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Alt 21.06.2005, 21:15   #1
 
Registriert seit: 03.05.2003
Alter: 33

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Sackgasse zocken?

Die Jugend von gestern hat gebastelt gebaut und musiziert.
Die Jugend von heute zockt.

Ich muss dieses thema doch mal ansprechen - auch wenn es wahrscheinlich einige nerven wird, weil sowieso schon genug über die „Zocker“ hergezogen wird.
Aber ich frage mich des öfteren, was mir das spielen vor dem heimischen fernseher eigentlich bringt. Entspannung, ein bisschen abschalten vom alltag, das ist wohl die antwort, mit der viele diese frage beantworten würden. Aber jetzt noch mal einen schritt zurück:

Das Videospiele spielen wird oft, von den spielern selber wohlgemerkt, als hobby angesehen. Deshalb muss sich das virtuelle vergnügen auch mit anderen hobbys vergleichen lassen.
Mir ist dabei aufgefallen, dass videospiele spielen weit weniger phantasie, eigeninitiative, durchhaltevermögen, intilligenz und begabung (die aufzählung lässt sich bestimmt noch weiter fortsetzen) fordert, als die meisten anderen hobbys, die man als normal sterblicher so ausüben kann.

Nun kommt es natürlich auch auf die art von spielen an, die man spielt – und es ist ja auch erwiesen, dass durch videospiele das räumliche denkvermögen, und sicher auch noch andere dinge geschult werden, aber gegenüber dem, wie andere hobbys, wie z.B. musizieren Modelleisenbahnen bauen (ich weiß, starkes beispiel) oder sport einen menschen weiter bringen können, hängt die Bildflackerfrequenzveränderung doch ziemlich hinten dran.

Und das erschreckende dabei ist eigentlich die endlos spirale – wenn man feststellt, dass etwas mit anstrengung und mühe verbunden ist, dann lässt man es doch lieber bleiben und setzt sich wieder vor seine vorgestaltete, kleine welt.

Mein schlagzeuglehrer meinte mal ganz treffend: „Wir leben heute in einer Plug and play gesellschaft in der keiner mehr bereit ist etwas zu tun - für das, was er erreichen möchte bzw. nur noch das minimalste getan wird.

Gut, ist halt die frage, ob man überhaupt möchte, dass einen ein hobby „Weiter bringt“
Und dies trifft natürlich auch nicht auf alle leute zu – aber der trennt geht ganz klar in die richtung.

Na dann haut mal rein.
__________________
Bin dabei: Vom gemeinen Erkenntnisse zur Bestimmung des obersten Prinzips desselben analytisch und zurück von der Prüfung dieses Prinzips und den Quellen desselben zur gemeinen Erkenntnis, darin sein Gebrauch angetroffen wird, synthetisch den weg nehmen... (kant)
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Alt 21.06.2005, 21:18   #2
 
Benutzerbild von DragonX
 
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DragonX wird schon bald berühmt werden

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Zocken seh ich nicht mehr als mein Hobby an, ich tu es aus langeweile. Wär das Leben nicht so langweilig könnte ich aufs zocken verzichten
Aber du hast recht, heutzutage wird zu viel zeit vorm pc/tv verbracht, die kiddies sollen raus! werd ich jetzt auch wieder öfters machen
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Alt 21.06.2005, 21:20   #3
 
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Du hast schon Recht mit dem, das du da sagst, aber ich hab seit 5 Jahren Klavierunterricht und siel Basketball. Ich spiele also nicht nur. Und abschalten muss jeder mal. Und zoggen kann man ja auch z.B. im Auto(wer lernt denn bistteschön im Auto? Und außer in die Natur schaun kann man auch nicht). Da z.B. find ich isses sehr kreativ.
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Alt 22.06.2005, 08:45   #4
 
