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nobody 25.08.2004 23:13

Euer Bezug zum Glauben
 
Also ich wollt einfach mal nen sehr interessanten diskussions-thread aufmachen und hoffe auf zahlreiche teilnahme.
Würde mich mal interessieren wie ihr zu religionen steht ! sagt eure meinungen und einstellungen.

Bitte noch ne Umfrage einfügen:

Fundamentalistischer Gläubiger
Gläubiger
Kirchensteuern Zahlender
Atheist
Agnostiker

sorry, hätt ich fast vergessen, hab die antwortmöglichkeiten mal editiert, jetzt müsst nur noch wer nen vote raus machen :rolleyes:

Giftzwiebel 25.08.2004 23:21

RE: Euer Bezug zum Glauben
 
Also ich würde bei mir eher auf Freidenker-Atheist tippen. So richtig glauben tu ich nicht, ich bin auch noch nicht erwachsen also muss ich noch keine Kirchensteuer bezahlen und sobald ich erwachsen bin, werde ich wahrscheinlich aus der Kirche austreten. Also ich persönlich halte nicht viel von Religionen. Ich habe auch keine Probleme damit, wenn meine Freunde z.B. Gläubige sind, mir ist das relativ egal, da wir nie über sowas reden. Also ich habe keinen richtigen Bezug zum Glauben, aber ich bin katholisch.

Popup_Hasser 25.08.2004 23:24

Bin zwar katholisch getauft (naja, als Baby kann man sich ja nicht dagegen wehren ;)) aber ich persönlich glaube nicht so Recht an eine/n Gott/Göttin oder ähnliches was uns alle erschaffen hat etc...

Und zwar ganz einfach aus dem Grunde, dass zum einen die Bibel hauptsächlich aus Lügen aufgebaut ist (Adam + Eva... hiiieeen:rolleyes:), und zum Anderen weil die ganze Sache mit den Göttern ja nur aus irgendeinem Hirn stammen, den irgendein jemand sich ausgedacht hat.

Wenn es ein gottähnliches Wesen geben sollte, so möge es mir hiermit auf der Stelle den Inet-Anschluss kappen, sodass ich solche Blasphemie nicht im WWW verbreiten könne... Nunja, Inet geht noch, auch wenn das natürlich ein dummer "Beweis" ist.

Wenn es aber eine/n Gott/Göttin geben SOLLTE, so muss dieses etwas ein seltsames Wesen haben, macht ja nur halbe Sachen (viele Menschen sterben [unnatürlich], andere werden geboren, wieso sterben nicht alle auf einmal, wieso stirbt nicht einfach niemand mehr [unnatürlich]?)

Soweit meine bescheidene Meinung.

Zum Tod denke ich übrigens so, als schlafe man die ganze Zeit, ohne davon etwas mitzukriegen. Also das Gefühl, das man hat, wenn man morgens aufwacht, und sich versucht an die letzten 6 Stunden zu erinnern (meistens fallen MIR jedenfalls keine Träume mehr ein), und dann nur noch völlige Leere.
Also einfach nix quasi.
An Wiedergeburt glaube ich nicht, wär ja noch schöner....
Das geilste wäre wenn man in denn dann wirklich in den Himmel käme, und da wäre dann alles so wie man es will... wenn ich wüsste dass es so wäre, würde ich glatt Selbstmord begehen :)

sebby 25.08.2004 23:57

Von Atheismus halte ich persönlich nicht viel, das ist genauso ein Glaube wie auch das Christentum, Judentum oder sonstwas. Ein Glaube in die andere Richtung eben: "Ich glaube nicht an Gott", denkt/sagt der Atheist. Ich würde mich eher zu den Agnostikern zählen, jedoch mit großem Interesse am Buddhismus. Das Problem an der ganzen Sache ist, dass der Buddhismus hierzulande oft mit dem Dalai Lama und somit mit dem (durch seine ganzen Rituale) mystisch wirkenden tibetischen Buddhismus verbunden wird. Die ursprünglichen Lehren des Buddhismus sind jedoch außerordentlich "nüchtern", will heissen: Da steckt nicht so viel drin was eine Religion auszeichnet. Kein strafender Herr, keine Schöpfungsgeschichte, keine Seele (!). Im Grunde kann man sich ohnehin fragen ob die Lehren des Buddhismus nicht viel eher eine Lebensphilosophie als eine Religion darstellen. Christentum, Judentum, Islam usw sind nichts für mich, Dogmen sind nich wirklich mein Ding *ggg*

TommyDanger 26.08.2004 00:05

die meisten menschen wenden sich an gott wenn sie was brauchen..."wenn du mir jetzt hilfst tue ich alles...blabla..." aber die zehn gebote find ich erstrebenswert.

ich glaub was für uns heute luke skywalker ist war damals halt jesus christus ;-) die hatten noch kein kino ...

doch wer weiß vielleicht war das gerade blasfemie und mein rechner kracht zur strafe ab...

Bob 26.08.2004 05:30

Zitat:

Original von YasH
[...]
Wenn es ein gottähnliches Wesen geben sollte, so möge es mir hiermit auf der Stelle den Inet-Anschluss kappen, sodass ich solche Blasphemie nicht im WWW verbreiten könne... Nunja, Inet geht noch, auch wenn das natürlich ein dummer "Beweis" ist.
[...]
In der Bibel steht:
"Du sollst den HERRN nicht auf die Probe stellen."

Noch was zur Umfrage, bitte nicht "Antichrist" einfügen, es gibt nur einen Antichristen, das ist keine Religion, sondern Bestandteil der Bibel. Wenn, dann bitte Satanisten, aber Antichrist ist schwachsinnig, ich werd langsam verrückt von den ganzen Trotteln, die sich "Anti-Christ" nennen, ohne zu wissen, was es ist.

Persönlich weiß ich nicht so recht, was ich glauben soll, ich halte die christliche Religion auch für mehr als unglaubwürdig, dennoch kann ich nicht glauben, dass diese Welt nur aus Zufall enstanden ist, irgendetwas größeres muss da sein. Naja, im Prinzip weiß ich's einfach nicht.

Und nochwas, bevor ihr hier irgendwelche Behauptungen bezüglich der christlichen Religion aufstellt könntet ihr wenigstens mal die Bibel lesen. Oder einfach die Klappe halten.

Dankeschön *g*

Tigerlilly 26.08.2004 08:36

Ich bin auch . Ich kann mir aber vorstellen, dass die Seele wiedergeboren wird, allerdings ohne jede Erinnerung an die vorherigen Leben.

Sagat 26.08.2004 09:07

Ich persönlich glaube:
Die Welt wird auf dem Rücken eines riesigen Ohrenkneifers (Kennt ihr nicht? So Käfer) durchs Universum getragen. Erdbeben kommen daher, dass der Ohrenkneifer sein Zwickwerkzeug ins Erdeninnere bohrt. Wenn es regnet, weint der Ohrenkneifer. Wenn irgendwo ein Vulkan ausbricht, hat der Ohrenkneifer - äh - Stuhlgang. Leider bin ich bisher der einzige Jünger des Ohrenkneifertums.


scaller 26.08.2004 09:37

hrhr Sagat...ich glaube ich konvertiere ;)

Ne, spaß bei seite. Meine Antwort ist einfach und knapp:

Ich glaube an einen Gott, der alles erschaffen hat, nicht allerdings an den Gott, den die Bibel/Koran etc etc den Menschen vorschreibt.

aepfelchen 26.08.2004 09:49

ich bin ebenfalls agnostikerin. ich würde sehr gern an einen gott glauben, weil ich denke, dass so ein glaube sehr tröstlich sein kann; aber ich schaff´s net mich davon zu überzeugen ^^“ des is einfach alles zu unlogisch und nicht zu beweisen...

religion gehört imo trotzdem zur allgemeinbildung... d.h. der überzeugteste atheist sollte sich nicht weigern, etwas über die biblischen geschichten zu erfahren bzw. sich auch mit anderen religionen / lebensphilosophien zu befassen, die imo total interessant sind. find ich jednfalls ^^ oder?

