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Spiele (Xbox 360) Hier könnt ihr über Spiele für die Xbox 360 diskutieren.
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Alt 08.08.2009, 17:15   #1
 
Benutzerbild von Malte
 
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Spielt gerade: Zur Zeit spiele ich Unreal Tournament 2004.

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Standard Universe at War - Angriffsziel Erde

Hallo ihr Lieben

Strategiespiele haben auf der Konsole schon immer einen schlechten Ruf. Seltene Ausnahmen gibt es zwar immer wieder, aber ernsthafte Taktik kommt dabei aber in etwa so oft ins Spiel wie Keyboard und Maus auf der Xbox 360. Das Strategie aber durchaus auch mit dem Pad funktionieren kann und dabei auch noch für reichlich futuristische Action sorgt, passiert von Zeit zu Zeit immer wieder. So geschehen in dem vor recht langer Zeit erschienenen „Universe at War – Angriffsziel Erde“. Während der Onlinemodus auf dem PC grandios floppte, ist es doch vor allem die Singleplayeroption, die voll zum Zuge kommt. Doch was es überhaupt mit dem Titel auf sich hat und ob Hobbygeneräle und Außerirdische voll auf ihre Kosten kommen werden, das entscheidet sich vielleicht mit den nächsten Zeilen, die garantiert vollständig irdisch sind.

Wieder einmal ist die Menschheit völlig am Ende. Wie oft das in den letzten Jahren passiert sein mag, kann die Welt der Videospiele zwar nur vage erahnen, aber diesmal haben es sich gleich drei verschiedene Völker von Aliens auf unserem schönen, blauen Planeten gemütlich gemacht. Ganz klar – das sind definitiv einige Lebensformen zuviel. Während die düstere Hierarchie lediglich auf neuen Boden aus ist, sind es die freundlichen Novus-Roboter, die genau das zu verhinden wissen wollen. Doch was aus dem mysteriösen dritten Volk wird – tja, das wird Stück für Stück im Laufe der ausführlichen Kampagne durchexerziert. Welchen Platz wird die Menschheit am Ende der Schlacht für sich beanspruchen können?

Somit ist der recht simple Plot bereits gestrickt. Tatsächlich bietet „Universe at War“ wie schon so viele Vorgänger leider eine reichlich unterirdische Kost. Letztlich beschränkt sich nämlich die gesamte Ausrichtung auf ein simples Gut und Böse Scharmützel. Doch was hier eindeutig mit einer miesen Inszenierung des roten Fadens verratzt wurde, darf dafür im Gameplay wieder ordentlich herausgeputzt werden. Während sich das recht rudimentär gehaltene Optionsmenü recht bedeckt hält, gliedert sich das Spiel in insgesamt drei aufeinander aufbauenden Kampagnen. Den Anfang machen dabei mit einem ausführlichen Tutorial die Novus. Von Anfang an ist es dabei vor allem die vorbildliche Steuerung, die mit nur wenigen Handgriffen volle Kontrolle über das Schlachtfeld bietet. Hier bleibt wirklich kein Wunsch offen und spätestens nach dem Tutorial sind die Basics schnell verinnerlicht. Etwas nervig hingegen das fehlende Squadsystem. Sollte spätestens jeder Strategieschinken nach Games Workshop´ „Dawn of War“ die Vorzüge eines Squadsystems erkannt haben, präsentiert das Angriffsziel Erde noch immer einzelne, völlig belanglose Einheiten, die praktisch solo in den dafür passenden Fabriken produziert werden – muss das noch sein?

Grundlegend spielt sich „Universe at War“ wie jeder andere Genreableger auch. So müssen Fabriken gebaut, eine schlagkräftige Armee ausgehoben, und anschließend Missionsziele im Nebel des Krieges erfüllt werden. Kleine Storyfetzen sorgen dafür für Abwechslung. Das Ressourcenmanagmet ist dabei besonders simpel, aber sehr durchdacht ausgefallen. So bauen alle drei Völker ihre Umgebung ab, um diese anschließend in Einheiten, Verbesserungen und co. zu investieren. Häuser, Autos und sogar Menschen lassen sich abhängig von der eigenen Rasse auf verschiedenen Wegen abbauen und verwerten. Sehr positiv fallen dabei die Gameplayvariationen der drei Völker auf. So können die Novus zum Beispiel blitzschnell Truppen durch ein Stromnetz über das gesamte Schlachtfeld verlegen und sind darüber hinaus recht günstig in der Anschaffung. Dafür besitzt die Hierarchie schier unbesiegbare, aber kostenintensive Walker, die auch noch über verschiedene Waffenslots verfügen und sich ausbauen lassen. Ob Waffen oder Produktion - verschiedene Walker bieten verschiedene Optionen. Kommt es zum Kampf, müssen verschiedene Bereiche des Ungetüms unschädlich gemacht werden, bevor der Riese gefällt ist. An dieser Stelle stellt sich die Frage nach dem Balancing von ganz allein. Insgesamt wurde hier zwar recht gute Arbeit geleistet – aber das gilt aber ausschließlich für die Kampagne. Im Mehrspielerverbund merkt man recht schnell, das Novus und co. gegen die riesigen Walker in der Anfangsphase wenig erreichen können und durch einen halbwegs klugen General einfach platt gedroschen werden können – sehr schade! So sollte man „Universe at War“ tatsächlich als reines Solovergnügen je nach Schwierigkeitsgrad mit ca. 10 – 15 Stunden veranschlagen, denn der Schwierigkeitsgrad kann es durchaus in sich haben. Dieser wird durch die Möglichkeit, während einer Mission nicht (!) speichern zu können, noch einmal angezogen. Wieder einmal wurde hier der Einstieg in das 21. Jahrhundert deutlich verpennt, denn ein solches Feature ist grundlegend indiskutabel. Dafür erscheint die Kampagnenarchitektur durchaus logisch und einleuchtend. Eine klare und vor allem abwechslungsreiche Strukturierung steht hier an der Tagesordnung. Insgesamt wurde hier gute, durchdachte Arbeit geleistet, die sich sehen lassen kann. Schlussendlich hätten es dann aber doch einfach mehr unterschiedliche Einheiten auf allen Seiten sein können. Gerade einmal eine Hand voll verschiedener Truppen können quer über Stock und Stein gejagt werden. Auf die Marine wird dabei vollständig verzichtet. Der Fokus liegt somit ganz klar auf den Fußlatschern, denn die schmale Palette an Fliegern ist kaum nennenswert, aber richtig eingesetzt durchaus wertvoll. Einige Helden runden das Portfolio mit ihren Spezialfähigkeiten ab - so richtig innovativ und neu ist das aber schon lange nicht mehr.