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Also wenn ich nebenbei seit 10 Jahren geige und jetzt mir Karate anfange geht das schon. Ich zocke nicht um gezockt zu haben oder um die Zeeit totzuschalgen! es ist auch nicht mein Hobby...
Es ist eine sehr spassige Beschäftigung...die zu 4. Gleich noch viel mehr fun macht.
Oder kannst du zu 4. Modelleisenbahnen bauen?
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Alt 22.06.2005, 09:31   #5
 
Benutzerbild von Replay
 
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Ort: Erde
Alter: 50

Replay wird schon bald berühmt werden

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Die erste Konsole, mit der ich gespielt habe, was ein Teil von Intel. Das hatten meine Eltern damals gekauft. In dem Gerät waren fünf oder sechs Spiele (Fußball, Tennis, Schießen (mit einer Pistole, mit der man auf ein über die Glotze wanderten Punkt zielen mußte), etc.) eingebaut. Mit Blockgrafik und Piepsound. Die 70er Jahre gaben halt Konsolenmäßig nicht mehr her.

Danach bekam ich ein Atari 2600, welches immer noch auf der Glotze steht und immer noch funktioniert. Manchmal zoggen wir damit Crystal Castle oder Centipede. Dann kam ein C64, zu dem sich ein später ein NES mit Mario und Zelda gesellte.

Konsolenmäßg war's dann erst mal ruhig, der C64 wurde durch einen Atari ST abgelöst. 1989 habe ich mir den ersten GameBoy gekauft, das Konsolenfieber war wieder da. Danach gab's den GBC, dann den GBA, gefolgt vom SP und einer PS2. Und nun der DS. Meine Kindheit wurde also auch schon von Videospielen begleitet. Und ich darf durchaus von mir behaupten, keinen Dachschaden zu haben

Trotz der "Videospiel-Versuchung" war ich oft draußen, habe Sport und anderes Zeug gemacht, etc. Ich bin nie stundenlang vor den Kisten gesessen. Wenn man nicht dauernd vor den Konsolen sitzt, ist Zocken mit Sicherheit keine Sackgasse. Schlußendlich ist es so, daß alles, wenn man es übertreibt, eine Sackgasse werden kann. Auch Sport.

Alle Konsolen und Computer sind noch da und funktionieren. Jetzt arbeite ich unter dem hammermäßigen Betriebssystem RISC OS. Dafür gibt es auch SCUMM und so kann ich die alten Adventures (Indiana Jones, Monkey Island, The DIG, ...) zocken

Grüße

Replay
__________________
Lisa: Zweimal Unrecht gibt noch lange kein Recht. Bart: Oh doch. Lisa: Ich sage nein. Bart: Und ich ja. Lisa: Ich sage nein. Bart: Aber ja doch. Lisa: Dad!

Homer: Minus mal Minus ergibt Plus, Lisa.
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Alt 22.06.2005, 12:15   #6
Redakteur
 
Benutzerbild von Satan Claus
 
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Satan Claus kann auf vieles stolz seinSatan Claus kann auf vieles stolz seinSatan Claus kann auf vieles stolz seinSatan Claus kann auf vieles stolz seinSatan Claus kann auf vieles stolz seinSatan Claus kann auf vieles stolz seinSatan Claus kann auf vieles stolz seinSatan Claus kann auf vieles stolz seinSatan Claus kann auf vieles stolz seinSatan Claus kann auf vieles stolz seinSatan Claus kann auf vieles stolz sein

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Videospielen ist immer noch besser als Klingeltonrunterladen!
Es kommt halt immer auch eine gewisse Abwechslung an. Wer nur ein Hobby hat und damit die ganze Zeit verbringt, der macht was falsch. Es ist genauso bekloppt den ganzen Tag Schlagzeug zu spielen oder an der Modelleisenbahn zu basteln.
Es kommt einfach auf die Abwechslung an.
Satan Claus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2005, 16:04   #7
 