Zitat:

Original von Sagat
Ich persönlich glaube:
Die Welt wird auf dem Rücken eines riesigen Ohrenkneifers (Kennt ihr nicht? So Käfer) durchs Universum getragen. Erdbeben kommen daher, dass der Ohrenkneifer sein Zwickwerkzeug ins Erdeninnere bohrt. Wenn es regnet, weint der Ohrenkneifer. Wenn irgendwo ein Vulkan ausbricht, hat der Ohrenkneifer - äh - Stuhlgang. Leider bin ich bisher der einzige Jünger des Ohrenkneifertums.
cool... :gaga: wer beweist das gegenteil???
ich kenn die viecher übrigens als ohrenkneiper o_O

Vulnus 26.08.2004 09:52

Ich glaub ich bin da eher ....... keine ahnung was.
Glaube eigentlich nicht an gott , aber wenns mir mal schlecht geht , dann bete ich , dass es schnell vorrüber ist und wiedergeboren möchte ich auch werden :D

Fish 26.08.2004 11:06

ich glaube nicht an diesem ganzen bibel krahm... is schwachsinn für miich. ich bin eher davon überzeugt das etwas anderesd grosses ünernatürliches über uns wacht. könnte man fast schon eine art gott nennen....

ich könnte mir auch vorstellen das so eine art aliens uns "gefangen" hällt und wir nur sklaven sind.

was ich mir mal so gedacht hatte war, das das ganze leben nur eine art schule für das richtige leben danach ist. mörder zb fallen durch und müssen nochmal von vorne anfangen, also sie werden nochmals geboren. leute die alles gut gemacht haben haben die "schule" geschafft und kommen dann in das echte leben. könnte man auch himmel nennen :)

Leopardchen 26.08.2004 11:07

Atheist.

Popup_Hasser 26.08.2004 11:10

..ich warte noch immer auf eine Antwort á a "Ich glaube wir sind nur Batterien in einer Matrix wo irgendwelche Roboter blablalbal" :)

Und Sagat, ich glaube Du wirst weiterhin der einzige Ohrenkneiferanbeter sein, da Dein lustiges Geschichten einen kleinen Logiffehler enthält, da die Tränen ja nicht nach oben fallen (wenn die Welt aufm Rücken ist), oder? ;)

Und wenn es so ist, dann muss der Ohrenkneifer in Köln ne extreme Heulsuse sein :)

Mis-Teeq 26.08.2004 11:21

Ich glaube an die nordischen Götter, also an Odin und ganzen Rest.

Mis-Teeq

Superpollution 26.08.2004 11:54

Etwas nur zu glauben ist was für´n Arsch. Auf einer Vermutung kann ich nichts aufbauen. Wissen, das ist es mit dem man etwas anfangen kann. Da wo das Wissen aufhört beginnt man zu vermuten, aber diese Vermutungen sind wieder nur einen Dreck wert.

Das bezog sich jetzt nicht einfach nur auf die Frage nach Gott, sondern allgemein auf das Wort Glaube (unabhängig von Religion).

Gibts Gott?
- Als Kind bekommt man das als Faktum dahingestellt, an welchem man nicht zweifelt. So auch ich nicht.
- Später dann hab ich immer noch an Gott geglaubt, fand ihn aber irgendwie scheiße.
- Noch später hielt ich es für völlig ausgeschlossen, dass es Gott oder etwas Vergleichbares gibt.
- Mittlerweile ist es mir scheißegal.

Ich stell mir die Frage nach Gott überhaupt nicht, denn es ist überhaupt nicht relevant ob es einen Gott gibt oder nicht.
__________________________

Kommen wir mal zum Thema Religion allgemein:

Eine Religion ist in erster Linie dazu da, um den Menschen eine Lebenshilfe zu geben. Leider hat Religion immer schon mehr Leid verursacht als zu helfen, sei es wegen Fehlinterpretation, Fundamentalismus oder Ausnutzung für politische Zwecke. Inquisition, Kreuzzüge, DschiHad etc. etc..
Und worauf basiert(e) das alles? Auf waagen Vermutungen. (-> glauben).

Mit anderen Worten: Religion ist etwas schlimmes.

Edit:
Zitat:

Original von sebby
Von Atheismus halte ich persönlich nicht viel, das ist genauso ein Glaube wie auch das Christentum, Judentum oder sonstwas. Ein Glaube in die andere Richtung eben: "Ich glaube nicht an Gott", denkt/sagt der Atheist.
Ein Ticken zu pedant um als ernstes Argument durchzugehen.

Leopardchen 26.08.2004 12:24

Dasz Religionen mehrheitlich inzwischen sehr viel mehr Schlechtes als Gutes produzieren denke ich ebenfalls. Zwar verdanken wir den Religionen zumindest teilweise Dinge wie die Pflege von Alten, Kranken und Schwachen, aber das ganze wird stark uebertoent durch Kriege, Intriganten und Scharlatane.

Was "Gott" angeht, ich glaube nicht daran, es sei denn er laeuft mir ueber den Weg und kann sich ausweisen - sprich, ueberzeugt mich. Glaube reicht mir jedenfalls nicht. So gesehen halte ich die Existenz von etwas derartigem ausgeschlossen, werde aber nicht wegschauen wenn es auf einmal reinplatzt und Hallo sagt. ;) Im Uebertragenen Sinne versteht sich.

europa 26.08.2004 12:59

als das gleiche Thema mal in einem anderen Forum auftauchte, welches ich besucht habe, erschien nach ein paar Tagen ein vollkommen neuer User, der festen Glauben an Gott und seine Religion war und alles "richtig stellen" wollte. Er hat Zitate vorgetragen, andere Religionen kaputt geredet und allen auf die Nerven gegangen. Damals hat er eine ernsthafte Diskussion zerstört. Mal sehen ob es hier auch passiert.

Ich persönlich bin Atheist und Wissenschaftler. So wie ich unsere reale Welt kennen gelernt habe, unterscheidet sich diese sehr von denen die in den Religionen beschrieben werden. Es gibt zu viele Wiedersprüche, die damit zusammenhängen, dass als die Religionen sich ihre Götter zurechtschnitten, niemand die heutigen gesellschaftliche und wissenschaftlichen Erkenntnisse einplanen konnte.

Dennoch ist die wissenschaftliche Erforschung der Religionen und der Menschen die damit zusammenhänge sehr interessant. Religion ist aus wissenschaftlicher Sicht eine Organisation von Gleichgesinnten, die die selbe Aufgabe oder ihren Zweck verfolgen und dafür feste Rituale haben. Es kann auch nur die abendliche Runde Bingo oder eine Religion sein. Nur haben Religionen ganz irdische Kräfte, nämlich die der Überzeugung und des Zusammenhalts. Diese Kräfte haben schon so manchen blutigen Krieg hervorgerufen (bis in den heutigen Tag hinein) oder auch die ehrenamtliche Pflege von Obdachlosen. Auch Sekten gehören zu so einer wissenschaftlich interessanten Organisation, die ihre Mitglieder um ihre Freiheit, Arbeitskraft oder Geld erleichtern wollen. Alte und neue Religionen werden auch weiterhin unser Weltbild prägen (z.B. die Jedi Religion), auch wenn irgendwann vielleicht fest bewiesen wird, dass es keinen der heutigen Götter/Teufel gibt, die Menschen brauchen einfach etwas. Allerdings können wir durch die Religionen viel über die soziale Kultur des Menschen kennen lernen. Anderen Menschen helfen sollte man auch mit oder ohne einen Bezug zu einer Religion.

