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Morian1 03.06.2007 16:24

The History Channel: Great Battles of Rome
 
Wollte mal wissen, ob ihr schon Informaitonen zu diesem Spiel gefunden habt??
Habe es per Zufall bei amazon.de entdeckt und es intressiert mich.:)
Release soll angeblich am 30. Juni sein.=)

trombo 03.06.2007 17:29

AW: The History Channel: Great Battles of Rome
 
In der aktuellen "Edge" ist ein Bericht drin.

Malte 18.06.2007 15:07

AW: The History Channel: Great Battles of Rome
 
Hallo :)

Aus aktuellem Anlass möchte ich diesen Thread gerne aus der Versenkung holen, weil das Spiel bald auf unserer PlaystationPortable erscheinen, bzw. nach den Releaseangaben bereits erhältlich sein soll. Hier ein Link -->

HAENDLER*»* Games *»* Sony PSP *»* Strategie

..und für euch noch die Anmerkung, dass das Spiel heute auf GIGA um 19 Uhr im Gamescheck von der lieben Vio angespielt werden wird, allerdings "nur" in der Playstation 2 Version. Diese wird sich hoffentlich nicht arg von der PSP Version unterscheiden. Wen es interessiert, sollte auf jeden Fall einschalten :)

Erstes Take

Es ist möglich, seinen Einheiten neue Gegenstände zu kaufen, was deren Offensiv- und Defensivfähigkeiten stärkt. Vor einer Schlacht müssen die unterschiedlichen Regimenter aufgestellt werden - außerdem kann man ihnen bereits vor der Schlacht Verhaltensweisen erteilen. Nach einem netten Intro geht es dann auch schon in Echtzeit weiter. Die Grafik ist ehrlich gesagt zumindest in der ersten, kurzen Missionen wirklich verdammt karg. So, jetzt gehts weiter... :) ..

Zweites Take

Es scheint sehr schwierig zu sein, den Einheiten während der Schlacht effektiv irgendwelche Kommandos geben zu können. Die Umgebung ist frei zoombar. Soundtechnisch scheint das Spiel in Ordnung zu sein. Die erste als auch die zweite Mission hat keinerlei taktischen Tiefgang und ist ein einfaches "hau drauf". Das wird sich hoffentlich in der dritten Mission ändern :)

Endlich gibt es ein erstes Video zum Spiel, hier -->

PSP.de - Great Battles of Rome - erstes Videomaterial

Malte 02.07.2007 18:31

The History Channel: Great Battles of Rome
 
Hallo :)

Aus aktuellem Anlass -das Review zum Spiel ist seit heute für jeden auf playstationportable.de lesbar- möchte ich diesen Thread wieder ins Gedächtnis rufen. Um es zu dramatisieren; das hier soll als Mahnmal dienen, auf das sich jeder das Review und diese Zeilen vor einem Kauf mindestens zwei Mal durchlesen möge.

Denn eins ist klar - das Spiel st einfach nur auf traurige Art und Weise schlecht. Eigentlich könnt ihr dem Review schon alles entnehmen, aber ich möchte euch noch gerne einige andere, persönliche Eindrücke schildern. "Great Battles of Rome" ist insgesamt das unausgeglichenste und kaum durchdachte Spiel, dass ich in diesem Genre bis jetzt gesehen habe. Wo hier eine ernsthafte Kooperation mit dem History Channel stattgefunden haben soll? Hm - vielleicht bei Wein, Weib und Gesang in einer Eckkneipe, und das auch nur eventuell. Ehrlich gesagt muss ich stark bezweifeln, ob man es ohne Cheats überhaupt durchspielen kann. Warum? Das möchte ich jetzt näher erläutern...

Wie ihr aus dem Review wisst, ist die Steuerung sehr, sehr schlecht und in dieser Art und Weise kaum zu akzeptieren. Besonders schlimm finde ich es daher, dass auf der Verpackung "Dank des neuen, bahnbrechenden Gameplay-Systems kontrollieren sie hunderte von Soldaten mit Leichtigkeit" steht. Denn das stimmt einfach nicht - punkt aus.

Tatsächlich ist es erst die abenteuerliche Steuerung, die das Spiel schlecht spielbar macht. Vor allem in höheren Levels, in denen Taktik gefordert ist. Dann wird das Spiel nämlich von schlecht spielbar unspielbar. Damit allerdings nicht genug; die Imbalance im Spiel ist auf Dauer nicht mehr durch Geschick zu kompensieren. Im Verlauf des Titels bekommt man es mit immer größeren Armeen zu tun. Das geht so lange gut, bis das Kräftegleichgewicht noch irgendwie gewahrt ist, aber was soll man tun, wenn der Gegner in deutlicher Überzahl, und wesentlich, wesentlich besser ausgerüstet ist als die eigenen, hochgezüchteten Einheiten? Tja - in diesem Fall verkauft man seine teuer aufgelevelte Armee gegen Frischlinge, um mit den richtigen Einheiten kontern zu können. Das geht ein paar Runden gut, danach aber absolut nicht mehr, weil man in kommenden Missionen absolut gar keine Chance mehr gegen die zahlreichen, dick gepanzerten und rabiaten Gegner hat.