Registriert seit: 29.01.2005
Alter: 32

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ich zocke nur um ein spiel durchzuspielen ,spass daran zu haben ,und dann hinterher sagen zu können : ich habs geschafft !
Es ist klar das man an einigen spielen länger dransitzt und viel zeit darin inverstiert aber ich spiele auch nur von freitag bis Sonntag (natürlich nicht durchgehend vielleicht 3-5 stunden )und während der woche bleibt auch genug zeit für andere Aktivitäten wie BMXen oder Klavier und Basketballspielen
PrOpHeCy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2005, 16:10   #8
 
Benutzerbild von TommyDanger
 
Registriert seit: 06.03.2002
Ort: Bielefeld *gibts wirklich*
Alter: 37
Spielt gerade: Golf

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mit dem alter lässt auch meist ein wenig die lust am zocken nach. man will eine real miss croft und hat andere dinge zu tun. die kracher ziehen einen zwar noch für nächte vor den fernseher, doch stehen auch immer mehr andere dinge im vordergrund.

seit einiger zeit kaufe ich auch vermehrt partyspiele. ist immer ganz lustig, wenn man spät in der nacht halb betrunken noch ne runde monkeyball spielen kann. man ist immer noch ganz gut informiert, doch hat man einen stapel playboy hefte unterm bett liegen und die n-zone sammlung auf den dachboden gebracht. was solls wir sind alle hier und haben eine gewisse leidenschaft fürs zocken. ausserdem ein omnibusthema...kennst du die leute auf der party nicht, dann laberst du entweder mit ihnen über filme oder halt über spiele und grafikkarten.
__________________
The Rob Vegas Show
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Alt 22.06.2005, 17:31   #9
 
Benutzerbild von cubefox
 
Registriert seit: 08.07.2003
Alter: 33

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Standard RE: Sackgasse zocken?

Zitat:
Original von Toto
Nun kommt es natürlich auch auf die art von spielen an, die man spielt – und es ist ja auch erwiesen, dass durch videospiele das räumliche denkvermögen, und sicher auch noch andere dinge geschult werden, aber gegenüber dem, wie andere hobbys, wie z.B. musizieren Modelleisenbahnen bauen (ich weiß, starkes beispiel) oder sport einen menschen weiter bringen können, hängt die Bildflackerfrequenzveränderung doch ziemlich hinten dran.
was soll daran besser sein? klar wird da auch was "trainiert" was für einen gut ist. beim fußballspielen wird man fit. bei musik wird vieleicht die kreativität oder was auch immer gefördert. beim modelleisenbahn bauen? äh ... egal. es macht halt einfach manchen spaß züge zu sammeln und sich mit verschiedenen loks auszukennen.
ein hobby (scheiß wort) soll in erster linie spaß machen. und wenn dann zusätzlich noch irgendwas gefördert wird ist das erfreulich. beim videospielen schauts da doch im vergleich zu den anderen genannten sachen ziemlich gut aus: verbessert werden angeblich räumliches vorstellungsvermögen, reaktionsvermögen und logisches denken. was soll an anderen hobbies (sublödes wort, echt) besser sein? wenn ich was freiwillig mache, dann weil es spaß macht oder weil es notwendig ist (hausaufgaben machen und lernen zum beispiel. oder später mal in die arbeit gehen) und nicht weil irgendwelche hobbies (arghl) "besser" wären.


ich spiele übrigens nur noch sehr wenig. warum bin ich überhaupt in diesem forum? das letzte was ich gespielt hab war "zelda: minish cap". ich habs mir gekauft als es rausgekommen ist. wann war das? egal. seitdem hab ich jedenfalls nichts mehr gespielt. liegt zumindest teilweise am blöden computer ... und vor allem am internet-anschluss. man vergeudet so viel zeit im internet in der man viedospiele spielen könnte. scheiße. internet macht süchtig, echt.

scheiß internet
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Alt 22.06.2005, 19:16   #10
 
Benutzerbild von Pjotr.
 