Was noch interessant ist, wie die Religionen andere Sachen für sich übernommen haben. Die 10 Gebote aus der Bibel z.B., nähme man alles in Bezug auf Gott raus, waren die ersten Gesetze der Stadt Babylon, die ersten Gesetze die überhaupt jemals niedergeschrieben wurden.

europa

Necris 26.08.2004 13:00

"treffen sich ein gehirnchirug und ein astronaut. sagt der astronaut: ich war schon dutzendmal im weltall, und ich habe noch nie so etwas wie gott gesehen. daraufhin sagt der gehirnchirug: ich habe schon viele gehirne operiert, und habe dabei noch nie einen einzigen gedanken gesehen. gibt es sie deshalb wirklich nicht?"

ihr solltet euch mal "Sophie´s Welt" anschaun, ein guter film über dieses thema, inklusive philosophie

Pjotr. 26.08.2004 13:09

RE: Euer Bezug zum Glauben
 
also ich hab mal auf "gläubiger" getippt.
ich geh regelmäßig in die kirche und glaube an gott. aber ich glaube nicht an einen großen typen mit bart, der auf ner wolke hockt, sondern mehr an irgendetwas allgegenwärtiges. kann das net so beschreiben

Tigerlilly 26.08.2004 13:16

Zitat:

Original von europa
[...] Anderen Menschen helfen sollte man auch mit oder ohne einen Bezug zu einer Religion. [...]
Eben! Wozu diese Zwischeninstanz? Ich glaube nicht, dass man eine "Religion" braucht, um sozial zu sein. Genausowenig halte ich religioese Menschen fuer besonders sozial, manchmal sogar eher im Gegenteil.
Wenn ich an etwas glaube, dann ist das der gesunde Menschenverstand, der uns im Grunde sagt, was gut ist und was nicht. Leider wird dieser Glaube tagtaeglich erschuettert...

@Sagat: Bei einem Erdbeben windet sich der Ohrenkneifer also zu der Erde auf seinem Ruecken?

Superpollution 26.08.2004 13:35

Zitat:

Original von YasH
Und zwar ganz einfach aus dem Grunde, dass zum einen die Bibel hauptsächlich aus Lügen aufgebaut ist.
Mit einer solchen Aussage wäre ich etwas vorsichtiger.
Was ist denn die Bibel? Ein Tatsachenbericht? Eine Autobiografie?
Sagen Dir die Begriffe Parabel und Personifizierung etwas?

blubbapaul 26.08.2004 14:02

ich glaube an die wissenschaft!
goetter sind was fuer menschen die keine richtige lust zum nachdenken haben und es sich gerne einfach machen (find ich). zum beispiel bei der frage nach dem ursprung des lebens auf der erde.. gott, sieben tage, blabla, humbug!
da glaub ich eher an die panspermien-theorie als an sowas. die erscheint wenigstens noch logisch und nicht so phantasierend, wie das maerchenbuch namens bibel...

btw: was genau ist denn ein kirchensteuer zahlender?? jemand der eigentlich gar nich an den kram glaubt, aber dennoch zahlt, weil mutti der meinung is, dass man sonst die hoelle kaeme und man mutti ja nich enttaeuschen moechte? :freak:

Superpollution 26.08.2004 14:18

Zitat:

Original von blubbapaul
ich glaube an die wissenschaft!
Mhm. Vereinfacht ausgedrückt weißt Du nicht, dass 1 + 1 = 2 ist, sondern Du glaubst es nur...

Zitat:

Original von blubbapaul
goetter sind was fuer menschen die keine richtige lust zum nachdenken haben und es sich gerne einfach machen (find ich)
Der Glaube an Götter reicht so weit zurück (bis in die Steinzeit), dass es damit sicherlich nichts zu tun hat. Dass sie an etwas übergeordnetes glaubten zeigt eigentlich, dass sich sich schon Gedanken darüber gemacht haben.

Zitat:

Original von blubbapaul
. zum beispiel bei der frage nach dem ursprung des lebens auf der erde.. gott, sieben tage, blabla, humbug!
Es gibt niemanden, der wirklich glaubt, dass die Erde in sieben Tagen erschaffen wurde und niemanden, der es jemand anderem weismachen wollte, indem er es so in ein Buch geschrieben hat.

Zitat:

Original von blubbapaul
maerchenbuch namens bibel...
Genau das ist es: ein Märchenbuch. Die Frage ist nur welchen Sinn und Zweck ein Märchen erfüllt.

blubbapaul 26.08.2004 14:45

Zitat:

Mhm. Vereinfacht ausgedrückt weißt Du nicht, dass 1 + 1 = 2 ist, sondern Du glaubst es nur...
wenn ich mir einen apfel und noch einen apfel nehme, dann hab ich 2 aepfel. und das glaub ich nicht, das weiss ich, denn der beweis liegt direkt vor meinen augen! mathe hat ja mal nix mit glauben zu tun sondern mit logik, basierend auf tausenden von beweisen..

Zitat:

Der Glaube an Götter reicht so weit zurück (bis in die Steinzeit), dass es damit sicherlich nichts zu tun hat. Dass sie an etwas übergeordnetes glaubten zeigt eigentlich, dass sich sich schon Gedanken darüber gemacht haben.
eben.. man macht sich gedanken fuehrte in der zeit jedoch zu man denkt sich etwas aus, weil man sonst keine erklaerung hat. und auch keine moeglichkeiten es rauszufinden. uuh da kommtn blitz ausm himmel.. krass wo kommt der her da muss eine uebergeordnete macht sein. heute gibt es aber diese moeglichkeiten und man weiss es mittlerweile besser, bei dieser uebergeordneten macht handelt es sich um mutter natur und nix weiter.. in der heutigen zeit ist der glaube an uebergeordnete maechte ueberfluessig geworden, da sich so ziemlich alles wissenschaftlich erklaeren laesst, und wenn nicht, gibt es zumindest theorien die alle glaubhafter sind als irgendwelche gottgeschichten.. und leute die dennoch an eine uebergeordnete macht glauben haben halt einfach keine lust sich mit der wissenschaft auseinander zu setzen, okay is ne bloede unterstellung vielleicht haben sie auch keine zeit oder einfach keinen drang nach wissen, oder ihnen gefaellt einfach der gedanke an ein leben nach dem tod oder sowas.. ist mir eigentlich auch egal, jedem das seine

Zitat:

Es gibt niemanden, der wirklich glaubt, dass die Erde in sieben Tagen erschaffen wurde
sag niemals nie, ich waer mir da nicht so sicher, es gibt immer irgendwelche kaputten :P

Superpollution 26.08.2004 15:17

Das erste war spitzfindig und nicht ganz ernst gemeint, denn Mathematik zählt schließlich auch zur Wissenschaft.

Was das zweite angeht haben wir wohl etwas an einander vorbei geredet. Der Ursprung liegt soweit zurück, dass man den Leuten halt keinen Vorwurf machen konnte. Dann wurde diese vermeintliche Erkenntnis halt von Generation zu Generation weitergegeben, d. h. die Leute heute erklären sich nicht Dinge damit, die sie sich sonst nicht erklären können, sondern sie sind einfach mit der "Erkenntnis" aufgewachsen ohne es in Frage zu stellen. Die Argumente, mit der sie ihren Glauben verteidigen, sind nichts weiter als Argumente, die ihenn schon anerzogen wurden. Für die meisten Leute steht es halt überhaupt gar nicht zur Debatte daran zu zweifeln. Für die ist es halt einfach so.

blubbapaul 26.08.2004 15:25

jo da haste recht, und ich bin sehr froh, dass ich nicht so erzogen wurde ;)

edit: was zum geier ist denn nun ein kirchensteuer zahler, wenn er weder glaeubiger noch atheist oder so ist??

europa 26.08.2004 16:28

Zitat:

Original von Pollution
Es gibt niemanden, der wirklich glaubt, dass die Erde in sieben Tagen erschaffen wurde und niemanden, der es jemand anderem weismachen wollte, indem er es so in ein Buch geschrieben hat.
oh, da kennst Du unsere Welt schlecht, es gibt sogar Menschen die glauben, dass die Erde eine Scheibe ist und das die Wissenschaft alle anlügt und alles fälscht:

http://biosys-serv.biologie.uni-ulm..../creation.html
http://www.wdr.de/tv/kulturweltspiegel/20010304/2.html

und nach diesen News standen mir die Haare zu Berge:

http://www2.onnachrichten.t-online.d...3/1901336.html
http://www.wissenschaft-online.de/pa...icle_id=714947

europa

blubbapaul 26.08.2004 16:35

"bibel statt bio" oh mann :bang:

Superpollution 26.08.2004 16:50

Also dass es schon noch den ein oder anderen gibt habe ich schon für möglich gehalten, aber dieses Ausmaß ist echt unglaublich.