Angriff auf die Novus - der Habitatläufer ist eine vernichtende Waffe

Energie möchte auch in die Forschung investiert werden. Auch hier gibt es wenig zu erforschen - gerade einmal drei Techzweige gibt es, die sich lediglich mit einer vorgeschriebenen Anzahl an Punkten ausbauen lassen. Klassisch gibt es auch davon einfach zu wenige, und so darf man sich auf einen Zweig spezialisieren, um an die entsprechenden Upgrades heranzukommen. Obwohl das Gesamtbild dadurch zurecht spartanisch ausfällt, gestaltet sich der Titel doch gerade dadurch konsolenfreundlich, denn wie schon beim attraktiven Rest fällt auch hier die Steuerung im Techtree sehr gut aus.

Wenig zu meckern gibt es in Sachen Grafik. Zwar darf man nicht den ultimativen Überknaller erwarten, ernstlich verstecken brauch sich der Angriff aus dem All aber auch nicht. Satte Farben und nette Effekte halten den Genuss für die Augen auf einem konstanten Niveau. Der geringe Zoomwinkel hingegen ist schon etwas störend. So wird man nie das Gefühl los, mit der Kamera in Kopfhöhe hängen zu bleiben. Mit diesem Problem kann man sich aber trotzdem recht schnell arrangieren, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat. Weniger eine Sache der Gewöhnung ist hingegen das absolut lächerliche Storytelling und die nervige, deutsche Synchronisation. Stellenweise erweckt der Titel den Eindruck eines bewusst trashigen Images, nur um im nächsten Moment wieder auf das Prädikat moderat zu wachsen. Während der einzelnen Gefechte hingegen bekommt man es durchaus mit originellen und schön inszenierten Soundschnipseln zu tun. Insgesamt hätte die Qualität ruhig konstant ausfallen können. Trotzdem schaut ein kompletter Reinfall zum Glück wesentlich anders aus, denn der reine Soundtrack ist dafür eine echte Granate. Diese Melodien machen den sagenhaften Musikstücken aus der Command and Conquer Reihe wirklich große Konkurenz.

Wenn man sich „Universe at War“ als Ganzes anschaut, dann ist das Ergebnis definitiv ein sehr gelungenes, gut spielbarer Titel. Ganz besonders interessant sind die durchweg unterschiedlichen Völker in ihrer Spielweise – etwas Derartiges findet man nicht all zu oft. Leider ist dort, wo Licht ist, auch Schatten. Eine Berg- und Talfahrt ist genau das, was hier auf einer Disc Raum gefunden hat. Trotzdem macht das Gebotene durchaus viel Spaß wenn man sich darauf einlässt. Dem im Gameplay und ganz besonders im Schwierigkeitsgrad gibt sich dieses Spiel praktisch keine nennenswerte Blößen. Während des Tests kam es dann aber doch zu einem Absturz, der aber einer einmaliger Vorfall war. Wer zufällig auf einem Flohmarkt über „Universe at War“ stolpert, sich mit dem Genre auch auf der Konsole anfreunden kann und den einen oder anderen Alien vermöbeln möchte, darf hier gerne zugreifen.


Ein fleißiger Arbeiter am Werk
__________________
www.gaming-inside.blogspot.com - Mein Blog. Für Gamer.

Geändert von Malte (09.08.2009 um 00:17 Uhr)
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Alt 08.08.2009, 20:42   #2
___ geschlechtslos
 
Registriert seit: 16.01.2005

___ ist ein Forengott___ ist ein Forengott
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Standard AW: Universe at War - Angriffsziel Erde

Des weiteren gibt es das Spiel aktuell beim MediaMarkt (zumindest in Stuttgart-Feuerbach) für 10€ da kann man imho nicht viel falsch machen.
___ ist offline   Mit Zitat antworten
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