Registriert seit: 03.07.2003

Pjotr. hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

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Zitat:
Original von TommyDanger
mit dem alter lässt auch meist ein wenig die lust am zocken nach. man will eine real miss croft und hat andere dinge zu tun. die kracher ziehen einen zwar noch für nächte vor den fernseher, doch stehen auch immer mehr andere dinge im vordergrund.

ich gehör zwar noch zu der jüngeren generation, zocke aber auch schon mein leben lang. und mittlerweile zock ich fast kaum noch. und wenn, dann halt auf so zockernächten (jaaa, andere leute veranstalten LANs .... ) und dann auch nur die eben besagten partyspiele.
ich glaube dass es daran liegt, einfach alles schonmal gesehn zu haben. so hat mich zum beispiell the windwaker ziemlich krass gefesselt, aber auch nur ein wochenende lang, weil die spielmechanik etc. einfach alles schon bekannt war und ich einfach vergessen habe es zu spielen, weil es mir völlig unspektakulär vorkam. mir war es egal wie die story weitergeht, weil ich sowieso wusste, wie das ende abläuft.
und wie dieser oddworld erfinder schon gesagt hat:" wenn man heute als spieleentwickler neue ideen hat, ist man in der falschen branche." (so ungefähr hat ers gesagt... )
__________________
.amanaP .lanaC A .nalP A .nam A.
Pjotr. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.06.2005, 17:00   #11
Gesperrt
 
Registriert seit: 23.06.2005

______ genießt hohes Ansehen
______ genießt hohes Ansehen______ genießt hohes Ansehen______ genießt hohes Ansehen______ genießt hohes Ansehen______ genießt hohes Ansehen______ genießt hohes Ansehen______ genießt hohes Ansehen______ genießt hohes Ansehen______ genießt hohes Ansehen______ genießt hohes Ansehen______ genießt hohes Ansehen______ genießt hohes Ansehen

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Das ist ein echt interressantes Thema, zu dem viele Leute eine sehr(!) einseitige Meinung haben. Versuch beispielsweise mal ein Elternteil davon zu überzeugen, dass Spielen nciht uneingeschränkt schädlich ist.
7 von 10 Elternteilen wirst du nicht überzeugen können, die restlichen 2 von 3 nur teilweise. Das ist halt für viele, die die Medien aus ihrer Jugend wenig oder gar nicht kennen ein vollkommen Falsches verhalten, weil den Spielern dann ja die Bewegung etc. fehlt. Okay, den ganzen Tag vor der "Kiste" hocken ist sicherlich nich gesund, aber es fördert(in maßen genossen) wirklich viel!
Textlastige RPG´s fördern Denken,Lesen und schreiben, Jump´n`runs geschicklichkeit, Reaktionsvermögen und oftmals wiederum logisches Denken, selbiges Trifft für Rennspiele zu und sog. Denkspiele wie Tetris und co. sind ja wohl sicherlich sehr hilfreich um logisches denken zu fördern!
Auch vermeindliche "Metzelorgien" sind nicht schädlcih, denn neben den eben genannten Dingen wie Geschiklcihkeit,räumliches Denken etc. kommt hier oftmals erneut (siehe die viel-angepriesenen Taktikshooter) logisches Denken ins Spiel, was ja in engem Zusammenhang mit taktischem/strategischem Denken steht. Also ich denke mal wenn man eine halbwegs ausgewogene Mixtur aus virtuellem und realem Vergnügen aufbaut, ist das ganze wohl kaum eine Sackgasse, denn es bringt neben dem Spaß der ja im Vordergrund steht noch die eben angesprochenen anderen Gesichtspunkte ins Spiel und die bringen einen sicherlich "weiter".
MfG
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Alt 23.06.2005, 17:46   #12
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Zitat:
Original von DragonX
Zocken seh ich nicht mehr als mein Hobby an, ich tu es aus langeweile. Wär das Leben nicht so langweilig könnte ich aufs zocken verzichten
Aber du hast red, heutzutage wird zu viel zeit vorm pc/tv verbracht, die kiddies sollen raus! werd ich jetzt auch wieder öfters machen
das leben ist alles andere als langweilig. es liegt nur an jedem einzelnen was er daraus macht!