Edit: dennoch sollte dies jetzt nicht zum Anlass genommen werden um die Bibel an den Pranger zu stellen, auch wenn ich sie selber - hätte ich denn eine - zu Sience-Fiction stellen würde.

SonKaio 26.08.2004 17:02

ich bin zwar katholik aber recht identifizieren kann ich mich damit nicht. ich weis nicht warum, aber ich glaube einffach nicht an den himmel und auferstehung, etc. das was die pfarrer in den kirchen predigen ist mir einfach zu weltfremd und altmodisch. der einzige glaube den ich interresant finde und der mich auch ansprechen würde, ist der buddhismus. diese these mit dem wiedergeboren werden solange bis man das nirvana erreicht find ich sehr interresant. ein anderer apsekt, der mich von der religion abrücken lässt, ist, das die religion in letzter zeit immer häufiger missbraucht wird um weltliche ziele zu erreichen, bzw. einfluss zu gewinnen. das könnte man in der geschichte schon öfters feststellen (z.b. kreuzzüge, inquisition, 3. reich,...) und nimmt seit den 90ern,vor allem im mittleren osten immer mehr zu und teilweise schon beängstigende ausmaße an. Für mich ist religion kein stütze mehr sondern leider nur noch mittel zum zweck.

Bob 26.08.2004 17:21

Aber im Prinzip ist's doch heute genau wie damals. Irgendwelche Leute erzählen euch was über Entstehung und so weiter, und ihr glaubt's einfach. Heute sind das Wissenschaftler, damals waren's halt heilige, aber ist das wirklich ein Unterschied? Ich denke nein. Diese "Beweise" sind des öfteren auch mehr als fragwürdig, auch wenn es vieles eindeutiges gibt, so wurde doch schon das ein oder andere gegenbewiesen und am Ende wusste überhaupt niemand mehr, was nun richtig und falsch ist.
Damit wollte ich nur mal einen Anstoß geben, auch der Wissenschaft nicht einfach blind zu vertrauen, denn schlußendlich weiß das gemeine Volk nicht, ob's nun stimmt oder nicht. ICh glaube auch nicht dran, dass alles aus Atomen und so nem Kram aufgebaut ist, glaub ich einfach nicht und bin fest davon überzeugt, dass es nicht so ist, und wenn ich mich doch irren sollte, dann stört's mich auch nicht. Glaubt nicht jeden Scheiß, den man euch erzählt ;)

Mercury 26.08.2004 17:30

Ich hab kein Bezug zum Glauben,bin nicht konformiert,nicht getauft,gar nüscht -.-
Meine Eltern ham mir selbst überlassen an was ich glauben will oO
und ich glaub an nix

Superpollution 26.08.2004 17:33

Zitat:

Original von Bob
ICh glaube auch nicht dran, dass alles aus Atomen und so nem Kram aufgebaut ist, glaub ich einfach nicht und bin fest davon überzeugt, dass es nicht so ist
:suspekt:

blubbapaul 26.08.2004 17:48

lol bob.. stimmt schon, dass man nich jeden scheiss von nem bild-"wissenschaftler" oder so hinnehmen darf und, dass man sich in der wissenschaft schon oft geirrt hat. aber das mit den atomen meinst du nich ernst oder? alles verschwoerung oder was? :P

Bob 26.08.2004 17:50

nö, ich glaub's einfach nicht, weil's für mich keinen Sinn ergibt. Und da könnt ihr noch so verdutzt gucken, das wird meine Meinung auch nicht ändern :P
Und ihr werdet schon sehen, am Ende bin ich's der Recht behält, denn die Masse hatte schon immer unrecht!!! *gg*

Superpollution 26.08.2004 17:55

Hmmm... wenn man die Masse eines Atoms des fünften Elements im Periodensystem mit der Anzahl der Neutronen im Kern multipliziert und durch die Summe der Protonen und Elektronen der Hülle dividiert, kommt man bestimmt auf 23.

Vivi 26.08.2004 18:24

Zitat:

Original von Sagat
Ich persönlich glaube:
Die Welt wird auf dem Rücken eines riesigen Ohrenkneifers (Kennt ihr nicht? So Käfer) durchs Universum getragen. Erdbeben kommen daher, dass der Ohrenkneifer sein Zwickwerkzeug ins Erdeninnere bohrt. Wenn es regnet, weint der Ohrenkneifer. Wenn irgendwo ein Vulkan ausbricht, hat der Ohrenkneifer - äh - Stuhlgang. Leider bin ich bisher der einzige Jünger des Ohrenkneifertums.

Da hat wohl jemand ein paar Scheibenwelt Romane von Pratchett gelesen und das ganze von 4 Elefanten auf nen Ohrenkneifer übertragen :P.

Ich denke, ich gehöre zu den Agnostiker. Ich bin aber katholisch getauft und wurde auch gefirmt (Erstkommunion hatte ich auch). Ich denke religion ist eine Art zuflucht für die menschen, die sich nicht mit der sinnlosigkeit des lebens abfinden können.

Superpollution 26.08.2004 18:38

Dabei ist Pratchett nur ein Scharlatan, denn jeder weiß, dass die Erde auf Magratea unter der Aufsicht von weißen Mäusen gebaut wurde (btw Slarti Bartfass die Fjorde in Norwegen designt hat) und bald von Vogonen (5 Minuten bevor sie ihren Zweck erfüllt hätte) gesprengt wird um einer intergalaktischen Hyperraumumgehungsstraße Platz zu machen.
Dass Darwin völlig falsch liegt stimmt auch, denn stammen wir nicht von Lebewesen ab, die auf der Erde entstanden sind, sondern von Joggern und Telefonhörerdesinfizierern, welche sie auf Golgafrienchen nicht mehr haben wollten und sie mit einem kleinen, fiesen Trick auf der Erde "entsorgt" haben.

Tigerlilly 26.08.2004 18:39

Zitat:

Original von blubbapaul
[...] edit: was zum geier ist denn nun ein kirchensteuer zahler, wenn er weder glaeubiger noch atheist oder so ist??
Jemand, ders einfach noch nicht geschafft hat, nach der Erkenntnis, dasser gar nicht an die Lehren der Kirche glaubt, wieder auszutreten.

So wie ich :D

Hab in der Umfrage aber trotzdem Agnostiker gewaehlt. Schlieszlich gehts hier um den Glauben, nicht um die Abzuege vom Gehalt ;)

smn 26.08.2004 18:51

RE: Euer Bezug zum Glauben
 
ich würde mich als gläubiger bezeichnen
ich bin nicht wirklich 100% bibelfest, aber ich weiß das meiste und bete täglich.

Popup_Hasser 26.08.2004 18:57

@Pollution:

Ich denke nicht dass die Geschichte von Adam & Eva eine Parabel darstellen soll, dafür ist die viel zu eindeutig.

Was Parabeln sind weiss ich, damit wird man ja im Deutschunterricht genug gequält, und ich würde jetzt gerne mal eine aus der Bibel genannt kriegen.

Dunklesglurak 27.08.2004 07:43

Ich bin Kirchensteuern Zahlender... in die Kirche gehe ich nicht, ist mir zu langweilig... und so richtig glaube ich nicht an Gott, aber so manche Sachen machen mich schon nachdenklich...

ElBarto 27.08.2004 11:45

Ich bin nicht gläubig und werde später Kirchensteur Zahler,achne bin ich ja schon *son scheiss*
Naja zum Glauebn,ich glaube nicht ,das es ein Gott gibt,der alles erschaffen haben soll.Wen die Menschen früher soetwas geklaubt haben,denke ich eher ,das sie etwas brauchten zum Anbeten,woran sie nur denken.
Und ich würde fast meinen,das die Menschen auf der Erde von Aliens gezüchtet wurden,und daher auch die vielen Katastrophen.
Warum Katastrophen:
Weil sie uns gezüchtet haben,doch dan wieder etwas schief lief und alles anders wurden als sie dachten,deshalb entfässelten sie Katastrophen wodurch die Menschen ausgerottet wurden,und sie wieder von vorne züchte konnten.

