stimmungsvollen und abwechslungsreichen Level. Jediglich das streng lineare Gameplay, welches man aber eigentlich von Egoshootern in der Regel gewöhnt ist, trübt das Gesamtbild ein wenig. Auch die fehlende Multiplayermetzelei könnte den einen oder anderen stören als auch die recht kurze Spieldauer von 8 bis maximal 12 Stunden. In Anbetracht der Tatsache, dass man Unreal Tournament 2004 (die Multiplayermetzelei) aber bereits um 10€ bekommt, tröstet über den fehlenden Multiplayer locker hinweg. Der Leveleditor, welcher allerdings äußerst kompliziert in der Bedienung ist, ist ein weiterer Pluspunkt im Spiel. Sehr erfreulich - während einer ausführlichen Testsession konnte ich keine Bugs entdecken. Jediglich die Ladezeiten von teilweise bis zu einer Minute waren manchmal sehr störend - wenn man dabei bedenkt, dass ich Unreal2 auf einem relativ aktuellen System getestet habe. Somit möchte ich festhalten, dass die mageren und harmlosen Systemanforderungen in keinster Weise stimmen - möchte man das Spiel auf einer halbwegs hohen Auflösung spielen, sollte man mindestens das Doppelte der Anforderungen erfüllen können.

Grafik: 95 % - was gibt es hier noch zu verbessern? - Einfach Spitze !

Sounds und Musik: 82 % - beides ist sehr gut gelungen, könnte aber hier und da ein wenig knackiger sein.

Gameplay: 80 % - sehr überzeugend - Schade, sehr linear ausgefallen.

Gesamtwertung: 82 % - sehr guter Egoshooter mit bombastischer Grafik und tollen Gameplayansätzen, allerdings mit "alt bekannten Mängeln" und einer laschen Story.



Ich habe Unreal 2 - the Awakening auf folgendem System mit einer einwandfreien Leistung und vom Spiel eingestellten grafischen Parametern getestet:

System:

AMD Athlon 64 3500+
1024 MB DDRram
Dual Channel Memory
ATI Radeon x600 Pro - 128 MB DDRram
200GB Festplatte

Boxen:

Phillips - zwei Boxen, einen Basscube

Steuerung:

Maus und Keyboard
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