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Konfurzius 04.03.2005 14:44

Windows bald vom Markt verschwunden?
 
Überall ist der Trend zu erkennen, indem Firmen auf Linux-server umsteigen, mittlerweile sind 20% aller server, von firmen mit mindestens 50 mitarbeitern, linuxbasierend. Der Trend geht weiter in einigen Jahren hat dann Linux Windows in sachen server komplett abgelöst, die Leute kaufen sich das Os ,welches sie auch auf der arbeit verwenden also klingt es logisch,dass durch diese bewegung auch viele Menschen privat auf Linux umsteigen. Die Bewegung wird auch vom Staat und von verschiedenen Städten unterstützt (stadtverwaltung von münchen ist auf linux umgestiegen). In Spanien wurde ein eigenes Linux für die Staädte entwickelt und wird nun dort benutzt. Ein Großteil der Auto-fabrikhallen haben ein Linux-system. Was denkt ihr wird der Trend sich soweit durchsetzen ,dass Windows bald komplett vom Markt verschwunden ist?
Was denkt ihr wie die Viren , Würmer und spyware attacken auf einem offenem Os aussehn?

Fish 04.03.2005 14:46

windows wird noch laaaange auf unsren heimischen rechnern schlummern und machen was es will... imo

Bob 04.03.2005 14:51

für server isses wohl besser (wobei die Windows-Server-Lösungen auch nicht schlecht sind), aber für'n Privatgebrauch ist Linux einfach noch lange nicht benutzerfreundlich genug. Auch wenn sich das stark gebessert hat in letzter Zeit. Und bis nicht die großen Computerhändler aufhören, Windows zu empfehlen und die Spieleschmieden auf Windows umsatteln wird Windows uns erhalten bleiben. Und ich habe nicht im entferntesten den Eindruck, dass das in näherer Zukunft geschieht.

O-bake 04.03.2005 15:04

Zitat:

die Leute kaufen sich das Os ,welches sie auch auf der arbeit verwenden also klingt es logisch,dass durch diese bewegung auch viele Menschen privat auf Linux umsteigen
du hast doch eben selbst gesagt, dass das auf den firmenservern läuft. wie sollen denn die angestellten mitbekommen, was auf den servern der firma läuft? das ist doch für client-rechner komplett egal. die arbeitsrechner in firmen laufen doch dann weiterhin mit windows oder mac os.

LaVeguero 04.03.2005 15:56

Linux ist schlicht und einfach viel zu kompliziert. Solange es ein riesen Akt ist, nen Drucker oder Scanner oder WLan einzurichten, wird sich auch niemand, der nur mal nebenbei nen Rechner betreibt, damit auseinandersetzen wollen. Auch ich bin wieder von Linux weg, weil es mir einfach zu viel wurde wegen jedem Scheiß in die Konsole zu müssen. Klar, wenn man ein Netzwerk hat und die User von nem gescheiten Admin betreut werden wie in Verwaltung oder Firma mag das kein Problem sein. Zuhause aber schon!

Darüber hinaus hat Linux einfach keine Lobby! Dazu gibt es viel zu viele Distributionen und Anbieter. Windows hat hier die ganz klare Machtstellung.

tpw 04.03.2005 16:08

Das Problem ist wirklich die Benutzerfreundlichkeit.
Die meisten Menschen kommen ja mit Windows schon nicht richtig zurecht. Man braucht schon gute Computerkenntnisse, um sich mit Linux zurecht zufinden. Ich benutze beides (Windows und Linux), Windows zum spielen, Linux zum proggen.

Leopardchen 04.03.2005 18:03

Die Linux Lobby ist ziemlich stark, wenn man bedenkt dass es zahllose Individuen ihre Haende mit vereinten Ambitionen ausstrecken. Zusammen mit Firmen wie IBM und Red Hat im Ruecken hat die Opensource Community einen nicht zu unterschaetzenden Einfluss.

Als Beispiel sei mal der derzeitige Konflikt um Softwarepatente genannt. Seit ueber einem Jahr findet im Europarat ein Kampf der Lobbyisten statt; auf der einen Seite Kommerz mit Wirtschaftsdruck und auf der anderen Seite Opensource und Unabhaengigkeit und alternativen Wirtschaftlichen Methoden.

Die Benutzbarkeit unter Linux haengt stark von drei Faktoren ab:
  • Erstkontakt mit einem Computer?
  • Einsteigerfreundliches GUI steht zur Verfuegung?
  • Lernbereitschaft?

Es ist eigentlich normal dass die fast alle Menschen die zuerst mit X in Kontakt getreten sind, nicht mit Y klarkommen ohne vorher einzusehen dass es Unterschiede gibt die zum grossen Teil ihre Berechtigung haben.