Superpollution 27.08.2004 11:56

Zitat:

Original von YasH
Ich denke nicht dass die Geschichte von Adam & Eva eine Parabel darstellen soll, dafür ist die viel zu eindeutig.
Eine sehr unfundierte Meinung, aber ich akzeptiere sie.

Zitat:

Original von YasH
Was Parabeln sind weiss ich, damit wird man ja im Deutschunterricht genug gequält, und ich würde jetzt gerne mal eine aus der Bibel genannt kriegen.
- Adam und Eva
- Hiob
- die Offenbarung
- Moses
- Johannes und der Wal
- Kain und Abel
eigentlich ist ganze Buch voll davon.

Aber wenn man es halt einfach nicht so sehen will, dann nützten auch die besten Argumente nichts...
Aber ist ja auch egal, weil soll halt jeder das meinen was er möchte... oder besser gesagt "glauben".

Aber gerne auch noch mal etwas wissenschaftlicher:

Nichttheologische Historiker verstehen die Bibel als ein literarisches Werk. Gattungsgeschichtlich gehören die Texte in die literarischen Kategorien des Mythos, der Sagen, Gleichnisse*, Parabeln, Märchen und Gedichte, nur einzelne Teile auch der Geschichtsschreibung. Die Texte stellen eine wertvolle Quellensammlung für die Erforschung ihrer jeweiligen Entstehungszeit dar. Die Historizität der Erzählungen selbst wird als relativ gering eingeschätzt.

*) Das Wort Gleichnis kenne ich überhaupt nur in Bezug auf die Bibel.

Popup_Hasser 27.08.2004 12:52

Zitat:

Original von Pollution
- Adam und Eva
- Hiob
- die Offenbarung
- Moses
- Johannes und der Wal
- Kain und Abel
eigentlich ist ganze Buch voll davon.
Dann sag doch nur mal bitte für was diese Parabeln stehen? Wenn ich mich recht entsinne ist eine Parabel eine zweideutige (oder auch mehr-?) Geschichte.

Aber worauf bezieht sich z.B. Adam & Eva? Ich finde keinen Bezugspunkt, aber Du wirst mir bestimmt welche nennen können.

Als das Wort "Gleichnis" gefallen ist, wusste ich sofort dass ich Müll geschrieben hatte... Aber ich glaube Gleichnis und Parabel waren nciht 100% das Selbe, oder?

Superpollution 27.08.2004 13:15

Zitat:

Original von YasH
Als das Wort "Gleichnis" gefallen ist, wusste ich sofort dass ich Müll geschrieben hatte... Aber ich glaube Gleichnis und Parabel waren nciht 100% das Selbe, oder?
Da müsstest Du besser einen Deutschlehrer oder Literaten fragen, wo da genau der Unterschied liegt.

Zitat:

Original von YasH
Dann sag doch nur mal bitte für was diese Parabeln stehen? Wenn ich mich recht entsinne ist eine Parabel eine zweideutige (oder auch mehr-?) Geschichte.
Aber worauf bezieht sich z.B. Adam & Eva? Ich finde keinen Bezugspunkt, aber Du wirst mir bestimmt welche nennen können.
Im Grunde Loyalität zu Gott (setzt natürlich voraus, dass man dran glaubt)

Es geht aber wahrscheinlich weniger um eine allgemeingültige Interpretation (die ich auch nicht liefern kann) als darum, sich darüber Gedanken zu machen was man selber für sich daraus holen kann (wenn man es denn will, mir selbst ist es ehrlich gesagt auch egal). Sich von anderen Leuten (Kirche, Jehovas Zeugen) vorschreiben zu lassen was es bedeutet, war mit Sicherheit nicht Sinn der Sache. Aber die Bibel ist halt so voll von "Bildern" (auffällig), dass man nicht wirklich glauben kann (außer ein paar Ammis und ich glaube die Neuapostolen sehen es auch so), dass es alles so gewesen sein soll wie es da drin steht.

Edit: Letztendlich geht es mir nur darum, dass man nicht hergehen und sagen kann, dass die Bibel auf Lügen aufgebaut ist. Dazu müssten es Behauptungen sein die darin vorgetragen werden. Ich glaube nicht, dass irgendwo ein Satz steht wie: "So und nicht anders ist es gewesen."

Edit2: Den Inhalt der Bibel wörtlich zu nehmen und sie somit zum Mittelpunkt seiner Religion zu machen nennt man Biblizismus. Die Kirche (Christentum allg.) sieht aber Jesus als Zentrum ihrer Religion (deshalb nennt man es ja auch Christentum). Auch wenn die Person Jesus, welche es ja nachweisbar gegeben hat, in der Bibel etwas "überzogen" dargestellt wurde (in Bezug darauf, dass es sie ja gegeben hat), ist sie nicht zentraler Inhalt der Bibel.

Edit3: Vielleicht sollte man an dieser Stelle auch erwähnen, dass Schriften gefunden worden sind, welche wissenschaftlich als Teile der Bibel autentifiziert wurden, die der Vatikan nicht als solche anerkennt. Daraus lässt sich durchaus schließen, dass die Kirche schon in ihrem Sinne interpretiert - aber kein Pastor wird sagen, dass Eva aus der Rippe Adams entstanden ist.

nobody 27.08.2004 13:26

Zitat:

Gleichnis,
in der Literatur Form des Vergleichs in literarischer Sprache, bei dem ein Vorgang, eine Vorstellung oder ein Zustand durch einen entsprechenden Sachverhalt aus einem anderen sinnlich-gegenständlichen Bereich veranschaulicht wird, wobei beiden Seiten ein drittes Moment (Tertium comparationis) gemeinsam ist. Anders als bei der Metapher stellt das Gleichnis das Bild nicht an die Stelle der Sache (»Frühling des Lebens« für »Jugendzeit«), sondern es stellt beides, durch eine Vergleichspartikel verbunden, nebeneinander. (Parabel)
Zitat:

Parabel
[griechisch] die, Literatur: eine poetische Ausdrucksform, besonders in der Lehrdichtung, bei der allgemeine moralische Wahrheiten durch näher beschriebene, als Gleichnis zu deutende Vorgänge veranschaulicht werden. Beispielhaft ist die Parabel von den drei Ringen in G.E. Lessings dramatischem Gedicht »Nathan der Weise« (1779).

Vivi 27.08.2004 13:34

Zitat:

Original von ElBarto
Ich bin nicht gläubig und werde später Kirchensteur Zahler,achne bin ich ja schon *son scheiss*
Naja zum Glauebn,ich glaube nicht ,das es ein Gott gibt,der alles erschaffen haben soll.Wen die Menschen früher soetwas geklaubt haben,denke ich eher ,das sie etwas brauchten zum Anbeten,woran sie nur denken.
Und ich würde fast meinen,das die Menschen auf der Erde von Aliens gezüchtet wurden,und daher auch die vielen Katastrophen.
Warum Katastrophen:
Weil sie uns gezüchtet haben,doch dan wieder etwas schief lief und alles anders wurden als sie dachten,deshalb entfässelten sie Katastrophen wodurch die Menschen ausgerottet wurden,und sie wieder von vorne züchte konnten.
Und wer hat deine Aliens geschaffen :suspekt: So ein schwachsinn.

aepfelchen 27.08.2004 13:50

@ Jedi_|{night
danke für die wunderschönen, wenn auch komplizierten definitionen :ok: aber irgendwie hab ich imma noch nit verstanden was genau nu ein gleichnis ist... mir is der begriff ehrlich gesagt noch nie bewusst untergekommen. *in deutsch imma musik gehört hat*

also das gleichnis ist der vergleich/die gleichstellung zweier sachverhalte an sich, und die parabel ist dann die geschichte, die mit hilfe eines gleichnisses eine lehre zieht. oder?