merk dir das für die zukunft
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Alt 24.06.2005, 12:12   #13
 
Registriert seit: 03.05.2003
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Ihr, die hier einen langen post auf meinen "artikel" geschrieben haben, sollten sich auch eigentlich gar nicht selber angesprochen fühlen.
Es ging mir eigentlich mehr um die allgemeine masse..

Ich zocke auch nur noch sehr wenig - dafür dann halt nur das beste.

@cubefox: Ja richtig, man übt sein hobby aus, weil es spaß macht. Nur was auch gesagt wurde, viele zocken nur - es fehlt die abwechslung.
Und die sache ist die, das zocken bringt einen nicht sonderlich weiter, man kannst es im wirklichen leben nicht einbringen(!) - dazu kommt, dass die ausübungsdauer meist noch die andere hobbys weit überschreitet - so zumindest meine Beobachtungen.
Und was hier genant wurde, was zocken alles fördert, dass wird doch im wirklichen leben bei vielen anderen hobbys sowieso gefördert.

@Plotti: Wie richtig - wenn das mal jeder verstehen würde...
__________________
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Toto ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2005, 13:44   #14
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______ genießt hohes Ansehen
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Hobbys sind auch dazu da, mal aus dem Alltag zu fliehen und von dem Stress loszukommen, manche lesen ein Buch oder gehen ins Kino um sich in eine andere Welt zu versetzten, andere wollen halt lieber in Länder wie Hyrule und co. eintauchen, sich in andere Figuren versetzen und ihre "wirklichen" Probs. vergessen. Zu soetwas sind Hobbys nunal da und ich glaube kaum, dass man für jedes Hobby einen Grund braucht es auszuüben, mir pers. reihct die Begründung "Es macht mir halt Spaß" aus. Die anderen Fähigkeiten die dadurch geschult werden lassen sich sehr wohl in den alltag einbringen, wenn auch selten bewusst.
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Alt 12.08.2005, 18:07   #15
 
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Habe heute - in der Taz - einen sehr guten artikel zum thema videospiele gefunden:

Simulierte Welten
Differenzierung ist angesagt bei dem Streit um die Frage, ob Computerspiele zur Verdummung und Vereinsamung von Kindern und Jugendlichen führen. Strategiespiele zum Beispiel können eine bessere Bewältigung des Alltagslebens vorbereiten

VON CLAUDIA BORCHARD-TUCH

Erzeugen Computerspiele Gewaltbereitschaft? Führen sie zu Verdummung und sozialer Isolation? Unablässig warnen Kritiker vor diesen Gefahren und behaupten obendrein, dass Computerspiele zu einer Verrohung der gesamten Gesellschaft führen. Doch ganz so einfach scheint es nicht zu sein.

"Die spielerische Beschäftigung von Jugendlichen mit ihrer Umgebung ist natürlich", meint Jürgen Fritz, Leiter des Forschungsschwerpunktes "Wirkung virtueller Welten" der Fachhochschule Köln. In einer zunehmend von Medien geprägten Welt seien auch virtuelle Erlebnisse von Bedeutung. Und während der Hamburger Freizeitforscher Horst Opaschowski davon überzeugt ist, dass die unablässige Konfrontation mit Bild- und Textfragmenten den Anstieg konzentrationsgestörter Kinder verursacht hat, beobachten Kindergärtnerinnen Zappelphilippe, die erst vor dem Bildschirm ihre Ruhe finden.