Und um noch einmal auf die als toll angepriesene Steuerung auf der Verpackung zu kommen - Realität und Fiktion sind scheinbar nicht immer auseinanderzuhalten...

Delta-12 02.07.2007 19:04

AW: The History Channel: Great Battles of Rome
 
Ist die Steuerung denn wirklich so schlimm? Ich kanns mir eigentlich kaum vorstellen, aber naja, als PSP Besitzter und N-Gage Zocker kann ich mich da ja vielleicht dran gewöhnen:D

Wie ist denn überhaupt die Story? Ich denke mal das der History Channel da wenigstens mitgewirkt hat.

Malte 02.07.2007 20:19

The History Channel: Great Battles of Rome
 
Doch, die Steuerung ist eine einzige Katastrophe und man meidet sie, wo man nur kann - nämlich durch eine taktisch kluge Aufstellung der Regimenter (was nach dem Stein-Papier-Schere-Prinzip funktioniert). Das klappt aber nur bis ca. zur Hälfte der ersten Kampagne (derer drei vorhanden). Bis dahin agiert der Gegner nämlich nicht taktisch, danach wird es aber kaum lösbar für den Spieler. Denn der KI-Gegner muss sich der miesen Steuerung schließlich nicht unterwerfen und holzt munter drauf los.

Die Steuerung läuft folgendermaßen ab --> jedes Regiment lässt sich einzeln anwählen und dann direkt mit dem Analognub steuern. Das Problem ist, dass diese Art der Steuerung sehr schwerfällig ist und außerdem auf Kosten der Übersicht geht. Point and Click währe hier die deutlich bessere Lösung gewesen - und zwar durchgängig! Insgesamt ist taktisches Handeln so gut wie gar nicht machbar. Je größer die eigene Armee wird, desto abartiger wird das Ganze, weil man um ein einziges Regiment anzuwählen unter Umständen einmal durch die komplette Armee klicken muss. Ich weiß nicht, ob man die Steuerung hätte besser auf der PlaystationPortable umsetzen können, aber schlechter geht es in meinen Augen allerdings auch nicht mehr, und ich habe mich etliche Stunden mit dem Spiel befasst.

Die Story - ja, da sollte man doch glatt einen roten Faden vermuten. In der Praxis lässt die ganze Aufmachung des Spiels aber etwas derartiges nicht zu. Zusammenhänge gibt es in meinen Augen gar keine, geschweige denn einen roten Faden. Das wäre ja wünschenswert gewesen, ist aber ernsthaft nicht vorhanden. Irgendwie spielt man zwar Marcus Aurelius, aber davon bekommt man bei aller Liebe gar nichts mit. Vor jeder Mission bekommt man einen kleinen Einleitungstext, aber was will man schon groß von einem Spiel in Sachen Story erwarten, dass außer einem einzigen Ausrüstungs- und Rekrutierungsscreen nichts weiter zu bieten hat als die Schlachten selbst? So etwas wie eine taktische Karte oder überhaupt eine Übersichtskarte, die den Flair einer Story hätte vermitteln können, fehlt absolut. Man hätte eine mögliche Geschichte von mir aus anhand einer Reise oder sonst was aufhängen können, gute Beispiele gibt es wie Sand am Meer - aber hier gibt es außer den ollen Textpassagen mit ein und dem gleichen Hintergrund gar nichts.

Auch nervig und komisch umgesetzt ist das rekrutieren von Einheiten. Die unterschiedlichen Einheiten erhalten Erfahrungspunkte und steigen im Level auf, werden stärker, und bli bla blub - ihr kennt ja sicherlich solche Rollenspielelemente. Das Problem bei der Sache ist aber, dass selbst die großartigst aufgepowerte leichte Infanterie gegen schwere Infanterie keine Chance hat. Kauft ihr für eure eigene Armee jetzt allerdings schwere Infanterie, dann ist sie aufgrund mangelnder Erfahrung um ein vielfaches schwächer als die erfahrene, leichte Infanterie. Auf diese Weise wird die eigene Armee mit neu eingekauften, auf dem Papier stärkeren Einheiten immer schwächer und man steckt früher oder später in einer Sackgasse. Allerdings muss man irgendwie diese Einheiten kaufen, weil sie der Gegner schlichtweg auch hat und man so einfach untergeht wie ein abgesoffenes U-Boot. Wenn man jetzt allerdings seine Einheiten auf Kosten schwerer Einheiten austauscht, ist man erneut im Nachteil - aufgrund mangelnder Erfahrung der eigenen Regimenter.

Auf Masse brauch man in diesem Spiel erst gar nicht zu gehen, da hat man gar keine Chance. Ach so - und eigene Regimenter können im Kampf auch nicht vernichtet werden. Vor der nächsten Mission kann man sie auf gar wundersame Weise "heilen"...


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