:gaga:

davon abgesehen:

Zitat:

Original von Pollution
Nichttheologische Historiker verstehen die Bibel als ein literarisches Werk. Gattungsgeschichtlich gehören die Texte in die literarischen Kategorien des Mythos, der Sagen, Gleichnisse, Parabeln, Märchen und Gedichte, nur einzelne Teile auch der Geschichtsschreibung. Die Texte stellen eine wertvolle Quellensammlung für die Erforschung ihrer jeweiligen Entstehungszeit dar. Die Historizität der Erzählungen selbst wird als relativ gering eingeschätzt.
diese aussage gefällt mir ausnehmend gut!! ein neutraler, wissenschaftlicher standpunkt...

aber um auch etwas neues zum thema beizutragen ^^"

Zitat:

Original von YasH
Aber worauf bezieht sich z.B. Adam & Eva? Ich finde keinen Bezugspunkt, aber Du wirst mir bestimmt welche nennen können.
ich hab zwar keine ahnung von theologie, aber hier würde ich sagen, dass es um die allgemeine schwäche des menschen geht, versuchungen schwer widerstehen zu können. und es ist eine warnung davor, was geschieht, wenn man sich den forderungen gottes widersetzt. (heutzutage kümmert das sicherlich kaum jemanden mehr, aber zur damaligen zeit waren die menschen ja bekannterweise extrem gottesfürchtig...) es handelt sich also meines erachtens auch u. a. um eine parabel.

lg aepfelchen

greenFalcon 27.08.2004 13:52

Ich bin ebenfalls nicht relegiös! D.h. nicht, dass ich die Existenz einer übernatürlich, universalen Kraft bezweifele. Die "irdischen" ;) monotheistischen Relegionen interessieren mich nich die Bohne!
Eher beschäftige ich mich mit Naturreligion wie Shintoismus und Buddhismus.

nobody 27.08.2004 14:01

Zitat:

Original von greenFalcon
Ich bin ebenfalls nicht relegiös! D.h. nicht, dass ich die Existenz einer übernatürlich, universalen Kraft bezweifele. Die "irdischen" ;) monotheistischen Relegionen interessieren mich nich die Bohne!
Eher beschäftige ich mich mit Naturreligion wie Shintoismus und Buddhismus.

:dito:

der grundgedanke von religionen wie zb dem budhismus sind wesentlich glaubwürdiger als zb die christliche religion.
ich beschäftige mich zwar nicht wirklich mit diesen religionne (obwohl ich in religion [rk.] mal ein referat über den buddhismus hatte) aber finde sie durchaus sehr interessant !!

Zitat:

@ Jedi_|{night
danke für die wunderschönen, wenn auch komplizierten definitionen
brockhaus owns ^^

Zitat:

aber zur damaligen zeit waren die menschen ja bekannterweise extrem gottesfürchtig...
nur der bußfertige mann wird bestehen... :rofl:

sebby 27.08.2004 14:09

Ich würde den Buddhismus allerdings nicht zu den Naturreligionen zählen.
Es fehlen zwar die Dogmen, was für eine Naturreligion üblich ist, doch der glaube an die Beseeltheit der Natur kann schon gar keine Rolle im Buddhismus spielen, weil es so etwas wie eine Seele dort nicht gibt. Die Anerkennung einer weiblichen und männlichen Gottheit fehlt auch im Buddhismus, Götter spielen dort keine signifikante Rolle, viel wichtiger ist die Meditation.

Superpollution 27.08.2004 14:23

Zitat:

Original von sebby
weil es so etwas wie eine Seele dort nicht gibt. .
Mag sein dass ich jetzt falsch liege, aber ist nicht ein Grundgedanke des Buddhismus, dass die Seele das einzige ist, was der Mensch über den Tod hinaus besitzt und daher keinen Wert auf materielle Güter legt, da man diese im Leben zurücklässt?

KingX 27.08.2004 14:33

ich glaube nicht an gott
und ich glaube heutzutage brauch man den glauben auch nicht so
man ist nicht immer jeden tag in lebensgefahr wenn man früher auf die jadgt ging..und da brauchte man was woran man glaubte
aber wenn es einen "gott" gibt warum sterben so viele unschuldige menschen???
warum sind wir nicht sofort im paradies???
ich werde meine theorie des lebens hier nicht preisgeben da ich in 10jahren noch reich werden will aber dann hört ihr ja was von mir !!!
also bis in 10 jahren

Superpollution 27.08.2004 14:38

Zitat:

Original von KingX
aber wenn es einen "gott" gibt warum sterben so viele unschuldige menschen???
jahren
Weil "Gott" (wenn es ihn denn gibt) sich nicht einmischt.

nobody 27.08.2004 14:39

irgendwie schreiben hier nur sehr wenig leute rein, find ich irgnedwie schade da es ein sehr interessantes thema ist !!

Zitat:

ich glaube nicht an gott
und ich glaube heutzutage brauch man den glauben auch nicht so
man ist nicht immer jeden tag in lebensgefahr wenn man früher auf die jadgt ging..und da brauchte man was woran man glaubte
aber wenn es einen "gott" gibt warum sterben so viele unschuldige menschen??
also ich finde es irgendwie lustig dass du meisten menschen glauben "gott" hätte die menschen und das universum erschaffen aber imo ist es so, dass die menschen gott erschaffen haben um eine "stütze" im leben zu haben !!

Superpollution 27.08.2004 14:47

Das halte ich ebenfalls für sehr wahrscheinlich.

Als Lebenshilfe, aus Angst vor dem Tod und als Grund für alles Unerklärbare. Ich denke das sind die drei hauptsächlichen Ursprünge.

Aber wirklich wissen kann man es auch nicht.

Isaac 27.08.2004 15:02

icg glaube auch nicht an gott, zumindest net an den, den mir die kirche und die bibel vorgibt. ich bin jetzt zu faul, hier zu lange zuschreiben *g*, aber ich sehe die religion auch nur als ein versuch, unerklärliches zu erklären, z.B. die römer und griechen mit ihren göttern.
in die kirche geh ich nicht (wieso auch, wenn ich eh net dran glaub ^^) und an ein ewiges leben glaube ich auch nicht (ist, meiner meinung nach) auch bloß eine rfindung, um dem leben einen sinn zu geben...
was mir auffällt, wenn man mit gläubigen versucht zu diskutieren, ob es einen gott gibt, heißt es immer: es muss etwas geben , was uns und die welt etc. blabla erschaffen hat (ich antworte dann immer mit dem urknall, hab davon aber auch keine ahnung *g*).dann kommt gleich: wo kommen denn die atome her, die den urknall verursacht haben? denn aus dem nichts kann nicht irgendwas entstehen. (dann kommt meine killerfrage :D ) wo kommt dann gott her, wenn aus dem nichts nichts entstehen kann??? (dann die obligatorische antwort :auslachen: ) der war halt schon da...(schon ist die diskussion beendet :rofl: )
btw, was ich hasse (habs erst neulich erlebt) wenn man mit jemandem, der an gott glaubt, diskutiert, derjenige keine argumente mehr hat und dann meine lächerlich macht... :bang:

sebby 27.08.2004 16:09

@Pollution
Nein, wie bereits gesagt: Eine Seele, ein Ich, gibt es im Buddhismus wirklich nicht. Der Prozess der buddhistischen Wiedergeburt wird hierzulande oft mit einer Seelenwanderung gleichgesetzt, was jedoch nicht damit gemeint ist. Das ist alles recht kompliziert zu erklären, du kannst ja einfach mal ne Runde googlen :) Dass Buddhisten keinen Wert auf materielle Güter legen hat folgenden Grund: Gier, Neid und Hass werden als die Quelle des Leids angesehen. Buddhisten versuchen sich von diesen Charakterzügen zu lösen und die Vergänglichkeit von Reichtum, Glück, Jugend, usw zu erkennen. Im übrigen ist laut dem Buddhismus sowieso alles hier nur ein großer Bluff, ein Fake erzeugt von unseren Sinnen :freak: :D

ubo 27.08.2004 18:42

Ich glaube an einen Gott, aber ich bin kein streng Gläugiber.
Ich esse zwar kein Schweinefleisch, aber in die Moschee gehe ich nicht, nur einmal im Jahr wenn ich muss. :)

Anaconda 27.08.2004 23:29

Atheist

Bis ich 15 war hatte ich immer das Gefühl da drausen gibts was mächtiges grosses Göttliches (Nix Christliches, siehe unten) eben...

dann is mein Vater gestorben (im Atlantik ertrunken) und schlagartig änderte sich meine Meinung bezüglich Gott augenblicklich, ein Gott der einen 4-fachen Familienvater in seiner Blütezeit einfach so in "seinem" Ozean ertrinken lässt... ne das gibt es nicht an so etwas kann ich nicht glauben, fertig.