Möglicherweise bereiten zahlreiche Computerspiele sogar auf eine bessere Bewältigung des Alltagslebens vor. Denn die Welt, in der wir leben, wird immer komplizierter und undurchschaubarer, und Norbert Bolz, Professor für Medienwissenschaft und Medienberatung an der TU Berlin, fand heraus, dass bestimmte Computerspiele auf die Meisterung dieser unübersichtlichen Realität vorbereiten können. Es sind die Strategiespiele, die Teile der Wirklichkeit simulieren und verschiedene Taktiken anbieten, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

In "Civilization III" wird die Entwicklung der menschlichen Kultur nachgespielt. Man simuliert die Geschichte der Menschheit von der Steinzeit bis zur modernen, hoch technisierten Gesellschaft, die schließlich die Erde verlässt, um den Weltraum zu erkunden. "Die Computersimulation funktioniert wie eine Art Zeitraffer, also durch eine extreme zeitliche und räumliche Verdichtung, die Struktur von Erfahrungen simulieren kann, die sonst nur in großen Lebensspannen akkumuliert werden können. Strategiespiele sind eine Trainingssituation für unseren modernen Alltag", erklärt Bolz.

In einem Strategiespiel gibt es keine klare Spielregel, die zum Sieg führt. Immer wieder stellt sich die Frage: Welche Strategie hat welche Folgen? Jede Situation erfordert eine andere Vorgehensweise. Die simulierte Welt wird als wandel- und steuerbar erlebt. Eindimensionales Denken ist wenig Erfolg versprechend. Erforderlich ist vielmehr eine Logik von Trial und Error - handeln und ausprobieren, ob sich die Strategie bewährt. An Gut und Böse wird in einem Strategiespiel nicht gedacht. Es gibt nur eine so genannte evolutionistische Moral, so Bolz. Miteinander konkurrierende Werte entstehen in der komplexen Entwicklung von selbst, und ob sich der "beste" durchsetzt, ist ungewiss. Sicher ist in einem Strategiespiel nicht ein Zuwachs an Moral, sondern eine Steigerung der Intelligenz.

Dass Computerspiele zu einer Zunahme an Intelligenz führen können - davon sind auch andere überzeugt, beispielsweise der Autor Steven Johnson. Nach Johnson fördern Computerspiele kognitive Fähigkeiten sogar stärker als Bücher. "Das Lesen von Büchern führt zu einer chronischen Unterforderung der Sinne", behauptet Johnson. "Anders als Computerspiele, die Kinder in eine komplexe Welt voller bewegter Bilder und musikalischer Landschaften führen, sind Bücher einfach nur eine öde Aneinanderreihung von Worten, sie folgen einem festgelegten linearen Pfad."

Auch in anderer Hinsicht sei der Computer dem Buch überlegen, so Johnson. Nicht der Computer isoliere, sondern das Buch: "Während Computerspiele die Jugend in komplexe soziale Bindungen führen, in denen sie virtuelle Welten erforschen, zwingen Bücher das Kind, sich in einen stillen Raum zurückzuziehen, isoliert und passiv konsumierend." Dies widerspricht der Vorstellung vom einsamen, sich selbst überlassenen Bildschirm-Player und steht in Einklang mit Ergebnissen der Forschungsgruppe "Teachers Investigating Eductional Multimedia", die beobachtete, dass Kinder sich häufig in kleinen Gruppen vor dem Computer zusammenfinden.

Und nicht zu vergessen das Internet, das Menschen an verschiedenen Orten zum gemeinsamen Spiel zusammenkommen lässt. "Gamer" vergnügen sich in so genannten Multiplayer-Spielen, bei denen die Teilnehmer - vor verschiedenen Bildschirmen, aber an einem Server - miteinander spielen. Zahlreiche Jugendliche formieren sich zu so genannten Clans: Computer-Teams mit eigener Homepage, die ständig das Reaktionsvermögen trainieren und Strategien austüfteln, um in "Clan-Wars" erfolgreich zu sein. Viele treffen ihren Spielpartner auch in natura auf bis zu sieben Tage dauernden Lan-Partys auf dem elterlichen Dachboden oder in Turnhallen.