Wer noch nie mit Computern zutun hatte wird sich - ein einsteigerfreundliches GUI vorausgesetzt - ebenso schnell zurechtfinden wie auf irgendeinem anderen System welches ebenfalls mit einer akzeptablen GUI ausgestattet ist. Letztlich sollte man noch faehig sein ueberhaupt etwas zu lernen. Viele Rentner schaffen so etwas heute nicht mehr. In Kurz: Linux hat mindestens drei solcher akzeptablen GUIs, wobei eines davon (KDE) im deutschen Sprachraum besonders weit verbeitet ist.

In Kurz: Betriebssysteme unterscheiden sich teilweise enorm. Aber weder das eine noch das andere ist einfacher zu benutzen. Ob Windows, Unix mit CDE, Power PC mit AmigaOS, Nextstep, Darwin/OSX, Linux mit KDE.

Wobei ich zum Beispiel lieber eine Anzahl von Kommandozeilen Befehlen benutze. Das ist etwas was ich uebrigens als enorm leicht empfinde, auch wenn allgemein gesagt wird, dies sei der Teil an z.B. Linux der zu kompliziert sei. Sorry, aber das stimmt nicht ganz:

Ich kann mir viel leichter Worte (Befehle) merken, als den teilweise unglaublich langen Mausweg und viele Klicks die ich brauchen werde nur um einen ganz bestimmten Button anzusteuern. Worte auswendig zu lernen ist einfacher als hunderte Buttons zu jonglieren, die sich von Version zu Version auch noch in ihrer Position veraendern.

Um den Post von ganz oben zu beantworten:
Der Trend setzt sich fort, was recht erfreulich ist, da ja gerade viele Privatuser so kostenlos ihren neuen PC mit einem OS ausstatten koennen, sich mehr als vorher mit gleichgesinnten unterhalten und sich gegenseitig dabei helfen Probleme zu loesen. Diese Art Zusammenarbeit in Usergruppen in jeder groesseren Ortschaft ist eine feine Sache. Es gab mal regelrechte Install-Partys ;) wo man sich einfach nur zusammengesetzt hat, ueber Computerkram quatscht, installiert, anderen hilft, Pizzen holt...

Was Wuermer und Viren angeht: Es heisst so oft dass das groesste und beliebteste Ziel im Internet Windows ist. Es gibt tausende Viren, Wuermer, Trojaner, und so weiter. Nun ist das ja auch nicht ganz richtig, denn in etwa die Haelfte (wenn nicht noch mehr) der Webserver im Internet sind Apache Server unter Linux oder aehnlichen systemen. Apache Server sind staendig das Ziel von Angriffen aus dem Internet, und sie werden auch recht haeufig geknackt - wobei Schwaechen normalerweise innerhalb kuerzester Zeit beseitigt werden.

Allerdings sieht die Situation auf dem Desktop PC unter Windows recht schlimm aus. Es braucht kein Server zu sein, dennoch regnet es Viren vom Himmel. Viren verursachen aber glaube ich nur deshalb soviel Schaden, weil sie zum groessten Teil machen duerfen was sie wollen. Die meisten Windows user die ich kenne nutzen ihr XP oder 2000 alleine, unter dem Administrator Account. Das Problem hier ist, dass der Administrator alles darf. Er darf z.B. alles mal loeschen, wenn es ihm Spass macht. Ich weiss nicht wie sicher die Trennung unter Windows ist, aber die wenigen Unix Viren die es so gibt, kommen ohne ganz aktuelle Tricks mit integrierten root-kits selten weiter als bis zu dem User der sie eingefahren hat. So ist das schlimmste was hier passieren kann, dass die Daten von dem einen User futsch sind. Das System bleibt stehen, und fast jeder Systemdienst laeuft hier unter einem anderen user account speziell fuer diesen einen Dienst geschaffen.

Ich glaube Windows macht das inzwischen (wieder) ganz aehnlich, aber da die meisten User ihr System eben als "ich darf alles" Admin benutzen ... zudem nutzen auch viele von ihnen Outlook Express um ihre Emails und News zu lesen, welches in der Regel nicht ausreichend sicher konfiguriert ist.

Trojaner, Viren und all sowas gibt's sicher fuer jedes System. Aber man muss erstmal einen Ansatz finden um sie einzuschleusen. Unixtypische System bieten da weniger Angriffsflaeche, und hier ist es gewoehnlich verpoent (weil Allgemeinwissen) das System nicht als "root" (Administrator) zu nutzen.


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