Vom Christentum (wie auch von den meisten anderen Gott/Götterbezogenen Glauben) halte ich wenig... haben sie doch zu viel Leid und Unglück über die Menscheit gebracht (Inquisition, Menschenopfer, Kriege, etc.)... über Alternative glauben hab ich noch nie wirklich nachgedacht, obwohl sie eigentlich gar nicht so Unintressant sind.

Da klammere ich mich doch lieber an die Wissenschaft... obwohl es auch da fragen gibt die.... naja schlicht und einfach gesagt das Bewusst sein eines Menschen übersteigen,

- Ist das Universum unendlich? Wenn nein wo hört es auf? was kommt danach?
- Warum gibts uns? Erfüllen wir einen Zweck?
- Gibt es leben da draussen?
- Was/wo/wie ist unsere Seele?
- Wie konnte unser ICH entstehen?
-to be continued

Wiedergeburt oder so...
Ich denke es wäre möglich das alles (Universum, Leben, was auch immer) in einem Unendlichen Kreislauf ist, Urknall, Ausbreitung bis es durch weiss nicht was zum nächsten Urknall kommt, das Universum wieder zusammengezogen wird und die Ausbreitung ieder von vorne beginnt, und was ich auch denke (ich benutze extra nicht das wort glaube, denn ich vertraue diesen ideen nicht blind, es sind nur meine Ansätze etwas zu erklären das für viele Menschen nicht anders zu lösen ist als mit einem/mehreren Gott/Göttern) ist das wir unsere Leben irgendwie schon kennen,

Zwischenstop:
OMG ich sitze hier und komme ins Philosophieren wie schon lange net mehr.

das unser gehirn, oder alle unsere gehirne zusammen (Telepathie?) die Geschichte, bzw die Zukunft schreiben (siehe Deja-Vu Thread).

Kommt mir gerade ein anderer Ansatz in den Sinn...

Müssen wir überhaupt alles erklären?
Müssen wir denn immer alles wissen können wir nicht einfach hier auf der Erde unsere max ~120 jahre verbringen ohne an so "irrelevante" Sachen zu denken wie der sinn unseres lebens oder die unendlichkeit des Universums?
Nein, war das kann darf sich ruhig als der grösste Ignorant aller Zeiten titulieren, es gehört wohl einfach zur Natur jedes gesunden Menschen die Sachen zu Hinterfragen....

scheisse wasn zusammenhangsloser stuss ich hier wieder ablasse

KingX 28.08.2004 10:40

Zitat:

Original von sebby
...Das ist alles recht kompliziert zu erklären, du kannst ja einfach mal ne Runde googlen :) .....
hat einer desehen dass bald "googlen" in den duden kommt???
:D

aber zum thema:

@anaconda
ich brauchte keinentod in der familie umnicht an gott zu glauen(war jetztnicht negativ gemeint)
- Ist das Universum unendlich? Wenn nein wo hört es auf? was kommt danach?
ne sehr schöne frage,kann ich nicht beantworten(manche wissenchaftlr meinn das universum wär 16 eckig oder so :irre:)
- Warum gibts uns? Erfüllen wir einen Zweck?
warum erklär ich später, nein
- Gibt es leben da draussen?
ja,wenn auch nur son wurm der rummkrabbelt
- Was/wo/wie ist unsere Seele?
die seele gibtes nicht,das sind nur verscheidene stromschläge durchs gehirn,
- Wie konnte unser ICH entstehen?
s gibt ein ich das sind wieder nur verscheidene sromschläge an unser hirn deshlb glaube ich auch wir können eigenlich nichts machen was unser schiicksal verändert,ja ih glaube an schicksal
-to be continued
ok ich warte

@Isaac
kenn ich ....

Anaconda 28.08.2004 10:55

Zitat:

Original von KingX
Zitat:

Original von sebby
...Das ist alles recht kompliziert zu erklären, du kannst ja einfach mal ne Runde googlen :) .....
hat einer desehen dass bald "googlen" in den duden kommt???
:D

aber zum thema:

@anaconda
ich brauchte keinentod in der familie umnicht an gott zu glauen(war jetztnicht negativ gemeint)
- Ist das Universum unendlich? Wenn nein wo hört es auf? was kommt danach?
ne sehr schöne frage,kann ich nicht beantworten(manche wissenchaftlr meinn das universum wär 16 eckig oder so :irre:)
- Warum gibts uns? Erfüllen wir einen Zweck?
warum erklär ich später, nein
- Gibt es leben da draussen?
ja,wenn auch nur son wurm der rummkrabbelt
- Was/wo/wie ist unsere Seele?
die seele gibtes nicht,das sind nur verscheidene stromschläge durchs gehirn,
- Wie konnte unser ICH entstehen?
s gibt ein ich das sind wieder nur verscheidene sromschläge an unser hirn deshlb glaube ich auch wir können eigenlich nichts machen was unser schiicksal verändert,ja ih glaube an schicksal
-to be continued
ok ich warte

@Isaac
kenn ich ....
Du hast die fragen zwar beantwortet, aber diese antworten sind zwar für dich sehr richtig, aber da ich mal denke das du nicht Allwissend bist sind diese Antworten eigentlich auch nur ein Abbild deiner Meinung/(deines Glauben), eigentlich dachte ich bei diesen Fragen daran das sie nicht beantwortet werden, den auch ich kann mir irgend eine Theorie zusammendenken die dann für mich stimmt, aber beantworten kann ich sie nicht sicher.

das to be continued war in dem Zusammenhang eher so als "etc." gedacht

Leopardchen 28.08.2004 11:48

Es gab mal vor einiger Zeit auf Telepolis einen Artikel in dem das Universum nach neuen Auswertungen unter anderen Mathematischen Regeln als sonst, als "Tricherfoermig" oder eher als Stundenglassfoermig beschrieben wurde. So gesehen, als etwas Endliches.

Link:
http://www.heise.de/tp/deutsch/html/...ords=Universum

So gesehen kann man ueber das Universum viele viele bunte Theorien aufstellen, und sich eine aussuchen, die man mag. Ein schoenes Fragespiel zur Endlichkeit des Universums ist die Frage nach den unbegrenzten Moeglichkeiten. Wenn das Universum keine Grenzen kennt, und sich der Fragesteller die Frage nach Leben im All generell mit Ja beantwortet, wird man eigentlich auch zu dem Schluss kommen, dass du und ich - ebenfalls unendlich oft darin vorkommen. Und das jeder auch nur kleinste Unterschied ebenfalls unendlich zu finden ist. Es gibt dich unendlich mal, wie du gerade jetzt das Posting hier liest, und unendlich Faelle, wo ein Tippfehler drin ist, oder dort etwas voellig anderes steht.

Klar, das geht nicht, denken sich sicher viele. Aber.. hallo ... unendlichkeit ist Unendlichkeit. Sie kennt keine Grenzen. Deswegen gibt es auch keinen Begriff von "Alles" mehr, jedenfalls keinen vorstellbaren. Wenn aber Unendlich, dann richtig. So gesehen gibt es eben "alles" unendlich... und wo kein Ende ist, da ist nicht nur alles anders, sondern alles wiederholt sich auch.

Was danach kommt? =^_^= Keine Ahnung.