Aus einer Informationsgesellschaft, die ihre Zukunft im Cyberspace sieht, sind Computerspiele nicht mehr wegzudenken. Zwar ist nicht ausgeschlossen, dass virtuelle Gewalt reale auslösen kann. Doch sollten die unablässigen Warner, die jedes Computerspiel automatisch verdammen, unterscheiden lernen.
__________________
Bin dabei: Vom gemeinen Erkenntnisse zur Bestimmung des obersten Prinzips desselben analytisch und zurück von der Prüfung dieses Prinzips und den Quellen desselben zur gemeinen Erkenntnis, darin sein Gebrauch angetroffen wird, synthetisch den weg nehmen... (kant)
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Alt 12.08.2005, 21:39   #16
Moderator
 
Benutzerbild von tommiboy
 
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Spielt gerade: Pokémon Go (Trainercode: 1244 2518 3296)

tommiboy ist ein Forengotttommiboy ist ein Forengotttommiboy ist ein Forengott
tommiboy ist ein Forengotttommiboy ist ein Forengotttommiboy ist ein Forengotttommiboy ist ein Forengotttommiboy ist ein Forengotttommiboy ist ein Forengotttommiboy ist ein Forengotttommiboy ist ein Forengott

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der artikel ist gut, toto
spiegelt meine einstellung wieder, ich versuch schon wochenlang meinen eltern klar zu machen, dass die bücher die meine schwester im akkord liest (monatlich ein 1000seiten fantasy-schmöker) für sie schädlicher sind, als die spiele die ich (zugegeben sehr viel) zocke

vielleicht kann ich sie ja davon überzeugen
__________________
Fernsehen macht blöd...
... aber unglaublich viel Spaß!
Walulis sieht fern
tommiboy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.08.2005, 21:47   #17
 
Registriert seit: 21.03.2005
Alter: 31

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Zitat:
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Zocken seh ich nicht mehr als mein Hobby an, ich tu es aus langeweile. Wär das Leben nicht so langweilig könnte ich aufs zocken verzichten
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Seh ich genauso

Ich finde ich könnte es ohne mein geliebten PC und PSP nicht aushalten aber mann sollte es nicht übertreiben max 2 Stunden am Tag zocken reicht dann 3-5 frische Luft schnappen und dann ma so richtig Saufen gehen


Die Jugend von heute wird von Gewaltvollen Games Rauchen und Saufen beeinflusst da hocken manch Kiddys am Hauptbahnhof und rauchen eine.

lol
Kacak ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.08.2005, 21:50   #18
 
Registriert seit: 11.08.2005

™DI~™ hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

Standard RE: Sackgasse zocken?

also ich bin süchtig ich hab ihn in letzter konsequenz zerstört den gba
falls ich mir jetzt ein ds zulege kanns schlimm werden
zum glück bin ich pleite
™DI~™ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.08.2005, 22:56   #19
 
Benutzerbild von smashIt
 
Registriert seit: 04.06.2005
Alter: 39

smashIt ist einfach richtig nettsmashIt ist einfach richtig nettsmashIt ist einfach richtig nettsmashIt ist einfach richtig nettsmashIt ist einfach richtig nett

Standard

zum glück beschäftig ich mich nebenbei noch mim modellbau
mir fällt grad auf das meine 2 lieblingshobbys beide scheiß teuer sind
smashIt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.08.2005, 01:30   #20
 
Registriert seit: 03.05.2005
Ort: Mainz
Alter: 32
Spielt gerade: /

smials hat die Renommee-Anzeige deaktiviert

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Man sollte es mit dem zocken nicht übertreiben und noch andere interessen/hobbies haben, dann seh ich da keine sackgasse!
smials ist offline   Mit Zitat antworten
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