Aber ob das Universum unendlich ist, ist auch so eine Frage die man anzweifelt, wenn man sich vor Augen haelt, dass man eigentlich schon seit ein paar Jahren existiert, ohne dass eine der unendlich vielen anderen Ich's oder Du's mal Kontakt zu Dir gefunden haetten ... oder eins der unendlich vielen, ziemlich fortgeschritteneren Voelkchen da draussen. Vielleicht ist der Abstand zueinander einfach zu gross.

Oder ...

Oder alles ist einfach nur Endlich, und Gut is.

Persoenlich glaube ich dass wir keinen Kosmischen Zweck erfuellen. Oder wenn, dann ist er fuer dich oder mich vermutlich nicht greifbar. Mein 'Ich', mein Intellekt, meine Instinkte, das ist im groben eine Sammlung von Wuenschen, Notwendigkeiten, Drang und Emotion bei Erfolg oder Misserfolg. Der prozentuale Anteil an Dingen die man macht, einfach nur weil man sie machen will, ist selbst beim Menschen ziemlich gering. So gesehen unterscheidet sich das Menschliche Ich von dem der Tiere auch nicht sehr. Fast alles was sie tun, tun sie aus dem gleichen Grund. Aber das beantwortet die Frage nicht. Ich halte das alles fuer eine Bio-Chemische Frage, und glaube persoenlich nicht an eine Loesung des Geistes vom Koerper. Das Bewusstsein ist die Erinnerung an Emotionen der Vergangenheit, der eigene Name, Koerperliche Selbstempfindung.

Und wie wir entstanden sind ... da halte ich mich lieber an die Erklaerung aus dem Biologie Buch =). Sicher meinst du aber mehr als nur die kleinsten Teile.

nobody 28.08.2004 12:41

Zitat:

Vielleicht ist der Abstand zueinander einfach zu gross.
alle "parallelexistenzen" oder sonst was sind uneendlich weit voneinander entfernt. :rolleyes:

Leopardchen 28.08.2004 12:45

;) Bei unendlich vielen Moeglichkeiten hocken sich auch uendlich viele gegenseitig auf dem Buckel herum. Siehe oben.

aepfelchen 28.08.2004 12:50

finde das, was leopardchen da angebracht hat, sehr interessant (kannte es aba teilweise schon aus stephen hawking´s "das universum in der nussschale", hat das jemand mal gelesen?)

es gibt aber noch mehr theorien über das weltall... (z.B. die, dass wir selbst der mittelpunkt des universums sind - kennt das jemand? ich meine nicht den altbackenen glauben, der im mittelalter verbreitet war, sondern eine fundierte theorie der neuzeit, die auf verzerrungen im all beruht. na yah)

bisher lässt sich keine theorie wissenschaftlich beweisen... insofern ist es irgendwie auch eine form des glaubens, wie man sich nun das all vorstellt ^^ also gar nicht mal so falsch in diesem thread, obwohl es hier ja eigentlich um religion geht...

lg aepfelchen

Gerno 28.08.2004 13:58

Ich hätte nie gedacht, dass ich mal jemanden treffen würde, der ebenfalls Steven Hawking gelesen hat! Dann bin ich also doch nicht sooo abwegig wie ich immer gedacht hab ;)
Ich hab alle Bücher von Steven Hawking [mehr sind mir zumindest nicht bekannt]:
- Eine kurze Geschichte der Zeit
- Einsteins Traum: Expeditionen an die Grenzen der Raumzeit
- und Das Univerum in der Nussschale [+Hörbuch ^_^]

Aber zu behaupten Wissenschaft sei ein Religionsersatz ist so nicht ganz richtig. Schließlich könnte ich behaupten ein beliebiges wissenschaftliches Modell (nicht der "empirischen Wissenschaft") sei Science Fiction und keiner könnte mir das Gegenteil beweisen. Ich geh noch eine Stufe weiter und stelle es gleich mit der katholischen Kirche, Scientology und Star Wars :D
Und? :P

Ich glaube also nichts! Ich liebe es nur mir darüber den Kopf zu zermalmen ;)

Leopardchen 28.08.2004 14:05

=^_^= Ja, ich mag die Buecher, freue mich dass man sich gemeinsam ueber solche Themen das Gehirn zermartern kann wenn man mag. Ich hoffe ich habs nicht 'zu bunt' getrieben mit dem Unendlichen, aber das sind im Prinzip Gedanken die mich schon immer von Zeit zu Zeit begleitet hatten. Solche Themen sind fuer mich sehr reizvoll.

aepfelchen 28.08.2004 14:11

Zitat:

Original von Gerno
Ich hätte nie gedacht, dass ich mal jemanden treffen würde, der ebenfalls Steven Hawking gelesen hat! Dann bin ich also doch nicht sooo abwegig wie ich immer gedacht hab
nein, nur ein bisschen ^^ (war nit böse gemeint) kenn auch kaum jemanden der des kennt und sogar gelesen hat... dabei isses sooo interessant, oki ganz schön anstrengend sich da durchzufinden, aber es lohnt sich... PS: "das universum in der nussschale" als hörbuch??? wie das denn? ohne die bilder dazu hätt ich den inhalt gar nit verstanden ^^" und dann als hörbuch... respekt...


Zitat:

Original von Gerno
Aber zu behaupten Wissenschaft sei ein Religionsersatz ist so nicht ganz richtig.
wer sagt das denn? o.Ô hab ich was verpasst...?


lg aepfelchen

Gerno 28.08.2004 14:37

Zitat:

Original von aepfelchen
PS: "das universum in der nussschale" als hörbuch??? wie das denn?
Natürlich nicht gelesen von Steven Hawking ;)

"Das Universum in der Nussschale" ist der einzige illustrierte Band. Alle andern Bücher sind nur sehr sehr spärlich ausgestattet was Grafiken angeht.


Zitat:

Zitat:

Original von Gerno
Aber zu behaupten Wissenschaft sei ein Religionsersatz ist so nicht ganz richtig.
wer sagt das denn? o.Ô hab ich was verpasst...?
Ich seh grad selbst, dass das ein bisschen missverständlich ausgedrückt ist. Wollte eigentlich auch noch mehr dazu schreiben. Jaja die Bequemlichkeit ^_^
1. Ich meine ja nur, dass die Wissenschaft nicht so weit ist, dass sie die Existenz Gottes ausschließen kann.
2. Fortschritt in der Wissenschaft ist alles andere als immer positiv und schafft oft mehr Angst als Vertrauen im Gegensatz zur Religion!

Religion und Wissenschaft sind eben wie NDS und PSP ;)
(den Vergleich lass ich einfach mal im Raum stehen)

aepfelchen 28.08.2004 15:07

Zitat:

Original von Gerno
Natürlich nicht gelesen von Steven Hawking ;)
hehe... *^^* hab ich mir fast gedacht :ok:


Zitat:

Original von Gerno
1. Ich meine ja nur, dass die Wissenschaft nicht so weit ist, dass sie die Existenz Gottes ausschließen kann.
2. Fortschritt in der Wissenschaft ist alles andere als immer positiv und schafft oft mehr Angst als Vertrauen im Gegensatz zur Religion!
zu 1) ja finde ich auch... ich glaube nebenbei bemerkt nicht, dass die menschliche wissenschaft JEMALS in absehbarer zukunft in der lage sein wird, über die existens oder nichtexistenz eines gottes zu urteilen...

zu 2) je weniger man heutzutage den fortschritt verstehen kann, desto mehr angst jagt er ein. tja, und da kommt noch einiges auf uns zu, denke ich... °° in der religion dagegen liegt sicherlich etwas tröstliches, da sie sich nicht verändert.


Zitat:

Original von Gerno
Religion und Wissenschaft sind eben wie NDS und PSP!
*hust* das lass ich jez ma so stehen... o.Ô


lg aepfelchen

KingX 28.08.2004 22:20

meine mutter hatte das buch von ihm(mit der nuss da^^)gelesen
ich finde sowas auch total interessant und habe damit angefangen aber dass ist leider zu hoch für mich...(siehe alter) aber in nen paar jahren werde ichs auf jeden all nochmal anfangen zu lesen!


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